Beiträge von Citaro93

    Ok, ja klar, wenn es sich klar von den anderen unterscheidet... Who knows. Ich erlebe die C2 Citaros mittlerweile primär in Luzern (studienbedingt), dort hatten sie zeitweise Probleme mit Vibrationen. Doch die paar betroffenen Wagen laufen mittlerweile wieder normal ruhig. Etwas in deine Richtung ist mir nie aufgefallen bis jetzt, ausser dass baugleiche Busse sich immer mal etwas unterschiedlich entwickeln mit dem Alter (der eine klingt etwas lauter und unruhiger als der andere, etc.).

    der C2 7007 scheint auch etwas am Motor zu haben.

    Er hat beim Anfahren einen gefühlt ähnlichen Lärmpegel wie man es von einigen Gasbussen gewöhnt ist.

    Was hört man denn konkret? Bei C2 Citaros hört man beim Anfahren (meist nach abgeschaltenem Motor) oft sehr laut den Kühler, das ist normal. Das klingt dann tatsächlich irgendwie ähnlich wie die CNG-Fahrzeuge. War es evtl. einfach das? Bevor wir hier noch die ganze BVB-Flotte für kaputt erklären. Ohne dir jetzt konkret diese Absicht unterstellen zu wollen...

    ist zwar keine LCD Anzeige aber nun gut.


    Man sieht hier gut, warum diese Technik der Anzeigen mehrheitlich ersetzt wurde.


    Das gleiche habe ich letztens bei einem kurzen MAN auf der Linie (3)3 gesehen.

    Interessant. Eigentlich passiert es m.E. sehr selten, dass eine ganze Zahl nicht angezeigt wird bei den Plättlianzeigen. Ich frage mich, ob da nicht wieder mal die BVB mit ihrem System gepatzt haben ;)

    Die Plättlianzeigen waren vielmehr immer anfällig auf einzelne "Pixelfehler" die mit der Zeit ein immer löchrigeres Bild auf der Anzeige ergaben. Beispiel: hier Deshalb wurden mit der Zeit auch einige Anzeigen getauscht.

    Mit 752, 767 und 784 sind heute mindestens drei MAN Power Busse auf der Linie 38/48 unterwegs.

    Ein Sichtungsbild mit Rätzel wo aufgenommen???

    Die restlichen Bilder am Bahnhof SBB, 18.08.2020

    So gut, das Bild mit den beiden MAN am Bahnhof! ;) Man könnte meinen, es sei deutlich älter ;)

    Habe die letzten Tage in Basel auch einige MAN gesehen, braucht es derzeit so viele Fahrzeuge?


    Am Freitag 14.08.2020 und Sa 15.08.2020 762 auf dem 30er, am So 16.08.2020 767 auf dem 30er und 762 auf dem 33er. Was mich besonders schräg dünkt: nicht zum ersten Mal sehe ich die MAN Gelenkbusse auf sehr langen Umläufen. Am Samstag war der 762 noch nach 23.00h unterwegs. Und ich weiss noch, dass ich vor ca. einem Jahr per Zufall auch einen MAN Gelenkbus um 00:30h auf dem 30er erwischte. Ich finde es ja grundsätzlich cool, da sonst praktisch nirgendwo mehr so alte Busse in der Schweiz fahren. Aber ich frage mich schon nach dem Grund dafür...

    Darum ist es auch heute wichtig, dass man diese öffentliche Diskussion zur E-Mobilität seriös führt. Es stimmt aus meiner Sicht einfach nicht, wenn nun behauptet wird Elektrofahrzeuge seien die Lösung für alles, dazu kommen noch unzählige E-Bikes und E-Trottinets. Ganz zu schweigen von all den unzähligen Gadgets welche heute auch mit Solarmodul und Akku funktionieren.

