Beiträge von oberländer

    Der Paradezug Schweizer Qualität bekommt Zuwachs, es wurden 7 weitere Einheiten nachbestellt.


    Bei anderen Herstellern müssen fast 7 Züge wegen Vertragsstrafe gratis gebaut werden.

    Stammt diese Info aus dem BFS vom dortigen User Twindexx? Wenn ja, würde ich sie noch mit Vorsicht geniessen. Die Nachbestellung wurde bisher weder von Hersteller noch Besteller offiziell bestätigt und ich wage zu vermuten, dass diese Info - falls sie stimmen sollte - noch nicht für die Öffentlichkeit bestimmt war.

    Der Paradezug Schweizer Qualität bekommt Zuwachs, es wurden 7 weitere Einheiten nachbestellt.


    Bei anderen Herstellern müssen fast 7 Züge wegen Vertragsstrafe gratis gebaut werden.

    Stand heute läuft der Twindexx zuverlässiger als der Giruno; er erreicht höhere Kilometerleistungen zwischen zwei Störungen, Für irgendwelche Seitenhiebe gibt es daraus folgend im Moment keine Grundlage.

    Das weitere Theater um die "Übernamen" wäre in der Müllhalde, bzw. im "Sammelthread zum Austoben" wohl besser aufgehoben als hier.


    Nochmals, vielleicht verstehen es dann auch die letzten noch:
    Der Name Pannenzug stammt nicht von mir, er wurde so von der Presse getauft.
    Wenn jemand mit dem Namen Pannenzug ein Problem hat, möchte er sich gerne an die Presse wenden.

    Ich verwende den Namen weil er am geläufigsten ist.

    Wir wissen alle warum du den Namen verwendest, und wie Du zu Bombardier stehst; der Verweis auf die Presse frei nach "ich nöd, er au" ist etwas einfach.

    Deine Abneigung ggü. Bombardier sei Dir vergönnt, aber diese ständigen Sticheleien und Provokationen braucht es meiner Meinung nach nicht und vergiften nur das Forenklima. Kannst Du es nicht einfach mal gut sein lassen?

    Die MGB ist mit ihren Kometen noch schlimmer, nach Zermatt gibt es kaum noch andere Alternativen.

    Die MGB ist eine Wundertüte; letzten Montag waren zwei alte Kompositionen nach Zermatt im Einsatz. Die Kometen wiederum fahren nur Fiesch-Zermatt, nach Andermatt und über den Oberalp gibt's nur alte Wagen. Aber keine Regel ohne Ausnahme.

    Bei den AGZ gibt es noch den "Fotowagen" ganz am Schluss mit der Längsbank.

    Aber wir sind OT. ;)

    Die RhB richtet sich nach den Mehrheiten und die Mehrheit der Fahrgäste zieht (leider) moderne, klimatisierte Züge dem alten Rollmaterial vor.


    Kleines Trostpflaster: Es gibt in allen modernen Triebwagen, bzw. dem AGZ vereinzelte Fenster, die sich öffnen lassen.

    Mit Ausnahme der S-Bahn sind zudem bei allen Zügen (noch) alte Wagen mit zu öffnenden Fenstern im Einsatz.

    Ist ja bald so wie in Chur, man steigt von einer schönen Fahrt mit der RhB aus und es stehen nur drei Twindexxe als Anschlüsse dort Irgendwie macht man dann gerne ne Bierpause und wartet lieber auf einen Rüttelfreien Zug.

    Der RE nach Zürich ist in der Regel mit RVD geführt, ergo kannst Du diesen nehmen wenn du nicht Twindexx fahren willst.

    Rüttelfrei ist immer subjektiv. Ich empfinde den Twindexx als laufruhiger als die RVD. Ich bin gestern Zürich-Chur retour mit einem Twindexx gefahren und empfand die Laufruhe als ausreichend. Und auch die Zuverlässigkeit ist mittlerweile sehr gut und weit über 10'000 Störungsfreie Kilometer.

    Soo schlecht wie die Züge gemacht werden sind sie nicht mehr...

    Wenn wir schon bei Pannenzüge sind:

    Twindexxen waren heute nur gerade zwei Stück im Angebot, einer davon mir Verspätung
    Dafür gleich fünf Paradezüge Girunos - zwei Einheiten davon auf dem Flugzug - hier keiner mit Verspätung.

    Solange nicht bekannt ist, warum die Verspätungen entstanden sind, solange kann man nicht dem Zug die Schuld dafür geben.

