Beiträge von Baragge

    Aus Tramsicht weniger interessant:

    Von Anfang bis Mitte 2025 wird ein Tramersatz mit Bussen notwendig sein.

    (...)

    So ist 2026 nochmals während rund acht Monaten ein Tramersatz mit Bussen auf der Tramlinie 3 notwendig.

    <X

    8 Monate ist schon happig.

    Aber ich nehme an oder hoffe zumindest, das betrifft "nur" den Abschnitt Theaterkreuzung-Burgfelderplatz und nicht den ganzen 3er. Dieser Abschnitt kann via Heuwaage-Markthalle-Brausebad ja relativ einfach umfahren werden, im Gegensatz zum Abschnitt Burgfelderplatz-Burgfelderhof/Saint-Louis. Vielleicht ist das ja ein Grund, dass man (nur) dort einen Einspurbetrieb vorzieht.

    Andererorts wird ein vergleichbarer Abschnitt nur wegen dem Ausbau einer einzigen Haltestelle für 10-21 Monate gesperrt, ohne dass es irgendein direktes Ersatzangebot gibt: https://www.fr.de/frankfurt/text…t-92884013.html

    Damit verglichen ist es bei uns harmlos.

    Wenn man sich auch soeben mal entschliessen kann doch neue Trams zu beschaffen, scheint die Not dort ja auch nicht mehr so gross zu sein wie in den 00er-Jahren. Und die politischen Verhältnisse haben sich seither auch etwas geändert, ohne da Details erwähnen zu wollen.

    Eine westukrainische Stadt kann die Trams aktuell sicher viel besser brauchen und (wenn auch nur der Not geschuldet) länger erhalten.

    Danke für die Präzesierung. Da bei einer mittigen Haltestelle auf der Brücke der bisherige Halt auf dem Brückenkopf wohl aufgehoben würde, bliebe es aber trotzdem bei einer Haltestelle im Bereich zwischen Meret Oppenheim-Strasse und Markthallekreuzung. Ob die um 50 Meter verschoben wird macht für den IV (inkl. Velos) grundsätzlich ja keinen Unterschied.

    Vielleicht habe ich ja eine etwas lange Leitung, aber Haltestellen auf der Margerethenbrücke gibt es ja schon seit ewigs? Neuerdings hält der 2er zwar nicht mehr dort, aber weiterhin der 16er und E11er. Von dem sehe ich nicht, in wie fern das relevant bezüglich dem Margarethenstich sein soll.

    Die Fussverbindung Zoo-Bahnhof SBB nutzte ich als ich früher mal im Leymental wohnte auch gerne (auch ohne speziell "geführt" werden zu müssen). Aber eine Zeitersparniss war es nicht wirklich, es war einfach angenehmer in der selben Zeit einen Spaziergang zurückzulegen als den Umweg via Theater-Aeschenplatz zu fahren. Und das ist wegen der Treppe bei der Passerelle bei der Haltestelle Zoo auch nur jenen möglich, die gut zu Fuss sind.

    Bei der detaillierten geplanten Veloregelung auf der Margerethenbrücke (die ebenfalls unabhängig vom Margarethenstich ist) habe ich zwar auch Einwände, aber auf diese sollte man hier besser nicht tiefer eingehen ;)

    Beim Zoll Kleinhüningen-Weil fiel mir auf einer heutigen Velofahrt nach Weil eine kleine Suboptimalität auf:

    Wenn ein Tram aus Richtung Kleinhüningen nach Weil fährt, wird es wahrscheinlich automatisch schon kurz vor dem Zoll bei 1-2 Ampeln unmittelbar nach dem Zoll angemeldet, so dass diese für IV auf rot schalten und für Tram auf "grün". Da es aktuell aber von deutscher Seite fast bei jedem Tram nach Weil Kontrollen gibt, ist diese Anmeldung meistens nutzlos. Und da es eine ganze Weile dauert, bis die Ampel ohne Tramdurchfahrt "aufgibt", erzeugt das unter Umständen mehr Autostau, der wiederum das nächste Tram behindern kann.

    8110 auf der mittäglichen Akku-Leer-Tauschfahrt in die Messehalle, auf der mittleren Brücke geföttelet.

    Ich behaupte immer noch, dass es sich dabei um ein tägliches fahrplanmässiges Einstellen handelt, da am Mittag der 33er alle 15 Minuten bis Schönenbuch fährt und am Nachmittag nur alle 30 Minuten (war auch schon zu Diesel- und Gaszeiten so).

    Naja, sind halt inhaltsleere "Marketing-Buzzwords", die man nicht so ernst nehmen sollte.

    Aber ich war auf viel Schlimmeres gefasst. Das grundsätzliche Design (gelb mit rotem Streifen) bleibt ja (zumindest seitlich) erhalten. Und der heutzutage "obligatorische" Schwarz-Anteil ist immer noch geringer als bei der MAB.

    Ich hätte ein vollständiges "BLT" im selben Design schöner gefunden. Finde es aber auch nicht tragisch, da das gestreifte "B" immerhin an den bisherigen Schriftzug erinnert. Das "B" ist halt einfach eher als Logo als Abkürzung anzusehen. Und diesbezüglich finde ich es immer noch besser (egal welchem Geschlecht es angehört ^^) als der BVB-Eiertätsch. Der mich bei der Einführung auch stark an TV-Sender-Logos erinnerte (ich meinte ARD, Pro7 und Kabel1 sahen damals sehr ähnlich aus).

    Vergünstigungen für Jugendliche haben nur einen einzigen primären Grund: Die guten Kunden von morgen - sobald sie finanziell profitabel sind - zu binden.

