Beiträge von Gummikueh 476

    Welches von den obengenannten Projekten ist aus deiner Sicht ein Stück Sch**sse, wenn du schon diesen Vergleich bemühst?

    Vielleicht habe ich mich etwas ungeschickt ausgedrückt: Meine Aussage hat nicht direkt etwas zu tun mit dem Projekt S-Tram 17, sondern es waren einige abstrakte Gedanken zum Post von unterhaltsfrei

    Sagen wir's mal so: Leider setzt sich (m.M. nach unter Einfluss der sozialen Medien) immer mehr das Prinzip "die Verpackung ist wichtiger als der Inhalt" durch. Worum es geht und was das eigentliche Ziel eines Projekts ist, spielt eine immer kleinere Rolle, Hauptsache: Man verkauft es gut. "Erfolgreich" ist, wer ein Stück Sch**sse so präsentiert und vermarktet, dass es alle für Gold halten.

    Aber wir schweifen ab...

    Danke für die Mitteilung. Eigentlich eine gute Sache, aber das mit der Aufhebung der Haltestelle IWB verstehe ich nicht ganz, und es geht auch aus der Medienmitteilung nicht klar hervor: Warum genau "muss" die Haltestelle IWB auf dem 2er aufgehoben werden? Weiss das jemand genauer?

    (PS: Mein Verdacht ist eher, dass man sich den behindertengerechten Umbau dieser Haltestelle sparen möchte...)

    In Luzern ist für 2027 eine grosse "Liniennetzrevision" und der Einsatz von 30 zusätzlichen Batterie-Trolleybussen vorgesehen:

    Luzern fährt neu direkt: Das Busnetz ab 2027
    Ab Fahrplan 2027 soll der öV die Stadtregion Luzern enger miteinander verbinden. Ein neues Busnetz ermöglicht es den Fahrgästen, wichtige Orte einfach und…
    www.vbl.ch

    Wenn ich es richtig interpretiere, wird neu auf 2 Ästen ohne Fahrleitung (Littau und Friedental) mit Trolleybuslinien im Batteriebetrieb gefahren

    Sowas in der Art habe ich vor einigen Monaten als IR 90 (Brig-Lausanne-Genf) beobachten können: Re 460, dann 3 EW IV und ein Steuerwagen (wohl ein Zusatzmodul) eine Re 460, gefolgt von einer IC2000-Garnitur mit Steuerwagen und am Schluss nochmals eine Re 460

    Dazu ist auf der Seite der SBB Folgendes zu lesen (https://company.sbb.ch/de/ueber-die-s…/4mk-basel.html:(


    Zitat

    Können Güterzüge mit Sattelaufliegern von vier Metern Eckhöhe die Strecke Basel St. Johann–Basel SBB bereits heute nutzen?

    Güterzüge mit Sattelaufliegern von vier Metern Eckhöhe können heute die Strecke nur mit einer Ausnahmebewilligung (aussergewöhnliche Sendung = aS) nutzen. Diese Bewilligung muss für jeden einzelnen Güterzug ausgestellt werden. Das ist für einzelne Züge machbar, nicht aber für den regelmässigen Fahrplanverkehr. Infolge der Komplexität von Länge und Höhe der Wagenprofile kann auch keine generelle Aussage über mögliche Profile mit «aS» gemacht werden.

    Die BVB sind nicht die einzigen Verkehrsbetriebe, welche sich mit Problemen an den Hess-Bussen rumschlagen: In Neuchâtel sind gemäss Berichten in den Regionalmedien nur 10 der 18 neuen Hess-Batterietrolleybusse einsatzbereit. Die TransN haben schon damit "gedroht", die NAV-Gelenker von 1991 wieder aus der Garage zu holen (einige haben offenbar den Weg zum Schrotthändler bzw. nach Osteuropa noch nicht angetreten). In einem Interview mit dem Pressesprecher von Hess, welches in der heutigen Ausgabe der Regionalzeitung "ArcInfo" erschienen ist, war zu diesem Thema ausser den üblichen PR-Sprüchen (entspricht nicht unseren Qualitätsstandards, wir arbeiten dran, alle anderen haben auch Probleme...) leider nichts zu vernehmen.

    Entscheidender wird der Zustand der Leitungen sein, die nun seit 10 Jahren ausser Betrieb waren und logischerweise keinen Unterhalt erhalten haben. Deren Zustand werden nun die Testfahrten zeigen...

    ... wobei im Artikel erwähnt wird, dass jedes Jahr CHF 25'000.- für den Unterhalt der Leitungen aufgewendet wurden. Ganz ohne Unterhalt waren sie also nicht.

    Ab heute sollen in La Chaux-de-Fonds wieder Trolleybusse fahren. Vorläufig handelt es sich um einen Testbetrieb ohne Fahrgäste auf der Linie 302. Vorgesehen ist, das Personal ab Ende März auf den neuen Fahrzeugen zu schulen. Wann genau der Regelbetrieb aufgenommen werden wird, ist noch nicht bekannt.

    Im Anhang findet ihr noch einen längeren Artikel aus der heutigen Regionalpresse (Arcinfo) zum Thema. Es kommen verschiedene Regionalpolitiker zu Wort, die sich 2013/2014 für die Erhaltung des Netzes eingesetzt haben. Ausschlaggebend soll gewesen sein, dass zu dieser Zeit die ersten brauchbaren Batterietrolleybusse in Genf zum Einsatz kamen. Dadurch wurde klar, dass ein Trolleybusbetrieb auch möglich sein wird, ohne den Bahnhofplatz nach der Neugestaltung für Millionen "neu zu verkabeln".

    Und a propos Trolleybusse: Die NAW-Hochflurtrolleybusse in Neuchâtel wurden per 31.12.2023 aus dem Regelverkehr genommen (das BeHiG lässt grüssen). Es sind in der Zwischenzeit genügend Swisstrolley 5 im Einsatz, um sie entbehrlich zu machen. Am Sonntag vor zwei Wochen fand eine gut besuchte Abschiedsfahrt Neuchâtel, Place Pury - Marin-Epagnier, Gare und zurück statt.

    Das wird noch teurer, wenn dann alle eCitaros in Betrieb sind; bzw. erst recht wenn dannzumal die letzten Diesler durch E-Busse ersetzt sind...

    Der Stromverbrauch steigt an und die Stromkosten logischerweise auch. Aber die Dieselkosten werden im Gegenzug wegfallen. Das Total nennt sich glaubs Energiekosten und die dürften am Schluss alles in allem eher tiefer sein...

    In St. Gallen gibt es eine Interpellation gegen die einseitige Akku Bus Strategie:

    ...

    Vielleicht ne Anregung für Basel?

    St. Gallen ist ein Flächenkanton. Da gibt es im Gegensatz zu Basel-Stadt nicht nur Stadtverkehr. In diesem Sinne denke ich nicht, dass das für Basel-Stadt eine "Anregung" sein kann...