    Ja voll, da stimme ich dir zu. Aber eben eine seriöse Diskussion mit den Erkenntnissen der Gegenwart. Dann wird es spannend. Ich würde auch nicht sagen, dass E-Fahrzeuge die Lösung für alles sind. So eine Aussage wäre verfrüht und geht wahrscheinlich zu weit. Aber es wäre dumm, nicht in die Richtung zu gehen technologisch und auszuloten, was möglich ist.

    Richtige Frage. Diese Gedanken werden aber schon gemacht, so mein Eindruck. Und man muss bedenken, dass auch die Erdölreserven nicht unendlich reichen werden (zwar offensichtlich länger, als man erst annahm, wie meine schnelle Google Recherche gerade zeigte, aber trotzdem...).

    Und zum unteren Teil: "noch" ist eben genau das richtige Wort. Der Anteil steigt stetig, wir brauchen noch einiges mehr, das ist klar, doch es gibt durchaus Verbesserungen in der heutigen Zeit. Linth-Limmern zum Beispiel.

    Und Unsicherheit kann nicht stets ein Argument sein, etwas nicht zu versuchen. Vergessen wir nicht, dass es auch bei den anderen Technlogien Unsicherheiten gibt (was machen wir mit dem radioaktiven Abfall etc.). Aber ja, grundsätzlicher und mehr off-topic möchte ich an dieser Stelle nicht mehr werden :)


    Zum Thema E-Busse zurück:

    Die BVB haben im Juni diesen Jahres die Ausschreibung für die erste Tranche für 2022 gestartet, bestellt können die Busse aber erst, wenn der Grosse Rat der Investition zustimmt, die Vorlage untersteht dem fakultativen Referendum. Wenn nun noch Meinungsverschiedenheiten über die Depotfrage aufkommen, dann wird das für die Vorlage nicht einfacher.

    Wann könnte/würde die BVB denn den Zuschlag vergeben, wenn es nach Plan läuft?

    Und das heisst also, das könnte noch ein riesiges politisches Spiel mit Zeitverzögerung nach sich ziehen, würde da das Referendum ergriffen. Oder wie seht ihr das?

    Ich hege die Vermutung, dass die "Lösung RTB" (Klimaanlage-abschalten-bei-ü30-Grad) von der Stadt Basel dabei nicht akzeptiert würde...

    Bin zwar etwas spät mit meinem Kommentar, aber trotzdem möchte ich noch etwas loswerden:

    Im Artikel vom RTB eCitaro ist die Rede vom einem technischen Defekt. Ergo gibt es eine "Lösung RTB" nicht und es ist eher unpräzise, von einem generellen Problem zu reden. Mir ist kein weiterer Fall bekannt, wo eCitaros mit diesbezüglichen Problemen kämpfen (falls es sie gibt darf man mich gerne aufklären bzw. die Quelle posten). Scheinbar gibt es zwar gewisse Risiken im Betrieb laut Artikel, doch ohne weitere Infos bleibt es Spekulation.


    Und ganz generell: Mir scheint, die öffentliche Diskussion zur E-Mobilität geht immer wieder in die eine Richtung, in der genüsslich ein Problem oder Fehler ausgeschlachtet wird und als Argument gebraucht, um zu zeigen "siehst du, es funktioniert nicht!". Ich erinnere mich da gerne an die Zeit, wo es bei Solarmodulen geheissen hat "die verbrauchen bei der Herstellung mehr Energie, als sie je liefern werden". Das hat zwar mal gestummen, doch heute stehen wir an einem ganz anderen Punkt und haben riesige Fortschritte gemacht. Trotzdem gibt es immer noch die Leute, die auch heute nicht Müde werden, den alten Stuss von sich zu geben.

    Bezüglich E-Mobilität erwarte ich, dass die Entwicklung ähnlich verlaufen wird wie im Solarbereich und wir generell immer weitere Fortschritte erzielen werden.

    Danke für deine Ausführungen - durchaus interessant! Paar Anmerkungen bzw. Fragen dazu von mir:

    - Was meinst du mit Seitenhieb auf MAN?

