Beiträge von oberländer

    Eine Fasnachts-Demo auf der mittleren Brücke hat dann kurzfristig mal für einen kleinen Drämmli Stau gesorgt, das war aber nur ganz kurz, etwa 10% einer Flexity Reset Zeit.

    Was hat eine "Flexity Reset Zeit" mit dem Thread-Thema zu tun? Meiner Meinung nach nichts. Über Resets kann man schreiben, wenn sich diese ereignet haben, nicht einfach so als Stichlerei. Ebenso ist es unnötig, den Fahrzeugen offensichtlich ironisch gemeinte Übernahmen zu verpassen. Die Fahrzeuge heissen Flexity, Combino, etc. also benutze doch nun auch diese Namen. Das provoziert nur und ist für die Diskussion nicht nötig.


    Wir haben alle begriffen, was du von den Flexitys haltest, es ist nicht nötig, diese Abneigung bei jedem Post kundzutun.

    Ein Abbau in den frühen Morgenstunden betrifft meist Leute, die Schicht arbeiten, eine körperlich anstrengende Büez haben und/oder wenig verdienen. Finde das eher unsozial. Und das im linken Basel? Offenbar haben die Bürokraten und (linken) Politiker keine Bodenhaftung mehr.

    Das TFB ist der falsche Ort um Polemik gegen den politischen Gegner zu verbreiten. Zumal es mit Garantie nicht so einfach (links gut/rechts schlecht oder umgekehrt) ist...

    Vielleicht als kleines Trostpflaster:


    Die Verurteilung ist das eine, die geschäftlichen Konsequenzen was anderes.

    Man kann mit grösster Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass die betroffenen Personen mindestens in der Schweiz keine Stelle mehr in gleichen Funktionen bei einem Verkehrsbetrieb im spezifischen wie generell im Kader mehr bekommen.


    Es spricht für sich, dass Baumgartner sich nun selbständig gemacht hat und im Glarnerland eine Beratungsfirma mitgegründet hat. Die BVB wird bei seinen Referenzen natürlich nicht erwähnt. :evil:


    Und bei Gudenrath ist nicht relevant, ob er davon gewusst hat, sondern, ob man ihm beweisen kann, dass er von den Machenschaften seiner Führungsriege gewusst hat. Im Zweifel für den Angeklagten.

    Wenn in Milano eine 28 mit 4 x 33 kW ein Eurotram abschleppen kann, kann auch Schuggi den Combino stossen. Einfach langsam machen, damit der Hauptschalter nicht auslöst.

    Man kann noch vieles. Aber man sollte nicht alles.

    Die Schuggi ist ein 107 Jahre altes historisches Fahrzeug; entsprechend sollte der Umgang auch etwas sorgfältiger sein. Ich denke, es ist im Sinne aller Tramfans, dass der Oldtimer langfristig erhalten bleibt und daraus folgend geschont wird, sprich nur für Extrafahrten verwendet wird.


    Am Ende des Tages entscheidet die BVB, wie sie ihre defekten Fahrzeuge bergen will.

    Die Entscheidung, eben NICHT die Schuggi zu nehmen, halte ich für nachvollziehbar und ist auch zu respektieren.

    Bitte nun Back-to-Topic.

    Wir sollten einen der beiden Anhänger dem Schrott zufügen, weil die Nummern zu ähnlich sind und es zu Verwechslungen kommt.

    (...)

    Mit diesem neuen provozierenden Gesprächsstoff sende ich schöne Grüsse in die Üsserschwiiz

    Und was bezweckst Du mit solchen Provozierungen? Ich sehe keinen Sinn darin.

    Provozierende Aussagen, die nach meinem Eindruck der Provokation wegen gemacht werden finde ich im Forum nicht zielführend.


    Es muss doch möglich sein, ohne spitze Bemerkungen einen Beitrag zu der Diskussion zu leisten.

    Für Zürich hoffe ich, dass die Probleme von Basel sich da nicht wiederholen, weil für meinen Geschmack hat man die Option zu schnell und mit zu wenig Erfahrungen mit dem Fahrzeug eingelöst. Sollten dort die Probleme auch kommen, dann hat man den Salat.

    An Stelle der BVB würde ich den Austausch mit der VBZ in Zürich suchen. Wäre eine Win-win-Situation: Die BVB könnte sich erkundigen, warum die VBZ-Variante (bis jetzt) einen besseren Eindruck macht und momentan zuverlässiger läuft; und die Zürcher könnten von den Basler Betriebserfahrungen profitieren, bzw. die Achilesfersen des (fast) baugleichen Trams kennenlernen.


    Eines ist für mich klar: WENN die BVB nochmals Flexitys aus Optionen nachbestellen will, dann muss die Zürcher Version der Masstab sein.

