Beiträge von Zwangshalt

    Bei der Evaluation für die Beschaffung von Grossraum-Tramwagen fuhr sogar einige Tage der Staubsauger 456 (heute Belgrad) auf der Birseckbahn. Grossraum-Tramwagen wurden dann doch nicht beschafft, es wurden auch Versuche mit einem Mannheimer Düwag gemacht. Beschafft wurden dann schliesslich eine erste Tranche von 8 Wagen der 100er Serie bei Schindler in Pratteln.

    Was eine der besten Entscheidungen der Birseckbahn war!

    Gerne möchte ich noch auf ein paar Punkte eingehen, welche zwar in Richtung „Internes“ gehen, jedoch von jedem selber auch beobachtet werden können. Es soll sich auch niemand „persönlich angegriffen“ fühlen.

    Die BLT war zwar nur mit 2 Ganztageslinien betroffen, jedoch mit der L10 massiv. Die Linie musste geteilt und deshalb eine komplette Fahrplan und Umlaufplanung (Ausdruck BVB: Fahrordnung) erstellt werden. Da der Dienstplan auch Dienste mit 10er und 11er gemischt sowie mal Ablösung Hüslimatt, dann Dreispitz hat, musste die ganze Fahrleistungsmasse von Hand neu zu Dienstteilen und dann zu Diensten verplant werden. Danach galt es noch jede betroffene Person zu kontaktieren. Für Freitag ging es etwas einfacher, da auf dem Donnerstag aufgebaut werden konnte. Auf der L11 konnte durch die Leistelle ein sog. Dispofahrweg aufgesetzt werden, welcher für die Umleitungen (nicht „Umleiter“, aber lassen wir diesen „Kultbegriff“ :) ) die Datenversorgung anpasst. Die LE11 in DT zu führen wäre eine Option gewesen. Der Focus lag aber ganz darauf, dass in jedem Depot die benötigte Anzahl Trams für die L10+11 sichergestellt war mittels vorgängiger Überführungen. Zudem müssten 8 Be 4/6 sofort einsatzbereit sein sowie der dafür notwendige Platz im Depot Ruchfeld. Und wegen der kürzeren Route durch die Stadt hätte es in der Schlaufe Reinach Süd nicht genug Platz gehabt.


    Die BVB ihrerseits musste Zusatzleistungen mit (sonst schon mit knapper Bussreserve) für Tramersatz und Infopersonal aufbieten. Glücklicherweise entsprachen die Umleitungen ihrer Linien etwa der normalen Fahrzeit oder gar weniger, womit die Fahrordnung beibehalten werden konnte zuzüglich Dispofahrweg. Die L1/14 wurde neu verknüpft, fuhr jedoch die Ablösepunkte an.


    Bald ist der Spuck vorbei. Was bei Presse, bei Fahrgästen und auch bei uns im Forum teilweise vergessen geht: Das gestern und heute auf jedem (befahrbaren) BVB- und BLT-Linienabschnitt regelmässig ein Tram kam, welches mit einem Menschen von früh bis spät zu besetzen war, ist alles andere als selbstverständlich! Es ist dies allen Mitarbeitern in Planung unter Hochdruck und Fahrdienst zu verdanken. Zudem wurde vor Ort –auch unter Zeitdruck – von den Baufachleuten Grosses geleistet.


    Und last but not least: Allen "Forümlern" vielen Dank für die tollen Fotos!

    Die Idee wäre in der Tat "Gold wert" gewesen, so hätte die Kursfolge inkl. Dienstplan bei der L10 auch beibehalten werden können. Rückwärtsfahrten hätten aber die übrigen zahlreichen Linien an der Heuwaage behindert, zudem hätte in beide Fahrtrichtungen ja gewendet werden müssen und ins Sandwich wäre die L17 gelangt.

    Rückwärts vom Gleis 1 durch die Schlaufe und via Gleis 3 (aktuelles Stadtgleis) zum Bahnübergang, diesen überqueren, danach wieder vorwärts über den BUe und auf Gleis 2 (mittleres) die Fahrgäste übernehmen.

    Die BLT baut ab dem 2.6. jeweils in den Abendstunden im Leimental die Hatestellen auf BehGi um. Deshalb wird jeweils ab ca. 20uhr der Betrieb zwischen Hüslimatt und Heuwaage auf Busse umgestellt. Dauer der Arbeiten bis ca. Ende September mit zwischendurch Wochenend Sperrungen.

    Das stimmt so nicht ganz. Die Hst Oberwil Z wird auf BehiG ab Verlauf nächster Woche umgebaut. Der eigentliche Grund für den Tramersatz ist der Ersatz der Fahrleitung inkl. Masten zw. Zoo und Binningen Oberdorf. Der Tramersatz findet von So, 2.6. bis Do, 27.6.,jeweils So-Do ab 21:00 (nicht am Pfingst-So) statt zw. Heuwaage und Hüslimatt. Richtig ist, dass die Arbeiten im Herbst fortgesetzt werden.

    Das habe ich vergessen zu Schwärzen, aber ist glaube ich nicht schlimm, da alles verjährt und mein Grossvater schon lange verstorben ist.

    Ich bin froh, dass heute solche Vergehen (zumindest bei uns ) weniger "beamtlich" von statten gehen. Abgesehen hoffe ich, dass dein Grossvater eine tolle Karriere bei der BVB hatte! Danke, dass du das historische Dokument als Eindruck für damals gepostet hast.

    Ich habe jetzt nicht alle Zeilen obiger Vermutigen, Spekulationen, "gehört zu haben" usw. genausten gelesen. Es kommt dabei immer darauf an, von wo/wem man etwas hört...

    Es ist ganz einfach. Die L10+11 verkehren immer via Bahnhof SBB. Wenn das Gleis 4 saniert wird, verkehren sie via Gleis 1. Wird das Gleis 5 oder 6 saniert, dann jeweils über das andere Gleis. Dies ist der aktuelle Stand, Änderungen sind bei so einem komplexen Projekt jedoch zum jetzigen Zeitpunkt nie auszuschliessen. In absehbarer Zeit wird auch der Flyer erscheinen.

    Man kann es den Leuten nicht recht machen. Seit doch froh wird der Wagen erhalten auch wenn er nur im Museum in Rodersdorf stehen wird.


    Die Remise Rodersdorf wurde dem Verein von der BLT zur Verfügung gestellt.

    Gut gesagt!

    Wer von jenen, die mehr "fordern", ist (auch schon) Mitglied, und hat zum bisher viel Erreichtem schon etwas beigetragen...? Die jetzige Variante ist absolut realistisch und bemerkenswert: Erhalt des Fahrzeuges, das in den Originalfarben, Ausstellen dessen - direkt an der Strecke liegend, das in einem (Klein)museum.