Beiträge von FlexityM7

    Ach, die guten alten Zeiten. In denen alles besser war: kein Pfusch, alles ging schneller, Geld spielte keine Rolle, etc. Aber halt, wieso hat man jetzt schon wieder einen solch hohen Rückstand bei den Gleiserneuerungen? Stimmt, wurde ja über Jahre hinweg vernachlässigt.8|

    Und die Bauarbeiter und Anwohner freuen sich sicher schon auf die intensiven Baunächte unter Betrieb. Oder sehen gewisse Gesetze eventuell auch anders aus, dass eventuell auch gar nicht mehr das Gleiche wie früher möglich ist.

    Vollsperrungen haben aber auch für den Kunden positive Auswirkungen. Dies sieht man momentan gut am Beispiel Riehen und Bahnhof SBB. Seit Jahren wird entlang der Achse Basel-Riehen-Lörrach die Strasse und Schiene ersetzt. Dies führt zu jahrelangen Behinderungen für alle Verkehrsteilnehmer, inklusive Anwohner. Mit der Totalsperrung kommt es für wenige Woche am Bahnhof zu tiefen Einschnitten, doch nach diesen Wochen ist alles wieder ganz normal.

    Somit bevorzuge ich diese Variante gegenüber jahrelangen Behinderungen. Aber ganz generell kommt es sicher auch auf den Ort an, wo die Baustelle stattfindet, was sich da besser eignet.

    Aber klar, dass auch der Preis zählt. Denn wer ist bereit teurere Tickets zu bezahlen und die BVB ist auch nicht die Wohlfahrt, die zu viel Geld hat...

    Nur muss man bedenken, dass die Medien einen Teil ihrer Einnahmen durch solche Methoden gewinnen. Zwar hält sich das Gerücht hartnäckig, dass alles was man im Internet findet, gratis sei. Doch hinter jedem Artikel steht ein Mensch, der gerne für seine Arbeit bezahlt wird. Ansonsten werden stetig Stellen eingebüsst, was einem Qualitätsverlust gleichkommt...

    Heute zeigte Linie 1 beim MParc Richtig an mit Dreirosenbrücke. Statt Heuwaage gestern. Jedoch kann das DFI Bei Peter Merian Linie 1 nicht anzeigen.

    Super finde ich dass linie 42 alle 7 min fährt. Auch als Entlastung nach Riehen.

    Der 42 ist echt super. Den könnte man nach der Baustelle gleich behalten:thumbup:

    Ich finde es schon noch interessant, wie sich diese Situation entwickelt. Zuerst interessierte sich niemand für die Sanierung des Bahnhofsplatzes. Dann kam rund zwei Monate vor Baubeginn Bewegung in die Sache. Bald darauf wurde eine neue Gleisverbindung gefordert und die Behindertenverbände erhoben Einspruch (bei Nichteinbezug in die Planung in Ordnung). Diese Änderungen wurden angeblich nachträglich noch eingearbeitet. Doch jetzt plant das Parlament den grossen Aufstand: eine Woche vor Baubeginn!

    Da frage ich mich einfach, was die geschätzten Politiker genau gemacht haben im letzten Jahr. Die Baustelle wurde ja schon seit Ewigkeiten angekündigt. Und die Aussage von Frau Knellwolf finde ich ja mal den Reisser: "Dort muss jetzt einfach mal stopp gemacht werden". Obwohl so falsch liegt sie gar nicht, denn die Schienen lassen angeblich ja keinen langen Betrieb mehr zu. Somit wäre dann definitiv Stopp am Bahnhof. Und ich vermute mal stark, dass die BVB nicht genug Fahrzeuge für einen Busersatz diverser Linien hat. Man setzt also ein Zeichen, indem man riskiert, dass der Hauptbahnhof der Stadt möglicherweise vom Verkehr abgekoppelt wird oder zumindest stark reduziert wird. Ich frage mich, ob ihr dies auch bewusst ist. Zudem ist es ja nur noch eine temporäre Lösung, da die Linie 8 in Zukunft (zwar nicht bereits ab morgen) ja sowieso entweder via innere Margarethenstrasse oder via aktuelles Gleis der Linie 2 und dann Richtung Kirschgarten, Wettsteinbrücke, (Claragraben) geleitet werden soll.

