Beiträge von Baragge

    Ob das wohl nur der Raucherabfälle wegen gemacht wurde?

    Könnte mir vorstellen, dass Kaugummis noch mühsamer sind als Zigarettenstummel (ähnliche Grösse, aber auch noch klebrig). Wahrscheinlich fallen die aber in geringeren Mengen an, da es im Fahrzeug ja kein Kaugummiverbot gibt.


    DIe meisten anderen Abfälle haben wohl den "Vorteil", dass die Stücke grösser sind und so weniger in die Schotterzwischenräume fallen und dadurch leichter entfernbar sind und dass bei diesen zumindest tagsüber an belebten Stationen die soziale Kontrolle etwas höher ist.

    Das System mit den Gummifüllungen der Schienen konnte ich heute auf dem Versuchstramgleis in Füllinsdorf als Velofahrer beim in den Medien angekündigtem gemeinsamen Versuch von Pro Velo/Kanton BS ausprobieren. (Wäre ja noch was für die Rätselecke gewesen, "In welcher Gemeinde, in welcher nie ein Tram fuhr, gibt es wenige Meter Tramgleis?")


    Als ich davon hörte war ich skeptisch, aber es macht schon einen gewaltigen Unterschied. Mit einem Normalvelo spürt man das Gleis kaum mehr. Bei einem Rennvelo mit dünnen Reifen reicht es immerhin, dass die Gefahr sehr deutlich kleiner ist.


    Sicher verursacht das einen gewissen Aufwand, aber es wäre ja nur an neuralgischen Stellen auf wenigen Metern notwendig (äusseres Gleis an behindertengerechten Haltestellen sowie beide Gleise an Kreuzungen, an welchen ein steiler Winkel aus Platzgründen nicht vermieden werden kann), das relativiert die Kosten etwas.


    Einzig bei den Parkplätzen direkt neben den Gleisen wären (auf dem äusseren Gleis) längere Strecken nötig gewesen, aber das hat sich ja erledigt.

    Mit "in Richtung Riehen Grenze" ist die Angabe ja streng genommen nicht komplett falsch. "in Richtung X" heisst ja nicht "bis X".


    Am besten wäre einfach neutral "Richtung Riehen" gewesen. Aber da gab es wirklich schon schlimmere Patzer.

    Ich wäre dafür, dass man allen Wagenführern und Chauffeuren etwas Karton und einen dicken Filzschreiber und allenfalls Klebstreifen mitgibt. Mag ja nach Steinzeit erscheinen, ist aber doch in Notfällen eine für die Fahrgäste pragmatische einfache Notlösung. In anderen Ländern ist das ja normal :)

    1045 Badwännli - die schönsten Wagen sind leider ausser Betrieb.

    Hauptsache, noch vorhanden. Irgendwann gibt es vielleicht wieder vernünftigere Zeiten.


    Oder halt an den Ecken und in der Mitte des Wagen sechs Masten hinzufügen und zwischen diesen einen Maschendrahtzaun spannen.


    So wäre man vor herunterfallenden Fahrleitungen geschützt (im Gegensatz zu den Fussgängern oder sonstigen Verkehrsteilnehmer ohne Faradayschen Käfig), gleichzeitig wäre die Optik nur gering und das "Outdoor-Gefühl" als Fahrgast kaum beeinträchtigt.


    Von den pandemischen Vorteilen schon gar nicht zu sprechen.

    Im Idealfall sollte man ja einfach bei allen (klimaterisierten) Fahrzeugen den Anteil Aussenluft/Umluft je nach pandemischer Lage einfach anpassen können. Die Zughersteller können denoch immer noch darum konkurrenzieren, wer mit am wenigsten Energie am meisten Luftaustausch hinbekommt.


    Aber vor 2 Jahren war das ja ein absolutes Nebenthema.

    Die damit verbundene Fahrplanreduktion laut dem BVB-Link (euphemistisch "Anpassung") finde ich noch recht ausgeprägt, auch in den Stosszeiten nur alle 30 statt alle 15 Minuten.

    Inspiriert von Domes Video war ich heute selber mal kurz bei der Gundeli Achterbahn.

    Dabei hab ich mal ein paar Bilder für euch gemacht und auch ein kleines Video:

    https://youtu.be/jnDHaSFxmio

    Sorry für den Flachwitz, kann es aber nicht unterlassen:


    Hoffentlich steht dort nie ein Polizist, wenn ein Tram langsam und in Schlangenlinien vorbei fährt, sonst muss der Wagenführer noch in das Röhrli blasen ^^

    Warum sollen nur das Neubadquartier und das Leymental eine Direktverbindung zur (früheren) Ciba haben, aber nicht das Birseck oder Allschwil? Warum haben die Birsfelder keine Direktverbindung an den Bahnhof, aber dafür in die Innerstadt? Und umgekehrt von Binningen Kronenplatz (ohne Buslinien)?


