Beiträge von Baragge

    Bei der Einstellung (bzw. als ich später davon erfuhr) der SBB-Linie Beinwil-Beromünster fand ich es noch schade, dass man den Abschnitt Reinach-Beromünster nicht stattdessen mit der Aarau-Reinach-Bahn verknüpft hatte.

    Das gab es schon vor einigen Jahren, wurde aber mangels Nachfrage wieder eingestellt.

    Wurde die Weiche zwischenzeitlich ausgebaut?


    Das müssen aber viele "einige" Jahre gewesen sein. Als knapp 40-jähriger, der sich seit etwa 25 Jahren mit Fahrplänen befasst kann ich mich nicht daran erinnern. Evtl. einige Messe-Sonderzüge, aber keine regionalen Pendlerzüge.


    Ein Problem könnte wohl einfach sein, dass die Kapazität der Strecken in der Schweiz soweit ausgelastet ist, dass kaum zusätzliche Züge möglich sind. Also würde es weniger Züge ab Basel SBB geben. Und da würden sicher viele protestieren. Vielleicht könnte man aber einfach "nur" die Zusatz-S-Bahnen zu Stosszeiten von/nach Bad. Bf führen. Das würde auch schon was bringen und wäre für die Reisenden ab Basel SBB verkraftbar.

    Ist etwa dasselbe, wie wenn in Basel beim Tram von Bahnhof Richtung Aeschenplatz 90 % der Fahrgäste sich durch die enge hinterste Türe zwängen und im Fahrzeug auch unmittelbar dort stehen bleiben und danach darüber fluchen, dass der Einstieg so lange dauere und es im Tram so eng sei, während es vorne gar noch Sitzplätze gibt. Oder wenn bei der Bahn fast alle in die Wagen die bei der Unterführung einsteigen.

    Die Gestaltung mit den Farben vorne finde ich nicht schlecht.


    Bei uns könnte man stattdessen z.B. schwarz-rot-weiss-gelb-blau verwenden, dann würde es für alle passen:


    - rot-weiss wäre Schweiz, Baselland, Jura und Solothurn

    - schwarz-rot-gelb (oder -gold) wäre Deutschland

    - blau-weiss-rot Frankreich

    - schwarz-weiss Basel-Stadt

    - schwarz-blau-weiss Aargau

    - schwarz-gelb Baden-Württemberg

    - rot-weiss-gelb Elsass

    Taktfahrplan hat ja grosse Vorteile, die man nicht missen will.


    Aber aus rein bahnromantischer und Fahrplan-Nerd-Sicht war es davor wohl schon interessanter, als nicht einfach jede Stunde mehr oder weniger das selbe Programm abgespult wurde.

    Heute muss man schon froh sein, wenn man wenigstens noch das Fenster öffnen kann ...


    In den 90er-Jahren bei der MOB gab es selten noch Wagen mit Plattformen. Und mit Zähneknirschen liess es die Kontrolleurin zu, dass ich draussen war.

    Und einmal, auch in den 90ern, konnte ich noch mit einem WB-Zug der vorherigen Generation fahren, die es damals als Reserve oder Verstärker noch gab.

    Mittlerweile kam ich darauf, was wohl dagegen sprach: Dann wäre für längere Zeit (dann, wenn der neue Tunnel fertig ist und der alte umgebaut wird) nur eine Spur nutzbar gewesen.


    (Aber da ahnte man wohl nicht, dass ohnehin mal aus anderen Gründen die Personenzugsfrequenz halbiert würde.)

    Eine wahrscheinlich naive Laienfrage:


    Wäre es beim Bötzbergtunnel nicht sinnvoller gewesen, statt einen zweispurigen neuen Tunnel zu bauen und den alten als Service- und Evakuierungsröhre zu nutzen nur einen einspurigen neuen Tunnel zu bauen und den alten ebenfalls in einen einspurigen umzubauen (neue Tübinge in die bestehende Röhre einbauen bei entsprechender Durchmesserreduktion)?


    Dann wäre Sicherheit und Redunanz in Zukunft besser gewesen und man hätte nur einen neuen Tunnel von geringerem Durchmesser bauen müssen.

    Die 1er-Verlängerung zum Bad. Bahnhof fehlt im Fahrplanentwurf ja auch. Wenn man diese würde generell abschaffen wollen, wäre das sicher schon ein Medien- oder Politikthema gewesen. Von dem her ist wohl eher zu vermuten, dass da noch der Zustand mit Baustellen am Kunstmuseum und in Riehen abgebildet wird (wie lange der auch immer dauert).


    Nebenbei: So schade, dass die Kursbuchfahrplanfelder der BVB-Linien nicht nach Wochentagen getrennt werden. Dann hätte man auch in der Onlinefahrplan-Zeit noch brauchbare Linienfahrpläne. Ohne diese Unterteilung (in anderen Städten klappt es) sind sie aber kaum brauchbar.

