Beiträge von Spurkranz

    Das war ja noch relativ harmlos. Mein Hotel war in einer verwinkelten Seitengasse. Dachte eigentlich, man könnte das Leitungschaos gegenüber Rumänien oder Bulgarien nicht mehr steigern. Doch, man kann...

    Das genannte "Leitungschaos" kennt insbesondere in Japan praktische Gründe. Bei den häufigen Erdbeben erfolgen so Kontrollen und Reparaturen deutlich effizienter.

    Genau darum geht es. Michael Hug, der Präsident des Initiativkomitees gehört der LDP an. Und wie sich die LDP den ÖV in Basel vorstellt kann dem untenstehenden Auszug aus einem Votum von Adrian Iselin, ebenfalls LDP, anlässlich einer Grossratssitzung entnommen werden. Die LDP ist gegen das Petersgrabentram, gegen ein Tram 30, gegen die Claragrabenverbindung usw.

    Zitat: "Es wird argumentiert, dass Trams flächeneffizienter und kapazitätsstärker seien als Busse. Doch moderneMobilitätslösungen wie autonome Midibusse im Schwarmbetrieb, also kleinere selbstfahrende Busse, die sich je nach Bedarf zusammenschliessen oder aufteilen, oder Bus Rapid Transit-Systeme mit virtuellen Haltestellen, das sind Schnellbuslinien mit digital gesteuerten Haltepunkten statt fester Infrastruktur, bieten heute bereits vergleichbare Kapazitäten und das bei gleichzeitig höherer Flexibilität und geringeren Infrastrukturkosten. Diese Systeme benötigen keine Schienen, keine Oberleitungen und lassen sich dynamisch an die Nachfrage anpassen. Auch induktiv geladene E-Busse, die kabellos über im Boden verbaute Ladeeinheiten mit Strom versorgt werden, können im Minutentakt verkehren, ohne Strassenraum dauerhaft zu blockieren.

    Das Ziel, den motorisierten Individualverkehr bis 2037 um ein Drittel zu reduzieren, lässt sich auch mit intelligenter Verkehrssteuerung, On-Demand-Mobilität, also Verkehrsmittel, die flexibel per App gerufen werden können, statt mit fixem Fahrplan zu fahren, und digitalen Mobilitätsplattformen erreichen. Städte wie Helsinki oder Hamburg zeigen, wie autonome Fahrzeuge, Mobility as a Service, ein Konzept, bei dem verschiedene Verkehrsmittel über eine einzige App gebucht und bezahlt werden können, und verkehrslenkende KI-Systeme den Umstieg vom Auto auf den EV fördern, ohne neue Schienenzu verlegen."

    "autonome Midibusse", "digital gesteuerte Haltepunkte", "On-Demand-Lösungen", "Mobility as a service", "verkehrslenkende KI-Systeme"...

    Ich habe den leisen Verdacht, jemand hat entweder zu viele Sci-Fi-Filme geschaut oder Management-Bücher gelesen, oder im schlimmsten Fall beides gleichzeitig.

    Entschuldige, aber solche Anleitungen/Tipps gehören meiner Meinung nach nicht hier rein. Das soll dem Personal vorbehalten sein.

    Wenn es sich um eine sicherheitskritische Funktion handelt, kann ich diese "Schweigepflicht" bestens nachvollziehen.
    Ansonsten wäre bei Möglichkeit Transparenz wünschenswert - denn je mehr Personen Nischen-Wissen in Erfahrung bringen, desto länger können wir unsere Oldtimer-Flotte betreiben und allgemein die Tramgeschichte in Zukunft pflegen. In diesem Forum sind etliche Personen zu finden, welche sich in irgendeiner Form für die Geschichte des Basler Trams engagieren; sei es beim Unterhalt der Oldtimer, im Museum oder im Archiv, um nur einige Beispiele zu nennen. Das Tramforum ist sicherlich ein sachdienliches Hilfsmittel, das Wissen zum Basler Tram mit Gleichgesinnten zu teilen und somit weiter am Leben zu halten.