    - Dass noch ein Citaro aus 2001 exitistiert halte ich für absolut unmöglich. Der letzte existierende Wagen dieser Serie war BL 170'214, dieser war nach meinem Kenntnisstand auch der letzte dieser Citaros, welcher noch in Laufen war. Im Verlauf des Jahres 2016 löste BL 170'214 in Balsthal den ausrangierten BL 170'211 als Reserve ab (warum auch immer dort Laufener Wagen dauerhaft stationiert waren oder sind). Ich konnte ihn im Herbst 2016 noch in Solothurn sichten auf der Linie 12 für PU Flury. Ende Jahr wurde jedoch auch der 214 ausrangiert.

    - C2 G für Balsthal ist interessant! Balsthal als MAN Hochburg in der NWCH...

    - Mit 1-2 Wagen der 3 ex Balsthaler MAN bin ich mal gefahren in Laufen. Es gab sogar mal einen Zeitungsartikel über die Wagen, in welchem sich jemand über den schlechten Fahrkomfort dieser Wagen beschwerte. Und ich muss sagen, ich teilte diese Meinung zum grösseren Teil. Die Wagen hinterliessen auch bei mir einen echt schlechten Eindruck, insbesondere das Fahrwerk - im Vergleich zu anderen Fahrzeugen.

    - 1.14 mio Km ist ein respektabler Wert für diesen Citaro in Laufen. Weitere Citaro I wurden meist mit etwas weniger Kilometern ersetzt.

    - Wohlgemuth erhält Gelenkbusse? Das wäre ja auch spannend...!

    Es ist zwar schon ewig her, aber da das Thema wieder aufgegriffen wurde: Das mit der Reichweite wird nicht mehr lange ein Problem sein. Mercedes beispielsweise wird in Zukunft Brennstoffzellen als Reichweitenerweiterung einsetzen, wie ich glaube ich anderswo mal geschrieben habe. Damit plus verbesserter Batterietechnik erwartet man bald schon dieselbusähnliche Reichweiten. Nehme an, bei den anderen Firmen wird es nicht viel anders ausschauen... Dann wird auch ein SEV ohne Zwischenladeoption möglich sein.

    Das Ende der Gasbusse naht anscheinend.

    Wie lange hält sich der Stromnibus wohl?

    Kann mich mal jemand bezüglich den CNG-Citaros aufklären? Was hat es mit diesen ganzen Störungsmeldungen auf sich?

    Für die Jahre 2022-2025 sind bei Tram und Bus Testbetriebe für Taktverdichtungen am Abend geplant. Mit dem heutigen 15-Minuten-Takt nach 20 Uhr verfügt Basel im Vergleich mit anderen Schweizer Städten über ein unterdurchschnittliches Angebot im Abend- und Spätverkehr. In einem ersten Schritt ist ein 7,5-Minuten-Takt bis 21 oder 22 Uhr auf den wichtigsten Hauptlinien vorgesehen. Zu einem späteren Zeitpunkt ist eine Ausdehnung auf weitere Linien denkbar.

    Interessant... Gedauert hat es für mich eine gefühlte Ewigkeit, aber endlich wurde das Problem erkannt. Ich habe mich in der Vergangenheit bereits zahlreiche Male ab dem m.E. schlechten Abendangebot in Basel genervt. Hoffentlich kommt es da zu nachhaltigen Verbesserungen. Auch noch später würde ich mir persönlich ein Ausbau des ÖV-Angebots ganz generell (nicht nur in Basel) wünschen. In Städten anderer Länder, die nicht gerade für einen guten ÖV bekannt sind, bin ich manchmal positiv überrascht vom Angebot. Nähme mich wunder, ob ihr das auch so seht.

