Beiträge von Jääjä

    Danke für den Link. Eine kleine Bemerkung zum Deutsch: Die hier gewählte Konstruktion ist a) hässlich und b) untauglich. Wurde jetzt eine riesige Chance verpasst oder ist die verpasste Chance riesig? Viel besser wäre: "Riesige Chance verpasst". Das dürfte wohl die Aussage sein, die die Autorin oder der Autor gemeint hat.

    Der Beitrag ist als Anregung zu verstehen, die Kollegen und Kolleginnen mögen beim Verfassen der Beiträge versuchen, solche modische Sprachtorheiten zu vermeiden. Die Presse ist in dieser Hinsicht nicht immer ein gutes Beispiel.

    In Frankreich wurden neue Tramlinie oft zur Entwicklung und Aufwertung der durchfahrenen Quartiere gebaut. Dasselbe hat man in den 1920iger (nein, ich war nicht dabei) auch in Zürich gemacht. In Basel baut man heute neue Quartiere und später einmal kommt eine ÖV-Linie (z.B. Erlenmatt). Das hat man früher besser gemacht: Die Linie 3 wurde an beiden Enden anfangs 30iger Jahre in noch unverbaute Quartiere verlängert.

    Mein letzter Beitrag zu diesem Thema: Überall auf dieser Welt zeigt sich immer mehr das Problem unzufriedener Bürger/Wutbürger wegen minimalen Problemen, obwohl sie grossartige Standards nutzen können. Man kann es ihnen eigentlich nicht recht machen, haben zum Teil extreme Ansichten und finden immer das Haar in der Suppe. Der Flexity ist ein super Tram für Basel um von A nach B zu kommen. Aufgrund der meist kurzen Wegen sind die Holzsitze und die Kälte kein Problem. Für eine Rundfahrt ist es etwas anderes und das habe ich nie angezweifelt. Aber wie gesagt, man motzt und macht Stimmung und bringt intelligente Lösungen, wie man sollte auf Tangos setzen. Wer das jedoch bezahlen soll, ist unklar, der Normalbürger jedoch nicht, denn der hat mit dem Flexity ein gutes Tram.

    FlexityM7:

    Von der Innenstadt nach Riehen-Dorf dauert es länger wie nach Therwil oder Münchenstein, Pratteln ist auch nicht in Kurzstreckendistanz.

    Fahrgäste sind keine Rohwaren, die von A nach B transportiert werden. Sie haben Anspruch auf angenehme Bedingungen, z.B. auf einen geheizten Wagen.

    Etwa die Hälfte der Fahrgäste kriegt die Beine beim Sitzen nicht auf den Boden.

    Die Längssitze in den ganz alten Trams waren bequemer als die Sitze im Flexity.

    Das Tram steht in Konkurrenz zum Auto, es muss also einen minimalen Komfort aufweisen....

    Apropos Wutbürger: Warum sollen die nicht Recht haben?

    Es hat schon seit Langem sowohl im Depot A als auch im Depot Combino und Flexity. Eine Änderung des Wageneinsatzes ist innerhalb eines Depot ohne grosse Verschiebungen möglich. Im Übrigen gebe ich Gummikueh 476 recht. Die Flexity brauchen mehr Länge, deshalb das Manöver am Abend und am Morgen

    Die Variante "Tramtunnel Binningen" gab es schon in den 1980er Jahren, d.h. im Vorfeld der Umstellung der BTB auf Tramlinien 17. Ich konnte zwar im Internet nichts darüber finden, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass es damals schon eine (abgelehnte) Abstimmung darüber gab. Vielleicht kann jemand mit Fakten darüber weiterhelfen.

    Dass stand tatsächlich zur Debatte, ich meine aber nur im Parlament.

    Man könnte ja auch andere Schlaufen aufheben, z.B. Aeschenplatz und ein Affenhaus hinstellen. Wir haben ohnehin zu viele Geleise in der Stadt, auch viel zu viele offene Plätze, auf denen man gewinnbringende Objekte bauen kann.