    Für Zürich hoffe ich, dass die Probleme von Basel sich da nicht wiederholen, weil für meinen Geschmack hat man die Option zu schnell und mit zu wenig Erfahrungen mit dem Fahrzeug eingelöst. Sollten dort die Probleme auch kommen, dann hat man den Salat.

    Die Option wurde aufgrund dringendem Bedarf eingelöst. Die 70 bestellten Trams deckten nur den Ersatz der ersten beiden Serien ab (welche auch wegen BehiG zwingend ist), nicht jedoch die Angebotsausbauten (Verängerung 2er, Tram Hardbrücke). Hätte man da zugewartet hätte man die BehiG-Vorgabe noch viel später einlösen können.


    Bis jetzt geht die Rechung auf. Aber die Zürcher Trams sind noch nagelneu und haben nicht mal annährend die Kilometerleistungen der Basler Schwestern erreicht. Mal schauen, wie's in fünf Jahren aussieht...

    "Man bekommt was man bezahlt" ist zwar ein abgedroschendes Sprichwort was seine Aktualität bekanntlich nicht verloren hat. Natürlich könnte man sich ganz einfach auch fragen warum denn unbedingt immer alles billiger sein muss. Aber irgendwann wurde ein Submissionsgesetzt beschlossen und wenn ich mich richtig erinnere, sogar an einer Volksabstimmung nicht verhindert, welches dazu führt dass staatliche Unternehmen bei der Beschaffung nach Kriterien beschaffen müssen bei welchen der Preis sehr massgeblich ist.

    Der Preis ist nicht ein sehr massgebenes Kriterium, sondern zwar ein wichtiges, aber nicht das wichtigste Kriterium. Ansonsten würden auf (Schweizer) Tramnetzen noch viel mehr der im Osten fahrenden "Billigtrams" unterwegs sein. Die BVB hat das Tram nicht gekauft, weil sie "musste" sondern weil sie sich dafür entschieden hat.

    Weiter fehlen zumindest mir nachvollziehbare Begründungen, warum das Tram so schlecht sein soll, wie es gemacht wird. Die subjektiv gefärbten Äusserungen von (voreingenommenen?) Aussenstehenden sind da nur bedingt aussagekräftig.

    Ich bin zuwenig in Basel, um die Zuverlässigkeit des Fahrzeuges beurteilen zu können, seitens BVB habe zumindest ich noch keine Aussage gehört, dass man mit dem Tram und seinen Leistungen nicht zufrieden sei.


    Ursprünglich ging es - so wie ich es verstanden habe - ja darum, dass sich die Ausfälle der Zielanzeigen in den Fahrzeugen häufen sollen. Das mag so sein. Aber dann wäre es ein Problem der Anzeige (die wie so vieles ein vom Hersteller eingekauftes Bestandteil ist) und nicht vom Fahrzeug grundsätzlich und es würde das Fahrzeug auch nicht zum "Schrott" machen.
    Ich sehe immer wieder Fahrzeuge mit "besserem Ruf" (MB Citaro, MAN, etc.) mit ebenfalls defekten Anzeigen. Das erscheint mir ein spezifisches Problem der Anzeigen zu sein und nicht des Fahrzeugherstellers per se.


    In Zürich geht die Ablieferung und Inbetriebnahme nach meinem Eindruck ziemlich gut über die Bühne (einzelne Kinderkrankheiten und Coronabedingten Verzögerungen erachte ich als normal), die ersten Einsätze der mittlerweile 14 abgelieferten Trams erfolgen zuverlässig. Das Tram selber macht auf mich den besseren Eindruck als der ältere Bruder in Basel.


    Da stellt sich mir die Frage, warum das so ist. Entweder hat Bombardier den Flexity 2 verbessert, oder die Ursache der anscheinend vorhandenen Probleme liegen nicht (nur) am Fahrzeug oder dem Hersteller.
    Die Analyse dieser Fragestellung wäre angesichts der vorgesehenen Optionseinlösung für weitere Flexitys für Basel noch interessant.


    Aber in einem stimme ich MiWiBa zu: Die Fahrzeuge sind nun in Basel, es wird nicht besser, nach bald 10 Jahren immer noch mit diesem Beschaffungsentscheid bzw. dem Fahrzeug generell zu hadern.

    Grenzacher

    Ich möchte mich als Admin Drammatikers Ausführungen anschliessen.

    Es ist in Ordnung, das Fahrzeug oder den Hersteller nicht zu mögen und das im Sinne der Meinungsfreiheit auch kundzutun.

    Aber das sollte immer mit Respekt und vor allem in vernünftigen Masse geschehen.


