Beiträge von FlexityM7

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    Gegen Erfahrungen habe ich auch nichts. Aber du hast bereits mehrere Male davon berichtet und wir haben es nun langsam gehört.

    Ich kann da nichts gross erzählen, da ich bis jetzt erst ein einziges Mal aufs Bruderholz mit einem Flexity gefahren bin (im Spätsommer müsste das gewesen sein). Dabei ist mir nichts aufgefallen, jedoch habe ich mich auch nicht darauf geachtet.

    Du hast jetzt schon gefühlte 20 Mal in diesem Forum angesprochen, dass die Flexitys auf das Bruderholz schleudern. Was willst du jetzt von uns hören? Wir alle hier im Forum können das nicht ändern oder willst du einfach hören, dass wir dir alle beipflichten und schreiben: "Oh ja Grenzacher, du hast recht. Die Flexitys sind sooo schlechte Trams. Nur der Tango ist ein gutes Tram. Wieso hat man sich nur gegen ihn entschieden?"?!

    Melde dich doch mit diesem Feedback direkt bei der BVB, denn dann wäre dein Getippe sogar richtig nützlich. Denn diese können es weiterleiten und Anpassungen veranlassen, so dass sich der Fahrkomfort verbessert.

    Aha, mit Stoffsitzen wären sie also bei einem solchen Aufprall sitzengeblieben. Witz des Tages. Mit dieser Begründung ist die Witzbezeichnung 3. Klass-Drämmli sogar plötzlich passend.

    Wieso sollte man diese Blenden besser befestigen? Das ist eine Ausnahmesituation durch die starke Biegung, die praktisch nie auftritt, ausser bei einem solchen Unfall.

    Jedoch kann man sagen, dass sich der Tramkasten nicht verformte und so keine Menschen eingeklemmt oder ähnliches wurde. Das ist für mich doch sehr wichtig.

    ich bin kein Experte, aber rein optisch wirkt der Flexity auf mich viel stabiler als erwartet.


    Dachte mir das Gleiche. Zwar ist die äusserste Schickt kaputtgegangen, doch der Kern des Trams sieht relativ unbeschadet aus. Gerade beim Führerstand fällt das auf.


    Ist anscheinend doch kein 3. Klass-Drämmli, wie manchmal fälschlicherweise behauptet wird.

    Ernsthaft? BL lehnt das Projekt ab und wir sollen es nun ihnen bezahlen. Das wäre ja perfekt für BL. Profitieren ohne zu zahlen. Ich glaub, dass ich langsam spinne. Wir bauen jetzt die Schlaufe ab an der Heuwaage und bauen das Ozeanium. Man wusste vor der Abstimmung, dass dann BL von der Stadt bei einer Sperrung abeschirmt wird. Trotzdem hat man dagegen gestimmt. Nun müssen wir darauf keine Rücksicht nehmen und schon gar nicht dafür bezahlen oder Mehrkosten übernehmen.

    Jedoch nervt es mich, dass mein Geld aus dem Ticketverkauf für eine solch dämliche Werbung gebraucht wird, die überhaupt nichts klarstellt (keine Fakten oder Ähnliches) und eh nichts mehr bringt.

    FlexityM7 : Wenn man den 17er ganh einstellt ist das aber wieder ein Nachteil für das Leimental. Hier ist er ordentlich ausgelastet.

    Einstellen würde ich ihn auf keinen Fall. Den 17er braucht es, auch wenn nicht im Klybeck. Aber im Wettstein-Quartier wachsen die Arbeitsplätze (Roche). Vielleicht wird der 17er irgendwann mal eine Schlaufe Wettsteinplatz-Roche-Tinguely-Wettsteinallee-Bad. Bahnhof-Messeplatz-Wettsteinplatz machen. Und dafür braucht es auch den Margarethenstich.


    Das will ich ja eigentlich auch gar nicht vorschlagen. Ich habe nur Kupplungssurfer den gewünschten Kommentar gegeben.

    Ein paar Jahre davor gab es von Grenzach her gar keinen direkten Bus zum Wettsteinplatz und bei Einführung der grenzüberscheitenden Linie 38 gab es nur einen Halbstundentakt.


