Beiträge von Fantasio

    Um hier rasch Ordnung rein zu bringen:

    Ausser Reinach Süd, Spiesshöfli und Zoo sind alle Stellwerke aus dem Hause BBR.

    Ja die WB bekommt ein CBTC von der Firma Stadler.


    Bei besagtem Ereignis ist nicht das gesamte Stellwerk ausgefallen, sondern der Teil welcher für die Erfassung der Antennen und Tastenkästen verantwortlich ist. Sprich, das Stellwerk hat weiterhin funktioniert, aber da es ja viele Anmeldungen über Antennen gibt und die alle ausgefallen sind und dazu auch keine Anmeldung an den Tastenkästen möglich war, gab es massig zu tun auf der Leistelle, die nun diese Fahrstrassen von Hand stellen mussten.

    Es mussten alle Stellwerkstandorte von Rodersdorf bis Dornach angefahren werden und die entsprechende Baugruppe neu gestartet werden... hat eben etwas gedauert :whistling:

    Das Fahrzeug wird bestimmt nie in einem Polizeibericht mit den Worten "Der Fahrzeugführer übersah das Tram ... " erwähnt. Seeeehhhhrrr auffällig!

    Glaub mir, es gibt DEN Trottel, welcher auch dieses Tram übersieht…. X/

    Die würden auch einen Pirouetten drehenden, Einrad fahrenden rosa Elefanten übersehen :cursing:

    Solchen Smartphone-Zombies begegnet man leider immer wieder...


    Aber ja, hier wurde alles getan um aufzufallen 8o

    Also Leute mal ehrlich, es gibt wirklich schlimmeres als im ÖV Masken zutragen. Zumal eine durchschnittliche Fahrt meistens nicht über 2h dauert. Und auch wenn es 4h ein sollte... hallo? macht ihr Sport im Zug? Ist das Sitzen so anstrengend?


    Das medizinische Personal arbeitet übrigens mehr als 4h pro Tag MIT Maske....und sitz dabei nicht nur rum...

    Auch diverse Handwerker tragen (Staubschutz-) Masken, welche ähnlich doof zum tragen sind, aber die meckern auch nicht rum, denn sie wissen: Es ist zum Schutz der Gesundheit....


    Also: Klappe zu, Maske drüber, gesund bleiben....Habe fertig!



    Sorry, wenn das nun etwas ruppig rüberkommt, aber musste ich nun einfach mal loswerden...

    Hab heute übrigens auch 3h am Stück eine Maske getragen....ja doof, aber wenn man nicht so negativ eingestellt ist, vergisst man das Ding plötzlich und es wird auch normal, resp. man gewöhnt sich daran. Und hier sehe ich das Hauptproblem: Wir sind uns die Dinger nicht gewohnt. Also wird es Zeit, sich das anzugewöhnen ;)

    Gerne ergänze ich noch die Erläuterungen von Zwangshalt betreff dem Gleiswechsel:

    Dieser wurde, wie Zwangshalt bereits gesagt, für die Unterhalts Maschinen (Krampmaschinen und Gleisschleimaschine) eingebaut. Diese können die Schlaufen NICHT befahren. Somit kann die Zeit besser ausgenutzt werden, wenn die Maschinen dort den Gleiswechsel vornehmen können, ansonsten müsste sie bis zu einem geeigneten Ort zum Umsetzen (z.B. St. Jakob) zurückfahren.

    Allenfalls können auch noch 2-Weg Fahrzeuge z.B. für den Oberleitungsbau diesen Gleiswechsel auch benutzen, anstelle auf einem geeigneten Bahnübergang ein und wieder ein zu gleisen...


    Der Gleiswechsel erhält auch KEINE Fahrleitung, ist also für jegliche Tramfahrzeuge gesperrt (deshalb auch "falsch herum" eingebaut).


    Weitere solche Gleiswechsel sind auch auf dem 11er und dem 17er Abschnitt geplant bei Gelegenheit einzubauen.

