Beiträge von Dante Schuggi

    Für Otto normalfahrender Automobilist mag das stimmen. Bekanntlich aber gibt es touristisch nichts, was es nicht gibt. Wie z.B. im letzten Sommer, als ein Belgier den Rheinsprung hinunterkam, die Frau auf dem Beifahrersitz mit geöffnetem Stadtplan ...
    Das Phänomen von verirrten automobilistischen Touristen vor dem Bahnhof habe ich letztes Jahr mehrmals gesehen! Es waren aber nicht nur Ausländer, nein, auch blauweisse Freunde ... :]

    Ich habe eher nur an die Verlegung der Werkstätten und Unterhaltsdienste beider Unternehmen nach Pratteln gedacht, die Depots sollten dort bleiben, wo sie sind (Personal, Dienstantritte, usw.) Damit ergäben sich weniger Leerkilometer als wenn ALLES nach Pratteln ginge.


    Das Argument, dass das Areal im Kanton Baselland liegt, sollte eigentlich nicht ins Gewicht fallen. Trotzdem wäre zu befürchten, dass die Politik auch hier mitmischen wird oder würde.

    Durch den nicht mehr aufzuhaltenden Auszug von Bombardier aus Pratteln könnten die BLT wie auch die BVB von dem grossen Areal profitieren.
    Dort könnte ein gemeinsamer Unterhaltspool für Tramfahrzeuge eingerichtet werden und damit eine Anzahl Arbeitsplätze gesichert bleiben. Die BLT könnten sogar die Remisen Aesch und Rodersdorf räumen und die BVB sich von den engen Platzverhältnissen im Klybeck verabschieden.
    Pratteln wäre auch ein günstiger Standort bei der Evaluation neuer Trams wie z.B. den Cityrunner. Normalspurige Gleisanschlüsse sind ebenfalls zuhauf schon vorhanden.

    Nein, übersichtlicher wird der Platz deswegen nicht, nur etwas bunter. Ob die Leute, sprich das tit. Publikum, begreift, was die weisse Farbe bedeuten soll, wage ich zu bezweifeln.
    Ein anderes Kapitel sind die velofahrenden Kuriere, Schüler und Kids, die rassig zwischen den Menschen UND vor den einfahrenden Trams durchflitzen. Das ist die echte Gefahr.
    Der verirrte Tourist mit seinem Auto mitten auf dem Asphaltplatz wird auch durch die weisse Farbe nicht besser geleitet, nein, eher noch mehr verwirrt. Und wundert sich, wenn er im Bereich der Haltestellen mit dem angehängten Wohnwagen in Richtung Aeschengraben fahrend auch noch auf die kopfschüttelnden, wartenden Tramfahrgäste achten muss.

    Der Standort im Depot A heisst nicht, dass diese Fahrzeuge auch dort beheimatet sind. Dieser Düwagzug ist vielmehr zu Gast in Basel West, könnte von dort aber ohne Weiteres als Dispo eingesetzt werden.

    @ Pascal
    Die Gummikühe sind neu allesamt auf den Bruderholzlinien anzutreffen gewesen und nach dem damaligen Schema alle im Dreispitz beheimatet!
    Die Gugummere (die späteren Hängebauchschweine) sind vorerst alle auf dem 6er gewesen, wurden dann teilweise auch dem 8er und dem damals noch reinen 14er übergeben!
    Bei den Combinos war der erste (301) lange der einzige auf der Linie 8, die nachfolgenden (302 ff) sind auf dem 6er zum Handkuss gekommen und erst ab 317 wieder auf die Linie 8! ;)

    Was die Kilometerleistung betrifft, so könnten eure Argumente nach meiner mehrmaligen Ueberlegung stimmen. Ich ziehe mich in dieser Sache zurück und behaupte fortan das Gegenteil ...
    Was moderne Fahrzeuge auf der Linie 6 betrifft: Die ist STETS mit dem neusten Rollmaterial ausgerüstet worden. Ausnahme: die Gummikühe, die von Anfang weg im Dreipitz beheimatet waren. Also warum nicht einmal einen Rückschritt auf der Riehener Linie wagen? Birsfelden sieht auch gerne Combinos durch das Dorf fahren!

    Ja, die Steigungen der Linie 3 haben keinen wesentlichen Einfluss auf den Combino. Aber ich bezweifle, dass auf der Linie 3 weniger Kilometer geleistet werden als beispielsweise auf der Linie 6. Ein Fahrzeug, das 19-20 Stunden unterwegs ist, rollt genau soviel ab, ob es auf einer langen oder auf einer mittleren Linie fährt. Der Unterschied liegt einzig darin, dass auf einer mittleren Linie einige Male mehr hin und her gefahren wird. Aber letztlich kommt es auf dasselbe hinaus.

    Ja, der Cityrunner hat vom Wagenaufbau, ausser Front und Heck, gewisse Aehnlichkeiten mit dem Combino. Das ist aber auch gerade alles. Beim Cityrunner handelt es sich um einen in diversen Städten bereits erprobten Tramtyp, sowohl in Meter- wie auch in Normalspur. Der Cityrunner kommt aus dem Hause Bombardier, wie die Zürcher Cobra.
    Bombardier hat aus dem Siemens-Desaster gelernt und diesen Tramtyp von Grund auf anders konstruiert. So hat Genf nach reichlicher Erprobung nun 21 Exemplare bestellt, sieben davon sind bereits ausgeliefert. Vielleicht überlässt Genf den BVB/BLT ein Exemplar zu Testzwecken?

    @ Hüslimatt


    Du hast recht, die Schanzenstrasse - nicht der Petersgraben. Das habe ich verwechselt. Klar, dort ist er zu weit vom Stadtkern entfernt und würde die Fahrgäste verärgern. Aexgysi!


    Der Trolleygedanke bleibt hingegen bestehen, denn der wäre technisch sicher machbar. Es sind wahrscheinlich die altbekannten Ausreden von wegen den Kosten - das kennt man ja mittlerweile!

    @ Stefan
    Soll das heissen, dass der 33er an der Schifflände zum 38er wird und umgekehrt?


    Wenn ja, dann wäre es aber nach meiner Meinung besser, wenn der 33er unten am Petersgraben nach links in die Spitalstrasse abbiegt und somit die Linie 38 als 33 übernimmt. Damit wäre die Liniennummer 38 frei. Zudem wäre die enge Schifflände vom Busbetrieb teilweise entlastet.


    Weiterer Gedanke: Der somit verlängerte 33er könnte ohne weiteres als Trolleylinie eingerichtet werden, Konfliktpunkte inbezug auf Fahrleitungen an der Schifflände fallen weg.