BVB-Chefetage | Infos & Neuigkeiten

  • Solange die Führung incl. Regierungsrat nicht ausgewechselt wird, geht es im selben Trott weiter.

    Solche Umfragen juckt keinen, sonst wäre seit der letzten Umfrage für das Personal spürbar positives zustande gekommen.

    Falls ihr mich sucht, ich bin vielleicht etwas zu weit gegangen

  • Vielleicht noch zwei-drei Gedanken im Zusammenhang mit den immer wieder genannten Unruhen in den Reihen der BVB-Mitarbeiter.


    Erst am Wochenende habe ich wahrgenommen, dass insgesamt drei Gruppierungen/Personalverbände sich um das Personalwohl der BVB-Mitarbeiter kümmern. Wie kontrovers die Situation und die Anliegen sind zeigt sich darin, dass eine der drei Gruppierungen gegen die anderen beiden schiesst (und umgekehrt). Statt sich gemeinsam um die sicherlich berechtigten Anliegen der Mitarbeiter zu kümmern und mit der BVB-Führung konstruktive Lösungsvorschläge zu erarbeiten, bekämpft man sich gegenseitig. So ist es auch nicht weiter erstaunlich, dass immer wieder "internas" über die Medien ausgetragen werden. Während die eine Gruppierung die Bemühungen der BVB-Geschäftsleitung lobt (ich nenne hier bewusst keine Namen), spricht die andere Gruppierung von Vertrauensverlust. Als Nicht-Insider ist es somit sehr schwierig hier durchzublicken, was ich mir auch nicht anmasse: Weder indem ich Partei für die eine oder andere Meinung ergreife.


    By the Way, auch über das Wochenende erfahren, scheint es auch bei der BLT mächtig zu rumoren. Dort angeblich (und ich betone es ausdrücklich: ANGEBLICH) insbesondere unter den Busfahrern (die Rede war davon, dass der BLT die Busfahrer davonrennen) . Ob und was daran wahres daran ist, kann ich ebenfalls nicht beurteilen.


    Welche Haltung man auch immer zu dieser Thematik hat und egal, was nun wirklich stimmt oder nicht: Die ständige mediale Aufbereitung und Verbreitung von "internas" trägt nicht dazu bei, das Klima zu verbessern und die echten Probleme gemeinschaftlich zu lösen.

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  • das ist natürlich ärgerlich.


    Vor allem wenn man sich gegenseitig bekämpft.



    Ein Bild über die Stimmung bekommt man am besten, wenn man mehrere Leute da kennt und bisschen zuhört.


    Da hört man schon einiges, wo ich sagen muss, zum Glück habe ich einen anderen Berufsweg eingeschlagen.



    Das von der BLT höre ich zum ersten Mal, aber da habe ich auch fast keine Bekannten.



    Das mit den Internas ist halt schon ein Problem.

    Aber die Medien machen das ja auch geschickt. Sie wissen, es staut sich viel ärger an, bieten aber Geld für die Veröffentlichungen.

    Also gibt man den angesäuerten Mitarbeitern eine Art Möglichkeit sich etwas zu "rächen", rsp. eine Platform für das Dampf ablassen und voila schon geht es rund.


    Bei gewissen Missständen ist es vielleicht nötig, dass mal etwas an die Öffentlichkeit kommt. Bei Anderen ist es aber auch ein no-go.


    Ich habe auch schon von Sachen gehört, rsp. selbst mitbekommen, wo es mir fast den Hut gelupft hat, daher kann ich den Frust schon auch verstehen.

    Wer Schreibfehler findet, darf sie behalten.


    Abkürzungen

  • Und ein weitere SBB-Mann kommt zur BVB:

    Christian Ginsig neuer Leiter Unternehmenskommunikation

    Christian Ginsig übernimmt ab Sommer 2019 den Bereich Unternehmenskommunikation der BVB. Der 46-jährige PR-Berater und ÖV-Experte verfügt über eine breite Erfahrung in der Öffentlichkeitsarbeit von Bahnunternehmen und war zuletzt über acht Jahre als Mediensprecher für die SBB tätig. Christian Ginsig tritt seine Stelle spätestens am 1. August 2019 an.


    Alle weiteren Informationen entnehmen Sie der entsprechenden Medienmitteilung.


    Quelle: bvb.ch

  • "Internas": Korrekte Einzahl = Internum, korrekte Mehrzahl = Interna. Das "s" darf weggelassen werden, zumindest im Deutschen

  • Können wir uns darauf einigen, dass der Finder einzelner Rechtschreibefehler diese behalten darf? Und selbstverständlich nehme ich gerne zur Kenntnis, dass es "Interna" heisst, was ich eigentlich auch wissen sollte, aber Fehler können (selbstverständlich auch mir) passieren. Danke! ;)

  • Es nähme mich echt mal Wunder, wie viele Kommunikations-, PR- und Medien-Heinis die BVB mittlerweile beschäftigt.


    "Leiter Unternehmenskommunikation" heisst ja, dass es offenbar eine ganze Abteilung nur für Kommunikation gibt.


