Beiträge von Limbo

    Der 1er verkehrt ja während den Stosszeiten in Richtung Bad Bahnhof und quert in dieser Zeit den Bahnhofsplatz nicht. Deshalb denke ich ist es bei dieser Linie nicht so kritisch, nur noch eine Querung ausserhalb der Stosszeiten ist doch schon ein recht grosser Fortschritt.

    Interessant scheint mir, dass Dieselbusse schon nach weniger als 10 Jahren ersetzt werden "müssen", hingegen Trolleybusse mit annähernd gleicher Karosserie bis zu 30 Jahren in Gebrauch bleiben. Da stell sich die Frage liegt das an den Motoren oder ist es einfach eine Frage der Amortisation.

    Und wie kommt den ein solcher Bus von wo auch immer bis nach Basel oder sonst wo hin was weiter als 20 km entfehrnt ist? Verladen auf einem Tieflade, auf der Bahn oder auf der normalen Strasse geschleppt?

    Unsere alte Generation hat ganz einfach versagt und sich nicht rechtzeitig um diese Belange gekümmert und ernsthaft etwas gegen dieses Problem unternommen.


    Nun ist eine Generation erwacht der etwas anders wichtig ist. Was nützt diesen eine "gute" Schulbildung, wenn sie im Dreck den wir ihnen hinterlassen haben zu ersticken drohen.


    Heute bläst uns eine steife Brise entgegen und wirbelt unsere selbstgefälligen Wertvorstellungen gehörig durcheinander. Richtig so. Wir sollten froh sein, wenn endlich jemand laut wird und uns unsere eigenen Unterlassungen vor Augen hält. Und dass es Demonstrationen nicht ohne Störungen geht, ist halt einfach so.

    Limbo

    Hmm, das widerspricht sich irgendwie:

    Bin ich da falsch informiert?


    Da ich deinen Beitrag so deute, dass du viel mehr im Kopf hast als die mit der Umstellung betrauten Personen, würde es mich interessieren, welche Lösung Basel denn deiner Meinung nach anwenden soll.

    Ja das sehe ich auch so, ohne zwischendurch an den (End)-Stationen nachzuladen wird es wohl nicht gehen. Aber bis jetzt habe ich immer nur, wenigstens in den offiziellen Informationen, gelesen, dass man auf reine Depotladung setzen will.

    Und dass das, wenigstens bis auf weiteres, noch nicht ausreichend sein wird ist ja kein allzu grosses Geheimnis.

    Nunmal Butter bei die Fische. Man mag mit den Entscheidungen der BVB nicht immer einverstanden sein, aber die Verantwortlichen gleich als Dumm zu bezeichnen, halte ich für unsachlich und unnötig.

    Ja das stimmt, da hast du füllig recht. Ich möchte mich dafür in aller From entschuldigen. Sie sind gar nicht dumm, ich bin dumm, jedenfalls wenn ich mich da für dumm verkaufen lasse.

    Ob wir es jetzt mit Hohlköpfen oder mit sonst irgendwelchen Schlaumeiern zu tun haben, ist ja vielleicht Ansichtssache. Wenn man aber bei den BVB uns weiss machen will, dass es viel Sinn macht, wenn jeder Bus drei bis vier Mal pro Tag ins Depot zum Nachladen soll, dann kann ich den Verdacht nicht loswerden, entweder ist man dort mit nicht grad allzu viel im Kopf unterwegs oder man betrachtet halt alle anderen als ziemlich saudumm.


    Ich denke es würde durchaus Sinn machen, etwas mehr zu schauen was in anderen Städten bereits seit einiger Zeit mehr oder weniger gut funktioniert. Aber nochmal, so wie es hier in Basel immer wieder üblich ist, 30 Jahre warten bis die Eier legende Wollmilch-Sau erfunden wird, oder vielleicht auch nicht, finde ich einfach total daneben und hohlköpfig. Warum denken diese Spezialisten den immer wieder, dass sie hier alles was auf der halben Welt schon zig Mal getestet wurde noch mal neu testen sollen.


    Übrigens sind heute Diesel und Erdgasbusse etwa gleich gut oder schlecht, was den Schadstoffausstoss betrifft, allerdings sind beide immer noch viel lauter als Elektrobusse. Und bekanntlich ist Lärm halt auch eine erhebliche Beeinträchtigung der Lebensqualität.

