Beiträge von oberländer

    ich weiss, BLT ist heilig und darf nichts gegen gesagt werden ... :rolleyes:

    Und wie kommst du zu dieser Aussage? Was nützt diese für die Diskussion?

    In Sachen Klimaanlagen:
    Ich habe nun eine Woche Urlaub in Budapest hinter mir und dabei auch die örtlichen Verkehrsmittel benutzt. Da fährt rein Busmässig die ganze Palette von über 20jährigen Citaro I bis zu nagelneuen Citaro C2. Egal was man benutze, alles hatte Klimaanlage und jede einzelne funktionierte tadellos. Bei Tram und Zügen dasselbe, bei den älteren Fahrzeugen konnte dank sich öffnenden Fenstern mit Zugluft der Hitze abgeholfen werden. Funktionierte auch tadellos ohne eine einzige Störung.

    Zurück in der Schweiz liest man von Problemen mit den Klimaanlagen in Zug und Bus, teils sogar mit Zugsausfällen, was einem zum subjektiven Schluss kommen lässt, dass man in Ungarn mit der Hitze besser zurecht kommt als wir hier. Und das obwohl die Schweiz im Vergleich zu Ungarn bei weitem mehr finanzielle Mittel für den öV zur Verfügung hat. Da frage ich mich halt schon. Der Schweizer öV ist spitze, aber bei den Klimaanlagen haben wir hier nach meinem Eindruck noch Luft nach oben...

    Die VBZ hat aus der vorhandenen Option vier weitere Fahrzeuge bestellt, bekommt also nun Total 136 Fahrzeuge. Begründet wird dies durch den Mehrbedarf des Netzausbaus bis 2033. Die Fahrzeuge 4133-4136 werden nahtlos an die schon bestellten Fahrzeuge ab 2029 geliefert.

    Aus der Option könnten nochmals weitere vier Fahrzeuge bestellt werden, der ZVV will diesen Entscheid aber erst im Herbst 26 treffen.

    In Sachen Ablieferungen sind mittlerweile 92 Fahrzeuge abgeliefert.

    Quelle: https://www.stadt-zuerich.ch/content/dam/we…b-2026-1364.pdf

    Mich nimmt an der Stelle wunder: weshalb eigentlich? Im Busbereich gibt es ja immer mal wieder freihändige Vergaben, wenn man unter Zeitdruck steht. Ist die Ausgangslage bei Trams anders? Hier wäre doch theoretisch ein Zeitdruck gegeben, sodass man sagen kann, man beschafft Produkt XY (einigermassen) ab Stange. Z.B. weitere Flexities, was von Siemens, Tramlink, etc.

    Optionen sind nur über einen bestimmten Zeitraum einlösbar. Der wird bei der Vergabe festgelegt. Den Auftrag für die Flexitys hat die BVB anno 2012 vergeben. Das sind 14 Jahre. So lange halten kaum Optionen.

    Und weitere Flexities wären ja z.B. gut begründbar…

    Womit? Die notwendige Niederflurigkeit ist mit den Niederfluranhängern bei den Anhängerzügen gegeben. Und das Netz stellt keine so schweren Anforderungen, dass es nur für einen Hersteller machbar sein könnte. Anno 2012 bei der Flexity-Vergabe haben ja auch mehrere Hersteller mitgeboten.

    Kleinere Aufträge unter einem gewissen Betrag müssen nicht ausgeschrieben werden, wie hoch dieser ist weiss ich aber nicht.

    Bei den Bussen sind es ca. 1-2 Fahrzeuge. Es gibt Betriebe (z. B. eine VBD in Davos) die umgehen Ausschreibungen, indem sie jedes Jahr einen Bus kaufen. Aber Busse haben natürlich andere Preise als Trams.

    Sprich weil man bei Trams auch bei einem Fahrzeug in den Millionenbereich kommen würde, würde eine Vergabe ohne Ausschreibung nur gehen, wenn das Fahrzeug so speziell wäre, dass die Anforderungen nur ein Hersteller erfüllen könnte. Bei den Bahnen ist das beispielsweise bei Zahnradbahnen der Fall, welche mittlerweile nur noch von Stadler offeriert werden.

    mein Bauchgefühl besagt, die BVB zieht nun doch die Option der teuren Flexity

    Mein Bauchgefühl sagt mir, dass die BVB mit der neuen Ausschreibung das Gespräch mit den anderen Herstellern (Siemens, Alstom, CAF, usw.) suchen wird: "Was waren die Beweggründe, dass ihr nicht offeriert habt, und was muss gegeben sein, dass ihr ein Angebot einreicht?"

    In der Hoffnung andere Hersteller zu einem Angebot zu bewegen. Denn sonst ist man im schlimmsten Falle bei der zweiten Ausschreibung gleich weit: Wieder nur ein Angebot mit dem gleichen Typ ("aber die rumpelt jetzt weniger!").

    Und Stadler wiederum hat nun sehr deutlich aufgezeigt bekommen, dass sie bei der Tina über die Bücher müssen. So kann's mit der Konstruktion nicht weitergehen, wenn sie weiterhin Fahrzeuge davon verkaufen wollen.

    Mit BL 136 423 wird noch ein zweiter MAN NLC 18C nach Laufen kommen. Das müsste der zweite neue MAN Gelenker von Steffen sein; Baujahr 2024. Momentan fährt er noch im Raum Baden, das BL-Kennzeichen hat er schon bekommen.

    T2000 + Pony kommen eigentlich nicht auf den 7er - sie wären zu klein für die Frequenzen.