    "Bis zu Christian Ginsigs Stellenantritt wird der Bereich weiterhin ad interim von BVB-Mediensprecher Benjamin Schmid geführt." heisst ja, dass "Mediensprecher" was anderes als "Unternehmenskommunikation" ist.


    Vielleicht sollte man mehr Techniker (z.B. für Busreifen) einstellen, statt sich von Hypebegriffen wie "MAS Digital Business" blenden lassen. Leider scheint die Managergilde aber zu wissen, wie man den zuständigen Regierungsrat um den Finger wickeln kann (obwohl seine Partei doch eigentlich eher den unteren Arbeitnehmern nahestehen sollte).

  • Können wir uns darauf einigen, dass der Finder einzelner Rechtschreibefehler diese behalten darf? Und selbstverständlich nehme ich gerne zur Kenntnis, dass es "Interna" heisst, was ich eigentlich auch wissen sollte, aber Fehler können (selbstverständlich auch mir) passieren. Danke! ;)

    von mir aus können wir uns darauf einigen, dass keiner Perfekt ist und wir hier keine Lehrer brauchen.

    Wer Schreibfehler findet, darf sie behalten.


    Abkürzungen

  • ... und immer ist der Fahrer schuld


    Ja, ich weiss es ist die BaZ, aber meiner Meinung nach zutreffend.

    Lest selbst und habt dazu eure eigene Meinung.

    Schönen Sonntag


    Lottergleise, Totalausfälle, kaputte Pneus und Arbeitszeiten an der Grenze der Legalität: BVB – Baustellen im ganzen Betrieb.

    https://bazonline.ch/18824915

    Falls ihr mich sucht, ich bin vielleicht etwas zu weit gegangen

  • Ja ... es ist die BaZ. Herr Wahl trägt wiedereinmal viele alte Geschichten zusammen, und versucht Abhängigkeiten zwischen einzelnen Fakten zu schaffen.


    Ist das Journalismus? Vielleicht lohnt sich wieder einmal auf den Pressekodex ... :/


    Zitat: "Selten ist ein Arbeitgeber derart blamiert worden. Das lässt tief in die Kultur, die Führung und die Moral der BVB blicken. Alle drei sind grottenschlecht geworden unter der Leitung von Direktor Erich Lagler, der als Überstunden- und Ferientechniker bezeichnet wird."


    Frage: War es vor Lagler besser?


    Zitat: "Es heisst, bereits am ersten Jahrestag des 2019 seien sechs Tramkurse ausgefallen."


    Frage: Ist es nicht Aufgabe eines Journalisten, Fakten aufzudecken und nicht Gerüchte in Umlauf zu bringen?


    Nein: Ich behaupte nicht, dass bei den BVB alles in Ordnung ist (bei welchem Arbeitgeber ist es das schon, ..., könnte Beispiele aus zwei der grossen Pharmakonzerne nennen!). Aber solche Artikel nützen nicht wirklich den Betroffenen. Wieso nimmt sich die BaZ nicht einmal andere Verkehrsbetriebe an, in denen es auch rummoren soll ... ?

  • Was bringt das, sich andern Betrieben anzunehmen, wenn die "Skandale" vor der Haustüre auf dem Silbertablett präsentiert werden.

    Der Vergleich mit Privatfirmen hinkt ein wenig, da sich die Öffentlichkeit viel weniger dafür interessiert.

    Zumal die BVB-Probleme den Einzelnen mehr betreffen, da uns "unser Drämmli" am Herzen liegt.

    Es war, oder ist des Bebbis ganzer Stolz!

    Falls ihr mich sucht, ich bin vielleicht etwas zu weit gegangen

  • Bei einer "richtig privaten" Firma würde ja mit der Zeit der Markt für Korrektur oder Untergang sorgen.


    Ich halte die Probleme für grundsätzlich durch die Organisationsform "ausgelagerte (Pseudo-Privat-)Firma im Staatsbesitz" geschuldet. Wie auch bei Postauto, RUAG, Deutsche Bahn usw.


    Diese Form, die ja als Kompromiss eingeführt wurde, als manche am liebsten alles komplett privatisieren wollten, vereinigt nur die Nachteile von privat und staatlich. Einerseits braucht es Verwaltungsräte etc., andererseits untersteht der Betrieb weniger direkt der Kontrolle durch Demokratie wie wenn er direkt eine Abteilung des Staats wäre, aber auch nicht der Kontrolle durch Markt wie bei einem komplett privatem Betrieb.


    Das soll keinesfalls heissen, dass ich ein Liberalisierungsturbo wäre. Wenn etwas durch Markt nicht funktionieren kann, wie der Betrieb eines kleinen technisch isoliertem Schienennetz, in dessen Bereich es nicht dutzende konkurrenzierende Firmen gibt, wäre ich durchaus für komplett staatlich. Klar wird das als "Beamtenbahn" oder "Behördenbetrieb" beschimpft, aber manche der heutigen Probleme gab es zu diesen Zeiten nicht.