    Das ist doch genau der Sinn der Sache, man will versuchen, dass die jungen Erwachsenen so vielleicht auch in Zukunft eher den ÖV als ein Auto nutzen. Was ist denn daran so schlecht? In einem anderen Thread beklagst du dich, dass der ÖV (in Baselland) zuwenig gefördert würde.

    Finanziell profitabel ist der ÖV aber selten (das muss er auch nicht sein). Von dem her kann dein Vorwurf ja schon gar nicht zutreffen.

    wirklich Gutes tun zu wollen, und Rabatte denen zukommen liesse, die es wirklich nötig haben.

    Einkommensabhängige Abopreise wären halt ein immenser administrativer Aufwand. Ausserdem wird ein grösserer Teil der ÖV-Kosten durch die Steuern bezahlt, die ja progressiv einkommensabhängig sind. Von dem her gibt es durchaus eine gewisse Einkommensabhängigkeit bei den ÖV-Kosten. Und falls man bei der Sozialhilfe ist, wird das U-Abo auch übernommen.

    Gemäss meiner kurzen Beobachtung ist auf der Türseite, an der Front des ersten Wagens und am Heck des zweiten Wagens die Beschilderung wie gewohnt vollständig (gesehen an einem Kurs der L17). Auf der Fensterseite und an der Front des zweiten Wagens ist nichts angeschrieben (gesehen an einem Kurs der L10).

    Ist ja eine pragmatische Lösung. Da die "BTB" momentan ja wieder wie in "guten alten Zeiten" ein Inselbetrieb ohne Abzweigungen ist, ist es ja völlig egal, ob es (seitlich) eine oder zwei oder keine Liniennummern gibt. Wie bei der alten WB, die (im Gegensatz zur BTB) nicht mit "19" beschildert war.

    Da es ja sowohl 10er- als auch 17er-Kurse Heuwaage-Ettingen gibt, macht die Unterscheidung ja grundsätzlich keinen Sinn. Aber sie stört auch nicht.

    Ähnlich ist es ja beim 31/38er Universitätsspital-Bachgraben während der Fasnacht, da gibt es ja auch keinen Unterschied (abgesehen davon dass die 38er in der Regel mit dem 48er verknüpft sind), denoch behält man beide Liniennummern bei.

    Aber gerade das würde doch verbessert, wenn dieses Thema in einen eigenen Thread ausgelagert würde statt dass das ständig in anderen Themen auftaucht. Dass nun mal gezwungenermassen Zusammenhänge zwischen ÖV, Fussgängern, Velofahrern und Autofahrern gibt kann ja nicht bestritten werden. Selbstverständlich sollen normale Threads nicht damit vollgespamt werden, aber warum das in einem gesonderten Unterthema explizit im Bereich "ÖV und Politik" keinen Platz haben soll, verstehe ich nicht ganz. Aber selbstverständlich ordne ich mich den Hausregeln unter.

    Ich hoffe, das wird von den Moderatoren nicht als Einmischung verstanden, aber einen neuen Thread eröffnen darf ja jedes Mitglied, deshalb nehme ich mir diese Freiheit. Falls nicht erwünscht, einfach löschen oder sperren. Grundsätzlich wünschen sich ja einige einen eigenen Thread dafür, sei es weil sie (wie in meinem Fall) eigentlich durchaus vertieft über dieses Thema diskutieren wollen, aber ohne dass andere Threads zu sehr off topic werden, oder weil sie davon "verschont" werden wollen. Beides ist vollkommen legitim.

    Selbstverständlich soll es nicht um reine Velothemen gehen sondern immer auch mit Trams oder sonstigem ÖV zu tun haben. Aber für längere oder ausführlichere Diskussionen über Dinge wie bestimmte Veloregelungen oder -Schilder an Haltestellen oder über sonstige Vorschläge und Ideen oder Anregungen zum Thema Velo und ÖV wäre das vielleicht ein geeigneter Platz.

    Das Gefahrensignal "Fussgängerstreifen" (1.22), das du vermutlich meinst (ein anderes Achtung-Fussgänger-Schild gibt es nicht), findet man nirgends in der Stadt. Es darf ausserdem gemäss Signalisationsverordnung Art. 11 Abs. 1 nur ausserorts verwendet werden.

    Es gibt auch noch das Hinweissignal "Standort eines Fussgängerstreifen", welches auch innerorts aufgestellt werden darf, ich schätze mal velop meinte dieses. Eines davon sehe ich sogar von meinem Fenster aus.

    Fussgängerstreifen.png

    Das finde ich ja eine ganz erfreuliche Überraschung, hatte eher gedacht, dass diese schon längstens vergessen wurde.

    Habe soeben die Strecke kurz angeschaut. Zwar nicht mehr ganz so lang wie früher, dafür hat Basel aber nun wohl vermutlich die einzige Gartenbahn auf der Welt, die (um einige Dezimeter) grenzüberschreitend ist und sogar einen Helikopteranschluss hat (der Rehab-Helikopter-Landeplatz wird umrundet). Und offenbar soll ja noch eine Verlängerung hinzukommen.

    Betrieblich speziell finde ich auch noch, dass es eine längere Einspurstrecke gibt (wohl aus Platzgründen). Der "französische" Teil ist auf Schotter, während der Rest auf Betonplatten ist. Keine Ahnung, ob das aus baulichen Gründen so ist oder wegen unterschiedlichen nationalen Vorschriften.

    Ganz nebenbei finde ich es auch noch erfreulich, dass die "zürcher" BaZ über so was berichtet.

    Also wirklich "der Aufsteller des Tages" :thumbup: