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    Ausgabenbewilligung Doppelspurausbau Spiesshöfli und Instandsetzung Bottmingerstrasse

    19.06.2019

    Binningen

    Der Regierungsrat beantragt dem Landrat eine Ausgabenbewilligung über 36,63 Mio. Franken für die anstehende Realisierung des Doppelspurausbaus Spiesshöfli (BLT-Linien 10/17) und die Instandsetzung der Bottmingerstrasse. Nach Abzug der möglichen Kostenbeteiligung des Bundes im Rahmen des Agglomerationsprogramms und der Kostenübernahme der Gemeinde Binningen belaufen sich die Nettokosten für den Kanton Basel-Landschaft auf rund 28,5 Mio. Franken.


    Die BLT-Linien 10/17 sind für die Erschliessung des gesamten Leimentals von zentraler Bedeutung, da in diesem Bereich weder eine S-Bahn noch eine Hochleistungsstrasse existiert. Auf den Linien 10/17 verkehren jährlich zirka 21 Mio. Fahrgäste, wobei alleine in den Jahren 2010 bis 2015 eine Zunahme von zehn Prozent zu verzeichnen war. Seit der dadurch notwendigen Taktverdichtung im Jahr 2011 stellt der etwa 350 Meter lange Einspurabschnitt Spiesshöfli in Binningen einen betrieblichen Engpass dar, welcher mit dem Doppelspurausbau beseitigt werden soll. Das Projekt dient ausserdem der Verkehrssicherheit und dem Nachvollzug von Bundesrecht. Gemäss der Eisenbahnverordnung müssen alle Bahnübergänge abgesichert oder aufgehoben werden. Im Projektperimeter bestehen derzeit noch fünf ungesicherte, gefährliche und nicht gesetzeskonforme Bahnübergänge.


    Gleichzeitig mit dem Doppelspurausbau soll die Bottmingerstrasse, eine Hauptverkehrsstrasse mit täglich zirka 13'000 Motorfahrzeugen, instandgesetzt und die Fahrbahn und das Trottoir auf die notwendigen Breiten ausgebaut werden. Dadurch wird auch die Sicherheit für Fussgängerinnen und Fussgänger verbessert.

    Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf 37,48 Mio. Franken inklusive Mehrwertsteuer. Mit dem Landratsbeschluss vom 27. November 2014 (LRB Nr. 2381) wurde ein Projektierungskredit von 850‘000 Franken inklusive Mehrwertsteuer bewilligt. Nun wird dem Landrat eine Ausgabenbewilligung für die anstehende Realisierung in Höhe von 36,63 Mio. Franken beantragt. Nach Abzug der möglichen Kostenbeteiligung des Bundes im Rahmen des Agglomerationsprogramms von rund 8 Mio. Franken und der Kostenübernahme der Gemeinde Binningen über 225‘000 Franken betragen die Nettokosten für den Kanton Basel-Landschaft 28,405 Mio. Franken (alle Zahlen inklusive Mehrwertsteuer).


    Die Plangenehmigung erfolgt nach Eisenbahnrecht im Rahmen eines ordentlichen Plangenehmigungsverfahrens (PGV). Die Planauflage ist erfolgt; mit heutigem Stand laufen die Einigungsverhandlungen. Der Baubeginn ist auf Anfang 2022 terminiert, die Inbetriebnahme des Doppelspurabschnitts ist für den Fahrplanwechsel im Dezember 2024 vorgesehen.


    > Landratsvorlage 


    Quelle: bl.ch

    1077 musste vorhin, da er heissgelaufen ist, leider gegen 1193 getauscht werden.

    181 + 1077 waren heute Morgn bereits auf den beiden Stadtrundfahrt-Runden. Nach zwei weiteren Runden auf der Museumslinien 7 waren die Achslager aufgrund unserer Wahrnehmungen deutlich zu heiss, sodass wir uns präventiv entschlossen haben in einer "Formel-1-Boxen-würdigen-Aktion" den 1077 im Depot D abzustellen und stattdessen den 1193 auf die Reise zu schicken. Die ganze Aktion konnte in der Endaufenthaltszeit abgewickelt werden und der Kurs ging pünktlich um 16.08 auf seine dritte Runde.

