Beiträge von Baragge

    Das eigentliche Legen der Schienen dürfte wohl einen verschwindend kleinen Teil der Bauzeit ausmachen, wenn man bedenkt, wie viele Brücken gebaut werden müssen. Von allen möglichen Tramverlängerungen kam ja die wohl baulich anspruchvollste Strecke zum Zuge. Eigentlich fast schade, wenn man die politischen Hintergründe und die Grenzen ausser acht lässt, könnte man für das selbe Geld und in der selben Zeit an einer anderen Stelle sicher noch mehr Kilometer Tramlinie bauen. Beim 3er oder 11er nach St-Louis zum Beispiel wären ja kaum Brücken nötig gewesen. Könnte mir gut vorstellen, das der 3er und 11er zusammen nicht mehr gekostet hätten, als der 8er alleine.


    Aber Hauptsache, es wird überhaupt etwas gebaut, und mit dem Schwierigsten anzufangen kann ja auch vorteilhaft sein.

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    Original von 750 mm
    Ich würde also tippen, die Reise dauerte 16 Stunden, Abfahrt 6 Uhr morgens, Ankunft 22 Uhr abends (vielleicht, v.a. winters, auch als Zweitagestrip mit Übernachtung?).


    Die Rechnung ist sehr realistisch, es stimmt schon fast. Die Gesamtreisezeit weicht nur noch um wenige Stunden ab. Wieviel davon Fahrzeit und Pause waren, weiss ich aber nicht.


    Die Abfahrtzeit stimmt (nach meiner Quelle) aber nicht. Es gab übrigens auch Kutschen, die Tag und Nacht fuhren.


    Zitat

    Original von 750 mm
    Es ist übrigens der "ancien franc", 1795 eingeführt und 1958 vom nouveau franc (100 AF = 1 NF) abgelöst (Quelle: Wikipedia).


    Mit dieser Information könnte man den Fahrpreis jetzt auch umrechnen. Die Inflationrate kann man wohl kaum in einer eindeutigen Prozentzahl ausdrücken, es muss in diesen Jahren aber einiges zusammengekommen sein. Umgerechnet wären es nämlich nur noch wenige Cents.

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    Original von Kupplungssurfer
    Das gibt eine Dauer von 35h, was wohl zu einer Reisezeit von 3 Tagen führt (12h/Tag resp. 40-50 km/Tag).


    1. Offensichtlich waren die Franzosen schon damals führend im Hochgeschwindigkeitsverkehr (DGV :D Dilligence à grande vitesse*) Jedenfalls dauerte es weniger lange.


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    Original von 750 mm
    Fahrpeis eigentlich umgerechnet und inflationsbereinigt in CHF/EUR oder damals in Franc français resp. Basler Batzen?


    3. Die Preisangabe wäre nicht umgerechnet und nicht inflationsbereinigt in "Francs". Was für "Francs" das waren, weiss ich nicht, halt die damals üblichen.


    Wahrscheinlich ist es wirklich etwas schwierig, da das Rätsel auf einem Zufallsfund im Internet basiert. Nach ein paar Tagen werde ich ein paar Tipps geben.



    P.S. *)Das ist natürlich erfunden, also bitte nicht nach diesem Begriff suchen ...

    Edit: Quotes eingefügt

    Hier endlich mein Rätsel.


    Eigentlich geht es nur um eine einfache Fahrplanauskunft. Aber es handelt sich um einen nicht mehr ganz aktuellen Fahrplan:


    1. Wie lange (in Stunden) dauerte im Jahre 1811 eine Reise mit der Postkutsche von Basel nach Strassburg?
    2. Wann fuhr diese Postkutsche ab (Wochentag[e] und Stunde)?
    3. Wieviel betrug der Fahrpreis bis Strassburg?

    Ich weiss, dass ich schon lange ein neues Rätsel einstellen sollte. Leider klappten mehrere Ideen doch nicht, da sich die jeweilige Situation geändert hatte und zudem schwam ich nicht gerade in Zeit. Tut mir leid für die Wartezeit. Habe jetzt aber eine Idee werde das Rätsel hoffentlich morgen erstellen können.

