Beiträge von Linie 21

    Achtung, der Streik betrifft nicht nur die ÖBB, sondern auch diverse Privatbahnen und sogar Strassenbahnen, wenn deren langjährig beschäftigtes Personal unter den Eisenbahn-Kollektivvertrag fällt. Bei den grösseren Betrieben (Innsbruck, Wien, Graz) sollen das zwischen 10 und 20% der Mitarbeiter sein.

    Ich bin ja nicht speziell VBZ-Fan ... aber in Zürich verwendet man (mehrheitlich) Tiefrillen-Weichen ..... :/ Da muss es wohl Gründe geben, dass man die Infrastruktur unterschiedlich baut .... ?? Ich bin hier Laie ... keine Ahnung!

    Flachrille vs. Tiefrille ist ne Glaubensfrage wie Combino vs. Flexity. Grundsätzlich funktioniert beides, die Auswirkungen finden sich an unterschiedlicher Stelle im Betrieb wieder. Aus einem Normalspurbetrieb mit überwiegend Flachrillenweichen kann ich berichten, dass man nach dem ersten Einbau von Tiefrillenweichen über diverse Auswirkungen auch auf die Fahrzeuge sehr erstaunt war...

    Der Betrieb der DB ist sicherlich extrem weit von den in der Schweiz üblichen Pünktlichkeitswerten entfernt. Aber selbst bei der SBB-Pünktlichkeitsschwelle von 3 Minuten ist der Pünktlichkeitswert nicht Null...

    Und: vom Danebenstehen und Daherreden wirds eher auch nicht besser.

    Exemplarisch übrigens mal ICE 277 aus Berlin:

    Montag +2

    Dienstag +7

    Mittwoch +4

    Donnerstag +0

    Freitag +2

    Es waren optisch sehr interessante Züge im Einsatz, um die fehlenden Capricorn zu ersetzen. Neben den schon erwähnten Ge 4/4 II nach Davos fuhren auch ABe 8/12 mit GEX-Panoramawagen auf dem RE Landquart - Vereina - St. Moritz. Die Albula-Gliederzüge hat man neben dem Restbetrieb auf der Albulabahn auch für umgeleitete IR Landquart - Vereina - St.Moritz (zwischen Landquart und Samedan nur mit Halt in Klosters) oder einen Umlauf im Engadin genutzt.


    RE Landquart - St. Moritz bei Klosters Dorf:

    Zwischenablage01.jpg


    AGZ als Regio Scuol - Pontresina bei Cinous-chel-Brail:

    Zwischenablage02.jpg


    Allegra mit GEX-Panoramawagen bei Zernez auf dem Weg nach Landquart:

    Zwischenablage03.jpg

    Welches Jahr haben wir? Auf dem Rückweg vom Büro am Badischen Bahnhof nach Riehen sind mir heute nachmittag auf den Linien 2 und 6 fünf(!) Combinos und ein Cornichon-Sandwich entgegen gekommen - aber kein einziger Flexity...

    Erster Gedanke: das führt zu einiger Verwirrung bei den Fahrgästen, wenn das 15er Tram in beiden Richtung vom Bahnsteig 2 fährt. Da würde ich Richtung Schifflände auf Bahnsteig 1 wechseln, dann wäre das eindeutig getrennt: 1 - Richtung Bankverein, 2 - Richtung Bruderholz, 3 - Richtung Birsfelden/Muttenz

    In der BZ ist - leider als Plus-Artikel - heute eine Aufstellung enthalten:

    "Bei den Basler Verkehrs-Betrieben (BVB) seien ohne Oldtimer 102 Trams und 116 Busse im Einsatz. Zurzeit würden zehn Trams und ein Bus im «Full Branding»-Modell durch die Stadt fahren. «Dazu kommen sieben BVB-eigene Trams, wie das grüne ‹Willkomme-zrugg-Drämmli› mit den Seifenblasen, die beiden ‹FCB-Drämmli› oder das Roger-Federer-Tram», sagt BVB-Sprecher Benjamin Schmid."

    Im gleichen Artikel sagen die BVB, dass sie gegen eine Beschränkung der Anzahl der Werbebahnen sind, jedoch die "überwiegende Mehrheit" im gewohnten Grün fahren würde.

    Der Vollständigkeit halber (wenn auch in diesem Thema nicht ganz passend) gibt die BLT an, dass es eine 10%-Beschränkung geben würde, die man bei aktuell fünf Vollwerbewagen und knapp 100 Fahrzeugen ingesamt aber derzeit nicht erreicht.

    Also Verkehrsplanung im Trambereich ist nun nicht so wirklich meine Spezialität, aber die von Baragge erstellten Skizzen habe ich trotzdem intensiv studiert. Die Variante ohne Kreuzung gefällt mir persönlich deutlich besser, weil sie auch die Option bietet, die Linien 3 und 14 auf ihrem Weg entlang der St-Alban-Anlage dort parallel zur Linie 15 zu halten und so den Umsteigeweg zu verkürzen. Es würden sich dann quasi zwei Haltekanten im Aeschengraben für die Linien 8/10/11 von/nach Bahnhof SBB ergeben und zwei Haltekanten auf dem Aeschenplatz für die Linien 3/14/15. Wenn man die beiden Bereiche durch eine kurze Unterführung verbindet, wäre das Umsteigen m.E. relativ ungestört möglich. Ich habe die Skizze ein wenig ergänzt:pasted-from-clipboard.png
    schwarz geänderte Streckenführung für Linie 3/14

    blau ein Reservegleis - das wird eine Freude für Hersteller von Spezialweichenlösungen

    grün Vorschlag für eine Unterführung, um die beiden Haltestellenbereiche zu verbinden


    Wobei ich es der Stadt Basel eher zutrauen würde, den direkten Strassenweg von der Dufourstrasse in Richtung St-Alban-Anlage und St-Jakob-Strasse zu sperren und den Kreisverkehr "geringfügig" in den Aeschengraben bis Höhe Hermann-Kinkelin-Strasse zu erweitern :D

    Das Stadtbuch berichtet heute:

    Vor exakt 100 Jahren wird die Gemeinde Pratteln am 19. Oktober 1922 mit Gleisen verkehrstechnisch erschlossen: «In Anwesenheit von Regierungsvertretern wird die Teilstrecke Muttenz-Pratteln der Überlandbahn Basel-Liestal eröffnet.» (Basler Chronik)

    Dann waren die aber gestern abend noch extrem fix mim Gleisbau. Gestern nachmittag war in der Anlage zwischen Aeschenplatz und Abzweig 3/14 noch eine längere Lücke im Gleis stadtauswärts...