Beiträge von 200er Serie

    Die neue Anlage ist eine feine Sache (Zwergsignale). Allerdings fehlt einem nun ein bisschen den persönlichen Kontakt zu den Fdl. Auch das jedes Gleiss eine neue Bezeichnung bekommen hat, macht die Arbeit nicht gerade einfacher. Vor allem nicht wen der Ablaufberg in beiden Häfen eine andere Gleiss Nr. hat (79 BSKH, 78 BSBH) ?( und mann sich immer überlegen muss, wo bin ich jetzt und welche Nr. hat er hier schon wieder. ^^

    Aller Anfang ist schwer, so durfte ich gestern mit 4 Fdl. am Funk das vergnügen haben. Der Funkgleismelder soll ab heute auch funktionieren, was die Arbeit wieder ein bisschen angenehmer macht in punkto Wartezeit.


    Nun heisst es, abwarten und *Tee trinken.


    *Hier beliebiges Getränk einfügen.

    Dann ist mir aber in Sinn gekommen, dass wenn ein Kurs der wendenden Linien 1, 2 oder 21 den folgenden 6er blockiert, die Fahrgäste etwas mehr Zeit hätten, rüber zur anderen Haltestelle zu gelangen ;)

    Zur Not könnte mann auch schon am Messeplatz oder Gewerbeschule umsteigen. :S;)

    Zur LSA nein es waren die beiden einzigen Parallelfahrten, der Rest fuhr solo über die Ampel, welche dann immer freie Fahrt anzeigte. Das jedenfalls Blickrichtung Basel (auf dem falschen Gleis zurück in die Haltestelle), die andere Seite konnte ich von meinem Fotopunkt aus nicht sehen.

    Bevor der/die Wagenführer/in den Führerstand verlässt wird die "S" Taste betätigt, sobald sich die Komposition in Bewegung setzt und ab der Antenne fährt, geht die LSA auf Fahrt.

    Zement-Zug entgleist im Rangierbahnhof Basel: Gleise demoliert, hoher Schaden

    In der Nacht auf Donnerstag entgleiste ein Güterzug im Rangierbahnhof Basel. Dabei sprangen sechs mit Zement beladene Silowagen aus den Schienen und die Gleise wurden auf einer Länge von gegen 100 Metern beschädigt.


    Es war kurz nach 2 Uhr morgens am Donnerstag, als im Rangierbahnhof Basel ein aus Deutschland stammender Güterzug entgleiste. Einer der Wagen der Firma «Rheinland Cargo Schweiz» beschädigte dadurch auch einen Güterwaggon der SBB Cargo. Es wurde kein Gefahrengut mitgeführt, zudem wurden keine Personen verletzt, wie die SBB am Donnerstag meldeten.


    Die sechs Silowagen waren alle mit Zement beladen, sie müssen jetzt abgepumpt werden. Zudem muss das Gleis auf einer Länge von gegen 100 Metern repariert werden. Die Auswirkungen auf den Verkehr seien gering, es würde nur der Güterverkehr betroffen, so die SBB weiter. Der Schaden an den Anlagen belaufe sich auf rund 100'000 Franken.


    Zur Untersuchung des Unfallhergangs sei die unabhängige Sicherheitsuntersuchungsstelle des Bundes (SUST) alarmiert. «Sobald die Untersuchungen abgeschlossen sind, wird die SBB mit den sogenannten Aufgleisarbeiten der Güterwagen mit einem Kran beginnen und im Anschluss die beschädigten Gleise reparieren», schreibt ein Sprecher. Aufgrund der Beschädigungen am Gleis rechne die SBB mit Instandstellungsarbeiten auch übers Wochenende.


    Quelle: bz Basel

    Bei so hohen Temperaturen wie jetzt sind Gleisverwerfungen bei Schotterfahrbahnen mit verschweissten Gleisen eine relativ häufige Erscheinung. Gleisverwerfungen sind kein BVB-Phänomen, sie treten bei allen Bahnunternehmen auf. Um Verwerfungen zu vermeiden, werden Gleise „neutralisiert“, d.h. auf eine mittlere Temperatur justiert. Das ist bei uns etwa 26 – 28 Grad C.


    Wenn es also deutlich heisser ist, dehnen sich die Schienen/das Metall aus, grosse Kräfte wirken in den Untergrund. Ist dies Schotter 1f642.png (= loser Untergrund, im Hochgleis), geht „Halt verloren“ und „Wellen“ treten auf. Auf festem Untergrund (Strasse) kann das nicht vorkommen.


    Wichtig: Es besteht zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Fahrgäste oder das Fahrzeug, einzig das Rütteln beim Überfahren der betroffenen Stelle ist spürbar.

    Im Bereich Jakobsberg haben unsere Fachleute nun erstmals eine Versuchsstrecke eingerichtet. Dabei wurden zweimal 120 Meter Gleis mit weisser Farbe versehen. Diese soll helfen, die Gleistemperatur tiefer zu halten und dadurch Gleisverwerfungen zu minimieren. Erste Tests haben bereits gezeigt, dass damit bei schattigen Stellen (wie beim Jakobsberg) die Gleise rund 5 Grad C kühler bleiben.

    PS: Das ist kein 1. August-Scherz! 1f609.png😉


    Quelle: BVB Facebook Seite*
    *Hier hat es auch Bilder vom Versuch.

    Nur wenn du jemanden mit Rangierausbildung vor Ort hast ... und das wird es besonders schwierig machen ... :/

    Der LRZ war mit Personal, ja vor Ort. ;)


    Vermutlich wollte man den Zug nicht mehr auf Zürich fahren lassen und hat in liebe zurück nach Basel befördert.
    Die Zuglok wurde dabei am Zugschluss gelassen, da beim 1. Wagen die Bremsen ausgeschaltet wurden und der so nicht mehr am Zugschluss verkehren durfte.

    Alle angaben ohne Gewähr.