Beiträge von Ziegler Heiner

    Am 25. April findet jeweils der Malaria Tag statt, dieses Jahr zum ersten mal als "World Malaria Day" in Basel. Das Schweiz. Tropeninstitut hat, zusammen mit Novartis, Mepha und Syngenta in Basel eine Aktion vorbereitet:


    Das Malaria-Tram fährt am Freitag, 25.April, von 11.30 bis 15.30 alle 15 Minuten einen Rundkurs Messeplatz - Bankverein - Barfi - Schilflände - Messeplatz. Die Fahrt ist gratis. Im Tram werden Infos über die Malaria abgegeben.


    Ich weiss leider nicht, welches Fahrzeug dazu verwendet wird und ob und wie es gekennzeichnet wird.


    Leider bin ich in Italien, wäre aber wahnsinnig froh, wenn mir jemand ein paar Bilder davon machen würde.


    Liebs Griessli, Heiner


    Anhang: Der offizielle Malariatram-Flyer

    Interessant.


    Aber es ist schon etwas speziell, wenn ein arg beschädigter Wagen aufgearbeitet wird und statt dessen drei nicht-revidierte Fahrzeuge nach Belgrad gehen. Wäre es nicht günstiger, den 655 zu verschrotten und mit dem Geld den 649 zu revidieren. Das würde doch eher Sinn machen und käme vermutlich billiger.


    Griessli, Heiner

    auch wieder mal...


    jaja Pascal, es gab je wieder sooooo viel neue Werbewagen: Am Samstag ist mir das "Kunststück" geglückt, alle 8 mir neuen Werbewagen vor der Linse zu haben, womit ich die Doku wieder mal etwas auf Vordermann bringen kann. Der Werbe-1316 ist auch im Forum noch nicht abgebildet, ist der neu?


    Ich habe mir mal die Mühe gemacht, zu Fuss dei Strecke von Kleinhüningen via Weil-Friedlingen und Weil-City bis Riehen abzuschreiten, ein rechter Wackel. Das gibt ein ganz schöner neuer Streckenabschnitt. Hierbei verstehe ich allerdings nicht ganz, warum das Weiler Tram bereits beim Bahnhof wenden soll, also genau dort, wo Weil erst beginnt, am Stadtrand. Es würde mehr Sinn machen, die Tramlinie wenigstens der schnurgeraden Hauptstrasse entlang bis zum Zentrum zu führen.


    liebs Griessli
    Heiner

    Letze Woche habe sich angeblich eine heftige Kollision zwischen einem Düwag und einem Lastwagen beim Badischen Bahnhof ereignet. Personen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden. In der Zeitung habe ich nichts über den Unfall gelesen. Beim Motorwagen soll es sich um den 655 handeln. Ob er repariert werde, sei ungewiss.


    Wer weiss etwas?

    Der Samstag, 22.9.07 war ein Prachtstag, den ich zu einem Besuch in Basel benutzte - endlich wieder einmal!


    Der Be2/2 181 war zuerst nur mit Badwännli 1045 unterwegs und führte eine Extrafahrt ab Birsfelden, später mit Sommeranhänger und Badwännli eine Extrafahrt ab Aesch.


    Auf dem Aeschenplatz wartete der AGB-Werbewagen 489 vergebens auf die Kundschaft zur Extrafahrt und musste schliesslich leer wegfahren.


    Auf der Linie 1/14 drehte leider nur ein einziger Berner seine Runden...


    ...trotzdem genoss es nicht nur Fabian und lachte dazu wie ein Honigkuchenpferd.


    Griessli uss Khuur, Heiner

    Siehst du, Tante Schuggi, es lohnt sich nicht, dem feinen Essen, das uns der Santiklaus serviert hat, derart unvernünftig vorzugreifen. Alte Damen sind sehr empfindlich auf derart üppige Völlereien. Trag doch mehr Sorge zu dir, es wäre ja wirklich jammerschade wenn wir hier vernehmen müssten, unser aller Leibling sei mit verdorbenen Innereien in einer Grossrevision und für längere Zeit stillgelegt.

    Vor kurzem noch Zukunftsmusik...
    ...heute in der Phase der Realisierung
    ... und schon bald fährt das Tram "wieder" zum Bahnhof St.Johann.


    Es lohnt sich, diesen spannenden Bau im Auge zu behalten und zu dokumentieren. Übrigens: Das Tram fährt nicht "wieder" zum Bahnhof St.Johann. Dorthin ist es nämlich noch gar nie gefahren, auch vor 1963 nicht. Es fuhr damals die Entenweidstrasse hinunter bis zum Ende der Häuserzeile, wo die Hüningerstrasse einmündet. Dort machte die Strecke einen 30° Bogen ein kurzes Stück in die Hüningerstrasse, und dann wieder einen 30° Bogen in die Voltastrasse. Die jetzige, neue Streckenführung über den Vorplatz des Santihansbahnhofs ist völlig anders als die stillgelegte Strecke, die von 1934 bis 1963 bestand.