    Merci für eure Antworten und für die Klarheit. Das mit dem 109er wusste ich nicht, das macht aber Sinn. Da in der Vergangenheit immer wieder ein Unterbaselbieter Standardbus im Oberbaselbiet mehr oder weniger Dauergast war, läuft es gar nicht auf ein plus an Fahrzeugen hinaus, ich nehme an, dass nun dieses Unterbaselbieter Fahrzeug einfach nicht mehr benötigt wird.

    Zum WB Bahnersatz: Das habe ich mich in der Tat auch schon gefragt. Ich glaube nicht daran, dass die BLT das alleine stemmen kann mit ihren eigenen Fahrzeugen. Könnte man all die Gelenker abzweigen, würde sich die Frage aufdrängen, wofür man sie gekauft hat.

    Hat sich da eigentlich etwas verändert seit FPW? In der Garage Reigoldswil stehen jedenfalls keine BLT-Fahrzeuge mehr. Zuvor waren zwei Fahrzeuge (meist Nr. 9 und noch einer) in Reigoldswil stationiert.

    Ich vermute stark, dass die Schülerkurse auf dem 71er (als Ersatz für den vormaligen 91er) von der AAGL gefahren werden, was bedeuten würde, dass die BLT im Oberbaselbiet zwei Fahrzeuge zusätzlich hätte im Vergleich zu vor FPW. Citaro Nr. 9 bzw. sein Kennzeichen BL 198420 ist jedoch weiterhin zugelassen, das heisst, es wurde wohl nichts ausrangiert.

    Es ist nicht gänzlich auszuschliessen, dass die Schülerkurse von der BLT gefahren werden, ich hatte noch keine Gelegenheit, um nachschauen auf den Kursen. Dies müsste jedoch fast vom Depot Eptingen aus geschehen, was relativ unsinnig wäre und ich für unwahrscheinlich erachte.

    Der zusätzliche Gelenker im Oberbaselbiet hatte zumindest in letzter Zeit mit dem WB Bahnersatz zu tun, ich sah die Nr. 59 öfters in Bubendorf.

    Für die Statistik hier nochmals die vollständige Auflistung der Mutationen am AAGL-Fuhrpark:


    Neufahrzeuge:

    C2 Standardbus Nr. 50 BL 6263 (ex Kennzeichen Citaro 61)

    C2 Standardbus Nr. 58 BL 6445 (ex Kennzeichen Citaro G 97)

    C2 Standardbus Nr. 66 BL 6260 (ex Kennzeichen Citaro 77)

    C2 Gelenkbus Nr. 94 BL 7183 (ex Kennzeichen Citaro 53)


    Die neu gelieferten Busse unterscheiden sich von den anderen C2 nur geringfügig, neu ist oberhalb der mittleren Tür auch ein Bildschirm angebracht zur Erfüllung des Behindertengleichstellungsgesetz. Die Busse sind weiterhin in Schwefelgelb geliefert und es wurden nach Vorschrift die Kontraststreifen angebracht.


    Ausrangiert wurden die Citaro Facelift mit den Nrn. 53, 56 und 72 (2009). Nr. 72 war der einzige verbliebene 2-Türer in Stadtausführung. Citaro Nr. 53 hat laut rattinbus.ch ca. 900'000 Km zurückgelegt in 10.5 Jahren.


    Auf dem 71er habe ich seit FPW keine Gelenkbusse mehr gesehen. Ich nehme an, das bleibt so bis auf weiteres wegen der Wendemöglichkeit in Lauwil.

    Wäre möglich, ich werde mich achten, wenn ich wieder in Liestal bin. Dank den Homepage Angaben der AAGL habe ich weitere Infos: es gibt noch zwei weitere neue C2 Standardbusse als Ersatz für den einzigen Stadt 2-Türer Facelift Nr. 72 und einen weiteren 3-Türer (Nr. noch unbekannt). Bei den Gelenkern sind alle "alten" noch gelistet.