    Wir, oder wenigstens eine Mehrheit hat damals auf diese Dieselköpfe gehört und sich von diesen belügnen lassen. Es wurde versichert, dass die Trolleybusse mit Fahrzeugen ersetzt werden, welche umweltfreundlich und mit minimalen Emissionen unterwegs sein würden. Nichts davon war wahr. Und heute versuchen uns die gleichen Hohlköpfe weiss zu machen, dass nun Fahrzeuge kommen sollen, welche mit einer Batterieladung den ganzen Tag ohne nachzuladen in der Stadt unterwegs sein werden. Wer's glaubt. Schade fällt so vielen das Denken manchmal so schwer. In anderen Städten geht es offensichtlich anders.

    Dass die IC nach Luzern nur bis Zofingen fahren hatten wir ja auch schon mal.


    Und das zweite Problem könnte man schon lösen, wenn sich die 3 "Hauptstätte" des Kantons endlich mal einig würden in welcher denn die IR-halten sollen und in welcher nicht.


    Und wenn die S3 mal alle 15 Minuten Takt fährt, dann wäre diese eigentlich immer auf Schnellzüge abgestimmt, halt nicht immer auf die gleichen.

    Dass die Kapazität der Akkus mit dem Alter abnimmt ist tatsächlich so. Allerdings würde es mich schon ziemlich wundern, wenn die Kapazität der Akkus bei diesem Bus schon nach etwas mehr als ½ Jahr Betrieb so stark abgenommen haben, dass diese bereits ersetzt werden müssten. Zudem sind neuere Akkus bei weitem nicht mehr so empfindlich auf Anzahl Ladezyklen.


    Noch als kleine Anmerkung zum Handy: vor einiger Zeit wurde ein Fehler in der Play Store App gefunden welcher dazu geführt hatte, dass der Akku sehr schnell entladen wurde. Ich weiss nicht ob der Fehler inzwischen bei offiziellen Release behoben wurde, ich hatte bei mir die Beta Version installiert und mein Akku reicht seit dann wieder bis zu zwei Tagen.

    Ja schade, dass bei der SBB heute die gleichen Fehler gemacht werden wie in Deutschland. Aber wie für die Schweiz üblich, macht man dieselben Fehler einfach perfekter, oder holt wie im Gesundheitswesen zur Zeit ganz oft "Fachdeppen" (sorry für den Ausdruck) aus Deutschland.


    Wann lernen diese studierte Betriebsbesserwissenschaftler endlich, dass öffentlicher Verkehr der Öffentlichkeit dienen muss und nicht irgendwelchen Shareholder Values. Es wird einfach Zeit, dass der Öffentliche Verkehr wieder der öffentlichen Hand unterstellt wird. – Genau dasselbe würde auch für die BVB passen.

    Wir sind (noch) ein freies Land, in welchem jeder Bürger seine eigenen Entscheidungen treffen kann. Und dazu gehört auch die Wahl des passenden Verkehrsmittels. Wohl gibt es andere Länder, zum Beispiel Nordkorea, wo der Staat alles bestimmen will und wird.

    Es ist bei uns in der westlichen Welt zu Glück (noch) so, dass wir über eine Verfassung verfügen, welche das Recht des Besitzes - und dazu kann auch ein Auto zählen - festschreibt. Auch wenn gewisse Exponenten von Parteien wie beispielsweise solche von Basta oder den jungen Sozialisten dies nicht wahr haben wollen und am liebsten eine Staatsform wie Nordkorea oder Sowjetunion hätten.

    Natürlich leben wir in einem freien Land und jeder Bürger, aber auch die Nichtbürger, bitte nicht vergessen, um sich nicht grad von Anfang an selber zu diffamieren, dürfen hier entscheiden wie sie sich bewegen.

    Wenn nun allerdings immer mehr, zur Einsicht kommen, dass der private motorisierte Verkehr, ein Ausmass erreicht hat welches für die Mehrheit der in dieser Stadt lebenden Anwohner nicht mehr erträglich ist, dann können diese, hier allerdings tatsächlich nur Bürger, Vertreter ins Parlament und in die Regierung wählen, welche dann geeignete Vorschriften und Reglementierungen erlassen, die dazu dienen diesen Verkehr einzudämmen. (Diese Vertreter könnten theoretisch auch Regeln erlassen welche Art von Werbung öffentliche Verkehrsmittel zeigen dürfen und welche nicht.) Dass diese Bürger sich in Organisationen zusammenschliessen die "Basta" oder "Junge Sozialisten" heissen ist völlig demokratisch und absolut legitim. Und wenn diese immer mehr werden ist das wohl ein Zeichen dafür, dass immer mehr Anwohner genug vom privaten motorisierten Verkehr und dessen Auswüchsen die Nase voll haben.

    (Wobei wir noch fairerweise richtigstellen sollten, es gibt keine "Jung Sozialisten" mehr in Basel, so wie es auch keine Sozialisten bzw. Sozialistische Partei gibt, die Organisation nennt sich JUSO Basel-Stadt.)