Margarethenstich

  • Nun soll er also doch gebaut werden, der Margarethenstich (vgl. Newsletter).
    Ich frage mich bloss, was man mit der Tramlinie 2 zu machen gedenkt und wie man den Abschnitt Dorenbach - Heuwaage bedienen will. Ich jedenfalls hätte die Verlängerung des 2ers favorisiert...

  • Ich bin auch für die Verlängerung der Linie 2. Es ist doch allemal besser, zwei funktionierende Tramlinien ins Leimental zu haben, als diesen Margarethenstich. Der bringt höchstens einen schnelleren Bahnhofanschluss. Aber alles fährt dann auf der selben Stammlinie. Bei der 2er-Verlängerung könnte man dann dafür auf den 34er ab Dorenbach verzichten. Mal sehen, es wird wohl wieder am Geld scheitern...

  • Etwas habe ich da nochnicht so ganz begriffen: wollen sie auf dem Margarethenstich die Linie 10 fahren lassen, oder gibt es da eine neue Linie?
    Weil ich sehe in bei beiden Lösungen ein Problem... (mal abgesehen davon, dass ich die Linie 2 lieber verlängert gesehen hätte)


    1. Wenn der 10 neu direkt zum Bahnhof fährt, wie komm ich dann in die Innenstadt? (17 fährt nicht immer und über den Bahnhof zum Theater finde ich nun wirklich doof.


    2. Eine neue Linie hingegen schafft Kapazitäten, die meiner Meinung nach bei einem 7,5 Min. Takt nicht benötigt werden, muss diese doch bis zu der nächsten Wendeschlaufe geführt werden (wo ich planmässiges Wenden durchs Depot auch komisch finde...). Und wohin geht die Linie beim Bahnhof weiter? Ist da schon schluss? Oder will die BLT mit der neuen Linie in eine neue Richtung fahren? (evtl. Pratteln, dann betreiben die BLT den 14er :D)


    Einfach so die Fragen, die mir durch den Kopf geschossen sind. Nimmt mich wunder wie die Lösung aussieht

  • Wenn das Projekt, so es wirklich besteht, ausgeführt wird, gibt es nach meiner Meinung eine Verlängerung der jetzigen Linie 2 ab Kronenplatz.


    Der Grund meiner Meinung: In Binningen wird der Kronenplatz "neu" gebaut mit neuer Wendeschlaufe für den 2er. Diese Schlaufe wäre bei einer neuen Führung via Margarethenstich überflüssig. Wenn die Linie ab Kronenplatz verlängert wird, kann die Schlaufe für Einsatzkurse oder fahrplanbedingte Einkürzungen (oder Haltepunkt für TCB-Ausflüge :D)weiter dienlich sein.


    Zudem glaube ich, dass die Bottminger Schlossgasse ein etwas geringeres Gefälle hat als der Margarethenstich, hat dafür aber zwei Kurven.


    Wie auch immer, ich lasse mich überraschen.

  • Spinnen wir die Margarethenstich-Idee doch noch etwas weiter:


    Wie fährt dann der 10er von Rodersdorf via Margarethenstich nach Dornach? Spätestens am Bahnhof SBB gibts nämlich ein grosses Problem.


    Gut, in dieser Richtung kann der 10er via Aeschenplatz nach Dornach, aber wie soll das in der umgekehrten Richtung funktionieren? Ehrenrunde rund um den Centralbahnplatz? Dann stehen sich aber relativ schnell die Linien 1 und 10 gegenseitig im Weg... Via Aeschenplatz her ist ja nicht möglich, ausser dort werden noch eine Weiche und ein paar Meter Gleis verlegt...


    Spannend, nicht wahr? ;)

  • @ Jokurt


    Die Linie 10 kann nach Einbau der entsprechenden Verbindungsgleise von der Margarethenstrasse durch die Güterstrasse (Bahnhof Gundeldingen) via Heiliggeistkirche-Dreispitz (äxgyysi: M-Parc) nach Dornach fahren. Damit wäre auch eine Tramlinie weniger am Knoten Centralbahnplatz, trotzdem kommen die Fahrgäste direkt zum Bahnhof SBB.


