Beiträge von Baragge

    Auch ein Anti-Hype kann zu einem Hype werden. Spätestens wenn es Mainstream ist, gegen den Mainstream zu sein, gibt es irgendwie einen logischen Knoten :)

    Bezüglich den konkreten technischen Detailfragen zu einem sehr kleinen Teilabschnitt dieses Projekt beantwortet dies aber wenig.

    Ein kleiner Fehler, der wohl nur Nerds auffällt:

    Linie 10: Dornach Bahnhof – Dreispitz – Peter Merian – Bahnhof SBB – Aeschenplatz –
    Denkmal – Dreispitz – Dornach Bahnhof *und zurück*. Dito bei der Linie 11. :)

    Aus dem Flyer:

    Nach welchem System werden die am Aeschenplatz ankommenden 14er weitergeleitet? Zufall? Würfel?

    Bei den Angaben zu den Linien 1, 6 und 8 sieht man das genauer:

    • Linie "14/1": St. Jakob-SBB-Dreirosen-Riehen Grenze
    • Linie "14/6": Muttenz-SBB-Allschwil
    • Linie "14/8": Pratteln-SBB-Neuweilerstrasse

    Wobei in dieser Richtung aber die Anzeige von Anschlusslinien in Ettingen verzichtbar ist, da ja niemand an der Starthaltestelle aussteigt (schaden würde es aber auch nicht).

    Dass die BLT überhaupt noch Perlschnüre hat, im Gegensatz zu fast allen anderen, wo man nur noch die nächsten 4 Haltestellen und den Endhalt sieht, finde ich schon mal super.

    z.B. Realisierung Margarethenstich bis Ende 2027. Oder dass 2028-2030 die Schlaufe Bottmingen zur Verfügung steht, um die Baustreckensperrungen zu optimieren.

    Ersteres finde ich auch sehr optimistisch. Schlaufe Bottmingen fände ich zwar gut, aber da wäre es bei entsprechender Fahrplangestalltung auch nicht so ein Riesenproblem, wenn sie vielleicht erst zwei Jahre später kommt. (Und bei einem Teilrückwechsel zu Zweirichtungsbetrieb könnte man auch darauf verzichten ...)

    Das einzige kleine Detail, was ich beim Projekt nicht ganz verstehe:

    Warum braucht es unbedingt einen Doppelspurausbau unter dem Bachlettenviadukt? Schliesslich würden gemäss diesem Konzept doch dort während den Stosszeiten nur noch halb so viel Kurse verkehren wie heute, wo es auch schon ohne geht.

    Optimal fände ich ein System, bei welcher die Stelle oder das Schild unterhalb des Haltestellennamens einfach eine schwarze Fläche wäre, auf welcher mit relativ geringem Aufwand Klebefolien angebracht, entfernt oder umgeordnet werden können.

    Machte man früher bei den weissen Haltestellenschildern manchmal auch so.

    Rein mathematisch ist es bei einem nicht-sternförmigen Netz bedauerlicherweise unmöglich, bei jeder möglichen Umsteigeverbindung perfekte Anschlüsse zu haben. Würde man die Fahrzeiten einer der beiden Linie so anpassen, dass es in diesem Fall einen guten Anschluss gibt, ginge dafür vielleicht ein anderer noch wichtigerer Anschluss verloren. (Wenn in diesem Falle nicht, dann wäre es natürlich super, wenn man es korrigieren könnte).

    Systematisch diese Problematik mindern könnte man wohl nur mit attraktiveren Taktfrequenzen als 15-Minuten-Takt. Was wohl politisch entschieden werden müsste. Die BVB hätten da wohl kaum etwas dagegen.

    Dass man es zumindest versucht länger dauernde Umleitungen überhaupt auf Stelen und Netzplänen aufzuführen statt einfach zu ignorieren finde ich gegenüber früher schon mal eine lobenswerte Verbesserung.

    Grundsätzlich finde ich jede neue mögliche zusätzliche Verbindung an einer Kreuzung, die relativ günstig Umleitungsoptionen verbessert, eine super-Sache, so auch in diesem Fall.

