Beiträge von Dante Schuggi

    Das ergäbe jedoch eine ellenlange, einspurige und verspätungsanfällige Strecke!


    Ich glaube nicht, dass die jetzige Einspur vom ehemaligen Depot bis zur jetzigen Schlaufe zur Doppelspur und als solche weiter in die enge Biegung der Bahnhofstrasse und durch die Bahnhofstrasse geführt würde.


    Ja gut, ist auch Sache der Planer. In der Theorie ist es das eine, in der Praxis dann das andere.

    Bei der Evaluation für die Beschaffung von Grossraum-Tramwagen fuhr sogar einige Tage der Staubsauger 456 (heute Belgrad) auf der Birseckbahn. Grossraum-Tramwagen wurden dann doch nicht beschafft, es wurden auch Versuche mit einem Mannheimer Düwag gemacht. Beschafft wurden dann schliesslich eine erste Tranche von 8 Wagen der 100er Serie bei Schindler in Pratteln.

    Wundert mich nicht, denn der Cytiring ist im Bereich Steinengraben ebenfalls eine grössere Dauerbaustelle, beidseitig stehen nur noch zwei schmale Fahrspuren zur Verfügung. Diese verlaufen jedoch nicht geradeaus, sondern in Schlangenlinie, da muss ein Gelenkbus ja fast Verspätungen einfangen. Von den unmöglich geschaltenen Rotlichtern ganz zu schweigen.

    Stimmt. Bus 760 war am Aeschenplatz-Unfall mitbeteiligt. Wie man sieht, hat er sich von seinen Verletzungen bestens erholt, wie übigens sein Unfallgegner, der BLT-Tango 176 ebenfalls.

    Siehe auch ein Bild von Be 4/6 105 in der Rubrik "Beobachtungen BLT".

    Als Folge der Energiediskussionen baut man heute keine stählernen Ungetüme mehr, sondern ist auf leichteres Material umgeschwenkt, um Energien zu sparen. Dabei hat man festgestellt, dass man damit nicht nur Gewicht, sondern auch Geld sparen kann.

    Das mag mit ein Grund sein, warum die Baraggen und Düwags wesentlich mehr aushielten.

    Unfälle wird es immer geben, leider. Egal, welche Materialien aufeinander treffen.

    St. Louis bestimmt, wie es laufen soll. St. Louis hat auch das Tram gewollt, aber die Linienfürung bestimmt. Beispielsweise, dass einfachste Lösung ab St. Louis Grenze blockiert wird, weil die Route de Bâle angeblich zu schmal ist und die Geschäfte dort eine lange Bauzeit nicht wollten. Dann mischte sich auch Paris ein und bestimmte, dass nur Flexity-Trams geduldet sind.

    Ich denke, dass da bestimmt Gespräche zwischen BVB und den Amststellen von St. Louis stattgefunden haben. Nur - am Tisch sitzen und reden ist das eine, handeln ist das andere.

    Die Polizei selber, ob CRS oder sonst wer, will doch nichts unternehmen. Denn es könnte ja sein, dass einer oder mehrere Uebeltäter erwischt würden und es sich dann herausstellt, dass es Nachwuchs aus betuchten Häusern sind (Schüler des Lycee Mermoz). Also dann lieber Hände weg, Augen und Ohren verschliessen. Sonst kämen Sympathiesanten vielleicht noch auf die Idee, die Polizeistation anzugreifen. Dann müsste man ja direkt das berühmte Füdli lüpfen und etwas tun!

    Es kann also höchstens auf diplomatischer Ebene (Grüezi Herr RR Wessels - wir haben doch in Bern ein Aussenministerium - oder nicht?) etwas erreicht werden. Aber auch auf diplomatischer Ebene geht das nicht so schnell, wenn Frankreich nicht will.

    Das kreuzen des Tramersatzes ist an dieser Stelle nicht möglich und laut Weisung auch ganz klar zu unterlassen. Da der 760 bereits die Haltestelle durchfuhr hätte der Be 6/10 176 eigentlich vor der Haltestelle warten müssen bis der Bus in seiner Halteposition ist ehe die Haltestelle bedient werden kann.


    (Ungekehrt wäre der 176 schon in der Haltestelle gestanden hätte der Bus warten müssen)

    Von dieser Weisung habe ich natürlich nichts gewusst, ich bin und war nie ein Fahrdienstangestellter. Aber so, wie die Buschauffeuse daher gefahren kam, ist schlicht unverantwortlich. Auch 25-30 km/h (geschätzt) sind schnell. wenn man zwischen den Traminseli durchfegt, wo beide mit wartenden Fahrgästen gut besetzt sind und das eine (Richtung Stadt) zudem noch sehr schmal ist.

    Dazu kommt, dass der Tango just in diesem Moment stillstand, als der Nachläufer des Bus (der Teil nach dem Gelenk) auf den Führerstand prallte und diesen seitlich demolierte.

    Mich würde die Auswertung des Fahrtenschreibers des 760 noch interessieren!

    Hätten diese Baz-Journis nicht einfach zum Fenster raus schauen müssen, um das Spektakel zu verfolgen? Die hocken doch genau in Sichtweite, wenn ich das richtig sehe.

    Stimmt, ein groser Teil der Redaktion ist am Aeschenplatz daheim. Aber vielleicht haben die Fenster geklemmt oder einer der "Journalisten" hat die Gelegenheit gepackt, für eine gewisse Zeit den Arbeitsplatz zu schwänzen.

    Ja, ich weiss, sehr böse Gedanken. Aber die Gedanken sind bald das einzige, wo noch frei ist.