Beiträge von Hans Peter Jäggi

    Der baustellenbedingt umgeleitete 3er macht in Richtung Birsfelden eine Querfahrt über den SBB-Bahnhofvorplatz zur Kante H, anstatt die Kante F und anschliessend das sog. Eulergleis zu benutzen. Somit teilen sich die umgeleiteten Linien 3 und 8 sowie der 10er und 11er die Kante H und der 2er hat die Kante F für sich allein. Falls die Kante H gerade besetzt ist, weicht der 3er manchmal auf die Ersatzhaltekante J aus. Dumm wenn man dort wartet, wo er auf der DFI angezeigt wird und er woanders fährt.

    Aber nur Richtung stadtauswärts (stadteinwärts fährt der Tramerstatzbus via Weiherweg) und provisorischen Baumassnahmen (Haltestellenpodest oder Eingriff in die Baumrabatten) für die relativ kurze Dauer von drei Wochen. Ausserdem sind die Distanzen zu alternativen Haltestellen dort nicht sehr gross (je ca. 250 m vom Schützenhaus und von Rütimeyerplatz).

    Ich hätte die provisorische Haltestelle stadtauswärts direkt auf den Strassenübergang gesetzt, es fährt ja eh kein Tram. Und wer vom Neubad her zum Bundesplatz möchte, kann eine Runde über die Haltestelle Schützenhaus fahren. Der Endaufenthalt (mit Pause) wird sowieso in der Neuweilerstrasse sein.

    Ich verstehe auch nicht, weshalb man die provisorischen Haltestellen immer aus Brettern zusammenzimmert und mit Rasenteppich belegt, der sich im Regen so richtig vollsaugt. Für diesen Zweck gibt es einfach zu montierende Modullösungen.

    Siehe https://smartstop.one/haltekante/

    Tramersatz Linie 3 ab 12. Januar 2026

    Aufgrund von Gleisbauarbeiten in der Missionsstrasse ist diese bis Ende September 2026 für den Trambetrieb gesperrt. Zwischen den Haltestellen Theater und Burgfelderplatz fährt auf der Linie 3 ein Tramersatz mit Bussen. Die Linienführung des Trams Nummer 3 wird angepasst.

    Von Dienstag, 13. Januar bis Freitag, 6. Februar 2026 (Betriebsschluss) wird die Haltestelle Birmannsgasse in beide Richtungen nicht bedient.

    Flyer Missionsstrasse 

    Auf dem Flyer steht 12. Januar bis 17. März, da danach eine Umleitung von der Umleitung erfolgt. Wegen Ausbaus der Weichen zum Einspurabschnitt ist die Burgfelderstrasse nicht befahrbar. Auf welcher Strecke der 3er ab 18. März verkehrt weiss ich nicht, da der Online-Fahrplan zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht angepasst ist. Logisch wäre ab Brausebad zum Depot Allschwilerstrasse (Umsteigepunkt auf Bus 36 zum FP-Spital).

    Hat da KI mitgemischt?

    Im Jahr 1985 gab es solche Parallelfahrten wirklich. Anlässlich des 90-Jahr-Jubiläums der BVB und der gleichzeitigen Einweihung der Dante Schuggi als Oldtimerfahrzeug gab es auf dem Barfi ein Fest.

    Der fahrplanmässige Tramverkehr war in der Innenstadt eingestellt. Es fuhren aber stündlich Kurse ab Barfüsserplatz in alle Richtungen. Da es an der Heuwaage damals erst eine eingleisige Verbindung als Dienstgleis in Richtung Leimental gab, wurde der BLT-Kurs rückwärts zum Barfüsserplatz geführt und fuhr dann auf dem "falschen Gleis" mit dem 6er auf dem als Parallelfahrt zur Heuwaage. Ich hatte damals mein Smartphone zum föttele leider nicht dabei ^^.

    Mal ganz ehrlich: Das ist doch eine perfide Art, das Tram in Basel auf Raten abzuschaffen!!!

    Genau darum geht es. Michael Hug, der Präsident des Initiativkomitees gehört der LDP an. Und wie sich die LDP den ÖV in Basel vorstellt kann dem untenstehenden Auszug aus einem Votum von Adrian Iselin, ebenfalls LDP, anlässlich einer Grossratssitzung entnommen werden. Die LDP ist gegen das Petersgrabentram, gegen ein Tram 30, gegen die Claragrabenverbindung usw.

    Zitat: "Es wird argumentiert, dass Trams flächeneffizienter und kapazitätsstärker seien als Busse. Doch moderneMobilitätslösungen wie autonome Midibusse im Schwarmbetrieb, also kleinere selbstfahrende Busse, die sich je nach Bedarf zusammenschliessen oder aufteilen, oder Bus Rapid Transit-Systeme mit virtuellen Haltestellen, das sind Schnellbuslinien mit digital gesteuerten Haltepunkten statt fester Infrastruktur, bieten heute bereits vergleichbare Kapazitäten und das bei gleichzeitig höherer Flexibilität und geringeren Infrastrukturkosten. Diese Systeme benötigen keine Schienen, keine Oberleitungen und lassen sich dynamisch an die Nachfrage anpassen. Auch induktiv geladene E-Busse, die kabellos über im Boden verbaute Ladeeinheiten mit Strom versorgt werden, können im Minutentakt verkehren, ohne Strassenraum dauerhaft zu blockieren.