    An den Gleisbau in der Gasstrasse anno 1962-1963 mag ich mich sehr gut erinnern, da ich den Strassenneubau damals fast täglich beobachten konnte. Die (gleislose) Gasstrasse war sehr stark gewölbt (bombiert), die Strassenmitte lag deutlich über dem Niveau der Trottoirs. Als die Tramgeleise gelegt wurden, wurde zuerst die linke Strassenhälfte abgetragen. Die Tramgeleise lagen danach tiefer als das Niveau der Strassenmitte, aber höher als das Trottoir. Danach wurden Trottoirs und rechte Strassenhälfte neu gebaut. Das linke Trottoir lag nun etwa 50cm höher als das alte, glücklicherweise hatten die noch heute bestehenden alten Häuser Treppenstufen zu den Hauseingängen. Alle Hauseingänge mussten um 1-2 Stufen gekürzt werden und die Kellerfenster eingedohlt werden, was teilweise noch heute sichtbar ist.


    Wichtige Daten:
    April 2006: Ersten Tramschienen der neuen Linienführung in der mittleren Voltastrasse.
    Juni 2006: erster Gleisabschnitt in der unteren Entenweidstrasse



    Alle Bilder vom 9.12.2006



    Der alte St.Johannbahnhof liegt noch inmitten einer Baustelle, die künftige Tramhaltestelle davor lässt sich noch kaum erahnen.



    Heute noch Realität: Das Tram biegt in die Gasstrasse ein. 2009 ist dieses Bild Vergangenheit.



    In letzter Zeit war die Entenweide oft mehr Trauerweide als Augenweide. Aber sie beginnt neu aufzublühen.



    Die neue Entenweidstrecke auf Eigentrasse. Stilgerecht müsste sie mit Entenkresse bepflanzt werden. Die neu gelegten Geleise enden (Ende 2006) noch vor dem Luzernerringviadukt. Vom Viadukt aus wird man künftig (ab 2009) einen neuen, guten Fotostandpunkt haben.



    Die neuen Geleise in der mittleren Voltastrasse auf Eigentrasse



    Die linke Seite der mittleren Voltastrasse dient heute einer provisorischen, 4-spurigen Strasse. Diese Strasse befindet sich vollständig auf künftigem Bauland.


    Fortsetzung folgt...

    Zitat

    Original von stevecam
    Übrigens: Willkommen Heiner Ziegler. Nach längerer Abstinenz kommt er mit seinen wohlüberlegten Statements zu Wort...


    Oh, danke, das ist wohltuend! Ja, ich war im Sommer lange Zeit weg, im Himalaya, und danach hat mich die Arbeit aufgefressen. Seither war ich kaum mehr in Basel. Nun habe ich endlich wieder mehr Freizeit und freue mich, euch alle bei der Klausenfahrt wieder zu sehen


    Griessli an alle, Heiner

    Zitat

    [i]Es kann nicht die Aufgabe von uns Fahrgästen und Freunden des ÖV sein, der Regierung beim Sparen mit Vorschlägen zu helfen.


    Wieso nicht? Sparen ist nicht eine schlechte Tugend an sich. Sparen heisst doch nichts anderes als vorhandene Mittel so einzusetzen, dass ein optimaler Nutzen herausschaut oder nicht vorhandene Mittel (also auf Kredit) nur dann zu verwenden, wenn eine Notwendigkeit dazu vorliegt. Privat machst du es nicht anders.
    Regierungen sind nicht sakrosankt, sondern auch bereit, Vorschläge entgegenzunehen und umzusetzen. Du hast schon Recht: Vorschläge von Einzelpersonen sind wenig effektiv, aber über politische Systeme (Parteien) oder über die Presse können sie schon etwas bewirken. Ich denke auch nicht, dass das Sparen an sich bestritten ist, die Diskussionen drehen sich mehr darum, was wie gewichtet wird und wo gespart werden soll, was gefördert und was redimensioniert werden soll. Den ÖV zu fördern heisst auch Sparen: Sparen von Umweltschäden, Sparen von Lärm und Gestank, Sparen von Unfallopfern, Sparen von Energierohstoffen und Emissionen. Sparen kann so gesehen auch Spass machen. Sparen heisst auch nicht zwingend Leistungsabbau: Ich erinnere nur an das goldene Zeitalter der Einführung des Umweltabos oder des Halbtaxabos.


    Ein Bau eines Trammuseums würde künftigen Generation die Illusion sparen, es gäbe nur heute gute Tramfahrzeuge.

    @Jäjää


    Zitat

    Original von Jääjä
    4) Mit der Ausnahme von Lichtenstein gibt es in allen unseren Nachbarländern Trolleybusbetriebe.


    Lieber Jäjää
    Zum Glück hat seine Durchlaucht und dessen Untertanen dieses Zitat nicht gelesen, er wäre zutiefst beleidigt: Liechtenstein hat nicht mehr Leuchten als sein westlicher Nachbar und schreibt sich deshalb mit vornehmend zurückhaltendem ie : Liechtenstein.

    Der bisherige Name "dr Bus vo Chur" wird geändert und sprachlich richtig gestellt: Wegen des Schreibfehlers werden alle Busse umgespritzt, sowie alle Aufschriften und Drucksachen angepasst.
    Neu heisst der Betrieb: "dr Bus vu Chur"


    Und dieser wahnwitzige Aufwand wegen eines einzigen Buchstabens! Dieser Betrieb muss wohl im Geld nur so schwimmen.

    Taufe ist ja schön und recht.
    Aber bitte keine Schämpisflaschen an die Karosserie knallen lassen. Alten Damen fährt man nicht so heftig ans Gestell! Und bitte keinen aufgemalten Schriftzug, wäre jammerschade.