    Ich bin weiss Gott kein Fan von Bombardier. Ich habe erst kürzlich eine Fahrt im Twindexx Lausanne-Zürich hinter mir und war frustriert darüber, dass das Fahrzeug auch nach Jahren immer noch starke Schaukelbewegungen aufweist. Ich finde, dass man diese Probleme in Foren ansprechen darf und soll, aber es sollte einigermassen sachlich geschehen. Diese Sachlichkeit sehe ich bei der Bezeichnung Schrott nicht. Die Bombardier-Fahrzeuge haben Fehler und Mängel, aber sie sind kein Schrott.

    Man kann aus aktuellem Anlass (wenn das Tram einen Defekt) darauf hinweisen.

    Was es aber in diesem Forum nicht mehr braucht sind ständige abschätzige Bemerkungen gegen den Hersteller, sobald das Fahrzeug in einem Beitrag vorkommt, wie hier, wo du das Fahrzeug als Schrott bezeichnest.


    Ich bitte Dich darum, dich zurückzahlten und auf Sticheleien und Provokationen ggü. diesem Hersteller zu verzichten. Sollte Dir das nicht möglich sein, werden wir vom Mod-Team uns vorbehalten, Beiträge, die nicht der angebrachten Sachlichkeit entsprechen, aus der Diskussion zu entfernen.


    Vieen Dank für die Kentnisnahme.

    Ich hätte zwar ein Zertifikat, unterstütze aber diese Methoden nicht.

    Ich möchte der Fairness halber darauf hinweisen, dass der TCB keine andere Wahl hat. Weder bei der Maskenpflicht für die Fahrten noch beim Zertifikat fürs Museum. Beides untersteht den behördlichen Vorgaben. Die vom Bundesrat beschlossene Zertifikatspflicht gilt u. a. auch für Museen. Das TCB muss daraus folgend für das Museum eine Zertifikatspflicht einführen, ob sie wollen oder nicht.

    In der Bahnszene hat der neue Zug den Spitznamen "Bratwurst" erhalten; das sagt denke ich schon vieles.

    Ansonsten hat der neue Zug keinen Schaden genommen. Er wurde innert ein paar Stunden wieder aufgegleist und hat heute seine ersten Meter aus eigener Kraft zurückgelegt.

    Am Samstag wird im übrigen dieser neue Zug in Goldau der Bevölkerung vorgestellt und kann besichtigt werden. Hier findet sich das Programm zum Anlass: Link

    Grund war, dass die Trams aufgrund der Flexitys nicht mehr gebraucht werden und wie oben erwähnt nur 35 Tram 2000 nach Vinnitsa gehen.

    Nein, der Grund war wie schon erwähnt ihr Zustand. Nach Vinnitsa werden logischerweise nur Fahrzeuge gehen, deren Zustand gut genug ist, dass sie für weitere 15-20 Jahre eingesetzt werden können.


    Es war von Anfang an vorgesehen, dass vorerst mal 35 Trams nach Vinnitsa gehen. Es gibt zwar Interesse an weiteren Trams, aber erst zu einem späteren Zeitpunkt.

    Nicht vergessen: Vinnitsa bekommt die Trams nicht nur geschenkt, das Schweizer SECO übernimmt auch die Transportkosten. Weitere Fahrzeugabgaben werden nur möglich sein, wenn das SECO die weiteren Kosten auch übernimmt.

    Was passiert mit der aktuellen Strecke, wenn die Nwubaustrecke in Betrieb geht?

    Nach meinem Stand des Irrtums wird die alte Strecke eingestellt und das bestehende Trassee in einen Velo- und Fussweg umgewandelt.

    Ich bin aber mal gespannt, ob da nicht noch Probleme auftauchen, wie das ja bei neuen Fahrzeugen oft der Fall ist.

    Probleme könnte es neben dem technischen Aspekt auch bei der Kapazität geben.

    Die Tramlink haben 50% (!) weniger Sitzplätze als die Mandarinli, weil sie von der Konzeption her auch schon für das kommende Tram Lugano ausgelegt sind.

    Die FLP will darum mit den Tramlink in DT fahren. Problem dabei: Die Tramlink haben nun eine Zulassung, NICHT aber für den Verkehr in DT.

    Konsequenz daraus: Die Tramlink fahren bis auf weiteres nur solo, es wird daraus folgend in der HVZ viel mehr Stehplätze geben als bisher. Mal schauen ob und wie die Tessiner Pendler das goutieren...

    Die FLP hat die Betriebsbewilligung für die neuen Züge erhalten und sie darum ab heute, 07. August offiziell in den Plandienst genommen.


    Mitteilung der FLP: https://flpsa.ch/index/nuovi-treni-flp/


    Drei Fahrzeuge sind ab heute Samstag im Einsatz, die vierte folgt am Mittwoch. Wer nochmals FLP-Mandarinli fahren will, kann das - wenn überhaupt - nur noch Mo-Di der nächsten Woche.

    Damit sind nun erstmals Tramlink in der Schweiz im Einsatz. Ich bin gespannt, ob sie ihren guten Ruf bestätigen können.