Beiträge von 750 mm

    Echt jetzt? Das soll der neue Linienfahrplan sein, 69 Seiten für eine Linie???

    Die provisorischen Fahrpläne im Entwurfsverfahren beinhalten sämtliche Kurse des Jahres in einem Fahrplanfeld. So sind z.B. im Feld 500 jedes Jahr auch Züge aufgeführt, die nur an 1-2 Tagen verkehren. Die fallen dann teilweise auch aus dem offiziellen Kursbuch (jedenfalls solange es noch ein offizielles gab...) resp. den definitiven Fahrplanfeldern raus, obwohl die Züge trotzdem fahren. Ähnliches passierte auch schon mit den AAGL-Bussen in den Vorjahren, dass da alle Linien zusammen waren (Die auf fahrplanentwurf.ch aktuell abrufbaren Fahrpläne für 2019 (also ab Dez 18) sind m.E. nicht die Entwurfsversionen, die im Frühling 2018 publiziert waren, sondern die definitiven Fahrpläne gem. Fahrplanfelder.ch. So fehlten bei den Entwurfsversionen fast immer die Zugläufe, die sind jetzt aber in der 2019-Version drin).


    Wäre mir also auch noch nicht sicher, ob das neue Design wirklich übernommen wird.



    Inhaltlich: Die neue hauptlastgerichtete Taktung der S9 könnte interessant werden - obwohl (oder gerade weil) damit das Prinzip des Taktfahrplans gehörig beschnitten wird.

    nicht nur die Linie 21 wurde geändert (von fährt normal auf Ausfall), auch an der Umleitung der Linie 10 wurde nochmals (zu Recht) geschraubt.


    Wie dem Screenshot aus dem bz-Artikel (https://www.basellandschaftlic…mli-umgeleitet-134573561#) entnommen werden kann, war die Linienführung der Linie 10 ursprünglich ziemlich, nunja, gewagt:


    Dornach - Dreispitz - Heiliggeistkirche - Bhfeingang Gundeldingen - Markthalle - Heuwaage - Barfüsserplatz - Schifflände - Barfüsserplatz - Heuwaage - Oberwil - Rodersdorf. In beide Richtungen.


    Sowohl die 10er Richtung Rodersdorf wie Richtung Dornach wären diesbezüglich beide von der Heuwaage zuerst an die Schifflände gefahren und von dort wieder zurück, mit der Konsequenz, dass wenn man zwischen Schifflände und Heuwaage in einen stadtsauswärts fahrenden 10er gestiegen wäre, dieser entweder nach Dornach oder Rodersdorf gefahren wäre - was man nur mit Blick auf das angeschriebene Endziel hätte verhindern können...

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    @Drammatiker


    1. Der beste Verkehrsbetrieb der Welt / Stichwort "Champions League" irrt sich nie und macht alles von Anfang an perfekt.
    2. Immer. Und falls ausnahmsweise doch nicht gilt Regel 1.


    Und das (und nicht nur das) baden wir jetzt die nächsten 30 Jahre noch aus...


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    Das Verhalten von CH-Bähnler war für mich absolut in Ordnung. Neutrale Bilder, keine Menschen oder Kennzeichen. Öffentliches Interesse durch Lokalität und Auswirkungen gegeben. Totschweigen macht nichts ungeschehen. Man kann Political Correctness auch übertreiben.
    Aber ich finde auch, dass man in einem sachlichen Ton über das Posten von Bildern durchaus diskutieren darf und soll - verschiedene Meinungen gehören zu einem Forum wie diesem resp. machen es erst interessant.


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    Da das Autobahnstück kurz ist und v.a. nicht/kaum bestaute Ein-/Ausfahrtsspuren befahren werden dürfte dies nicht das Problem sein. Aber Grosspeter- und Nauenstrasse sind stark stauanfällig. Bei den 14min dürfte eine Fahrplanreserve eingerechnet sein denn in der Gegenrichtung werden 9 (Morgen) resp. 11 (Feierabend) Minuten eingeplant


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    In dieser Broschüre ist das ganze Angebot: https://www.google.ch/url?sa=t&source=web&rct=j&url=https://www.oebb.at/file_source/reiseportal/angebote-und-ermaessigungen/Nightjet%2520NEU/Folder%2520%25C3%2596BB%2520Nightjet%25202017.pdf&ved=0ahUKEwiuoajbmc3PAhXIK8AKHaXOBLUQFggbMAA&usg=AFQjCNGOG-i45YbK-LWuaHNOnrHZdL0grQ


    Mit Preisen ab 79 Euro für einen Schlafwagenplatz sehr attraktiv. Auch das Serviceangebot erscheint ausgebaut.


    Ich wünsche der ÖBB jedenfalls viel Erfolg und hoffe auf einen weiteren Ausbau (nach Amsterdam und Kopenhagen wäre cool).


    Auf der Strecke Zürich-Hamburg und neu Zürich-Wien werden auch Deluxe-Abteile angeboten (mit eigener Dusche im Abteil). Und das für gerade mal ab 139 Euro pro Person im 2er Abteil.


    Soviel zum Thema Fliegen sei günstiger. Von wegen...


    Danke ÖBB!


