Beiträge von Gummikueh 476

    Dazu ist auf der Seite der SBB Folgendes zu lesen (https://company.sbb.ch/de/ueber-die-s…/4mk-basel.html):


    Zitat

    Können Güterzüge mit Sattelaufliegern von vier Metern Eckhöhe die Strecke Basel St. Johann–Basel SBB bereits heute nutzen?

    Güterzüge mit Sattelaufliegern von vier Metern Eckhöhe können heute die Strecke nur mit einer Ausnahmebewilligung (aussergewöhnliche Sendung = aS) nutzen. Diese Bewilligung muss für jeden einzelnen Güterzug ausgestellt werden. Das ist für einzelne Züge machbar, nicht aber für den regelmässigen Fahrplanverkehr. Infolge der Komplexität von Länge und Höhe der Wagenprofile kann auch keine generelle Aussage über mögliche Profile mit «aS» gemacht werden.

    Die BVB sind nicht die einzigen Verkehrsbetriebe, welche sich mit Problemen an den Hess-Bussen rumschlagen: In Neuchâtel sind gemäss Berichten in den Regionalmedien nur 10 der 18 neuen Hess-Batterietrolleybusse einsatzbereit. Die TransN haben schon damit "gedroht", die NAV-Gelenker von 1991 wieder aus der Garage zu holen (einige haben offenbar den Weg zum Schrotthändler bzw. nach Osteuropa noch nicht angetreten). In einem Interview mit dem Pressesprecher von Hess, welches in der heutigen Ausgabe der Regionalzeitung "ArcInfo" erschienen ist, war zu diesem Thema ausser den üblichen PR-Sprüchen (entspricht nicht unseren Qualitätsstandards, wir arbeiten dran, alle anderen haben auch Probleme...) leider nichts zu vernehmen.

    Entscheidender wird der Zustand der Leitungen sein, die nun seit 10 Jahren ausser Betrieb waren und logischerweise keinen Unterhalt erhalten haben. Deren Zustand werden nun die Testfahrten zeigen...

    ... wobei im Artikel erwähnt wird, dass jedes Jahr CHF 25'000.- für den Unterhalt der Leitungen aufgewendet wurden. Ganz ohne Unterhalt waren sie also nicht.

    Ab heute sollen in La Chaux-de-Fonds wieder Trolleybusse fahren. Vorläufig handelt es sich um einen Testbetrieb ohne Fahrgäste auf der Linie 302. Vorgesehen ist, das Personal ab Ende März auf den neuen Fahrzeugen zu schulen. Wann genau der Regelbetrieb aufgenommen werden wird, ist noch nicht bekannt.

    Im Anhang findet ihr noch einen längeren Artikel aus der heutigen Regionalpresse (Arcinfo) zum Thema. Es kommen verschiedene Regionalpolitiker zu Wort, die sich 2013/2014 für die Erhaltung des Netzes eingesetzt haben. Ausschlaggebend soll gewesen sein, dass zu dieser Zeit die ersten brauchbaren Batterietrolleybusse in Genf zum Einsatz kamen. Dadurch wurde klar, dass ein Trolleybusbetrieb auch möglich sein wird, ohne den Bahnhofplatz nach der Neugestaltung für Millionen "neu zu verkabeln".

    Und a propos Trolleybusse: Die NAW-Hochflurtrolleybusse in Neuchâtel wurden per 31.12.2023 aus dem Regelverkehr genommen (das BeHiG lässt grüssen). Es sind in der Zwischenzeit genügend Swisstrolley 5 im Einsatz, um sie entbehrlich zu machen. Am Sonntag vor zwei Wochen fand eine gut besuchte Abschiedsfahrt Neuchâtel, Place Pury - Marin-Epagnier, Gare und zurück statt.

    Das wird noch teurer, wenn dann alle eCitaros in Betrieb sind; bzw. erst recht wenn dannzumal die letzten Diesler durch E-Busse ersetzt sind...

    Der Stromverbrauch steigt an und die Stromkosten logischerweise auch. Aber die Dieselkosten werden im Gegenzug wegfallen. Das Total nennt sich glaubs Energiekosten und die dürften am Schluss alles in allem eher tiefer sein...

    In St. Gallen gibt es eine Interpellation gegen die einseitige Akku Bus Strategie:

    ...

    Vielleicht ne Anregung für Basel?

    St. Gallen ist ein Flächenkanton. Da gibt es im Gegensatz zu Basel-Stadt nicht nur Stadtverkehr. In diesem Sinne denke ich nicht, dass das für Basel-Stadt eine "Anregung" sein kann...

    Selbstverständlich wäre eine solche Verbindung wünschenswert. Aber Angesichts der Tatsache, dass man mit Umsteigen in Mulhouse (und dort einer einigermassen brauchbaren Umsteigezeit) in unter 6 Stunden nach Marseille kommt, scheint mir das Problem nur mässig gross...

    Überhaupt kommt man von Basel aus mit dem Zug, meist mit Umsteigen in Mulhouse, noch recht gut an viele Orte in Frankreich. Das ist, entgegen dem, was man erwarten könnte, von Genf aus wesentlich schwieriger, weil es viel weniger Züge zwischen Genf und Lyon gibt als zwischen Basel und Mulhouse.

    Da Herr Füglistaler nächstes Jahr in Pension geht, darfst dich gerne als neuer Fahrplanplaner beim BAV melden .... ;)

    Danke für den Tipp, aber ich glaub nicht, dass ich zum BAV-Chef qualifiziert bin, nur weil ich ab und zu mal Fahrplankonzepte kritisiere :P

    Spass bei Seite: Das Konzept beruht, soweit ich das verstehe und in Sekundärquellen habe lesen können, auf der Prämisse, dass die ICNs nicht durch Neigezüge ersetzt werden. Dementsprechend liesse sich das ganze Fahrplankonzept auf der Jurasüdfusslinie nicht halten. Alle Verbindungen sollen in Biel gebrochen werden. Gleichzeitig würden die IC-Züge Basel/Zürich-Bern-Wallis/Interlaken Ost um 15 Minuten verschoben (warum genau entzieht sich meiner Kenntnis). Somit gäbe es nicht nur keine Direktverbindung Basel-Genf mehr, sondern beim Umsteigen (in Bern) gingen auch noch mindestens 15 Minuten verloren.

    Zugegeben, wir fahren wohl alle öfters von Basel SBB nach Liestal als nach Genf. Aber was ich nicht verstehe: In einem System, das ans Limit gelangt, bei dem die Kapazitäten der Perronzu- und abgänge in den Bahnhöfen schnelles Umsteigen nicht mehr erlauben und immer mehr Leute ihre Anschlüsse wegen Verspätungen im Minutenbereich bereits verpassen, sollte man nicht weniger sondern mehr Direktverbindungen anbieten. Im Zweifelsfall halt nur einige Male am Tag, aber so, dass die Passagiere, die genau diese Verbindung brauchen, sie ohne Umsteigen nutzen können.