    Ich vermute schj hat eine Sänfte gesehen.

    Nach Mitteilung der VBZ wurden Anfang dieser Woche die letzten rein hochflurigen Be 4/6 "Tram 2000" abgestellt. Im Regelbetrieb kommen weiterhin die Be 4/8 "Sänfte" zum Einsatz.

    Ergänzend dazu: Neben den Be 4/6 wurden auch die Ponys der zweiten Serie (2401-2420) ausrangiert. Bei den Ponys können nur die dritte Serie von 1992/93 mit den Sänften verkehren.

    Und komplett wird das T2000 nicht aus Zürich verschwinden.

    Es wird von jedem Typ T2000 ein Fahrzeug erhalten bleiben: Wagen 2005 der 1. Serie, Wagen 2080 der 2. Serie, Wagen 2418 als Pony, sowie Wagen 2095 als Gastrotram

    Es wurden bereits Busse vom Steffen angemeldet auf Laufen, akutell sind folgenden Busse in Laufen am fahren.

    5705, 5706, 5710, 5711

    Dabei handelt es sich um 4 Citaro Facelift älteren Baujahres.

    Die Busse sind von 2013. Damit wären sie in Sachen Alter und Kilometer nun eigentlich ersetzungswürdig. Hier ist ist eine Liste der Steffen Flotte; Stand Sept. 24; noch vor der Lieferung der Elektrobusse.

    Ich hege die Vermutung, dass da noch neuere Fahrzeuge kommen werden, alleine um die schon in Laufen vorhandenen Facelift zu ersetzen. Fix sei die Versetzung der beiden neusten Fahrzeuge, die beiden MAN von 2024; den Rest wird man sehen.

    Die Regie Laufen wird in den nächsten Monaten weitere Busse von PU Steffen, Remetschwil übernehmen. Es dürfte sich um Mercedes, Solaris und MAN handeln; Baujahre zwischen 2018 und 2024.

    Der Grund dafür ist der, dass Steffen seine Flotte mindestens zur Hälfte auf Elektrobusse umstellen wird; bestellt sind 13 Fahrzeuge. Diese dürften zum einen die letzten Citaro Facelift ersetzen, zum anderen neuere, noch nicht abgeschriebene Busse. Diese kommen nach Laufen und könnten dort wiederum auch die letzten Citaro Facelift ersetzen.

    Quelle Bahnforum, wo wiederum der Betriebsleiter von Steffen als Quelle angegeben wird.

    Ein ehem. AAGL-Gelenker vom Typ MB Citaro Facelift G wurde von der Firma Koch Reisen, Giswil übernommen, welche den Skibus zur Stöckalp - der Talstation der Gondelbahn zur Melchsee-Frutt - einsetzt. Der Bus wird als Shuttle zu den weiter unten gelegenen Parkplätzen und Gruppenunterkünften (Skilager, etc.) eingesetzt.

    Die Firma Koch hat den Bus auch auf der eigenen Homepage vorgestellt. Einsatzgebiet sei "Shuttlebus, Skibus, Bahnersatz, Ersatzverkehr".

    Die Quelle für die Menge ist aus der Medienmitteilung der AAGL aus dem November 2024: https://autobus.ag/application/fi…er_die_AAGL.pdf

    Ich habe allerdings übersehen, dass dort erwähnt wird, dass die Busse in einem Zeitraum bis 2029 geliefert werden sollen. Es kann darum davon ausgegangen werden, dass die AAGL die Busse etappiert bestellt hat, wohl auch um sie mit der Ausmusterung der zu ersetzenden Fahrzeuge (und u. U. auch mit der Ladeinfrastruktur) zu koordinieren.

    Oha... weiss jemand mehr dazu? Lässt fast vermuten, dass eine grössere Serie Fahrzeuge out ist momentan, wenn man auf fremde zurückgreifen muss... Gibt es weitere, oder ist dieser Bus vorläufig der einzige?

    Die Bus Oberthurgau hat vor wenigen Wochen fünf neue Elektrobusse erhalten, was ein Drittel der Flotte von 15 Fahrzeugen ausmacht. Dadurch sind einzelne Dieselbusse überflüssig, weswegen sie vermietet werden können.

    Die AAGL hat von der Bus Oberthurgau zwei solche Busse bis Februar 26 gemietet, als Überbrückung bis zur Lieferung von bestellten eBussen von Solaris.

    Ich finde die Unterschiede der Kilometerstände spannend:

    Die vier C2 von 2013 haben über eine Million Kilometer auf dem Tacho

    Der fünf Jahre ältere Facelift von 2008 jedoch hat erst 675'000 Kilometer auf dem Tacho.

    Wie kann es sein, dass der deutlich ältere Bus so viel weniger Kilometer abgespult hat?

    Aber wieso man zwischen Kreuzstutz und Schlossberg keine Fahrleitung will? Vor allem, da jetzt mehrere mögliche Trolleybuslinien da durch führen.

    Weil Fahrleitung Geld kostet und gleichzeitig Trolleybusse auf dem Markt sind, mit denen man 50% der Fahrstrecke mit der Batterie fahren kann. Und solche Busse hat die VBL auch bestellt.

    Ergo wird für die neuen Trolleylinien nur genau so viel Fahrleitung erstellt, wie man zwingend braucht, um die Batterie wieder aufzuladen. Sprich es braucht in Sachen neue Leitungen nur einen rund anderthalb Kilometer langen Abschnitt in Littau. Der Rest kann mit der Batterie bedient werden.