    Ich bin mir nicht ganz sicher ... aber erfolgte der Umbau "Zum Park", bzw. die Planung, nicht noch unter der Federführung von BVB ... während Schützenstrasse dann bereits durch die BLT ... aber vielleicht täusche ich mich auch ... irgendwie geht in diesen Tagen das Zeitgefühl völlig verloren ... :(

    Zu dieser etwas älteren frage kann ich noch folgendes dazu sagen:

    An der Haltestelle Zum Park war es ausdrücklicher Wunsch der Gemeinde Muttenz den BVB Schelter zu montieren.... wieso auch immer, ist eben auch so ein Prestige-Haltestellen-Dingens... und ja das Ding ist um Welten teurer :rolleyes:

    Also ich erachte das auch als einen guten Deal, für beide Seiten... Zumal der Verkaufspreis (ohne Transport) sowieso eher symbolisch zu betrachten ist. Andererseits darf man das Alter der Fahrzeuge nicht vergessen, und Emotionaler Wert hat hier eben keinen Einfluss auf den Taler-Betrag.


    Schön, dass die Fahrzeuge ein neues Plätzli führ ihre Rente gefunden zu haben scheinen, und vorerst nicht verschrottet werden :thumbup:

    Nach den Bildern zu schliessen scheit man da doch recht sportlich unterwegs gewesen zu sein. Auch wenn wegen dem Corona-Virus nicht sehr viel Leute unterwegs waren denke ich, dass wohl 50 km/h an einer so unübesichtlichen Stellen mit normaleweise vielen Fussgängern einfach viel zu schnell sind. Nicht auszudenken wenn dort Passagiere auf den nächsten Bus gewartet hätten.

    Ähm, Einspruch eure Ehren, aber was soll hier unübersichtlich sein???

    Die Strasse ist praktisch schnurgerade, die Breite ist auch vorhanden, die Busse haben ihre Haltestelle in eigenen Buchten und die Fussgänger haben auf jeder Seite ein genügend breites Trottoir . Die Fussgängerstreifen und der Bahnübergang sind auch gut ersichtlich....

    Da kann ich dir aus dem Stand heraus ganz andere Ecken aufzählen, welche viel unübersichtlicher sind.


    Aber im Bericht wird ja erwähnt, dass die gute Lenkerin gesundheitliche Probleme gehabt haben muss. Da kannst du machen was du willst, aber dann ist die Kacke immer am dampfen, egal wo du dich mit deinem Fahrzeug gerade befindest.

    Sie muss die Kontrolle über ich Auto verloren haben, ev. wurde sie ohnmächtig oder hatte plötzlichen Schwindel, was auch immer, und krachte dann in den Kandelaber. Musste diesen so unglücklich aufs Eck des Wagens getroffen haben, dass dieser ins Schleudern geriet und dann umgekippt ist...


    Das hat meiner Meinung nach aber nichts mit überhöhter Geschwindigkeit oder das generell 50km/h dort zu schnell seien zu tun.

    Nein, ich finde dort 50 als sehr angemessen und in keiner Weise zu schnell. Zumal man natürlich nicht einfach generell mit 50 Dingens dort durchknallt, natürlich muss der jeweiligen Verkehrssituation Rechnung getragen werden, aber eine 30er Zone wäre dort m.M. nicht angebracht...

    Also, da gibt es mehrere Punkte zu klären:

    Wie du schon richtig angemerkt hast, ist es nur eines von mehreren, guten Argumente, diesen Flaschenhals für den Verkehr zu eliminieren. Die Betonung liegt hier auf VERKEHR, den von diesem Projekt profitieren ALLE. Vom Tram über den MIV, Velofahrer bis zum Fussgänger, einfach für alle wird es teils massive Verbesserung geben.


    Dabei sehe ich den Tramverkehr nicht mal als grösster Profiteur, obwohl das mit Sicherheit eine spürbare Entlastung geben wird.

    Damit kommen wir schon zu deiner eigentlichen Frage:


    Diese "bösen Zungen" haben gelinde gesagt keine Ahnung von der Problematik. Es ist Fact, das zur Zeit fast alle Kurse mehr oder weniger Verspätung haben. Der Zustand mit der Dorenbach Baustelle ist eigentlich schon "to mutch", also Zuviel des Guten. Und wenn diese Leute davon sprechen, das es bestens rollt, haben sie nur insofern recht, das wenn es rollt, gut rollt. Und werden diese Beobachtungen nur am Spiesshöfli gemacht, hat man eben nicht das gesamte Bild. Am Dorenbach stauen sich jeden Tag die Fahrzeuge, und wenn man die Fahrplanlage sich ansieht, sieht es alles andere als rosig aus.