    Ja, besonders als Unternehmen mit hohen Kilometerleistungen der Fahrzeuge ist es wie gesagt wirtschaftlich sinnvoll, früh zu ersetzen. Aber mir gehts ähnlich wie Dome, konnte es irgendwie auch kaum glauben. Und ich hätte nicht gedacht, dass tatsächlich noch erste Facelift Citaros vor der MAN-Welle ausgemustert werden.

    Im Übrigen gibt es mindestens zwei Neufahrzeuge zu melden: C2 12m Nr. 58 (BL 6445, ex 97) und C2 G Nr. 94 (BL 7183, ex 53).

    Ich frage mich ja, wofür der Gelenker ist. War jemand seit Fahrplanwechsel in Liestal? Der 71er fährt ja jetzt bis Lauwil, womit der Gelenkbuseinsatz (nach meinem Stand des Irrtums) nicht mehr möglich ist, das heisst es braucht da wieder mehr Standardbusse. Zudem braucht es weitere Fahrzeuge (wahrscheinlich auch Standardbusse) für die Taktverdichtung auf dem 78er.

    Verkehrsbetriebe, welche ihre Busse nach weniger als 10 Jahren ersetzen sind eher die Ausnahme, sowas kommt in den meisten Fällen nur bei geleasten Bussen oder sehr hohen Kilometerlaufleistungen vor. In der Regel ersetzen die Betriebe ihre Busse nach 13-16 Jahren, 20 Jahre Dienst wie bei der BVB ist da die Ausnahme.


    Trolleybusse sind viel teurer als Dieselbusse und müssen darum aus rein wirtschaftlichen Gründen auch eine längere Lebensdauer aushalten, wobei auch dort in der Regel nach 20 Jahren der Ersatz ansteht, die Neuenburger und Lausanner Fahrzeuge sind da die Ausnahme, die Lausanner werden zudem nächstes Jahr durch schon bestellte Neufahrzeuge ersetzt.

    Interessant scheint mir, dass Dieselbusse schon nach weniger als 10 Jahren ersetzt werden "müssen", hingegen Trolleybusse mit annähernd gleicher Karosserie bis zu 30 Jahren in Gebrauch bleiben. Da stell sich die Frage liegt das an den Motoren oder ist es einfach eine Frage der Amortisation.

    Das ist die spannende und entscheidende Frage. Ich nehme an, es ist irgendwo eine Kombination. Bei Dieselbussen kommt noch das Getriebe hinzu, das erwiesenermassen hohe Kosten verursachen kann. Letztlich ist es aber schon so, dass halt der Kaufpreis eines Dieselbusses relativ niedrig ist im Vergleich zu den Wartungskosten. Da rechnet es sich einfach sehr schnell, Neufahrzeuge zu kaufen, anstatt in vorhandene Busse zu investieren. Dazu kommt der oftmals deutlich niedrigere Verbrauch neuerer Fahrzeuge. Und wenn man die alten zum "richtigen" Zeitpunkt verkauft, bekommt man auch noch ordentlich was auf dem Occasionsmarkt.

    Oberländer würde ich teilweise widersprechen in seiner Aussage. Ein Ersatz nach 10 Jahren ist heutzutage keine Ausnahme mehr, auch weil die Kilometerleistungen zugenommen haben. Die AAGL ersetzt nächstes Jahr Facelift Citaros von 2009 und auch die Euro 3 Citaros sind zuletzt nicht älter als 10-11 Jahre geworden. Bei den VZO Grüningen sind die vielen Euro 3 Citaro G auch wahnsinnig schnell verschwunden. Aber haben halt trotzdem schon nach 10-11 Jahren eine Million Kilometer gemacht. Oder die FART Locarno hat ihre Strategie auch komplett geändert und hat plötzlich einen sehr modernen Fuhrpark, nachdem sie aufs Mal vom O405G, O405N bis zum Citaro von 2005 praktisch alles von Mercedes ausrangiert haben.

