Beiträge von 4106

    Wird das Abo dann teurer?

    Kaufen dann die jenigen, die diese Strecke nicht nutzen, das Abo noch, wenn es aus diesem Grund teurer wird?

    Das meinte ich mit: Man will das Erfolgsmodell "U-Abo" nicht gefährden. Eine Erweiterung des Geltungsbereiches wird man nicht zum Nulltarif haben können. Also entweder erhöht man die Abokosten (unattraktiv für eine Mehrheit der Nutzer) oder die kantonale Subventionierung wird erhöht (ein finanzpolitischer Entscheid).

    Die Thematik und Diskussion rund um das U-Abo und somit über dessen Geltungsbereich ist ja nicht neu. Generell wären zonen- und tarifübergreifende Lösungen sicherlich für die betroffenen Pendler von grösstem Vorteil. Eine Zonierung des U-Abo hat man aber vor nicht allzu langer Zeit verworfen, da man das Erfolgsmodell "U-Abo" nicht gefährden wollte. Und schlussendlich geht es auch immer um die Finanzierung des Angebotes durch die beteiligten fünf Kantone. Kein einfaches Unterfangen, ..., und schon gar nicht in der aktuellen Pandemiezeit, welche die Kantonsfinanzen erheblich negativ beinflusst.

    Diese Meldung vom 21. Januar 2021 ging irgendwie in der flut von Meldungen unter; beim Stichwort "knapper Fahrzeugbestand" kam sie mir wieder in den Sinn:

    Dübendorf: Fahrzeug der Militärpolizei mit VBZ Tram 2000 «Sänfte» kollidiert

    Am späten Donnerstagabend, 21. Januar 2021 kam es auf auf der Überlandstrasse in Dübendorf zu einer Kollision zwischen dem VBZ Tram 2000 «Sänfte» Be 4/8 2099, welches auf der Linie 12 unterwegs war und einem Einsatzfahrzeug der Militärpolizei. Dabei entstand erheblicher Sachschaden.


    Der Bahnübergang in der Überlandstrasse ist mit einer Signalanlage gesichert.


    Im Auto sassen laut einem Armeesprecher zwei Angehörige der Militärpolizei. Sie blieben unverletzt.

    Zum Unfallhergang und der Höhe des Schadens macht die Armee mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen der Militärjustiz noch keine Angaben.


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    Quelle: bahnonline.ch

    Das ist eine übliche Methode andere Wagen am laufen zu halten, wenn man keine Ersatzteile bekommt.

    Etwas Offtopic: Das ist grundsätzlich eine gängige Methode, in vielen Bereichen unseres täglichen Lebens sowie in der produktionsbasierten Wirtschaft. Vior Jahren wurde bei meinem Fahrzeug durch die Garage ein Ersatzteil aus einem Ausstellungsmodell entnommen, damit ich am Tag darauf in die Ferien fahren konnte! Die "YIT-Lagerhaltung" (Yust In Time) hat ihre Tücken, wenn die Lieferketten unterbrochen oder zumindest durch äusere Einflüsse gestört werden.

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    Erfreuliches für alle Einwohner im Gebiet Bruderholz: Die Reparaturarbeiten sind beendet und die Linie 15/16 kann wieder planmässig verkehren.


    Quelle: twitter (11.35 Uhr)

    Nach einer erfolgreichen Probefahrt verkehrt der Trambetrieb seit 11.30 Uhr wieder über das Bruderholz. Die BVB dankt allen betroffenen Fahrgästen für ihr Verständnis für diese aussergewöhnliche Situation.


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    Eine alte und immer wieder diskutierte Forderung (siehe auch hier) kommt wieder neu ins Baselbieter Parlament mit einer neuen Idee:


    Der Regierungsrat wird beauftragt, einen zweijährigen Probebetrieb für den Geltungsbereich des U-Abos bis nach Olten zu lancieren. Dabei können sämtliche Unklarheiten wie Auswirkungen auf den Abo- respektive Billettverkauf und die Finanzierung ermittelt werden. Nach Ablauf des ersten Jahres soll eine Zwischenauswertung gemacht werden, damit nach dem zweijährigen Probebetrieb die Ausdehnung des TNW-Gebietes beibehalten werden kann oder nicht.


    Hier geht es zum Geschäft.

    Vielleicht wird die Sanierung der Bruderholzstrecke jetzt vorgezogen und die Strecke wird vorher gar nicht mehr instand gesetzt ?

    Das hingegen kann ich mir weniger vorstellen. Auch Baustellen sind heute hochkomplexe Planungen, müssen doch die entsprechenden Kapazitäten aller beteiligten Firmen verbindlich vorgängig vereinbart und koordiniert werden. heutzutage, wo alles "just-on-time" geplant und geliefert wird, sind keine grosse flexible Änderungen umsetzbar.


    Ich habe den Durchblick mit den Baustellen verloren. Auf wann wurde der Baustart angesetzt?

    ich nehme an, dass es momentan zu gefährlicht ist, da zu arbeiten, so lange der Schnee noch da ist.

    Diese Annahme kann ich, ohne vor Ort gewesen zu sein, nachvollziehen. Der Eigenschutz der Förster wird, aufgrund meiner Erfahrung aus dem beruflichen Umfeld, sehr hoch eingestuft. Das Herausfliegen von Fäll-Bäumen aus einem Wald ist eine nicht ganz einfache Angelegenheit und bedarf entsprechender Vorbereitung (und Kostengutsprache). Die Zeiten sind vorbei, als man irgendjemandem eine Motorsäge in die Hand gegeben hat und in den Wald schickte! "Safety First!"