    Jedoch scheint es mir etwas sehr "reaktiv" und ohne ein übergeordnetes priorisiertes Gesamtkonzept darüber, an welchem Kreuzungen zusätzliche Verbindungen den besten Kosten-/Nutzen-Faktor haben:

    Wenn die Margarethenbrücke gesperrt ist, ist es für einen Anwohner z.B. im Bereich Solothurnerstrasse ein schwacher Trost, wenn man dafür umsteigefrei nach Binningen Kronenplatz kommt. Von Binningen aus wäre immerhin die Verbindung in die Innerstadt und ins Kleinbasel möglich, aber nur mit langem Umweg über Tellplatz-Peter Merian. Und wenn diese Brücke mal erneuert ist, gibt es diesen Fall über Jahrzehnte wohl nicht mehr.

    Was ich viel wertvoller fände und in den letzten Jahren schon öfter von grossem Vorteil gewesen wäre aber nie politisch gefordert wurde, fände ich an der Markthalle eine Verbindungsmöglichkeit Heuwaage-Markthalle-Bahnhof SBB. Damit wäre die Strecke Bahnhof SBB-Innerstadt "re­d­un­dant", bei einer Sperrung im Bereich Bankverein/Aeschenplatz wäre immer noch eine umsteigefreie Verbindung Bahnhof SBB-Schifflände via Heuwaage möglich. Das fände ich noch wichtiger als eine Verbindung Tellplatz-Kronenplatz.

    Ach wie schön der Kindergarten aus Grenzach geht weiter…


    Meine Bilder werden übrigens auch teilweise mit KI bearbeitet zur Bildverbesserung und sie werden ohne viel Tamtam hier eingestellt… Warum du dies nicht auch so handhaben kannst ohne dieses ständige Drama kann ich mir beim besten Willen nicht erklären.

    Genau so das du jetzt plötzlich wieder so einen Kommentar dazu schreiben musst…

    Es ist doch gut, wenn das somit vielleicht geklärt werden konnte.

    Etwa dass ein Löschen von allen Fotos, die nur für Qualitätsverbesserungen mit einer KI in Berührung kamen, überhaupt nicht nötig ist.

    Es geht überhaupt nicht um das Reiz-/Hype-Thema KI/AI, sondern nur um die inhaltliche Glaubwürdigkeit (z.B. Fahrzeugbeschriftungen). Ob z.B. Lichtverhältnisse und Kontraste mit KI oder klassischen Bildbearbeitungsprogrammen verbessert werden, ist völlig belanglos. Dito bei der Abschwächung von Schatten oder Anyomierungen von Personen und so weiter.

    Bei expliziter Deklaration oder in "PhotoShop"-/Scherz-Threads kann man auch ein Auge zudrücken.

    Das soll natürlich nur meine persönliche Meinung als einfaches Foren-Mitglied ausdrücken.

    Zuerst dachte ich aufgrund dieser Meldung, der "Überkleben-Beauftragte" hätte einfach die Linien 31 und 34 verwechselt und die falsche überklebt. Tatsächlich fehlen aber beide. Da muss schon was schief gegangen sein.

    Eine sachliche Meldung über diese Beobachtung finde ich hier im Beobachtungs-Thread auch völlig in Ordnung, darum heisst er so.

    Ich stimme auch damit grundsätzlich überein, dass es bei der Logik der Beschriftungen etwa an Haltestellenschildern (ähem "-Stellen") oder von Netzplänen bei der BVB durchaus Luft nach oben gibt.

    Aber ein wenig scheint es da eine lobenswerte Besserung gegeben zu haben:

    Bis vor kurzem war es üblich, dass auf dem Netzplan bei Baustellenumleitungen grundsätzlich der theoretische Normalzustand dargestellt war, selbst wenn die Umleitung länger als ein Fahrplanjahr und Gültigkeitsdauer des Plans war (etwa bei den mehrjährigen Kunstmuseum-Parking oder Gundeldingerstrasse-Baustellen auf dem 15er und 36er). Während beim aktuellen 2026-Netzplan der 6er via Schützenhaus eingezeichnet ist. (Vielleicht wegen Reklamationen auch meinerseits). Nur um auch mal was lobend hervorzuheben.

    C'est la ton qui fait le musique, wenn so eine Beobachtung ohne grosses Drama mitgeteilt wird, finde ich persönlich sie sehr willkommen.