    Kann ich dir so nicht beantworten ... da dies nicht in meiner Entscheidkompetenz liegt ... aber das dürfte kaum durchsetzbar sein ... und würde die Attraktivität mindern!


    Grundsätzlich ist vorgesehen, je nach personellen Verfügbarkeiten, die Oldies fotografenfreundich aufzustellen ... aber lassen wir vorläufig noch die Detailfragen ... eins nach dem andern!

    Dafür gibt es mit freundlicher Genehmigung von AB Bilder vom Abstrasport in Sissach!

    Dateien

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    Die Arbeiten in der zukünftigen Trammuseum-Ecke nehmen langsam Gestalt an. So wurde gestern auch das erste Schauobjekt ins Depot D transportiert: Die Maquette von 463!


    Und bevor die Frage auftaucht: Bilder aus dem Depot veröffentliche ich keine, da dort nachwievor ein Fotoverbtot gilt! :(

    Noch eine Beobachtung am gestrgen Abend:


    Durch die unendlichen Sperrungen und den mangelenden Umleitungsmöglichkeiten insbesondere am Bankverein, kamen die Tram-Dienstablösungen zu 100% total durcheinander. So wurden etliche Kurse im Depot D zwischengeparkt und verstopften dort die freien Gleise und die Rangierbewegungen für das Zusammenstellen der Oldies für die drei oben erwähnten Extrafahrten. Unter anderem fanden ein Combino-2er, etliche kurze 15/16-Flexity und auch ein Flexity-8er dort Asyl.


    So etwas habe ich echt noch nie erlebt ... und das war auch die Aussage "alter Hasen" aus dem Fahrbetrieb, die sich auf ihren "Blindflügen" ins Depot D "verirrten" ...

    Ich habe jetzt einige Stunden gebraucht, um mich nach dem chaotischen Tag wieder zu beruhigen ... so kann ich mich etwas zurücknehmen beim Schreiben, ohne mich zu vergessen und die gute Erziehung über Bord zu werfen.


    Was da heute unter dem Titel "Frauenstreik" geboten wurde, kann man nicht mit jugendfreien Attributen beschreiben ... bei allem Verständnis für die Grundanliegen. Das zigtausende von Fahrgästen über Stunden (bis zum Betriebsschluss) hinweg daran gehindert werden, sich verlässlich von A nach B transportieren zu lassen, geht auf keine Kuhhaut. Eine Wagenführerin, die sich vom Morgartenring zum Depot Dreispitz verschieben musste, benötigte 1 Stunde!!


    Der Clou war aber, dass durch den Chaos und die verstopften Strecken, drei gebuchte Extrafahrten nicht ausfahren durften. Die Gruppe (rund 100 Personen), die ab Messeplatz eine kurze Stadtrundfahrt und eine Fahrt bis zum Beyeler-Museum hätte geniessen sollen, musste sich eine Transport-Alternative per 6er-Linie suchen.


    Die Frauen haben sich mit dieser Aktion keine Symphatien auf breiter Ebene erworben, ..., bei mir ganz bestimmt nicht!

    Es wäre nicht das erste mal das ein Anhänger im "Stall" gelassen wird, weil es nicht genug Begleiter/Türschliesser hat.

    So ist es, ..., leider. Aber bedenkt, dass für die Museumslinie 7 an jedem Betriebstag mindestens 8 Tramclub-Mitglieder freiwillig und unentgeltlich ihren Sonntag-Nachmittag opfern und auch dort kann es zu kurzfristigen krankheitsbedingten Ausfällen kommen ...


    Übrigens: Drückt die Daumen und esst brav eure Suppe oder betet zu Petrus.


    Angedacht sind:


    215 + 423

    181 + 1077 (bzw. 1303)


    Alle Angaben ohne Gewähr!

