Beiträge von Baragge

    Vielleicht ginge ja auch ein bessere zeltähnliche Konstruktion, die gerade noch nicht als fester Bau gilt aber doch zumindest einen minimalen Schutz bietet.


    Oder wenn man in Saint-Louis Bahnhof die Gleise zwischen dem Parkhaus und dem Bahndamm provisorisch überdecken könnte, solange keine Verlängerung gebaut wird (und der Transport per Sondergenehmigung gestattet würde).

    Sehe diese zusätzliche Gleisverbindung auch nicht als das Nonplusultra (Vorteil weniger Platzquerung vor dem Bahnhofseingang, Nachteil 8er Richtung Innerstadt und 10/11er Richtung können nicht mehr gleichzeitig über die Nauenstrasse fahren). Aber andererseits kann eine zusätzlich mögliche Verbindung trotzdem nicht schaden. Nur einfach schade, dass man das nicht vor der Sanierung einplant hatte.


    Irgendwie fehlte einfach eine Diskussion über die Vor- und Nachteile. Erst wurde es anscheindend eher stillschweigend abgelehnt, dann Medien-mässig als Nonplusultra behandelt und nun baut man sie nachträglich halt doch.

    Auch hier (neben der Redunanz der Innerstadt-SBB-Verbindungen bei Sperrungen auf dem Abschnitt Theaterkreuzung-Aeschenplatz-SBB) wäre eine Verbindung Heuwaage-SBB an der Markthalle sinnvoll: Dann könnte der 3er von Birsfelden via Aeschenplatz-Theater-SBB-Aeschenplatz oder umgekehrt wenden.

    Ich nehme mal an der 3er verkehrt zwischen Birsfelden und der Schifflände.

    Schätze, dass wäre im Normalfall wohl so gemacht worden, geht aber jetzt vielleicht nicht, weil wegen dem längerfristig umgeleitetem 15er jetzt zumindest in der Morgenstosszeit, wenn auch der 17er dort wendet, schon drei Linien an der Schifflände wenden.


    Eine Möglichkeit wäre auch gewesen, den 3er mit dem 16er zu verknüpfen, während der 15er weiter zur Schifflände ginge. So käme man aus Richtung Gundeldingen mit 15er und 16er kombiniert ingesamt näher an die Innerstadt.


    Aber vielleicht wollte man auch vermeiden, dass weitere Linien, als jene, auf denen es unmittelbar Bauarbeiten gibt, betroffen sind.

    Kann schon auch sein: viele sind es vielleicht gar nicht mehr gewohnt, dass es noch ganz vereinzelt zu Stosszeiten auch Wagen ohne Klimaanlagen gibt und achten sich beim Einsteigen nicht darauf.

    Als Ergänzung fiel mir noch ein, dass während den Stosszeiten am Bahnhof St. Johann der 1(/14)er und 21er sich in den Weg kommen könnten. Aber da mangels 1er-Verlängerung während der Betriebszeiten des 21ers keine anderen Linien am Badischen Bahnhof wenden, dürften notfalls Fahrplananpassungen im Minutenbereich beim 21er auch möglich sein.

    Im einem EW mit offenen Fenstern gibt es nur ein Geräusch. Das Geschrei "Fenster zu, es zieht!"

    Früher schon, aber heute nicht mehr. Da ist meine Antwort eher "Der Zug hat ja noch 10 andere Wagen, in welchen man das Fenster nicht öffnen kann, also könntest du doch in einen solchen gehen".

    Kommt auf die genauen Umleitungen drauf an. Wahrscheinlich wird der 3er ja nicht bis Birsfelden durchgehend mit einem Bus ersetzt.


    Angenommen, es gäbe einen Busersatz Barfüsserplatz - Saint-Louis, während die 3er von Birsfelden zur Schifflände fahren, dann gäbe es ja insgesamt etwas mehr Streckenkilometer. Und vielleicht geht das auch gar nicht, weil die Schifflände-Schlaufe schon mit 15er, 16er und 17er genug überlastet ist, so dass das 3er-Tram vom Birsfelder Ast einen noch weiteren Weg zum Wenden hat.


    Beim 1er ist es wahrscheinlich weniger ein Problem, da am Bahnhof St. Johann wohl Wenden in beide Richtungen ohne Zusatzkilometer möglich ist.

    Eine automatische (und zuverlässig funktionierende) Schiebetür sollte ja eigentlich kein Hinderniss für einen Rollstuhl sein.


    Aber wenn Geräusche im Inneren das grösste Problem sind, ist es ja eigentlich eher ein gutes Zeichen. Heute gibt es wohl viele Leute, die gar nicht mehr kennenlernten, wie es in einem älteren EW mit offenen Fenstern war.