    Als die Grenzacherstrasse zwischen Zoll und Allmendstrasse vor ein paar Jahren saniert wurde, wurden die Busse (31/38) auch eine kurze Zeit von der Grenzacherstrasse bis zur Bäumlihofstrasse wie Allmendstrasse umgeleitet. Der obere Teil ist von den Gegebenheit ja ähnlich wie der Teil zwischen Bäumlihofstrasse und Eglisee und dies ging damals ganz gut.

    Im reinen Kaufpreis ist der VDL viel günstiger, der kostet 800'000 Fr., der Hess von Bernmobil über eine Million.

    Der Unterschied: Den VDL kann ich nicht zwischenladen, ist der Akku leer, gehts für mehrere Stunden an die Steckdose.
    Bernmobil kann seinen Bus an den Endstationen während wenigen Minuten zwischenladen und ihn so den ganzen Tag komplett einsetzen.

    Bernmobil hat so zwar den besser geeigneten Bus, der hat aber auch seinen Preis.

    Es kommt auf den Hersteller an. Es gibt Hersteller, die haben ein eigenes Elektroantriebsssystem (VDL, Mercedes), und es gibt solche (Hess, Solaris, Van Hool), die "nur" die nackte Karrosserie bauen und sich der Besteller den Elektroantrieb seiner Wahl (ABB, Kiepe, Skoda, etc.) aussuchen kann.

    Wäre das beim "unserem" Modell nicht auch möglich? Die Aufladung dauert doch nur rund 30 Minuten habe ich gemeint.

    Ah klar, ich habe die Verknüpfung übersehen.

    Somit ist unter der Woche täglich nur ein Twindexx zwischen Basel und Zürich unterwegs und fährt somit alle 3 Stunden ab Basel SBB ab(8:43, 11:43, 14:43 etc.)? Habe ich das richtig aus dem Fahrplan gelesen?

    Unter dem Boden ist doch die Velogarage. Dann jault die Velolobby. Und gibt es nicht auf der Nordseite einen Autotunnel? Mal abgesehen davon: dann müsste vermutlich das halbe Quartier aufgerissen werden und es gäbe eine jahrelange und riesiege Baustelle. Viel Spass den Betroffenen.


    Einfach mal alles unter den Boden: das tönt einfach, aber ob das auch realistisch ist?

    So ungefähr meine ich das ja auch. Es ist nicht realistisch, dass etwas unter den Boden wandert - nur schon von den Kosten. Jedoch konzentriert man sich so nur auf Optimierungen auf dem heutigen oberirdischen Platz, was aber nicht zu einer wirklichen Entlastung/Optimierung beiträgt, da es schlicht nicht möglich ist.

    Komisch... immer wenn ich am Fotografieren bin, wird meist die Hälfte der geplanten Twindexx Einsätze mit Ersatzverkehr gefahren.


    Da gehöre ich wohl eher zu den Kundenfreundlichen und denke: Jeder Ausfall ist einer zu viel.

    Zu welchen Zeiten am Tag fährt laut deinen Daten ein Twindexx in Basel SBB ab in Richtung Zürich?

    Wir werden ja sehen wie es rauskommt. Falls dann durch den Baustopp irgendwann tatsächlich temporär keine Trams mehr über den Bahnhof fahren, bin ich gespannt über die Reaktion von IH.

    Vor allem kann man da planen und bauen so lange man will. Der Platz bleibt unübersichtlich und gefährlich, solange nicht entweder Fussgänger oder Trams unter den Boden wandern. Wenn die heutige Situation mit "aus dem Bahnhof und über die Schienen" (alles oberirdisch)bleibt, kann keine riesige Optimierung stattfinden, auch nicht mit diesem einen neuen Gleis.

    behinderten Gleichstellung in Ehren, aber man kann es auch schlicht und einfach übertreiben! X/

    Ich frage mich eher, was dieser Verein genau macht. Es wirkt wie wenn sie sich im Dauerschlaf befinden würden und in letzter Sekunde versuchen sie alles zu blockieren. Ich würde eher ein frühes Mitarbeiten erwarten. Das Gleiche konnte man ja auch beim Twindexx sehen. Man konnte das 1:1 Modell begehen und Kritik anbringen, die in die Weiterplanung einbezogen wurde. IH hingegen bringt eine Liste mit Kritik ein Jahr vor dem fahrplanmässigen Einsatz. Das Gleiche nun auch bei dieser Baustelle.