    Noch bezüglich der Komplexität, an den Automaten finde ich es ja gemäss diesen Beschreibungen gut gelöst:

    Man kann einfach eingeben wo man hin will und welche Abos man hat und bekommt automatisch das richtige Billet, egal ob es ein Mehrzonen-Billet ab der Starthaltestelle oder ein Anschluss-Billet ab der Grenze ist, ohne die komplizierten Regelungen genau wissen zu müssen. Das war früher auch schon schwieriger.

    Nur bei den Smartphone-Ticketing-Apps gibt es noch mehr Herausforderungen.

    Viel Spass in dieser Zukunft. Jeder lebt in seiner eigenen virtuellen Realität und Filterblase und die gemeinsame Realität der Menschheit löst sich komplett auf. Mit entsprechend schlimmen auch politischen Auswirkungen.

    Äussere mich lieber nicht mehr weiter.

    Das ist falsch. Es wurde damals von Schweizer Seite entscheiden, dass man die Kompensationszahlungen nicht mehr leisten will, da der Anteil der Reisenden mit GA und damit die Kosten deutlich höher lagen als erwartet, siehe Medienmitteilung von 14.6.2016.

    Könnte mir auch vorstellen, dass das in Richtung Frankreich nicht gemacht wurde, liegt wohl einfach daran, dass das ÖV-Angebot und der Einkaufstourimus dort geringer sind, so dass die Kompensationszahlungen zum Distribus-Gebiet (richtige Tarifverbünde gibt es dort ja nicht) im Gegensatz zum RVL nicht viel höher als erwartet sind.

    Aus dem Screenshot werde ich nicht ganz schlau, aber um etwa 17:15 sah ich eine leere DFI-Anzeige. 5 Minuten später stand sinngemäss "Ausfall von DFI und Fahrplan-Apps". Schätze mal, man kämpft IT-mässig mit dem Fahrplanwechsel dieses Wochenende.

    Natürlich unschön. Aber ich bin zuversichtlich, dass du den Weg zum Kunstmuseum auch so gefunden hast :)

    Vielleicht ja auch ein Hinweis dafür, dass man auch noch den eigenen Verstand benutzen soll und Apps nicht alles übernehmen können (solange es noch Informationen ausserhalb diesen gibt, was heutzutage durchaus ein Problem ist).

    Ich fände es eine Super-Sache. Wenn es nur diese restriktive Regelungen mit den "Terminals" und "keine Benutzung im Nicht-UK-Verkehr" nicht gäbe.

    Selbst in den Kalten-Krieg-Zeiten war es ja möglich, dass z.B. ein Zug Paris (oder Basel)-Moskau innerhalb des West- oder Ostblock auch intern benutzt werden konnte. Sogar in der DDR war das möglich (oft zumindest bis zum zweitletzten Halt vor der Grenze). Warum soll das heute nicht mehr gehen?

    Mit diesen Regelungen fände ich es besser, wenn man einfach die Umsteigeverbindung auf den EuroStar verbessern könnte, so dass man nicht in Paris den Bahnhof wechseln muss. Etwa mit einem Direktzug Schweiz-Basel-Calais, entweder via Strasbourg oder via Charles-de-Gaulle-Flughafen. So wäre die Zugverbindung CH-UK auch schon deutlich attraktiver, ohne dass man bei uns Terminals bauen müsste und der Zug könnte auch im Nicht-UK-Verkehr genutzt werden.

    Bei Online-Fahrplänen kann man sich halt einfach immer bestimmte Verbindungen zu einer bestimmten Zeit heraussuchen. Grundsätzliche Konzepte kann man damit aber bestenfalls mühsam erahnen, wenn man viele verschiedene Abfragen tätigt.

    Aber leider ist es heute halt der Trend, dass es immer mehr nur noch "dynamische" Abfragemöglichkeiten gibt (siehe etwa Bahn-Fernverkehr in FR oder ES).

    Alternative wäre noch oev-info.ch (Nachfolger des CH-Kursbuch). Die Darstellung ist zwar nicht sehr schön, aber wohl der einzige Ort, wo man noch tabellarische Linien-Fahrpläne finden kann.