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    Zumindest betr. Sitzabstand 1. Klasse täuschst du dich (glaube ich). Auf den DSO-Bildern sieht man gut dass die Fenster in der 2. Klasse fast quadratisch sind, in der 1. Klasse aber rechteckig. Aber in der 2. Klasse scheint es schon sehr eng zu sein.


    Und in den Bildern von 200er Serie sehen die Fenster wieder gleich aus...


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    Wenn man die von der BaZ publizierten Dokumente durchliest sieht man dass nicht alles in Ordnung ist. Ich erkenne aber keine Probleme die bei einem Projekt dieser Größenordnung völlig unerwartet wären. Zudem scheinen die Meinungsverschiedenheiten sachlich begründet. Dass jeder Beteiligte da seine eigenen Interessen durchzusetzen versucht ist logisch. Also eine qualmende Zigarette mag da sein aber das von der BaZ verzweifelt geschürte Buschfeuer brennt nicht.


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    Kupplungssurfer : Es ist lediglich eine Vermutung basierend auf dem Umstand dass die BVB - gemäß BaZ - Defizite erwartet. Es kann gut sein dass die Franzosen nach französischen Ansätzen subventionieren - die Schweizer Löhne wären dadurch aber nicht gedeckt. Insgesamt ist das Ganze ja sehr kompliziert und eine verdeckte Subvention - ob gewollt oder ungewollt - leicht möglich. (Soweit ich weiß zahlt Frankreich für Leymen auch nur einen Bruchteil der Kosten - bin aber da a) nicht sicher und b) weiß ich dass die Situation nicht vergleichbar ist)


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    Oh ich denke schon dass es der BaZ um eine Sache geht - aber nicht um die Sache im Artikel. Trotzdem muss nicht alles falsch sein. Und es gibt ja auch Gründe den Franzosen ein Tram mitzufinanzieren (wie es auch Gründe dagegen gibt). Aber wenn mans tut sollte man der Bevölkerung reinen Wein einschenken - und damit tun sich Regierungen schwer (linke wie bürgerliche).


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    In vielem mag die BaZ übertreiben (realistischerweise wird auch bei öffentlicher Ausschreibung nur die BVB ein Angebot machen und die BVB den Zuschlag erhalten (ausser die BLT würde mitbieten die haben ja Erfahrung in Frankreich ;) ), die Franzosen werden dem Flexity die Zulassung schon erteilen weil sonst einfach gar kein Tram fährt (was für die BVB ja auch nicht schlimm wäre wenn die Strecke eh defizitär ist)) aber in einem Punkt haben BVB/BaZ vermutlich schon Recht: Die Strecke wird vor allem am Anfang mangels Fahrgästen / überbaurem Gebiet (schwer) defizitär sein, v.a. wenn man die üblichen französischen Tarife anlegt. Bei Schweizer Tarifen vielleicht weniger aber dann kommen weniger Leute. Und wer trägt dieses Defizit auf dem französischen Teil? Die Franzosen? Höchstens zu einem kleinen Teil.


    Also nicht nur dass wir zu einem grossen Teil denen die Strecke bezahlen wir finanzieren auch den Betrieb. Das mag sinnvoll sein um den Autoverkehr zu reduzieren (diesen Auftrag hat das Basler Stimmvolk der Regierung ja erteilt), fair unter Nachbarn erscheints mir trotzdem nicht - besonders nicht wenn die BVB mit dem Problem alleine gelassen werden und im schlimmsten Fall dann die TNW-Tarife steigen. Dann zahlen nicht nur die Basler, sindern auch die Fricker, Tecknauer, Reigoldswiler, Laufner etc. denen von St. Louis ihr Tram.


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    Man baut de facto sowieso die ganze Strecke neu also ist der Zeitpunkt es nun zu prüfen gut gewählt. Aber mit den geltenden Regeln muss der Bahnbereich ja durchgehend hermetisch abgeschirmt sein (soviel ich weiss). Wie das mit den vielen niveaugleichen Strassenkreuzungen funktionieren soll (Barrieren reichen nicht) und wie der Wildwechsel gewährleistet werden soll ohne millionenteure Über- und Unterführungen soll mir erst einer erklären. Entweder die Vorschriften werden erheblich gelockert oder die WB (und die anderen Bahnen) fahren noch ewig von Hand...


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    Das mit den Problemen ist alles nachvollziehbar. Wenn ich (hypothetisch, ich war nicht betroffen) aber 300 Franken oder mehr zahle um mit dem Dampfzug von A nach Z zu fahren ist mir diese Leistung auch zu erbringen - oder das Geld zurück zu geben oder gratis einen Ersatztermin anzubieten. Probleme können passieren - entscheidend ist wie man damit umgeht. Das Geld einfach zu behalten ohne die entsprechende Leistung erbracht zu haben ist kundenunfreundlich und schlicht dreist. Ohne Rückerstattung kann ich den Ärger gut verstehen. Mit Rückerstattung weniger. Aber das ist ja eben unklar. Hätte man sofort kommuniziert dass es das Geld zurück gibt wäre der Ärger sicher geringer gewesen - wenn es das Geld überhaupt zurück gibt. Und zudem: Ab Erstfeld einen Extrazug nach LU-BE-BS-ZH (z.B. in dieser Reihenfolge) einzusetzen, einen Personenwagen an entsprechende Güterzüge anzuhängen oder Busse ab Erstfeld aufzubieten wäre wohl schon möglich gewesen - wenn man gewollt hätte...



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