    Von diesen Aspekten her sicher. Aber im langen lauen Sommerabenden und wenn eh schon genug los ist oder viele Leute in den Ferien sind, würden vielleicht weniger Leute eine Museumsnacht besuchen als "im Januarloch".

    Der Fahrplantakt ist noch interessant, alle 22.5 Minuten. Nehme mal an, das ist deswegen, weil es z.B. bei einem 20-Minuten-Takt (12.5 statt 15 Minuten Aufenthalt beim Trammuseum würden ja wohl auch reichen) an der Schifflände Konflikte mit dem 15er und 16er gäbe?


    Schön, dass man selber plötzlich selbst Veranstalter an der Museumnacht sein kann statt "nur" Transportbeauftragter :)

    50 km waren auch etwas übertrieben, da man ja automatisch in der Mitte wohnt und die Tarifverbünde selten 100x100 km umfassen. Also vielleicht 30-40 km, dafür aber mit Ausgleich in die eine Richtung, wenn es wegen Landesgrenzen nicht in alle Richtungen geht, so dass alle die selbe Fläche hätten. Ausserhalb dieses Umkreis könnte ja alles gleichbleiben und es bräuchte nicht zwingend einen Zonentarif. Darüber hinaus gäbe es wie bisher im bisherigen Preisrahmen das GA. Allenfalls könnte man noch ein Variante (auch preislich) dazwischen einführen für gut 100 km.


    Dass jeder je nach Wohnort einen unterschiedlichen Umkreis hat, sollte mit den heutigen technischen Möglichkeiten ja nicht mehr so ein Problem sein.

    Dafür könnte man die bisherigen Tarifverbünde abschaffen. Bei Einzelbilleten gäbe es vielleicht einen Zonentarif im Nahbereich und wie bisher einen nationalen km-Tarif im Fernbereich. Regional oder kantonal unterschiedliche Subventionierungen des Nahverkehrs könnten so immer noch über die Zonengrössen im Nahbereich abgebildet werden. Und das Abo wäre vielleicht +/- 20 Fr. teurer oder günstiger, je nach dem wie stark der ÖV im flächenmässigen Anteil des km-Umkreis um den Wohnort unterstützt wird. So wäre eine wohnortunabhängige Einheitlichkeit des System möglich, die trotzdem noch regionale Unterschiede ermöglicht. Auf eine Art würden einfach die Tarifverbünde "virtualisiert", auf einen Umkreis um den Wohnort statt festen Regionen.


    Aber schon klar, dass das kaum möglich ist mit landesweit verschiedenen Vorstellungen und Kantonsgrenzen und Subventionen und historisch gewachsenen Strukturen, deshalb "visionär" :)

    Natürlich visionär, aber um das U-Abo-Prinzip zu retten und trotzdem die Situation von Tarifverbundsgrenzbewohnern und verbessern und eine national einheitliche Regelung zu haben, könnte man einfach folgendes einführen: Jeder Einwohner irgendwo in der Schweiz könnte für rund Fr. 70.--/Monat ein Abo haben, dass einfach den Umfang von ca. 50 km um den Wohnort erfasst.

    Oder man muss fast ein GA haben, falls man im Jura wohnt und nach Basel pendelt (oder umgekehrt):


    Laufen oder Delémont sind nicht in einer Überlappungszone. Und als Verbindung dazwischen gibt es nur Ohne-Halt-Züge. Selbst wann man ein TNW-Abo (das ja teuerer ist, wenn man nicht im TNW wohnt) und ein Jura-Abo hat, müsste man daher immer noch dazu ein SBB-Billet lösen.

    Und auch Arboldswil und Titterten hatten bis dahin an Sonntagen nur vier Kurse pro Tag und jetzt Stundentakt.


    Von dem her fand ich es noch erstaunlich, dass diese massive Verbesserung nicht mehr "kommuniziert" wurde. Natürlich schade, dass dafür die Verbindungen von Reigoldswil nach Bretzwil und Waldenburg weitgehend wegfielen. Aber von mehr Kursen nach Liestal profitieren wohl mehr Leute und die Fahrzeuge und Chauffeure können effizienter eingesetzt werden. Schade dass (so wie es auf Google Streetview aussieht) die Strasse von Titterten nach Liedertswil sich nicht für Busse eignet, sonst könnte noch eine Ortschaft mehr bedient werden.


    Speziell ist auch noch, dass an morgens an Schultagen einen 70er-Kurs Liestal-Bubendorf-Ziefen-Bretzwil-Reigoldswil (ohne Bedienung von Lauwil) gibt.