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    Original von Dome
    Nichtsdestotrotz frage ich mich, sollte die Türe nicht wieder aufgehen, wenn eine Hand eingeklemmt ist?


    Bedauerlicherweise nicht, es hat zuviel flexible Gummiabdichtung zwischen den Türen, als dass die Mechanik eine eingeklemmte Hand bemerkt. Ich weiss das so genau, weil als ich ein Kind war, viele sich einen Spass daraus machten, die Hände zwischen den Türabdichtungen durch zu halten (allerdings von Innen). Die Türe schloss trotzdem.

    Habe heute mal den Bachgraben Busbahnhof ;-) angesehen und bin (mit dem Velo) der 48er-Strecke entlanggefahren. Überfüllt waren die Busse nicht gerade. Optisch ungewohnt und sicher auch für Fotografen interessant ist die Situation am Bachgraben, es ist wohl der einzige Ort, an denen man BVB-, BLT- und SBG-Busse gleichzeitig sehen kann. Leider hatte ich keine Kamera dabei.

    Also die Xin Hai Station hatte ich schon länger im Verdacht. Richtung Süden gäbe es zwar eine Doppelkurve, diese ist aber zu lang, überdacht und in die falsche Richtung. Richtung Norden ginge die Kurve in die richtige Richtung, aber auf dem Foto sieht der zweite Teil der Kurve viel enger aus als von oben. Andererseits passen die Gebäude und die Stromleitung auf dem Hügel.


    Daher tippe ich mal auf Xin Hai Station Richtung Gin Guang Station.

    2. Dann müsste es die Mù Zhà Line sein, da die andere Linie unterirdisch verläuft
    3. Trotz intensivem Studium von Google Earth kann ich diese Doppelkurve nirgens finden. Könnte es sein, dass es auf dem relativ neu eröffnetem Streckenabschnitt im Norden liegt?

    Laut dem neuen Fahrplan 2010 wird der 36er an Samstagnachmittagen planmässig am Badischen Bahnhof getrennt.


    (Ich weiss, dass es schon einen Thread über dieses Thema gibt, aber aus irgendeinem Grund ist er geschlossen)

    Wie viele Stationen namens "Post", "Bahnhof" oder "Dorf" gibt es denn im TNW-Gebiet? Das Problem besteht meiner Meinung nach eher darin, dass auf z.B. auf dem Linienplan Agglomeration Basel oder auf den Perlschnürren die Ortsnamen und -grenzen ignoriert werden. Warum dies so ist, konnte ich nie ganz verstehen, schliesslich sind diese Informationen nicht ganz nebensächlich.


    Angenommen es gäbe eine Haltestelle die klar als "Allschwil Ziegelei" und eine die klar als "Oberwil Ziegelei" zu erkennen ist, gäbe es kein Problem, siehe zum Beispiel "Langenbruck Post" und "Gempen Post".

    Es gäbe durchaus eine Möglichkeit, den 8er zum Bahnhof einzuführen ohne Ausbau der Kehrschlaufe und die Anzahl Buslinien in Allschwil Dorf zu reduzieren:


    - Kompromiss zwischen beiden Varianten Ausbau Schlaufe Allschwil Dorf und Verknüpfung von 6er und 8er an der Binningerstrasse mit Aufhebung Schlaufe: 6er und 8er verküpfen (natürlich mit Pausenaufenthalt), dabei aber in der einen Fahrtrichtung mit Abstecher nach Allschwil Dorf und in der anderen Richtung direkt aus der Binningerstrasse in die Baslerstrasse einbiegen (oder umgekehrt). Damit würde Allschwil Dorf von gleich viel Trams wie heute bedient und es wären dort keine baulichen Änderungen nötig.
    - In diesem Fall wäre der 33er Richtung Allschwil nicht mehr nötig. An seiner Stelle könnte der 38 nach Schönenbuch fahren. Somit gäbe es nur noch eine Buslinie in Allschwil Dorf (ich glaube der 64er fährt ohnehin nicht via Dorf).