    Und mangelnde Einsätze ist relativ. Die Twindexx kommen nur als IC3 sowie ein Umlauf des IR37 nach Basel.

    Gerade der IC3 wird oft in Zürich gebrochen, auch schon früher, als noch keine RVD fuhren.


    Die Zuverlässigkeit der Züge lässt sich schlecht mit subjektiv gefärbten Sichtungen beurteilen. Die Realität sieht wesentlich besser aus:

    Auf dem IR13 sind sie täglich zuverlässig im Einsatz; die Werte erreichen nun über 10'000 Kilometer störungsfreien Einsatz.


    Aufgrund dieser hohen Zuverlässigkeit haben die SBB entschieden dass dieses Wochenende erste FVD probeweise im IC1 (!) eingesetzt werden.

    Ergänzend dazu:

    Ab Fahrplanwechsel werden der IR13 (Chur-St. Gallen-Zürich) und der IR70 (Zürich-Luzern) zusammengelegt; der Zug hält dafür nicht mehr in Thalwil.

    Die Twindexx werden also stündlich nach Luzern gelangen.

    Nur bedingt zutreffend:

    Wo und was alles infolge Corona-Fahrplan abgestellt wurde...

    Abstellen ist nicht das Problem. Sondern die Gleismiete für die abgestellten Fahrzeuge.

    Dann bist Du als Bahn in der Situation, dass das neue VAE-Rollmaterial zuverlässig fährt und gleichzeitig Interessenten für das alte Rollmaterial vorhanden sind, welche gute Preise für die 50jährigen Wagen zahlen. Da kann ich es der SOB nicht verübeln, dass sie den Angeboten nicht widerstehen konnte.


    Im Nachhinein ist man immer schlauer...

    Das alte VAE-Rollmaterial wurde nicht weggegeben, sondern verkauft, höchstwahrscheinlich zu einem grösseren Betrag, als der Schrotthändler gezahlt hätte. Und zum Zeitpunkt des Verkaufes war von Corona noch keine Rede, es konnte nicht davon ausgegangen werden, dass Stadler nicht in der Lage sein könnte, pünktlich zu liefern. Niemand hat Ende 2019 auch nur ahnen können, was in den letzten Monaten abgegangen ist...


    Was die SOB unternehmen wird, ist noch nicht bekannt. Die entsprechenden Konzepte müssen sie, wie auch die SBB erst noch erarbeiten.

    Das war wohl zu befürchten mit all den Sicherheitsmassnahmen.


    Kann vermutlich Bombardier dieses Mal nicht mal wirklich etwas dafür.


    Da man sich aber mit bisherigen Gepflogenheiten einen Ruf erarbeitet hat, wird diese zusätzliche Verspätung auch nichts positives zum Allgemeinbild beitragen.

    Wie heisst es so schön: "Ist der Ruf erst ruiniert..."


    Um die ganze Geschichte ins richtige Licht zu rücken:


    Die SBB haben unlängst informiert, dass Stadler bei der Fertigung der Flirts für die SBB und SOB u. a. wegen Corona massivste Verspätungen haben, mit der Konsequenz, dass die angedachten Fahrplanausbauten (Ausbau S-Bahn Tessin) mangels Rollmaterial vsl. nicht oder nur teilweise umsetzen können. Quelle: https://www.fm1today.ch/welt/t…-neuen-fahrplan-138083027

    Dasselbe bei der SOB, welche per Fahrplanwechsel eigentlich den neuen Gotthard-IR über die Bergstreck übernehmen wollte.

    Problem: Von den dafür benötigten und bestellten elf Flirts war Ende Mai einer (!) fertig...


    Das ist nicht als Kritik gegen Stadler gerichtet. Sondern als Beweis, dass effektiv Corona die Schuld an den Verzögerungen trägt, dass es alle Hersteller trifft, auch den oft gerühmten "Schweizer Qualitätshersteller"...


    Bombardier dagegen bekommt die Twindexx-Probleme langsam in den Griff. Sowohl was die Zuverlässigkeit als auch den Fahrkomfort betrifft, ich war letztlich bei der Mitfahrt im 006 ziemlich zufrieden, was die Laufruhe betraf.

    Seit wann wird die Beschleunigung als Grund für den verspäteten Einsatz auf dem IC 1 angegeben?

    Diese Aussage aus dem Video ist falsch, das Gegenteil ist der Fall: Der Twindexx hat die höhere Beschleunigung als ein IC2000.

    Der Grund für den fehlenden Einsatz auf dem IC1 lag und liegt in der noch mangelhaften Zuverlässigkeit und der noch fehlenden Kundigkeit der auf dem IC1 fahrenden Lokführer.


