Beiträge von Kupplungssurfer

    Nimmt man als Ortschaft Ramlinsburg - weil Standortgemeinde der Haltestelle? Dann muss aber in der zweiten Spalte eigentlich nochmals der gesamte Haltestellenname angegeben werden. Irgendwie unpraktisch...

    Davon würde ich abraten. Da die Haltestellen teilweise nicht auf Gemeindegebiet liegen, gäbe das recht praxisferne Konstrukte. So würde z. B. "Flüh, Bahnhof" zu "Bättwil, Flüh, Bahnhof", da der Bahnhof Flüh auf Bättwiler Boden liegt. Er wäre dann aber bei der Sortierung nach Ortschaft nicht unter Flüh zu finden, obwohl man ihn dort erwartet. Ich würde mich deshalb an die Benennung im SBB-Fahrplan halten, auch wenn es dort in Einzelfällen (Doppelnamen) mit der Ortschaft nicht ganz konsistent ist (und den Abklärungsaufwand, auf welchem Gemeindegebiet eine Haltestelle genau liegt, kann man sich so auch sparen).

    Aus Fahrgastsicht wäre es am sinnvollsten, wenn L 15/16 wie bis anhin ab Schifflände über ihre Routen bis zur Heiligkeitskirche fahren, dort die Liniennummer wechseln und wieder zur Schifflände fahren.

    Das wurde beim grossen Schnee 2006 genau so gemacht (siehe untenstehenden Beitrag von Dome von damals)!

    Aufs Bruderholz ging es mit der Zeit auch nicht mehr, die 16er krampften sich zu erst durchs Gundeli bis zur Hst Heiligeistkirche und mutierten dann zum 15er, dasselbe vom 15er zum 16er in umgekehrter Richtung.

    Zwei Möglichkeiten:

    • Durch die Parkingbaustelle ist die Leistungsfähigkeit der Wettstein-Tramachse eingeschränkt. Mit der Aufhebung der Doppelhaltestellen wird zusätzlich auch die Leistungsfähigkeit der Innenstadt-Tramachse eingeschränkt. Das ist insbesondere im Störungsfall kritisch.
    • Die Auswirkung der Parkingbaustelle auf den Knoten Bankverein verunmöglicht aus Leistungsgründen die Aufhebung der Doppelhaltestelle.

    Also ich denke, mit nur 2-3 Minuten ist da nix zu haben.

    So wird heute aber gefahren - und das funktioniert gemäss meinen eigenen Beobachtungen in der Regel auch.

    Wird die evtl. verlängert um den Anschluss vom 16er abzuwarten?

    Dann müsste diese Pause (resp. die längere Fahrzeit) im Fahrplan, der ab nächster Woche gilt, ersichtlich sein. Ist sie aber nicht.

    Das kann nicht sein, denn die Fahrzeit Zwinglihaus - Leimgrubenweg via Falkensteinerstrasse beträgt 4 Minuten. Der Schwenker kostet gegenüber der alten, direkten Linienführung via Haltestelle Mönchsbergerstrasse also höchstens 2 bis 3 Minuten.

    Für mich ist nicht nachvollziehbar, wieso sich dadurch die Fahrzeit der Linie 36 gemäss Flyer zwischen Zwinglihaus und Ulmenweg um 7 (!) Minuten verlängern soll. Einerseits verkehrt die Linie 36 bereits heute in beiden Richtungen via Haltestelle Falkensteinerstrasse, andererseits findet man im Online-Fahrplan nichts von einer Fahrzeitverlängerung.


    Auch zur Nachvollziehbarkeit der Fahrzeitverlängerungen der Linien 15 und 16 um je eine Minute wäre die Angabe des betroffenen Abschnitts sinnvoll.

    Wenn man nur Deutschland/Schweiz (und nicht Gemeinden und Betriebe) betrachtet, könnte man das ja ausgleichen, indem einfach auf dem 38er mehr deutsche Busse/Chauffeure eingesetzt werden, so dass die gesamthafte regionale Verteilung entsprechend den Fahrkilometern stimmt.


    Oder halt wie in Genf beim Leman Express, an der Grenze wird der Wagenführer gewechselt.

    Im letzten Fall gäbe es dann an der Grenze eine neue Ansage, wenn der Gegenkurs verspätet ist: "Sehr geehrte Fahrgäste. Leider können wir im Moment nicht weiterfahren, da das Fahrpersonal noch nicht eingetroffen ist. Wir bitten Sie um etwas Geduld." ;)


    Der Ansatz mit der Buslinie 38 (oder 35, falls sie mal regelmässig nach Inzlingen fahren sollte) wäre somit sicher eleganter. Man muss das Rad für das Tram nach Lörrach nicht neu erfinden: Beim Tram 8 nach Weil hatte die SWEG im Gegenzug auch die Buslinie 55 vollständig übernommen.

    Wegen dem Abschnitt in Lörrach wird die Nachfrage kaum so durch die Decke gehen, dass es eine neue Tramlinie braucht, die tagein tagaus parallel zur Linie 6 fährt. Somit wäre die einzige sinnvolle Lösung die Verlängerung der Linie 6. Auf dem Schweizer Abschnitt könnte man das Angebot immer noch bedarfsweise mit der Linie 2 verdichten.

    Die Situation in Lörrach unterscheidet sich aber in mehreren Punkten vom 14er:

    • Die S-Bahn weist in Lörrach viel mehr Haltestellen auf - der Weg zur nächsten S-Bahn-Haltestelle ist also oft kürzer (siehe auch Beitrag von Dome). Oder anders gesagt: Zwischen zwei S-Bahn-Haltestellen hat in Lörrach nur eine Tramhaltestelle Platz.
    • Die Distanz zwischen S-Bahn und Tramlinie ist in Riehen und Lörrach deutlich kleiner als in Muttenz, ausser man würde das Tram in Lörrach künftig mit einem Umweg der Wiese entlangführen.
    • Die S-Bahn aus Lörrach bedient mit dem Badischen Bahnhof einen wichtigen Umsteigepunkt auf die städtischen Tangentiallinien (z. B. Buslinie 36). An der Haltestelle St. Jakob, die eine ähnliche Funktion im Netz hat, fährt die S-Bahn hingegen vorbei, so dass der 14er dieses Potential abschöpfen kann.

    Das heisst nicht, dass auf dem verlängerten 6er niemand fahren würde. Viel mehr als die Feinverteilung bliebe für die Tramlinie allerdings nicht übrig. Ob das ausreicht, werden die Verkehrsmodellrechnungen, die zur Tramstudie sicher dazugehören, zeigen.

    Ich bin auch gespannt, was bei der Tramstudie herauskommt. Inwiefern Basel dabei allerdings mitspielen muss, ist nicht klar (an den zwei Weichen und 100 Metern Gleisen bei der Grenze wird es wohl kaum scheitern).


    Für mich stellt sich die Frage, wer eine solche Tramverlängerung nutzen würde, da (im Gegensatz zu früher) ein gutes, paralleles Bahnangebot vorhanden ist, das noch weiter ausgebaut werden soll (Viertelstundentakt Basel - Lörrach).

    Viel würde man herausholen, wenn man sie Station bei Bahnübergänge (Bsp. Therwil) tieferlegen würde, so eine halb U-Bahn.

    Wohl kaum, denn die danebenliegende Lichtsignalanlage in Therwil oder der Kreisel in Bottmingen sind heute schon Engpässe, wie man regelmässig beobachten kann.


    Die Tieferlegung des Trams in Therwil ist übrigens erst vor gut einem Jahr im Landrat abgelehnt worden:
    Die Barriere muss nicht weg