Beiträge von Baragge

    Und der Bus ist ja auch nur ein Kleinbus und fährt nur alle 15 Minuten. Von dem her bringt der wohl nicht viel mehr Belastung als der sonstige Autoverkehr dort.


    Etwas speziell finde ich dafür den Hinweis "Aeschenplatz zum Barfüsserplatz: Zu Fuss oder mit den Linien 1/14 oder 2 nach Bahnhof SBB – Markthalle und dort auf die Linien 8, 11 oder 16 Richtung Heuwaage umsteigen": Zu Fuss dürfte man vom Aeschenplatz aus ja schneller den Barfüsserplatz direkt erreichen als die Markthalle. Und für Behinderte wäre evtl. die umsteigefreie Umwegverbindung mit dem 15/3 vorteilhafter, da die Haltestelle Markthalle ja nicht gerade behindertengerecht ist)


    Beim 17er scheint es mir schon eher so zu sein, dass dieser schlicht vergessen wurde, zumal ja explizit steht "alle Tramlinien ausser der Linie 6 werden umgeleitet" (kann natürlich sein, dass "alle BVB-Tramlinien" gemeint war).

    Ich bin nicht sicher, ob es wirklich so ist, dass Atomstrom, der in Speicherseen hochgepumpt wird, deswegen offiziell zu Wasserkraftstrom grüngewaschen wird. Meiner Meinung nach gilt da weiterhin die ursprüngliche Herstellungsart für die Deklaration. Kann aber nirgends Belege für die eine noch für die andere These finden.

    Um dem Zugpersonal oder Passagieren Toilettengänge zu ermöglichen, siehe etwa hier: https://www.berliner-kurier.de…uf-die-pipi-panne-6107140 oder hier https://www.tagesanzeiger.ch/s…t-moeglich/story/28040765. In Brugg hielt der Zug 5-10 Minuten und kurz vor Abfahrt sah man mehrere Personen inkl. dem erwähnten Zugführer zurück zum Zug rennen.


    Die alten Plumpsklos aufs Gleis waren zwar nicht schön, aber dafür unkaputtbar.


    Positiv war noch, dass für eine Gruppe Reisender, die nach Möhlin wollte und den S-Bahn-Anschluss in Frick verpasste extra in Möhlin ein ausserplanmässiger Halt eingelegt wurde (da der IR wohl hinter der erwähnten S-Bahn auflief, machte das zeitlich wohl nicht mehr viel aus).

    Ist so.


    Ergänzend dazu bedient die Linie 55, die weiterhin direkt über die Brücke statt via Signalstrasse fährt, dafür die Haltestelle Erlenmatt nicht mehr. (Positiv dabei ist, dass man davon wegkommt, relativ weit voneinander entfernte Stationen gleich zu benennen, das gibt es jetzt nur noch bei "Universität" Linie 3/34 und 30).

    Mag ja banal sein, aber aufgrund der Verhältnisse auf dieser Strecke ist das wohl schon berichtenswert: Musste heute Morgen von Basel nach Waldshut. Und wider Erwarten war der Zug auf die Minute pünktlich.


    Am späten Nachmittag musste ich von Brugg nach Basel: 10 Minuten Verspätung (wegen Toilettenproblemen, der offenbar entnervte Zugführer bat mehrmals per Durchsage darum, dass man doch unbedingt beim CEO reklamieren solle).


    Auch SBB kann mal einen schlechten und die DB einen guten Tag haben.

    Ja genau, so ist es.


    Und 17 Uhr hatte damit zu tun, dass man auch Nicht-Schülern (von denen es neben mir auch einige andere hatte) die Teilnahme ermöglichen wollte.


    (Gäbe es ein Johanitter- und vielleicht noch Petersgrabentram wäre solche Situationen vergleichsweise weniger störend)

    Wahrscheinlich liegt es nicht so sehr an der Rutschigkeit (die Alternative bei rauheren Oberfläche wäre wohl, dass man sich Spriessen einfängt), sondern an der Formgebung, die in Baragge und Co. vielleicht besser war. Dort hatte es, wenn ich mich nicht täusche, in der Hintern-Position eine ausgeprägtere Vertiefung, so dass man in die richtige Position rutsche. Bei den Sitzen in den Flexitys ist das weniger ausgeprägt, so dass man eher in falsche Richtung rutscht.