    Zum Glück war es nur eine Kleinigkeit.

    Dank eines alten Hasens der im Museum war und eine kurze "Nachhilfe" gab, ist etwas Wissen was man ganz selten braucht heute Nachmittag an jüngere geflossen. DANKE!

    Das Wissen was sich diese Generation im täglichen Dienst dazumal mit den Fahrzeugen erarbeitet hat, ist nicht nur in diesen Momenten mehr als Gold wert.

    Checklisten sind gut und recht, wenns dann aber mal nach der Checkliste immer noch klemmt oder nicht läuft, dann sind genau diese Erfahrungen von anno dazumal diejenigen die dich retten.

    Danke für deine Worte. Was war es denn für eine Kleinigkeit und wie konnte diese gelöst werden? Ich bin mir sicher, dass auch einige hier im Forum neugierig sind. :)

    Sonderanlass im Tram-Museum mit dem Titel "Fahren, Sehen, Hören: Mit dem Drämmli durch die Basler Geschichte"

    In Zusammenarbeit mit der BVB, dem Verein Basler Geschichte und der Stiftung Stadt.Geschichte.Basel finden am Sonntag, 15. September und Sonntag, 20. Oktober 2024 während den regulären Öffnungszeiten Sonderfahrten mit den beiden Kursen 413 + 1408 und 628 statt. Während den Oldtimer-Fahrten erzählen Historikerinnen und Historiker Wissenswertes zu verschiedenen Themen der Basler Stadtgeschichte.

    Es gibt noch freie Plätze nach dem Prinzip "first come, first serve", eine kostenlose Anmeldung ist erforderlich.

    Mehr Informationen inkl. Anmeldung:
    Veranstaltungen 2024 : Tram-Museum Basel (trammuseum-basel.ch)
    Geschichte erleben im Oldtimer-Drämmli – Basler Verkehrs-Betriebe (bvb.ch)

    Die SUST wird nur aktiv, wenn es Verletzte oder Tote gegeben hat oder das Schadensausmass einen gewissen Betrag übersteigt. Sonst wäre sie mit Bagatellfällen überhäuft.

    Meines Wissens wird bei Tram-Tram-Kollisionen die SUST immer eingeschaltet, unabhängig vom effektiven Schadensausmass. Wie und ob es einen Summarischen bzw. Schlussbericht gibt ist dann eine andere Frage.
    Man nehme als Vergleich folgenden summarischen Bericht infolge einer Tram-Tram-Kollision in Zürich. Man beachte, dass dieser erst 1.5 Jahre nach dem Ereignis veröffentlicht wurde:
    2016122001_SumB.pdf (admin.ch)

    Leider ist es effektiv so, dass in Belgrad eine richtige "Verschrottungswelle" stattfand. Gemäss dem Forum "BeoGradski" werden unter den verschrotteten Fahrzeugen 21 Düwag (auch solche der "neusten", welche nie in Betrieb gelangten...) aufgeführt, 18 B4 und bis auf die Wagen 104 und 105 sagenhafterweise auch alle 100er, d.h. 11 Stück.

    Es ist jedoch möglich, dass der eine oder andere oben aufgeführte Wagen "erst" kurz vor der Verschrottung steht wie auch, dass nicht aufgeführte Wagen nicht mehr fahrtüchtig sind.

    Gemäss der gleichen Quelle wurde nun die letzte "Verschrottungswelle", welche wohl hauptsächlich darauf gezielt hat, Platz für die neuen 25 Bozankaya-Strassenbahnen zu schaffen, für beendet erklärt. Folgende Basler Fahrzeuge wurden in dieser Welle verschrottet:

    DüWag: 158, 612, 624, 642, 645, 656
    100er: 103, 106, 112, 114, 115
    B4: 1415.