    Wenn man regelmässige Linien in einem 7.5-Minuten-Takt haben will kommt man ja gar nicht darum, dass es nicht von überall nach überall eine Direktverbindung gibt und diese allenfalls willkürlich erscheinen können. Alternative wären vielleicht viele überlagernde 30-Minuten-Takte, aber das hätte auch grosse Nachteile.


    Und Linienführungen und Fahrpläne kann man bei gegebener Infrastruktur auch von Jahr zu Jahr relativ leicht ändern, während Bauten für Jahrzehnte bis 100 Jahre bleiben. Kaum eine heutige Strecke hat wohl noch dasselbe Linienkonzept wie bei Bau vor ca 100 Jahren (Ausnahme: 3er). Von dem her bin ich immer der Meinung, dass man Bauprojekte langfristiger und nicht nur aufgrund des geplanten allererstem (und vielleicht tatsächlich noch nicht optimalem) Betriebskonzept betrachten sollte.

    Ist halt die berüchtigte "Just-in-Time"-Philosophie. Aber natürlich müssten auch Politik und Öffentlichkeit bereit sein, für im Normalfall nutzlose Reserven zu bezahlen. Irgendwann ist die Zitrone halt ausgequetscht.


    Als Basler (Richtung Schweiz) ist man noch privilegiert, weil da so viele Ersatzüge rumstehen (auch wenn es in 20min und Co. dann jeweils einen Skandal gibt, weil der Zug nicht top-modern ist ...).

    Und auch Dieselfahrzeuge könnte man ja besser warten oder Zuverlässigere beschaffen oder mehr Fahrzeug- und Personalreserven oder wenigstens Ersatzbus-Kapazitäten für Pannenfälle haben. Eigentlich haben die Probleme gar nicht direkt mit der Traktionsart zu tun.


    Ausser natürlich, dass SBB und Co. wohl nur an einer elektrifizierten Strecke Interesse haben und damit vielleicht der Konkurrenzdruck grösser würde. Und man es jetzt vielleicht in Erwartung der Elektrifizierung erst recht "schleifen lässt".

    Wenn ich als Pendler auf dieser Strecke wohnen würde, würde sogar ich mir schweren Herzens ein Auto kaufen. Eine Lücke von 1,5 Stunden in der Abendstosszeit. Da lohnt es sich ja bald nicht mehr nach Arbeit überhaupt noch nach Hause zu gehen.


    Ein verlässliches Angebot im 3-Stunden-Takt wäre da fast noch attraktiver als 30-60-Minuten-Takt, der nur "vielleicht, wenn alles gut geht" ist.

    So einfach fand ich es auch nicht (kann natürlich von Wohnort und Alter abhängig sein).


    Dürfte aber in der Aescher Hauptstrasse sein, ungefähr an dieser Stelle:

    Google Street View


    Fand ich aber nur dank Internet-Recherchen hinaus. Vermutete, dass es sich um einen Vorort handeln muss, also suchte ich entsprechende historische Aufnahmen. Dass die Tramstrecke früher etwas weiterging als bis zur heutigen Wendeschlaufe lernte ich erst jetzt dank diesem Rätsel.


    Hilfreich war dieses Bild von 1949 nach Schlaufenbau:

    https://www.g-st.ch/trambasel/…amPics/aesch_1949_01g.jpg (Verlinkt auf https://www.g-st.ch/trambasel/…ite/strecke_aesch_01.html )


    Extrem, was sich da alles verändert hat. Aber immerhin das Gebäude auf der linken Seite mit dem Restaurant und der Bäckerei gibt es auch heute noch und wird immer noch gleich genutzt, auch das Restaurant hat noch den selben Namen (auf dem Rätselfoto nicht erkennbar, aber auf einem noch älteren Foto: https://zunftaesch.ch/media/images/nov94img_0036-large.jpg, verlinkt auf https://zunftaesch.ch/aescher-bilderbuech.html ).

    Könnte man von mir aus immer so machen. Wäre doch für die Fahrgäste attraktiver und man könnte sich die Leer-Wendefahrt des "Bachgraben-38er" am Claraplatz sparen. Die Anzahl BVB- und SBG-Kurse könnte man ja (wie während der Woche) so verteilen, dass die Fahrkilometer der beiden Unternehmen gleichbleiben.

    Sternschnuppe: Kann das gerade nicht ganz nachvollziehen, wenn ich etwas kritisieren wollte (und selbst das wäre schon ein viel zu starkes Wort), dann am ehesten noch den Basilisk-Journalisten, den SBB 87 gehört hatte oder die Ungenauigkeit der BVB-Mitteilung. An einen Beitrag von dir dachte ich dabei schon gar nicht.


    Sorry, wenn was in den falschen Hals kam.