Beiträge von Baragge

    Auf einem Übergang zwischen Bettingen und Grenzach Neufeld wurden drei rote Poller als Fahrzeugsperre angebracht.
    Witzig ist das der Zugang von Deutscher Seite aus nur via einer steilen Treppe möglich ist, es kann also gar kein Fahrzeug dort hin gelangen.

    Wahrscheinlich dient das mehr psychologisch zur Verdeutlichung der Ernsthaftigkeit gegenüber den Fussgängern. Und schwere massive Poller sind wohl stabiler als Baustellenabschrankungen, was an diesem abgelegenem Ort vielleicht sinnvoll ist.

    Bezüglich der grünen Grenze gibt es zwischen Deutschland und Schweiz immerhin den Vorteil, dass ein grösserer Teil der Grenze durch das natürliche Hinderniss Rhein gebildet wird, so dass man vielleicht etwas mehr Ressourcen in die übrigen Abschnitte stecken kann.


    Aber jedes Waldweglein und jeder Weg durch das Unterholz auf der Chrischona oder bei der "Eisernen Hand" kann man wohl denoch kaum ständig kontrollieren.

    Von meiner Lieblings-Feierabendroute Basel-Canal de Hunigue-Stauwehr Kembs-Rheininsel-Weil-Basel bin ich auch abgeschnitten. So gute Rundtouren gibt es topografiebedingt nur in der Schweiz kaum.


    Bei der "kranken Gesellschaft" stimme ich nur im wortwörtlichen, nicht aber im wahrscheinlich gemeinten übertragenem Sinne zu :)

    Velofahren ist in diesen Tagen wirklich ein gutes Hobby. Das darf man ja noch (wenn auch nur noch in einem Drittel des Umlands), wenn man es alleine oder mit Haushaltsangehörigen macht und hat frische Luft (jetzt sogar noch mehr als sonst) und Bewegung und kann das Frühlingswetter epidemologisch unbedenklich geniessen.

    Was passiert mit der Linie 10 nach Rodersdorf? Diese fährt doch auch über Frankreich. Wird der Halt Leymen durchgefahren?

    Linie 38 wendet dann bei Hörnli Grenze?

    Zwischen Frankreich und Schweiz ist die Abriegelung ja noch etwas weniger stark als zwischen Deutschland und Schweiz. Die TER (aber nicht die TER200) und wahrscheinlich auch die Distribus fahren noch in die Schweiz.


    Gemäss mündlicher Aussage eines Bekannten aus Leymen ist auf der Strasse die Grenze nach Biel-Benken gesperrt, nicht aber nach Flüh und das Tram hält noch.

    Kann ich nur unterschreiben. Entweder sollte etwas ganz staatlich sein (wo nötig) oder ganz privat (wo langfristig gut möglich). Alles dazwischen ist Murks, der nur die Nachteile beider Prinzipien vereint (weder Kontrolle durch Markt noch durch Demokratie).


    Dass sich kaum jemand dagegen wehrte, hing wohl damit zusammen, dass das ganze "öffentlich-rechtlich", "Privatfirma, die dem Staat gehört" usw. halt schon als Kompromiss galt.

    Grenze Riehen/Weil-Ost geschlossen (mit Zaun versperrt - kein Passieren möglich). SWEG-Bus Lörrach - Riehen - Weil fährt vmtl. über die Zollfreistrasse.

    Die SWEG-Homepage bestätigt dies:


    "Die Schließung der Grenze zur Schweiz führt im SWEG-Verkehrsbetrieb Weil am Rhein-Lörrach zu Änderungen bei bestimmten Linien. So ist die Weiterführung der Linie 3 von Inzlingen nach Basel-Riehen nicht mehr möglich. Die Linie 3 wendet am Zoll Inzlingen, sodass die Linie 3 mit Inkrafttreten der Sperrung nur noch zwischen Lörrach und Inzlingen Zoll fährt. Eine Durchfahrt durch Riehen ist dann ebenfalls bei der Linie 6 / 16 nicht mehr möglich. Die Busse der Linie 6 / 16 fahren bis Stetten Grenze und danach über die zollfreie Straße nach Weil am Rhein beziehungsweise umgekehrt. Die Haltestellen innerhalb Riehens und am Zoll in Weil-Ost können nicht mehr bedient werden."


    Schätze mal, mittelfristig kommt es sicher darauf hinaus, dass man den verbleibenden IV auf die Autobahn konzentrieren will und den ÖV auf den Badischen Bahnhof.

    Die Halte Riehen und Riehen Niederholz müssten dann ja auch geschlossen werden (oder wie früher: nur für kontrolliert-berechtigte Reisende von/nach Deutschland). Und die Wutachtalbahn bekäme ein unerwartetes Revival oder die IREs müssten von Erzingen bis Singen (oder Gottmadingen als Ersatz für ausfallenden Regionalverkehr Singen-Schaffhausen) durchfahren. Die Wiesentalbahn könnte man ja auch via Gartenbahn nach Weil führen, um dort einen Umstieg ausserhalb der Schweiz anzubieten.


    "Interessante" Zeiten ...

    Die Historie des Bahnhofs ist mir bekannt - ich bin der dortige örtliche Betriebsleiter der DB Infrastruktur ;-)


    Der "Bad Bahnhof" in Basel ist aber der einzige, an dem Fernzüge halten und hat daher eine gewisse Bekanntheit. Die Bedeutung der Abkürzung "Bad = Badisch" ist ausserhalb der Region nur wenigen bekannt, daher kam schon öfters die Frage nach dem Schwimmbad... :D

    Sicher ein interessanter und herausfordernder Job.


    Ja, das "Basel Bad" ist wirklich unnötig verwirrend. Wahrscheinlich kommt es so zustande, dass jene, die mit der Abkürzung "Basel Bad. Bf" nichts anfangen können das weiter zu "Bad" verkürzen.

    böser Bahnhof ist mal ne neue Interpretation - bisher wurde ich nur gefragt, wieso das (Schwimm-)Bad in Basel einen eigenen ICE-Halt halt...

    Sicher gewisse historische Gründe. Zollfreier Anschluss an Hochrhein- und Wiesentalbahn. Basel profitiert ja eher davon, da es dadurch für Basel "gratis" quasi eine deutsche Inlanddestination ist.


    Sonst würden sicher viele Fernverkehrszüge in Freiburg enden, siehe die in Mulhouse endenden TGVs.

    Das "angeschnittene" Design vorne mit Rot und Schwarz und nur kleinen Weiss-Streifen finde fast schöner als das Grau-Weiss, von mir aus könnte man den ganzen Zug so gestalten.

    Halb-OT, aber das würde doch für ein Revival des Badewännli-Anhängers sprechen :) , dort würde sich das Problem der Durchlüftung nicht stellen und die Eintretenswahrscheinlichkeit des Risikos von herunterfallenden Fahrleitungen wäre wohl nicht mit dem von Virusinfektionen zu vergleichen.