    Wäre doch an und für sich genial. Der Theaterbogen würde somit zum gefederten Dienstgleis degradiert ...

  • der Bevölkerung:


    Einzige Information ist die Verkürzung der Fahrzeit Leimental - Bahnhof SBB zum Betrag von 8 Millionen. Was mit der alten Strecke geschieht, was mit der Mehrheit der Leimentaler geschieht, die zur Innenstadt wollen, was mit den Birseckern geschieht, die in die Innenstadt wollen, wird nicht gesagt. Auch nicht, was die neue Strecke zur Kapazitätssteigerung beiträgt.


    Es ist absehbar, dass in Anbetracht der einzig möglichen Antworten ("nein" oder "wissen wir nicht") das Projekt politisch null Chancen hat. Die Regierung hat sich aber einmal mehr als eifriger Förderer des ÖV profiliert. Wir kennen in Basel einfach keine vernünftige Mitte. Für 15 Millionen (Verlängerung der Linie 2) könnte man den Engpass Einspurstrecke umfahren, der 34iger könnte verkürzt werden (was ohnehin geplant ist). Die Betriebskosten würden ungefähr gleich bleiben.


    Einmal mehr wäre die teurere Lösung am Schluss die billigste.

  • BL macht nur mit, wenn die Variante Margarethenstich realisiert wird, da muss BL nämlich nichts zahlen, da der Ausbau auf dem Gebiet von Basel-Stadt stattfindet.

  • Zitat

    Original von flyingman
    ... da muss BL nämlich nichts zahlen...

    Das war nur eine Behauptung von mir, keine Tatsache. Aber ich denke trotzdem, dass es so sein wird. Warum sonst wird diese Variante bevorzugt. Die bringt den meisten Fahrgästen nichts. Und wie die Linieführung am Bahnhof aussehen soll, da schweigen die Planer. Werden sich wahrscheinlich darum kümmern, wenn die Geleise am Stich gelegt sind.

  • Sinn macht in Binningen eigentlich ausschliesslich die Verlängerung der Tramlinie 2 durch die Bottmingerstrasse zur Bottminger Binningerstrasse und zum Tram-/Busknoten Bottmingen.


    Die Hauptstrassen müssen mit Pförtneranlagen gesichert werden, sodass der 2er zügig vorankommt. Die (Trolleybus-) Linie von Vevey nach Villeneuve macht dieses System seit Langem vor.


    Demgegenüber wäre der Margarethenstich der Tod des 2ers. Das muss unbedingt verhindert werden. Falls der Margarethenstich nicht verhindert werden kann, so muss ernsthaft die Umstellung der Linie 34 ab Schifflände auf Tram gefordert werden, was dann einen schönen neuen 2er ergibt.

  • also auf diese idee bin auch schon gekommen das der 2 er ab binnigen dorf nach bottmingen über die 34 er linie fährt und am besten grad weiter nach therwil ucn dort nach biel - benken

  • Die Schlaufe hätte sicher Platz...


    Allerdings hätte ich eher Bedenken mit der "kleinen" Steigung zwischen Bottmingen und Blauenstrasse... Die fällt dann sicher wieder in die Kategorie Steilstrecke und darf nur mit gewissen Kompositionen befahren werden analog Kohlenberg, Innere Margarethenstrasse und Bruderholz.

  • Zitat

    Original von Jokurt
    Die Schlaufe hätte sicher Platz...


    Allerdings hätte ich eher Bedenken mit der "kleinen" Steigung zwischen Bottmingen und Blauenstrasse... Die fällt dann sicher wieder in die Kategorie Steilstrecke und darf nur mit gewissen Kompositionen befahren werden analog Kohlenberg, Innere Margarethenstrasse und Bruderholz.


    Na da wette ich d'rauf...


    wobei das für den Margarethensitch sicher auch gelten würde.
    Gut da würde ja dann die BLT fahren.


    Dann sollte man doch ab Blauenstrasse geradeaus weiterfahren und dann zum Hüslimatt fahren :D

  • Also der Margarethenstich ist nicht so steil!


    Aber die Steigung zwischen Auf der Wacht und Oberwil ist auch nicht ohne. Ausserdem ist diese Steigung noch relativ lang...