    Jeden Tag ist es ein Kampf, die Verspätungen so gut es geht "auszubügeln". Das solche Leute meinen es funktioniert gut, ist alleine der Leitstelle und dem Fahrdienstpersonal zu danken.

    Der grösste Teil der Verspätung wird durch den Wegfall der Endaufenthalte "kompensiert", geht also Zulasten des Fahrdienstpersonals. Das kann auf die Dauer so nicht funktionieren.

    Kommt der oben von Be 4/6 105 bereits erwähnte Punkt mit dem zusätzlichen Kurs dazu. Der hilft enorm, obwohl ein zusätzlicher 10er Kurs besser gewesen wäre, aber eben auch viel teurer. Ja der geht auf Kosten der BLT...

    Das Problem da ist, dass man eine der beiden Haltestellen eigentlich gar nicht aufheben kann:

    Zollweiden: Zugang zu Migros, Denner, Post, etc. und viele Wohnhäuser (z.B. Zollweidenstrasse)
    Birseckstrasse: Zugang zu Gymnasium, Brockenstube und weiterem Wohngebiet. Dazu kommt die Umsteigemöglichkeit auf die Buslinie 63 und der schon erfolgte BehiG-gerechte Umbau der Tram- und Bushaltestelle

    Wenn du sa anfängst zu argumentieren, kannst du KEINE Haltestelle irgendwo aufheben. Wenn man aber die Strecke Schifflände - Marktplatz als Zumutbar betrachtet, so kann man auch diese Haltestelle streichen.

    Gerade die Jungen Leute, so die Zielgruppe eines Gymnasiums, könnten durchaus ein paar Meter mehr zu Fuss gehen ;)


    Zu deinem Vorschlag mit den Eilkursen:

    Wie soll das funktionieren? Alle Anlagen sind darauf ausgerichtet, dass jeder Kurs an jeder Haltestelle anhält. Zudem was macht man mit den Eilkursen in der Stadt?

    Das Thema geistert schon seit Jahren als Expresstram durch Medien und solche Diskussionen wie hier….

    Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie das funktionieren soll ohne enorme Anpassungen bei der Infrastruktur....für einen marginalen Zeitgewinn.

    Dann noch die politischen Hürden, man denke an den Magretenstich :whistling:

    Ich kann mich da Kupplungssurfer anschliessen.
    Die Haltestelle Marktplatz aufheben und die Leute an der Schifflände aussteigen zu lassen ist wohl Quatsch, aber andersrum sicher eine Prüfung wert.

    Gerade im Hinblick auf BehiG ist die Haltestelle Schifflände ja sowieso ein GAG (Grösster anzunehmender Graus).


    Gerade auch auf den "Zubringerlinien" würde eine Reduzierung der Haltestellen spürbare Verbesserungen bringen.

    Ich denke da spontan an Zollweiden-Birseckstrasse oder Loogstrasse-Gartenstadt.

    Aber auch im städtischen Bereich gibt es sicher die eine oder andere prüfenswerte Haltstellenabfolge um in diesem Bereich eine Verbesserung zu erzielen.


    Zu den Gedanken von 4106:

    Wenn man zwei Haltestellen zusammenlegen oder eine davon aufheben kann, gewinnt man die Zeit zum Abbremsen, Türöffnen, Türschliessen und wieder beschleunigen.

    Der Zeitaufwand vom Fahrgastwechsel an und für sich bleibt in etwa gleich, da an der einen Haltestelle ja nun mehr Fahrgäste Aus- und Einsteigen.


    Ob dieser Zeitgewinn nun ausreichend ist um die Attraktivität zu steigern sein nun mal dahingestellt. Da spielen andere Faktoren sicher auch eine grosse Rolle.