    Da die Zuverlässigkeit nun im dritten Monat in Folge über den geforderten 8000km liegt, dürfte dies einem Einsatz auf dem IC 1 nicht mehr im Weg stehen.

    Die 8000 km sind das Minimum, welche die Züge erfüllen müssen. Das tun sie nun zwar, aber nur knapp. Die Züge können jetzt noch nicht auf dem IC1 eingesetzt werden, weil das Zugpersonal zuerst noch instruiert werden muss. Ein Einsatz auf dem IC1 ist nach meinem Wissensstand erst auf Ende 2020 vorgesehen.

    Im Artikel ist nachvollziehbar aufgeführt, warum die Verspätungen entstehen und dass effektiv Corona (bzw. daraus folgende Einschränkungen der Zulieferer) der Hauptgrund für die Verspätungen sind. Das sind keine Ausreden, die anderen Hersteller haben die genau gleichen Probleme. Ich könnte einige Beispiele von anderen Herstellern aufzählen, welche Coronabedingt "hintendrein" sind,


    Und überhaupt: Das dritte Tram war für Mai angekündigt. Wie im Artikel hervorgeht, ist dieses bereits fertiggestellt, muss noch getestet werden; eine Lieferung im Juni erscheint mir realistisch. Das sind wenige Wochen Verspätung, mehr nicht. Für die restlichen sechs Trams für dieses Jahr hat Bombardier noch über ein halbes Jahr Zeit.


    Es ist mir klar, dass bei Bombardier momentan jede Verspätung eine zuviel ist, aber man soll doch bitte so fair sein, und den verhassten Hersteller für Sachen kritsieren, welche er nachvollziehbar "verbockt" hat. Für das Virus, dessen wirtschaftlichen Auswirkungen und daraus entstehenden Verspätungen kann Bombardier nichts dafür. Es ist darum nicht sonderlich fair, die Schuld für die bis jetzt sich in Grenzen haltenden Verspätungen nur beim Hersteller zu suchen.

    Das Kritierium der fehlenden Schweiz-Zulassung ist kein entscheidendes. Sonst dürfte Stadler auch keine Züge in Länder verkaufen, in denen sie noch nicht verkehren.

    Jetzt könnte man spekulieren welche Fahrzeuge da in Frage kommen würden.
    Ausser Flirt Familie und Lötschberger fallen mir da gerade keine aktuellen Triebwagen ein, die in der Schweiz schon bewährt sind.

    Der Lötschberger kann nicht mehr angeboten werden, weil er die Normen nicht mehr erfüllt. Abgesehen davon ist er technisch veraltet; er basiert auf der nun 20jährigen Konstruktion der Nina. Bombardier dürfte mit dem Talent 3 antreten.

    Bleibt evtl. die Lieferfristen, bzw. die zu erwartenden Lieferverzögerungen der einzelnen Firmen zu beachten!

    Wenn man das beachten will, dann kann man bei gar niemandem bestellen, weil alle Hersteller (auch Stadler) sich schon gröbere Böcke bei den Lieferfristen geleistet haben.

    Bei gewissen Herstellern müsste man sich fragen ob die SBB nochmals so dumm wäre Züge zu bestellen.
    In dem Fall hätte man wohl aus den Fehlern der nahen Vergangenheit so überhaupt nichts gelernt.

    Wenn man von vornerein gewisse Hersteller bevorzugen und andere benachteiligen soll, dann ist es ja keine Ausschreibung mehr, dann kann man gleich direkt bei Stadler bestellen.

    Es ist explizit Sinn der Übung, unvoreingenommen an die Sache heranzugehen ohne "Abrechnungen" aufgrund früherer Fehlern. Und in Sachen Fehlern habe alle Hersteller bei der SBB schon Mist gebaut.

    Die VBZ ist bekannt für ihre witzigen Werbungen. Die Maskenpflicht bei der VBZ gefällt mir allerdings nicht so sehr.

    4002 lässt weiter auf sich warten.

    Bombardier gibt Corona als Grund für den Lieferverzug an.

    4003 war für Mai angekündigt; und dieser Monat ist ja erst eine Woche alt.


    Die Begründung ist nachvollziehbar, mit Lieferverzögerungen infolge Corona haben alle Lieferanten massiv zu kämpfen. So musste Stadler kurzerhand sein Werk Valencia bis auf weiteres schliessen, womit sich die Lieferung der Tramlink (demnächst nach Lugano) ebenfalls massiv verzögern wird.