    Sorry: Aber wir meckern hier wirklich auf sehr hohem Niveau. Manchmal habe ich das Gefühl, dass sogar unter uns "Fans" die komplexen Zusammenhänge zwischen ÖV und MIV nicht wahrgenommen werden wollen. Bestes Beispiel war vergangenen Samstag auf der Oldtimerlinie Schifflände - St. Johann Bahnhof. Einmal war es ein Autofahrer, der seine Parkkünste in der St. Johann-Vorstadt erprobte. Einmal hatte ein intelligenter Autofahrer bei der EInfahrt zur Schlaufe Bahnhof St. Johann sein Fahrzeug so abgestellt, dass wir mit äusserster Vorsicht uns daran vorbeigeschlichen haben. Immer wieder gab es ältere Personen, die gerne wiedereinmal "Oltimer-Fahrgefühl" erfahren wollten, die den Fahrgastwechsel verlangsamten. Einmal war es ein 11er, der die Rollirampe ausklappen musste. Muss ich noch mehr Beispiele aufzeigen? Sogar wir auf unser Minilinie wurden somit ausgebremst, was aber nicht weiter schlimm war. Je länger die Linie wird, desto komplexer und unberechenbarer wird das Zusammenspiel des ganzen Verkehrssystems. Und wenn du tatsächlich in der halben Zeit mit dem Auto zum SBB fährst, dann mach das doch! Wobei ich mich dann ernsthaft Frage, wo du das Auto abstellen willst, ohne ein Vermögen dafür für Parkgebühren aufwenden zu müssen.


    Man kann sicherlich vieles noch weiter optimieren. Die Fahrer tun täglich ihr Bestes dafür. Aber immer nur fordern und keine Lösungen zu bieten ist auch keine Strategie. Fordern wir doch, dass pro Linie zusätzliche Kurse eingeplant werden, damit die Fahrzeiten zwischen den einzelnen Haltestellen erhöht und die Endaufenthalte verlängert werden. Bin dann gespannt wie manche darauf reagieren, dass die Ticketpreise 5-10% steigen müssen und die Abgeltung der Kantone steigt, weil die Personal- und Betriebskosten sich erhöhen.


    Gratulation. Ich glaube, dass dies einer der besten Kommentare in den letzten paar Monaten in diesem Forum ist. Hier wird nicht einfach gemotzt, sondern versucht hinter die Kulissen zu schauen und überlegt, wieso etwas so ist.


    Das gleiche ist mit den Leuten, die einerseits motzen, dass der Bus/Tram die Türen für sie nicht mehr geöffnet hat, sich aber am nächsten Tag über eine Verspätung ärgern, weil der Fahrer die Tür an zwei drei Haltestellen noch einmal freigegeben hat oder auf rennende Fahrgäste gewartet hat. Man kann es nie allen Recht machen...


    Grenzacher Zu deinem Punkt mit den Verspätungen, die sich in den letzten Jahren entwickelt haben: Vielleicht ist dir auch aufgefallen, dass der Verkehr in den letzten Jahren ebenfalls rasant zugenommen hat. Was wäre nun der Vorschlag, um dies zu lösen? Vielleicht: Neue Verkehrsregelung: Ab sofort darf die Stadt Basel zwischen 7:00 und 20:00 Uhr nicht mehr von Autos befahren werden.

    Ich denke mal, dass allen klar ist, dass dies keine Lösung ist = so einfach ist es also doch nicht...

    Zum Punkt mit den 7,5 Minuten: Ja, in Grenzach hast du vielleicht 15 Minuten, doch wie 4106 dies bereits gesagt hat. Vor ein paar Jahren fuhren dort noch weniger Busse. Und im Rest der Stadt Basel fährt tagsüber praktisch an jeder Haltestelle ein Bus oder Tram in den nächsten 7,5 Minuten.

    Ich glaube sowieso, dass der Margarethenstich verworfen wird. Ich kenne in meinem Bekanntenkreis eigentlich niemand, der ihn unterstützt, weder in Basel-Stadt (ist zwar egal), noch in Basel-Land. Nicht das mein Bekanntenkreis diese Abstimmung entscheiden würde, aber es entspricht so ungefähr dem Grundtenor meiner gehörten Meinungen ausserhalb dieses Forums. Und man beachte, dass auch viele dagegen sind, die eigentlich davon profitieren würden...