    Der Status "Ausfall" in Online-Fahrplänen sagt wenig aus. Wenn ich mich nicht täusche, stehen im SBB-Fahrplan Züge, die wegen Baustellen langfristig angekündigt und geplant ausfallen (z.B. aktuell Richtung Luzern) im Online-Fahrplan genauso als Ausfall wie Züge, die wegen kurzfristigen Störungen ausfallen.


    Da ist das Problem halt, dass kaum mehr Streckenfahrpläne bei Baustellen ausgegeben werden, sondern einfach nur steht "siehe Online-Fahrplan". Wobei die DB im Gegensatz zu der SBB wenigstens im Regionalverkehr noch genauere Informationen inkl. provisorischen Fahrplantabellen herausgibt.

    Dass ein vielleicht besonders reifes knapp 12-jähriges Kind ein knapp 6-jähriges Geschwister im Nah- oder Regionalverkehr begleitet, ist ja wirklich nicht so ungewöhnlich. Zum Glück ist es bei uns nicht wie in den USA, wo es anscheinend z.T. strafbar ist, Kinder unter 12 nicht unter ständiger Überwachung zu haben.


    Ich reiste schon mit 15 mit anderen 15-16-jährigen alleine nach Paris und Amsterdam (bei anfänglichen Interrail-Plänen bis Marrokko hatten die Eltern doch mal Zweifel :), in der Schweiz inkl. ausländische Umgebung von Basel konnte und durfte ich schon mit 12 landesweit praktisch selbstständig reisen.


    Wenn man die Grenze von 12 auf 10 korrigieren würde, wäre es wohl realistischer. Wahrscheinlich stellte sich die Frage bisher einfach noch nie, da bisher alle Menschenverstand walten liessen.

    Soweit verständlich. Trotzdem würde es mich nerven, stundenlang gefangen zu sein, falls man einen Termin hätte, weil es einem nicht zugetraut wird, über eine Böschung zu laufen.

    ... Das Zugspersonal liess der Umstieg aus Sicherheitsgründen jedoch nicht zu ...

    Da würde mich noch laienhaft Wunder nehmen, um was für Sicherheitsgründe es da genau ging? Anderer Zugverkehr kann auf einer eingleisigen Strecke ja nicht das Problem sein und grössere Kunstbauten mit Absturzgefahren gibt es dort auch nicht.


    Bleibt ja eigentlich nur der Strom übrig? Oder man fürchtet sich vor Haftungsfolgen, wenn jemand beim Aussteigen stolpert?

    Stimmt sicher. Mir ging es ja eigentlich nur darum, dass ein extrem unzuverlässiger Personenverkehr wie auf der deutschen Seite immer noch besser ist als gar keiner wie auf der schweizerischen Seite.


    (Laut dem grafischem Fahrplan ist der Güterverkehr recht bescheiden, z.B. kein Zug zwischen 15:30 und 19:30, so dass auch ohne zusätzlichen Kreuzungsmöglichkeiten noch Luft für wenige ohne-Halt*-Stosszeiten-S-Bahnen wäre)


    * Ein Halt in Leibstadt für die AKW-Mitarbeiter wäre natürlich trotzdem nicht dumm, aber fakultativ

    Baragge


    Östlich von Laufenburg dürften einige Arbeiten anstehen, um die Linie (wieder) für den Personenverkehr fit zu machen. Grundsätzlich und dann gemäss BehiG, das würde einiges kosten. Ob sich das rechnen würde, wage ich stark zu bezweifeln. Über Sinn und Nutzen wurde kürzlich im Rahmen der Idee diskutiert, Winti-Basel via Koblenz wieder einzuführen.