    Wenn ab dem 8. Juni tatsächlich so gut wie alles wieder hochgefahren wird (sei es auch mit Einschränkungen und/oder im Fall von ÖV mit Maskenpflicht) und auch wieder "normal" gearbeitet wird, dann wäre wohl die zusätzliche Kapazität der Flexitys nicht unbedeutend.

    Ich bezweifle sehr stark, dass im Juni schon Flexitys im Plandienst fahren. Corona verzögert alles und es würde mich wundern, wenn es vor Herbst Plandiensteinsätze geben wird.

    Ich wüsste nicht wie der VR-Präsident für die rückläufigen Fahrgastzahlen verantwortlich gemacht werden könnte.

    Und die Resultate von Frau Hunkeler können sich durchaus sehen lassen, dann kann man sie auch entsprechend dafür entschädigen...

    Es sind im Prinzip zwei verschiedene Systeme des gleichen Herstellers ABB. Bern hat System OPP, Genf System Tosa. Vergleichen lassen sie sich nur bedingt, weil sie unterschiedliche Bedürfnisse abdecken:


    OPP muss zweimal nachgeladen werden

    -über die Nacht im Depot

    -tagsüber für wenige Minuten an einer Endhaltestelle


    TOSA muss dreimal nachgeladen werden

    -im Depot für 30 Minuten

    -an beiden Endhaltestellen für drei-vier Minuten

    -alle zwei, drei Stationen für 15-25 Sekunden


    Vor- und Nachteile:

    OPP:

    +Nur eine Ladestation nötig

    -Reichweite ist auf ca. 12 Kilometer begrenzt - nur für kurze Linien geeignet


    TOSA:

    +Elektrifizierung von langen Linien möglich, weil durch das Nachladen alle zwei, drei Stationen die Reichweite sehr weit verlängert werden kann (in Genf misst die Linie 23 12 (!) Kilometer.

    +Busse können ganztags verkehren

    -teurer, weil sehr viele Zwischenladestationen gebaut werden müssen

    -Verlängerung der Fahrdauer, weil zwingend alle drei, vier Stationen für eine halbe Minute gestoppt und geladen werden muss


    Dass Basel nun auf Elektrobusse mit Zwischenladung setzt, begrüsse ich sehr, da hat man offensichtlich die Lehren aus dem VDL-Bus gezogen. Ebenso begrüsse ich die Anschaffung von DGT, ich hoffe, die kommen auf den 50er.

    130 E-Busse sind eine Hausnummer, da leistet Basel mindestens nationale wertvolle Pionierarbeit, welche die Entwicklung der E-Busse deutlich weiterbringen wird. Hut ab!


    Die Kunst wird es nun sein, das passende System zu finden, optimal wäre etwas zwischen den Berner und Genfer Versionen:
    Sprich die Busse können ganztags elektrisch verkehren, ohne dass sie ausgewechselt werden müssen, aber es ist dennoch nicht nötig, alle drei, vier Stationen eine teure Ladestation zu instalieren.

    Der Flexity hat meines Wissens nach doch auch Drehgestelle, oder nicht? Der Nutzen scheint mir halt nur sehr gering zu sein, da durch den niedrigen Wagenboden die Bewegungsfreiheit des Drehgestells stark eingeschränkt ist. Im Vergleich zu den starren Combino-Fahrwerken sicher eine Verbesserung, da der Kurveneinlauf etwas sanfter - da abgefedert - erfolgt.


    Ist dies den beim Tramlink anders gelöst?

    Sagen wir es so: Das Tram, welches 100% Niederflur ist UND gleisschonende Drehgestelle hat, habe ich noch nicht gefunden.

    Ja, der Flexity hat auch Drehgestelle, aber dank dem 100% Niederflur können diese ihren Nutzen nicht so ausspielen, wie es ein Teil-Niederflurtram wie ein Tango kann.


    Nur: Die Alternative bei einem 100% Niederflurtram waren bisher Fahrzeuge mit Losrädern wie Combino, Cobra, oder die alten Flexitys wie sie Genf hat. Und diese sind noch "gleisfressender" als die neuste Flexity-Generation.


    Der Flexity der BVB ist darum zwar nicht so gleisschonend wie ein Tango, aber er ist deutlich besser, als die alten 100% Niederflurtrams.

    Der Tramlink wiederum soll "angelenkte Fahrwerke" haben, welche noch gleisschonender sein sollen, aber wie sich das im Betrieb bewähren wird, muss sich erst zeigen.