    Kupplungssurfer Und übrigens: Von mir aus kann man gerne überprüfen, ob die Strecke der Linie 17 bis zum Wiesenplatz ausreichend genützt wird. Falls nicht kann man ihn von mir aus gerne einstellen. Würde immerhin ein Tram weniger durch die Innenstadt bedeuten.

    Na ob der ÖV so super ist in letzter Zeit ????
    Bei den vielen Verspätungen, Baustellen, Pannen, Umleitungen, Unfällen... in letzter Zeit ist der ÖV keine echte Alternative mehr.

    Wenn man dringende Termine hat, oder auf den Zug muss, ist man gezwungen einige Zeit früher zu fahren um auch sicher pünktlich anzukommen.

    Das verlängert die Fahrzeiten dermassen, das man hier nicht mehr von super ÖV reden kann, Schleich ÖV trifft es schon eher.

    Von Grenzach aus zum Bahnhof SBB (und um sicher zu sein, das ich meinen Zug auch erreiche) brauche ich mit dem ÖV doppelt so lange als mit dem Auto oder Velo.

    Die Fahrzeiten verlängern sich von Jahr zu Jahr.


    Schon wieder. Du forderst überall, dass die Schienen gemacht werden müssen, doch wenn sie gemacht werden, motzt du über die Baustellen.

    Zudem fahren fast überall die Busse im 7 Minuten Takt. Wenn du jetzt 7 Minuten früher aus dem Haus gehst, sollte dass dich nicht ruinieren.


    Geh in eine andere Stadt (nicht Schweiz) und schau wie es dort funktioniert. Der Bus kommt zu spät, ein ander Mal fährt er zu früh ab und das nächste Mal fällt er ganz aus. Wir sind in Basel einfach verwöhnt...

    Ach mein Gott Grenzacher. Lies nocheinmal meine Posts und überlege gut, was ich geschrieben habe. Ich habe genau versucht zu erklären, dass dieser Vergleich nicht geht, da es zwei unterschiedliche Sachen sind.


    Zudem denke ich, dass Sachen, die sinnvoll sind, nicht von der Mehrheit blockiert werden (Rochetram...). Jedoch bringt dieser Margarethenstich so wenigen Leuten etwas und alle Bürger im Kanton Basel-Stadt profitieren überhaupt nicht. Für das ist so etwas eifach zu teuer und wird darum blockiert.

    Verkehrselend Basel..

    Ein Artikel in Barfi.ch

    http://barfi.ch/News-Basel/Ste…kehrselend-am-Bahnhof-SBB


    Wieder mal ein Artikel von barfi.ch mit dem Nutzen von -100%. Man motzt über Sachen, die einfach gemacht werden müssen. Vielleicht kann man sich auch einfach für diese Zeit mal von seinem Auto trennen und den ÖV nehmen. Alle die das nicht können, sind ganz selber Schuld. Man muss nicht immer mit dem Auto in die Stadt gehen, obwohl man einen super ÖV hat.


    Ist ja toll, dass du ein grosser Fan von diesem Projekt bist. Jedoch kannst du alle anderen selbst entscheiden lassen, ob dieses Projekt für sie sinnvoll ist oder nicht. Für mich ist es das nämlich nicht.


    Nocheinmal zu deinem Vergleich. Du drehst dir die Fakten auch irgendwie zurecht. Die Strecke Allschwil-Morgartenring gehört normal zum Tramnetz der BVB und dient der "Grundanschliessung" an den ÖV. Dass dies gleich ist wie beim Margarethenstich, ist schlichtweg falsch. So ist dieser Abschnitt nicht ein Luxusprojekt, damit man zwei drei Minuten Zeit spart. Zudem braucht man da das Tram, um genügend Kapazität bereitzustellen, was ein Bus nicht kann. Ganz anders am Margarethenstich. Da geht es nicht um die "Grundanschliessung" oder Kapazitätsbereitstellung, sondern um einen minimalen Fahrzeitgewinn. Kannst du die Differenzen erkennen.


    Kurz zusammengefasst:

    - Margrethenstich: Luxusprojekt, da sehr teuer für wenige Minuten Fahrzeitgewinn = Luxusprojekt

    - Allschwil-Morgartenring: zwingend, da es dem Grundabschluss dient und zu einer genug grossen Kapazität beiträgt = nicht durch Bus möglich = gehört zum Grundangebot der BVB durch Trams