    Will ja eigentlich diese erschöpfende Diskussion nicht wieder starten, aber angenommen, es würden nur wenige S1 ohne Zwischenhalt zwischen Laufenburg und Koblenz verlängert werden, bräuchte es null Ausbauten. Die Strecke Stein-Säckingen-Basel würde auch nicht stärker belastet, da es keine zusätzlichen Züge gäbe. Natürlich wäre das so nicht für die Verbindung Basel-Winterthur attraktiv, aber für Basel-Waldshut (und vielleicht für einige aus dem Raum Zurzach oder Waldshut, die bei der Industrie in Stein/Sisseln arbeiten).

    Nur stellt sich die Frage bei solchen Umfragen, wie stichhaltig so etwas ist. Ein Teil der Leser liest die Überschrift und sieht das Thema Pannenzug, SBB und Bombardier.

    Dazu kommt noch, dass nur ein Teil der Bevölkerung 20 Minuten (online) liest. Davon wird nur ein bestimmter Teil diesen Artikel anklicken (abhängig von mehr oder weniger passenden Überschriften, Titel-Symbol-Bild und, wo es das noch gibt, Header-Text). Und davon wird nur ein Teil die Umfrage ausfüllen, vor allem jene, die eine starke Meinung haben, die auch noch den vorgegebenen Antwortmöglichkeiten passt.


    Eine Online-Umfrage (oder auch Kommentare) in irgendeinem bestimmten Artikel in irgendeinem bestimmten Medium oder auch unter einem bestimmten Social-Media-Post kann deshalb niemals wirklich repräsentativ sein.

    20 Minuten berichtet: Pannenzug schaltet sich versehentlich selbst aus.


    https://www.20min.ch/schweiz/n…tlich-selbst-aus-24075441

    Zu "Klimaanlage sorgt für Türstörungen" kommt also noch "GPS beeinflusst Stromabnehmer". Irgendwo gibt es bestimmt auch noch eine Software-Verknüpfung von der Kaffeemaschine im Speisewagen mit dem Schlusslicht oder so.


    Solange man bei der Philosophie "möglichst viele Computerchips und möglichst viel Software reinpacken und alles zu einem nicht mehr durchblickbaren Knäuel verknüpfen, einfach weil man kann und es modern ist" bleibt wird es solche Probleme, über die unsere Grossväter wohl gelacht hätten, immer geben.

    Dafür gibt es auf der deutschen Seite wenigstes überhaupt noch einen Personenverkehr weiter als Laufenburg.


    (Wenn man auf der Schweizer Seite vielleicht einige wenige S-Bahnen zu Stosszeiten ab Laufenburg nach Koblenz-Waldshut verlängern würde, gäbe es dank der besseren Zuverlässigkeit trotz der längeren Reisezeit vielleicht auch Grenzgänger nach Basel aus der Region Waldshut als Kunden)

    Zwischen Blinden und Rollstuhlfahrern gibt es wohl es ein Dilema: Für Blinde müssen die Dinge wie Trottoirränder und Trameingänge möglichst gut fühlbar sein, für Rollstuhlfahrer möglichst wenig (wobei es mittels geeigneter gut fühlbaren aber überrollbaren einheitlichen Markierungen sicher auch Kompromissmöglichkeiten gäbe).


    Meiner Meinung nach (als jemand der die Behindertengleichstelltungsgesetze im Prinzip, aber nicht in jedem Detail durchaus befürwortet) war es einfach ein Fehler, dass möglichst die gesamte Fahrzeuglänge barrierenfrei sein muss. Klar ist es weniger diskriminierend, als wenn es nur bei einem Teil so ist. Wenn aber grundsätzlich nur z.B. das erste Drittel einer modernen langen Tramlänge barrierefrei sein müsste, das dafür aber fast ausnahmslos überall, wäre es vielleicht möglich gewesen, es dort um so besser hinzukriegen, während man beim Rest hätte Aufwand sparen können (Spalentor etc.). Als Behinderter hätte ich ja mehr davon, wenn 95% aller Haltestellen auf einem Drittel der Länge nutzbar ist, als wenn das bei 90% auf der ganzen Länge möglich ist.