    Weiss jemand ob es Einschränkungen gibt beim Personaleinsatz von Dritten (also Berufsfahrer, ohne Betriebs-/Streeckenkenntnisse) im Buslinien-Verkehr? In der Tat erscheint es naheliegend, bei anderen Unternehmen anzufragen, ob sie gewisse Busdienste fix übernehmen könnten. Andererseits haben betriebswirtschaftlich geführte Unternehmen kaum überschüssige Kapazitäten um über einen längeren Zeitraum Personal "ausleihen" zu können. Personaldisposition ist eine sehr komplexe Aufgabe und wir sollten davon ausgehen, dass sich die Personaldisponeten wirklich bemühen, jede Möglichkeit zu prüfen. So sind mir Fälle bekannt, wo Kombifahrer (Tram/Bus) kurzfristig beimj Tram abgelöst werden, um Busdienste abzudecken, sofern ein anderer (Aushuilfs-)Tramfahrer freiwillig Dienste übernimmt.


    Ein Ärgernis bleibt es aber in jedem Falle, "das schleckt keine Geis weg!"

    ist es nicht auch so, dass Tramausfälle im Gegensatz zu Busausfällen beim Bundesamt(?) gemeldet werden müssen wegen dem Bahngesetz(?) ?

    Wer lesen kann ist klar im Vorteil (aus obigem FAQ-Link):


    "Wir sind verpflichtet, jeden Dienstausfall an unseren Eigner und den Besteller der Leistungen, das Amt

    für Mobilität des Kantons Basel-Stadt, zu melden. Ebenso hat eine Meldung an das Bundesamt für

    Verkehr (BAV) zu erfolgen, wenn ein Tramkurs ausfällt. Diesen Pflichten kommen wir selbstverständlich

    nach."


    Ein guter Ampel Programmiere könnte noch ne Oldtimer Schlaufe in die Steuerung einbauen, so das nur Oldtimer nachrücken können.

    Dafür fehlt den Oldies die DHS-Codierung, welche ausgelesen werden könnte!


    Und bevor nun das grosse Rätseln losgeht: DHS = DepotHofSteuerung

    Wenn im mittleren Gleis ein Tram steht, ermöglicht die Ampel trotzdem eine Fahrt ins besetzte Gleis.

    (Bilder BB1 und BB2)

    Das hat durchaus seinen Vorteil: So können Oldies aus dem Wendegleis in das Abfahrtsgleis nachziehen und dort z.B. Gruppen ein- oder ausladen (schon mehrmals so vorgekommen!). Und man darf unseren Wagenführer/innen durchaus genügend Intelligenz zutrauen (zumindest bei der Mehrzahl von ihnen), dass sie selbständig erkennen, dass das Gleis besetzt ist.

    Gerade habe ich bemerkt, dass die Haltekante am Badischen Bahnhof für die Busse nach Kleinhünigen und Kandern gar kein barrierefreies Einsteigen ermöglichen. Der Busboden ist ein rechtes Stück höher als die Kante. Wurde alles nur auf Tramhöhe gebaut.

    Bekanntlich leben wir in einer stark normierten Gesellschaft. Wer Lust hat, sich in die gesetzlichen Regelungen und den Normvorgaben einzulesen, kann dies unter den beiden folgenden Links tun ...


    https://hindernisfreie-archite…rgaben-fuer-haltestellen/

    https://hindernisfreie-archite…form-von-bus-haltekanten/


    Die Umsetzung der berechtigten Interessen von Behinderten ist sowohl für die öffentliche Hand (öffentlicher Verkehr und Strassenraum, sowie öffentliche Gebäude) als auch für Private (Wohn- und Geschäftsbauten) eine sehr hohe Herausforderung, die aus persönlicher täglicher Erfahrung, unglaubliche Blüten hervorbringt.

    Weiss jemand warum man jetzt alle Weichensignale vom Pfeilen zu "I" und ">" Symbole um ändert?

    Was genau der technische/betriebliche Grund ist, kann ich dir nicht sagen. Die neuen Signale sind aber einheitliche Signale, die auch bei anderen Betrieben verwendet werden (hab Sie letztes Wochenende z.B. auch in Essen gesehen). Sie haben insbesondere den Vorteil, dass die Weichen-Verriegelungsanzeige im gleichen Signal integriert ist und somit eine Lampe eingespart werden kann (bei verriegelter Weiche erscheint ein Viereck rund um die Richtungsanzeige).