    Abgesehen von den 104 und 105 wurden alle 100er abgemeldet, dasselbe gilt auch anscheinend für alle B4 mit Bj. 1948 mit Ausnahme von 1405, welcher noch im Einsatz ist. Die 104 und 105 werden im Depot Sava hin- und herbewegt und sollen auch behalten werden, anscheinend weil man mit deren Rückführung in die Schweiz rechnet. Bei den genannten verschrotteten DüWag wurden auf meine Anfrage brauchbare Ersatzteile abmontiert, bevor man die Wagen endgültig verschrottet hat. Die anderen DüWag der letzten Lieferung aus dem Jahr 2016 scheinen laut dem Forum teils in einem vergleichsweise sehr guten Zustand zu sein, weswegen diese weiterhin verkehren sollen.

    Hilfe zur Selbsthilfe ist ja gut und recht, aber nicht für ein Land das mit Russland unter einer Decke steckt und massenweise Flüchtlinge nach Rest-Europa schleust um die mitteleuropäischen Staaten zu destabilisieren.

    Serbien ist nicht Belarus... und dieses "enge Verhältnis zu Russland" ist eher ein Märchen der jetzigen Regierung, welche seit nunmehr 10 Jahren am Ruder ist und dem Volk verkauft wird, um mit dem ausgestreckten Zeigefinger auf die Unfähigkeit der vorherigen (pro-europäischen) Regierung zu deuten. Schlussendlich hat Serbien bei mehreren UNO-Resolutionen gegen Russland gestimmt und pflegt historisch gute Beziehungen zu westlichen Staaten, allen voran Frankreich. Bleibt nicht zu vergessen, dass Serbien gemäss den "geleakten" Dokumenten aus Washington zugestimmt hat, Waffen an Kiew zu liefern und sich damit in einer Reihe mit anderen westlichen Staaten gestellt hat.

    Und auch der erste "Wurzel-Bus" ist da ... ("Wurzel" ist für Insider und Leser der früheren BaZ) ....

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    Können wir Outsider auch erfahren was mit "Wurzel-" gemeint ist?

    Nach BLICKPUNT STRASSENBAHN 1/2021

    bis Ende 2020 sind Belgrad 2608 610 2614 616 2618 619 621 631 2632 2642 2645 2648 ausrangiert und teilweise verschrottet.

    ex BLT 158 ist 2020 verschrottet.

    Aktiv sind 2603 bis 2607 2609 2611 2612 2613 2615 2616 2617 2620 2622 2624 2625 2626 2629 2630 2634 2637 2639 2640 2644 2646 2647 2649 bis 2657 sowie 2133 ex BVB 633 2135 ex BVB 635 2143 ex BVB 643 2658 ex BLT 141

    Anhänger sind in BS nicht erwähnt

    Ich bin selber auch auf einem Forum der GSP aktiv. Dass die Düwag 2632...2648 ausrangiert/verschrottet sind ist dort nicht zu bestätigen. Ganz im Gegenteil - vor 10 Tagen wurde gemeldet, dass 632 und 1413 wieder zusammen im Einsatz stehen.

    Deshalb war ich gespannt, woher diese Angaben stammen. Eine kurze Recherche hat ergeben, dass diese Nummern deckungsgleich sind mit den gelb markierten Wagen auf transphoto.org.

    Somit wäre dies ein (weiterer) Indiz, dass die Angaben auf besagter Webseite nicht immer korrekt sind bzw. sporadisch aktualisiert werden.

    Instagram bietet noch folgende Bilder an:

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    Ich bin sehr überrascht. Ich hätte nie gedacht, dass Stadler neun Monate (!) nach der Optionseinlösung bereits das erste Fahrzeug ausliefert.

    Hut ab. :)

    Wohl auch deswegen, da es sich um das identische Modell handelt wie es bereits von den selben Verkehrsbetrieben vor ein Paar Jahren bestellt wurde. Es mussten keine neuen Berechnungen usw. durchgeführt werden.