Baustellen BVB 2015

  • An der Riehenstrasse / Äusseren Baslerstrasse / Baslerstrasse / Lörracherstrasse geht es in den nächsten Jahren weiter.


    Mitte 2015 bis Ende 2017 Habermatten bis Pfaffenloh Werkleitungs- Gleis und Strassenbau (Habermatten bis Bäumlihofstrasse nur Fahrleitungsersatz)
    Mitte 2015 bis Mitte 2018 Gartengasse / Fondation Beyeler bis Riehen Grenze Werkleitungs- Gleis und Strassenbau
    Anfang 2016 bis Ende 2018 Pfaffenloh bis Bettingerstrasse Werkleitungs- Gleis und Strassenbau
    Anfang 2019 bis Mitte 2020 Eglisee bis Habermatten Werkleitungs- Gleis und Strassenbau

  • Tägliche Umleitung für 12 500 Fahrzeuge


    Fünf Jahre lang soll Riehen zur Grossbaustelle werden – den Quartieren drohen regelrechte Blechlawinen. Bis 2020 soll die gesamte Achse Basel-Riehen in fünf Etappen saniert werden.



    Pendler, Lastwagen und Einkaufstouristen nutzen die neue Route: Die Achse Basel-Riehen wird in Etappen saniert.


    Fünf Jahre Dauer, 100 Millionen Franken Kosten, 4,5 Kilometer Länge. Die «Grossbaustelle» Basel–Riehen ist ein Projekt der Superlative und verspricht jetzt schon eine neue Dimension in Sachen Stau, Umleitungen und Ärger hinter dem Steuer. Das Bau- und Verkehrsdepartement (BVD) von Hans-Peter Wessels (SP) will nebst der Strasse und den Wassertransportleitungen auch gleich die BVB-Geleise sowie die Kanalisation in der Kantonsstrasse sanieren.
    Die umfangreichen Bauarbeiten wurden in vier Etappen unterteilt, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten in Angriff genommen werden sollen:


    > Abschnitt 1: Quasi als Abschluss wird zwischen Anfang 2019 und Mitte 2020 die Aeussere Baselstrasse zwischen Rauracherstrasse und Eglisee saniert.


    > Abschnitt 2: Von Mitte 2015 bis Ende 2017 wird auf der Aeusseren Baselstrasse im Abschnitt Rauracherstrasse–Kilchgrundstrasse begonnen.


    > Abschnitt 3: Parallel dazu werden Anfang 2016 die Bauarbeiten zwischen Pfaffenloh und Bettingerstrasse aufgenommen; sie sollen bis Ende 2018 dauern.


    > Abschnitt 4: Ebenfalls parallel verlaufen von Mitte 2015 bis Mitte 2018 Bauarbeiten vom Beyeler-Museum bis an die Riehener Grenze: Hier sollen in einem 30 Millionen-Franken-Projekt ein grosser, ovaler Kreisel mit Bäumen entstehen sowie die Strasse bis zur Grenze mit baulichen Massnahmen beruhigt werden. Ziel ist es, diese vielfach von Pendlern und Einkaufstouristen benutzte Passage unattraktiv zu machen.


    > Abschnitt 5: Zusätzlich zu diesen Bauprojekten wird gemäss Planung 2015 die Dorfkernumgestaltung in Angriff genommen – hier soll eine praktisch autofreie Zone entstehen.


    Das Tiefbauamt weiss, dass diese Sanierungsarbeiten «nicht ohne Auswirkungen auf die Anwohner und die verschiedenen Verkehrsteilnehmer abgewickelt werden» können. Doch die Sanierungen seien dringend notwendig und könnten nicht aufgeschoben werden. «Wir sind bestrebt, Behinderungen durch die notwendigen Baustellen auf das absolut notwendige Minimum zu beschränken», sagt André Frau­chiger, Mediensprecher des Tiefbauamtes Basel-Stadt.


    Ausweichrouten durch Quartiere


    Täglich fahren rund 12 500 Fahrzeuge durch die Aeussere Baselstrasse. Sowohl Pendler aus dem Wiesental als auch Lastwagen und Einkaufstouristen nutzen diese Route. Da während der einzelnen Bauphasen die Strassenabschnitte vorübergehend oder auch länger komplett für Autos und Töffs gesperrt werden müssen (Velofahrer haben die Baustellen zu Fuss zu umgehen), lautet die brennendste Frage: Wohin mit dem Verkehr, wenn er nicht mehr über die Aeussere Baselstrasse rollen kann? Die Antwort heisst: durch die Quartiere. «Die genauen Ausweichrouten sind noch nicht festgelegt, wir schauen zusammen mit der Gemeinde Riehen, welche sich am besten anbieten», sagt Frauchiger.
    (...)