    Um komplizierte BehiG Umbauten zu umgehen (und massiv Kosten zu sparen) ist es aber allemal eine prüfenswerte Massnahme.

    Das stimmt...für Häuser und dergleichen.

    Bei der Bahn gibt es doch aber auch Anlagen die nicht "so einfach" gegen Blitzeinschlag zu schützen sind.


    Als Beispiele möchte ich die Fahrdrahtantennen (Tram in Basel) und Radsensoren oder Gleisschwingkreise nennen. Es gibt da Bemühungen und auch Einrichtungen um den Schaden bei Blitzeinschlag zu minimieren. Wenn aber ein Blitz direkt oder daneben einschlägt sind solche Zugerfassungsmittel einfach hinüber. Das sind auch die empfindlichsten Teile (gegen Blitze) einer Barrierenanlage oder Stellwerk.

    Glaub mir, ich rede aus Erfahrung ;)

    Nun wen man "Twitter-Abstinent" lebt, so wie ich, nützt dir im Endeffekt Alertswiss mehr als die 50min frühere Twitter Meldung ;)


    Zudem muss ich mir ja Twitter auch zuerst so einrichten, dass sie mich auch wirklich anpipst und habe ich wirklich die Gewissheit, dass auf Twitter&Co allarmiert wird?


    Beim letzten Pratteler-Brand hab ich mich auch als erstes über Faceboo schlau machen können, ABER Alertswiss ist eine offizielle App, der Rest ist mehr besseres "Buschtelefon"....was aber nachweislich recht gut funktioniert :D

    Zu diesem Thema kann ich euch die App "Alertswiss" empfehlen.

    Alle behördlichen Anweisungen, Alarme und Meldungen werden hier gemeldet und man kann sich sogar Push einrichten.

    Das sollte auch im grenznahen Deutschland und Frankreich funktionieren.


    Gerade auch bei Dingen wie z.B. der Trinkwasserverschmutzung ist so eine App Gold wert. Ich habe aus den Medien eigentlich "zu spät" davon erfahren. zum Glück hat es mich nicht betroffen...


    Aber schaut es euch mal an, ich find das Ding super....

    Der Fluggast.

    Nicht ganz korrekt.

    Ja, gegenüber der Airline haftet der Fluggast. Dieser kann aber, falls er eine solche Versicherung hat, die Mehrkosten seiner Versicherung anmelden.

    Wer mit dem öffentlichen Verkehr an den Flughafen anreist, und dieser Zug ausfällt oder was auch immer, so ist das nicht das Verschulden des Flugreisenden und daher kommt in diesem Fall die Versicherung für die Mehrkosten auf.

    Anders sieht es aus, wenn mit dem Auto, also individuell angereist wird und man z.B. in einen Stau kommt oder eine Panne hat. In diesen Fällen verweigern die meisten Versicherungen (zu Recht) die Leistung.

    Auch diejenigen welche beim Bahnhof SBB die Kreuzung managen machen in meinen Augen einen guten Job.

    Aus der Sicht eines Wagenführers kann ich sogar sagen, das läuft besser als mit der Ampelanlage :P


    Auch der SiWä (Sicherheitswärter) beim Fasnachtsbrunnen macht seinen Job gut und hat auch immer ein freundliches Lächeln für die Wagenführer/innen übrig :thumbup:


    Das sind meine bescheidenen Beobachtungen.

    ABe 4/4 7 und B4 52 wurden 2012 in Flüh abgeladen und dann mithilfe eines Be 4/6 auf dem Schienenweg nach Rodersdorf ins Depot gefahren. Zumindest in das rechte Depotgleis konnte mit den BTB-Fahrzeugen also trotz der Schlaufe eingefahren werden (siehe Beiträge hier und hier).


    Dafür musste aber auch die Strecke gesperrt und diverse Radlenker abmontiert werden und es war, gelinde gesagt, ein "Murks" mit Vmax. 10 km/h ;)

    Das war nicht ansatzweise ein geregelter "Betrieb", so wie er hier angedacht war.

    Und zuletzt muss man immer noch die BeHiG Geschichte im Hinterkopf habe. Da gibt es auch noch Anpassungen an der Schlaufe und Perron.....