    Das Ziel, den motorisierten Individualverkehr bis 2037 um ein Drittel zu reduzieren, lässt sich auch mit intelligenter Verkehrssteuerung, On-Demand-Mobilität, also Verkehrsmittel, die flexibel per App gerufen werden können, statt mit fixem Fahrplan zu fahren, und digitalen Mobilitätsplattformen erreichen. Städte wie Helsinki oder Hamburg zeigen, wie autonome Fahrzeuge, Mobility as a Service, ein Konzept, bei dem verschiedene Verkehrsmittel über eine einzige App gebucht und bezahlt werden können, und verkehrslenkende KI-Systeme den Umstieg vom Auto auf den EV fördern, ohne neue Schienenzu verlegen."

    Und wieder zuerst eine Falschinformation der BVB. Da dauerten die Bauarbeiten nur bis im kommenden März (siehe Beitrag #36). Vielleicht wird es irgendwann einmal eine Information der BVB geben, die gleich zu Beginn weg korrekt ist. Es erinnert mich an die erste "Falschinformation" im Zusammenhang mit den Bauarbeiten am Messeplatz, wo das Enddatum des Tramersatzes der Linie 2 ebenfalls angepasst werden musste!

    Jetzt gibt es einen neuen Flyer mit dem Enddatum 6. Juli. Inhaltlich kann ich ausser dem Datum keinen Unterschied zum bisherigen Flyer feststellen.

    Flyer

    Der einzige Grund, die Umleitung in 2 Phasen aufzuteilen, wäre eventuell die Fasnacht. Da fährt der 3er-Bus via Synagoge zur Universität und die Tramlinien 3 und 16 sind nicht verknüpft.

    Ich weiss nicht, ob ich diese "Lustige Karte", welche ich vorgestern erhalten habe, wirklich lustig finde .... :/

    Das Bild zeigt den Unfall vom 2. November 1961 am Messeplatz. Das Tram Nr. 26 fuhr von der Clarastrasse herkommend in die Haltestelle ein. Der Grossraumwagen (Linie 6) wollte in die Clarastrasse wegfahren, erwischte aber wegen der falsch gestellten Weiche das Gleis in Richtung Wettsteinplatz. Verletzte gab es glücklicherweise keine.

    Trotzdem finde auch ich die Bildunterschrift gelinde gesagt daneben.

    Quelle Tram-bus-basel.ch



    Meine Persönliche Meinung dazu ist immer noch das man reale Fahrzeile vom Tram schildern sollte, nicht Fahrziele welche die Wagen gar nicht anfahren.

    Das können sich ja sicher wieder Büromenschen ausgedacht haben, gibt es nicht schon genug Verwirrung?

    Das würde heissen, als ortsunkundiger Fahrgast stehst du zum Beispiel eine Ewigkeit beim Felix Platter-Spital und wartest darauf, dass endlich ein Fahrzeug kommt, das nach Birsfelden fährt.

    Wenn dir hingegen unterwegs gesagt wird, dass du umsteigen sollst, wo liegt das Problem?

    Es ist nicht nur üblich, sondern vorgeschrieben.

    Die entsprechende Vorschrift des Fahrdienstreglementes lautet: "Können Züge das reguläre Endziel oder einen Teil der vorgesehenen Linienführung auf Grund einer Streckensperrung nicht mehr anfahren, die Fahrgäste das Ziel mit Umsteigen auf den Ersatzdienst aber gleichwohl erreichen, ist die normale Fahrzeugbeschilderung (im Besonderen das Endziel) an den Zügen zu belassen."

    Im Flimchen sieht es so aus als würden die Busse der Linie 3 gleich meine Gopro umwerfen, so nah sind die vorbeigerauscht.

    Das Stativ ist aber so stabil gebaut, das wirft so schnell kein Bus um, dazu braucht es schon ne Tina mit Erdbeben.

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    Wer das schafft, wird auch mit dem Stativ deiner Gopro fertig.

    Bus 7047 hat heute morgen die etwas gar enge Durchfahrt beim Spalentor passend gemacht.

    Kann es sein, dass die erneuerte und begradigte Haltestelle in der Schlaufe etwas zu kurz geraten ist und die hinterste Türe vom Geländer des dortigen Fussgängerübergangs versperrt wird? Beim Tango und Tina ist die hinterste Türe nicht ganz am Wagenende, sodass sich das Problem bei diesen Fahrzeugen nicht stellt.