    BaZ: http://bazonline.ch/basel/stad…-Fahrzeuge/story/15573041 (23.01.2015)

  • Wenn ich das richtig verstanden habe, wird jedes Tram Richtung Riehen in den nächsten fünf Jahren schon am Eglisee wenden dürfen, d.h. Riehen hat nicht nur Ausweichverkehr in den Quartieren, sondern sieht auch 5 lange Jahre überhaupt kein Tram mehr, sondern profitiert von Ersatzbussen, die sich mit dem übrigen Verkehr durch die Quartiere quälen.


    Oder gibt es auch (längere) ruhige Phasen, in welchen nur an der Strasse, aber nicht am Gleis gebaut wird? Zumindest zwischen Eglisee und Riehen Dorf sind ja weite Teile Eigentrassee.

  • Wäre das nicht für die BVB eine Chance neue Kunden zu gewinnen in dem man einen Betrieb mit Trams aufrecht hält und eine Alternative zu dem Stau bietet?
    Dies wäre doch sicher mit Einspurabschnitten möglich, wie es beim Eglisee gemacht wurde.
    Dadurch verlängert sich die Bauzeit natürlich, aber man hat doch noch einen Schienenanschluss nach Riehen zu bieten.
    Busse hat es eh zu wenig, es sei denn man wartet bis die neuen Busse da sind, oder mietet sich wieder welche ein.

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    Der neue BLT Abschlepptango schleppt kaputten kurzen Flexy von der Schifflände ab.

  • Hier der Auszug aus dem (gegenüber dem BaZ-Artikel etwas sachlicheren und weniger voreingenommenen) Infoflyer für die Abschnitte AeBas und LöBas:

    Zitat

    Der öffentliche Verkehr rollt grundsätzlich. Für einen grossen Teil der Arbeiten im Abschnitt AeBas wird für das Tram ein Einspurbetrieb eingerichtet. Im Abschnitt LöBas fährt das Tram auf zwei Spuren. Für AeBas und LöBas sind kurzzeitige Vollsperrungen und Linienausfälle nicht vermeidbar. In dieser Zeit gibt es einen Tramersatz mit Bussen.

    Grundsätzlich rollt der Trambetrieb also.

  • In den letzten zwei Sommerferienwochen sollen im Abschnitt "Marktplatz - Gerbergasse" die Tramgleise erneuert werden.


    Ok, ...., schon wieder ... ?? Wie lange ist es seit dem letzten Mal her ... ??


    Hab es selbst gefunden ... Sommer 2009 wurde die Postkurve ersetzt ...

  • Eine super kleine Baustelle - in Allschwil Dorf wurden heute Nachmittag (17.03.15) in der Wendeschlaufe die "Fugen" bei den Schienen ausgebessert

  • Interessant: Trotz Baustelle reduziert sich die Fahrzeit "Pratteln bis Dreirosenbrücke" um 1 Minute ... (die Zeiteinsparung ist zwischen Musical Theater und Dreirosenbrücke)!


    Bei der Gelegenheit fällt mir auf, dass in der Perlenschnur der Haltzestellenfahrpläne der Linie 14 offensichtlich die Haltestelle Brombacherstrasse "gestrichen" wurde! :thumbup:

  • Die Muttenzer-Einspur-Baustelle dürfte die nächsten Wochen die Nerven von Fahrern und Fahrgästen ziemlich strapazieren.


    Jedenfalls wird der Fahrplan bei der kleinsten Unregelmässigkeit ziemlich durcheinandergewirbelt. Heute standen teilweise zwei Kurse vor dem Einspurabschnitt ... bei funktionierender Anlage. Da man der Sache nicht so traut, stehen jeweils am Ende des Einspurabschnittes je ein Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma, welche die Ein- und Ausfahrten, sowie Durchfahrten überwachen. Gut möglich, dass dies der Grund war, weshalb ein zusätzlicher Kurs eingesetzt wurde ....


    Hier zwei schlechte Handybilder ...

  • Interessant: Trotz Baustelle reduziert sich die Fahrzeit "Pratteln bis Dreirosenbrücke" um 1 Minute ... (die Zeiteinsparung ist zwischen Musical Theater und Dreirosenbrücke)!


    Bei der Gelegenheit fällt mir auf, dass in der Perlenschnur der Haltzestellenfahrpläne der Linie 14 offensichtlich die Haltestelle Brombacherstrasse "gestrichen" wurde! :thumbup:


    Naja, ist ja logisch, wenn man von Musical Theater bis Dreirosenbrücke durchfährt, spart man eine Minute. Entsprechend ist auch die Haltestelle Brombacherstrasse gestrichen... :/