    Kann mir jemand, in Bezug auf das obige Zitat, auf die Sprünge helfen? Wird hier nicht im Umkehrschluss gesagt, dass eine hohe Laufruhe nur mit Drehgestellen erreicht werden kann? Also dürften eigentlich nur Drehgestelle verbaut werden ... und das beisst sich natürlich mit dem Ziel der Niederflurigkeit!

    Drehgestell ist nicht gleich Drehgestell. Es ist möglich Drehgestelle in 100 % Niedertrams einzubauen - der Tramlink hat auch Drehgestelle - diese haben aber neben den von Grenzacher erwähnten Punkten den weiteren Nachteil, dass nur kleine Räder möglich sind, welche wiederum einen höheren Schienen- und Radverschleiss haben könnten, dazu ist durch die kürzeren Federwege der Fahrkomfort nicht ganz so hoch.


    Ich verstehe Büttikofers Aussagen so, dass er nicht einfach ein "klassisches" Tram will, sondern eines, welches den doch längeren Fahrzeiten der BLT auf teilw. mit höheren Geschwindigkeiten befahrenen Überlandabschnitten Rechnung trägt und in den Bereichen Fahrkomfort/Laufruhe und Schienenverschleiss deutlich besser ist als die bekannten von der Industrie angebotenen 100% Niederflurtrams (Flexity, Combino, Cobra, etc.)


    Er erhofft sich - so wie ich es verstehe - diese Ziele mit einem nicht 100% Niederflurtram zu erreichen, welches nicht Niederflurtaugliche, wartungsfreundliche Drehgestelle mit grossen Rädern aufweisst.


    Der Avenio (Normalspur, nicht mit Avenio M verwechseln) ist z.B. ein komplett auf Drehgestellen basierendes Fahrzeug mit 100% Niederfluranteil. Der dürfte aber seine Schwierigkeiten mit den engen Radien in Basel haben.

    Das ist nach meinem Stand des Irrtums auch der Grund, weshalb der Avenio nur in Normalspur erhältlich ist und auf Schmalspur weiterhin auf die veraltete Combino-Konstruktion unter neuem Namen gesetzt wird. Diese lässt sich zwar nachwievor verkaufen, aber nur noch vereinzelte Fahrzeuge und auch bei der Normalspurvariante hält sich der Erfolg in Grenzen.

    Man kann Ausschreibungen auch so ausgestalten, dass sie im Grunde genommen nur durch einen einzigen Anbieter, bzw. von einem ganz bestimmten Produkt erfüllt werden kann ... ob das im Sinne des Beschaffungsgesetzes (Wettbewerb!) ist, sei mal dahingestellt ...


    Ich glaube nicht, dass das das Ziel der BLT ist.
    Das Problem ist, dass viele Hersteller nur noch einen Tramtyp im Portfolio haben. Erwähne ich als Besteller da nicht die erwähnten Wünsche, dann offeriert mir die Industrie Produkte wie Flexity, Avenio, Tramlink, usw.
    Klassische Stadtfahrzeuge, darauf ausgelegt, dass die Kundschaft Kurzstrecken damit fährt.

    Sowas hat die BLT nur teilweise. Will ich von Basel nach Flüh oder gar noch weiter, dann sitze ich über eine halbe Stunde im Tram, und das möchte ich eigentlich nicht in einem z. B. Flexity tun.


    Wenn nun aber die BLT technische Einschränkungen reinschreibt, dann kann es vorkommen, dass die interessierten Anbieter zuerst sowas entwickeln müssten; das für einen kleinen Auftrag von "nur" 25 Fahrzeugen. An kleinen Aufträgen mit erforderlichen technischen Anpassungen haben die grossen Hersteller erfahrungsgemäss wenig Interesse.


    Die kleinere Stadler Rail dagegen ist auf sowas spezialisiert und hat mit dem Tango ein Konzept in der Hinterhand, welches sie einfach anpassen kann. Ich hoffe aber auf mehr Erfolg als in Zürich. Dort landete man abgeschlagen auf dem letzten Platz...

    Hi.

    Wenn man jetzt am Konzept am arbeiten ist, dann heisst das auch, dass es bis jetzt noch nicht öffentlich bekannt wurde, (...) oder?

    Das Konzept wurde heute den Medien vorgestellt. Es ist hier zu finden: https://news.sbb.ch/_file/1598…konzept-oev-final-deu.pdf

    In Sachen Masken gibt es keine Pflicht, es wird aber "dringend empfohlen", im öV eine Schutzmaske zu tragen, wenn in Zug/Bus/Tram der Mindestabstand von zwei Metern mangels Platz nicht eingehalten werden kann.