    Falls es mal ein Herzstück in Kombination mit Hochrhein-Elektrifizierung gibt könnte ein solcher Halt, vielleicht noch um wenige Meter Richtung Basel zurückversetzt, ja wieder nützlich werden, etwa für die Friedhof-Hörnli-Erschliessung oder für Einkaufstouristen zum Aldi.

    Da vermisse ich die alten Billette. Die konnten gut als Filter für "selbstgedrehte Zigarretten" verwendet werden, da hätte ich ein meterlanges Billett gerne entgegengenommen :) Die neueren Billette auf dünnerem Papier eignen sich dafür nicht mehr.

    Da fehlen noch einige meines Erachtens wichtige, wie z. B. Leimgrubenweg, Dreispitz, Theater, etc.

    Sinnvoll wäre auch, die Nachtlinien einzubeziehen, da sich die Haltekanten der N-Linien teilweise ein wenig entfernt der üblichen Haltekanten befinden.

    Aeschenplatz fehlt auch. Da ist die Situation doch deutlich komplizierter als z.B. am aufgerührtem Burgfelderplatz. Gerade bei den AAGL-Linien, wo man immer wieder auf "bei Migros-Bank"/"beim Hammering Man" zurückgreifen muss.


    Barfüsserplatz/Theater/Bankverein, die alle fehlen, müsste man dafür wohl als "eine" Haltestelle auffassen, da die Nachtbushaltestellen von all diesen Stationen etwa gleich weit entfernt sind.


    Von dem her sind bei weitem nicht alle "Haltestellen, bei denen es mehrere Haltekanten gibt" dabei. Das wäre streng genommen laut dieser Definition bei allen Haltestellen, die keine Endstationen sind, der Fall. Da gibt es, abgesehen von Spezialsituationen wie etwa Bruderholzspital-Eingang oder Riehen Dinkelbergstrasse, ja immer mindestens zwei Haltekanten. Von dem her müsste die Definition eher lauten "Haltestellen, an welchen es mindestens *drei* Kanten gibt".

    Hier eine Übersicht mit den Situationsplänen aller Haltestellen, an welchen das offenbar geplant ist:


    https://www.bvb.ch/de/fahrplan…tionsplaene-haltestellen/


    Grundsätzlich nach wie vor ein gute Idee. Kleinere Details sind noch verbesserungsfähig (Linie 607 fehlt, ebenso dass man bei den Distribuslinien auch RIchtung Stadt einsteigen darf, nicht im Normalfahrplan bediente Tramschienen könnte man zwecks örtlicher Orientierung auch darstellen, an den Haltestellen Schifflände oder Tinguely Museum könnten zeitlich verschiedene Abfahrtshaltestellen der Linien 17 oder 42 mit nur 2-3 Wörtern mehr eindeutiger angegeben werden etc). Aber das sind wirklich "gesuchte" Details.

    Die Schlaufe ist vermutlich für die Linie 14, die dort einen Endaufenthalthat und die Kurse der Linie 8 vom St.Johann ins Kleinbasel reserviert, Zudem frisst eine Schlaufenfahrt schnell 2-3 Minuten weg.

    Beim aktuellen Normalfahrplan schafft man es ja irgendwie, dass in der Morgenstosszeit drei Linien einen Endaufenthalt an der Schifflände haben (15, 16 und 17). Von dem her sollte eine Linie mit Aufenthalt und "zwei" (eine in beiden Richtungen) die überholen ja auch möglich sein. Aber vielleicht sind die Kosten für die zusätzliche Verkehrswache geringer als für eine Platzrunde mit längerer Fahrzeit und dadurch ggf. höherer Anzahl Kurse. Nachteilig ist einzig, dass durch den Halt auf der Strasse die Behindertenfreundlichkeit geringer ist als bei Halt auf normaler Trottoirhöhe.

    Ja, die Bauarbeiten sind (schon lange) geplant. Es betrifft hauptsächlich den sog. Birsigtunnel, aber auch die Falknerstrasse.

    Die Baustelleninformationen auf der BVB-Homepage sind wirklich etwas verbesserungswürdig.


    Eine Haltestellenaufhebung in Bubendorf wird aufgeführt (wenn auch mit einer Karte zu einer anderen Baustelle in Riehen), von einer Baustelle an einem der zentralsten Orten in der Stadt steht hingegen gar nichts. Und die Rubrik "Sonderfahrpläne" könnte man auch gleich aufheben, da diese nur selten aufgeführt werden.

    Genial ist ja noch, dass die meisten Fahrzielanzeigen durchaus einigermassen zu historischen Linienführungen passen (es gab z.B. laut tram-basel.ch in den 30er-Jahren eine Linie 23 zum Leimgrubenweg, Jakobsberg ist wohl das nächste, was auf dem Broséband vorhanden ist).


    Entweder kannte die Wagenführerin diese auch oder Alex247 hat nur die passenden Linien-/Fahrziel-Kombinationen festgehalten.