    "Am Ende sein" ist Definitionssache, wenn man ins Ausland schaut. Da verrichten auch Citaros von 1998 nach wie vor ihren Dienst. Und heutige Trolleybusse werden höchstwahrscheinlich auch länger unterwegs sein wie ihre Dieselbrüder des selben Modells. Aber ich sehe natürlich deinen Punkt. In der Schweiz, wo Arbeiten am Fahrzeug teuer und die MFK Vorschriften streng sind, macht es definitiv Sinn, Neufahrzeuge zu beschaffen...

    Das stimmt. Nur wissen wir, dass man so oder so ausschreiben kann, damit eher ein gewisser Hersteller gewinnt. Deshalb sind solche Probefahrten kein fröhliches Herumprobieren (nicht, dass ich dir diese Aussage unterstelle). Doppelgelenkbusse fände ich für Basel ebenfalls durchaus sinnvoll. In Luzern z.B. sind sie nicht mehr wegzudenken, wie ich täglich erlebe...

    Das verwundert mich nicht. Der eCitaro und Urbino Electric können und haben das Rad auch nicht neu erfunden sondern können schlussendlich nicht mehr und nicht weniger als der VDL: Max. 150 km Reichweite, dann muss der Bus an die Steckdose. Den Urbino Electric kannst Du im übrigen in St, Gallen probefahren, die haben einen gekauft.


    Bei der BVB habe ich aber den Eindruck (und die Testfahrt des Bernmobil-DGT bestätigt das), dass es bei der BVB noch nicht darum geht, den passenden Bus auszuwählen, sondern um grundsätzliche Dinge:

    • Was für Busse brauche ich wo (Doppelgelenker oder Gelenker oder Solobus)
    • Welche Art von Elektrobussen brauche ich
    • Wie stelle ich die Reichweite sicher
    • Was kostet der Spass.

    Man sieht immer wieder, dass die grösseren Hersteller bei der Ausschreibung dann eher gewinnen. Du schreibst später, dass das eine sehr grosse Sache wird in Basel. Ich bin überzeugt, dass sich Mercedes dafür noch interessieren wird. Deshalb stimme ich dir zu und denke, dass die genaue Modellfrage noch nicht geklärt ist.

    Meine Fragen bzw. Überlegungen gehen in die Richtung, ob die BVB allenfalls bewusst noch etwas zuwarten will, bis es von Mercedes auch den Gelenkbus gibt, oder allenfalls obige von mir erwähnte technische Verbesserungen. Nach den ganzen Beschaffungen der CNG-Busse, der C2 und dem damaligen Test der Hybridfahrzeuge, in welchem auch der Citaro am ehsten überzeugte, habe ich den Eindruck, dass man möglicherweise gerne wieder Mercedes/Evobus als Lieferant nehmen würde. Das ist aber mein subjektiver Eindruck! ;)

    Mich verwundert ja bei der ganzen Sache, dass der Name eCitaro nirgends auftaucht bei den BVB. Wie ich soeben herausfand hat Mercedes tatsächlich mittlerweile auch den eCitaro G im Angebot: Link. Währendessen hat die 12m Version eine gewisse Verbreitung gefunden in Deutschland. Die ersten dieser 12m Busse fahren mittlerweile auch in der Schweiz und die BLT beschafft ja deren fünf. Auch vom Urbino Electric habe ich nie etwas gelesen (bitte korrigieren falls falsch). Zum Stand des eCitaro und Range noch zwei interessante Artikel an der Stelle: hier und hier

    Interessant... Merci für die Sichtung. Bei den Gelenkern dürfte es sich um zwei der drei Überland-Gelenker handeln, da diese mit Sicherheitsgurten ausgestattet sind für Extrafahrten. Bei den MAN, die ab nächstem Jahr geliefert werden als Ersatz, werden wohl auch wieder ein paar in Ü-Version beschafft werden müssen.