Beiträge von Linie 21

    Zwischen Basel und Waldshut ergeben sich keine Schwierigkeiten, da der Takt 30 beim IRE eine 1:1-Kopie des derzeitigen Fahrplankonstrukts ist.
    Kritisch ist der Abschnitt Waldshut - Erzingen, der derzeit noch eingleisig ist. Dort wird künftig keine RB mehr fahren, sondern halbstündlich der (I)RE. Mit dem neuen Fahrplankonzept sollen dann die RB ab Waldshut nach Koblenz fahren und dort ggf. weiter in der Schweiz. Der IRE hält dann zwischen Waldshut und Erzingen immer in Tiengen und abwechselnd in Lauchringen West oder Lauchringen.
    Aufgrund der zum Dezember geplanten Umstellung der RE Basel - Friedrichshafen auf lokbespannten Garnituren ergeben sich aber Fahrzeitverlängerungen, so dass dann der Halbstundentakt zwischen Waldshut und Erzingen nicht möglich sein wird. Mit 612 wäre es auch derzeit möglich.

    IRE 1a: Basel ab Min 12, Waldshut Min 43/44, Erzingen an Min 58

    RB 1a: Basel ab Min 17, Waldshut an Min 09

    IRE 2a: Basel ab Min 42, Waldshut Min 13/14, Erzingen an Min 28

    RB 2a: Basel ab Min 47, Waldshut an Min 39

    IRE 1b: Erzingen ab Min 59, Waldshut Min 12/13, Basel an Min 47

    RB 1b: Waldshut ab Min 16, Basel an Min 07

    IRE 2b: Erzingen ab Min 29, Waldshut Min 42/43, Basel an Min 17

    RB 2b: Waldshut ab Min 46, Basel an Min 37


    Problematisch an diesem Fahrplankonstrukt ist aber, dass derzeit sowohl Waldshut als auch Koblenz als jeweils nationale Taktknoten ausgebildet sind. Da beide Knoten in die jeweiligen ITF-Systeme eingebunden sind, ist das das planerische Hauptproblem.

    Auf der Hochrheinbahn wird ein Fahrzeug immer dann "neu" eingesetzt, wenn es den maximalen Grad der Unzuverlässigkeit erreicht hat und verschwindet, wenn es halbwegs stabil läuft - war bei den 611 so, wird bei den 612 so werden.

    Und zur 245: Ulm hat fünf Loks im Bestand und einen Bedarf von vier Loks. Es gibt Tage, da fährt eine 245 und drei 218. Nur, dass die 218 Stand heute als Alternative ab Dezember nicht mehr zur Verfügung steht. Ob man sich mit dieser unfreiwilligen Beschränkung einen grossen Gefallen tut, bezweifle ich - auch wenn man ab Dezember nur noch drei Loks Bedarf hat und somit 40% Reserve.

    Wir sind dann übrigens nach Schwyz zurück gefahren, dort hat man mit dem hinteren Triebwagen nach vorne umgesetzt und ist dann mit +100 Minuten weiter. Genau passend für den EC 327, der zwei Stunden nach uns in Zürich gestartet ist - der ist nämlich auch in Brunnen verendet und nach Schwyz zurück...

    Hat mal bitte jemand nen Twindexx für mich? Der Doppel-Giruno beim 307 ist gerade in Brunnen kaputt gegangen und wird evakuiert. Das ist mir noch nicht mal mit dem Twindexx passiert...

    Heute nacht ging über Lörrach (und den nördlichen Rand Riehens) ein starkes Gewitter nieder, das in LÖ-Brombach einige Bäche so massiv über die Ufer treten liess. Die mitgeschwemmte Erde hat die Wiesentalbahn auf einigen Metern überspült, so dass der Betriebsstart erst gegen 6h erfolgen konnte.

    Die Badische Zeitung schreibt - leider ebenfalls nur für Abonenenten lesbar: Aus dem Basler S-Bahn-Tunnelprojekt wird ein "Basel 21"


    Auszug:

    "Stuttgart bekommt seinen Tiefbahnhof. Frankfurt soll einen erhalten und nun auch Basel. Das verkündete das Schweizer Bundesamt für Verkehr (BAV) dieser Tage mit einer Grundsatzentscheidung zum Ausbau des Bahnknotens Basel mit einem Tunnel, dem sogenannten Herzstück. Die Basler Kantonsregierungen begrüßten die Nachricht als weitere Etappe auf dem zähen Weg zum Ausbau der Bahninfrastruktur. [...]"

    Störungsursache sind meist die gleichen - deutsche Zugbeeinflussung. Das wollte man im Herbst mit Testfahrten überprüfen und abstellen, die Fahrten fielen dann aus wie auch der geplante Start Mitte Dezember.

    Heute wars aber ein SBB-Triebwagen, der ab Frankfurt massive Probleme hatte und mit fast 50 Minuten Verspätung in Basel eintraf.