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    Original von BLT Bengel
    Es ist auch mühsam, dass ein Schnellzug Basel-Zürich in jedem Kaff halten muss. Konkretes Beispiel dafür ist Stein-Säckingen. Warum muss ein direkter Zug Basel-Zürich dort halten? Stein hat nicht mal 3000 Einwohner, wärend in Wettingen, das 20`000 Einwohner zählt (und damit grösser ist als Baden!!), kein einziger Schnellzug hält. Wo ist hier die Logik?


    Nun ja, mittlerweile gibt es ja stündlich zwei Züge ohne Halt zwischen Basel und Zürich, womit die Interregios ohnehin nur noch für die Verbindung von Zürich oder Basel zu den Unterweghaltestellen von Bedeutung sind, nicht aber mehr für die Direktverbindung Basel-Zürich. Daher können sie auch ruhig öfter halten. Wer von etwa von Rheinfelden nach Zürich will, wird den Halt in Stein-Säckingen wohl verkraften können.

    Zitat

    Original von 750 mm
    Die Fahrpläne sind nun für ca. 2 Wochen unter www.bl.ch/fahrplan aufgeschaltet.
    ...


    Auch mir fielen einige Dinge auf:


    - Da die Linie 62 abends und sonntags nicht verkehrt, gibt es an diesen Zeiten keine Verbindung zwischen Biel-Benken und Therwil mehr.


    - Neu hat das Bachgraben dank der Linie 64 auch abends und sonntags im Winter eine regelmässige ÖV-Verbindung, aber nur in Richtung Allschwil. Angenommen man würde in den Zeiten, in denen der 31/38er nicht verkehrt, den 64er um eine nur kurze Strecke bis Luzernerring/Thomaskirche (analog früherem 62er) verlängern, dann hätte das Bachgraben auch eine Anbindung Richtung Stadt und der 64er-Endhalt wäre weniger im Abseits gelegen. Ein Bus nur ab Bachgraben Richtung Allschwil dürfte in den Randzeiten wohl ziemlich leer sein. Aufgrund der Streckenlänge von 45 Minuten bis Bachgraben, wäre diese Verlängerung bei gleichem Umlauf möglich.


    - Eher scherzweise: man könnte ja den 64er mit dem 38er verknüpfen und eine BVB/BLT/SBG-Monsterlinie Arlesheim-Dornach-Reinach-Therwil-Oberwil-Allschwil-Basel-Grenzach-Wyhlen schaffen ;-)

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    Original von Wrzlbrnft
    Allerdings wäre eine verbindliche Anschrift an den Haltestellen schon wünschenswert. Auch an den Trams ist mal "Bahnhof SBB" und mal "Dreirosenbrücke" geschildert, was auswärtige Fahrgäste nicht minder irritieren dürfte.


    Ich glaube, ich könnte ein Buch vollschreiben mit weiteren solchen und ähnlichen Fällen und in welchen Situationen das Tram wie beschriftet sein sollte, was auf dem DFI und Haltestellenschilder stehen sollte usw ;-)

    An der Gewerbeschule Richtung Bad. Bahnhof ist das Schild auch etwas merkwürdig:


    Bisher wurde auf diesem Schild die Linie 1 nicht erwähnt. Durchaus verständlich, da sowieso in einer Haltestelle Endstation ist, die Linie in die selbe Richtung fährt wie die erwähnten Linien und die Betriebszeiten eingeschränkt sind.


    Dies ist immer noch so, aber die Linie 21 wird aufgeführt. Dabei ist doch die Situation die gleiche wie bei der Linie 1 (abgesehen davon, dass die Linie 21 noch weniger oft verkehrt).


    Entweder müssten beide Linien aufgeführt sein, oder keine von beiden.


    Halb OT: Warum in der Gegenrichtung bei der Linie 1 die Strecke bis Dreirosenbrücke erwähnt ist, verstehe ich auch nicht. Bis etwa Brausebad oder Burgfelderplatz würde reichen, weiter wäre der Umweg zu gross ...