Beiträge von Baragge

    Diese Querstrichnamen ist wohl mal etwas, das in Deutschland schlechter ist als bei uns (gibt es auch in anderen Städten massenweise, oft mit ohnehin schon sehr langen Strassennamen als Bestandteil).


    Nebenan gibt es ja auch "Riedlistraße/Kesselhaus". Warum kann man sich nicht für etwas davon entscheiden?

    Wenn man etwas Übung hat, kann man grundsätzlich sehr gut zwischen Rand und Schiene fahren.


    Aber irgendwann muss man ja ohne Übung starten um Übung zu bekommen. Wir konnten uns ja die Übung erarbeiten, als es diese Haltestellenart noch nicht gab. Erschwerend kommt hinzu, wenn man sich unsicher fühlt, fährt man langsamer. Wenn man aber langsamer fährt ist es schwieriger die Spur zu halten.


    Auch kenne ich die Situation, dass z.B. Leute die auf das Tram warten sehr nahe am Rand stehen. Dann muss nur einer unbedacht sich etwas vorstrecken oder sich so drehen, dass eine Umhängetasche in das Lichtraumprofil kommt und schon muss man ausweichen.


    Würde mich aber der Kompromissmeinung anschliessen, dass es in diesen Fällen auf dem äusseren Gleisstrang reicht.

    Jede Wette, jetzt wo diese beiden Linien dadurch offiziell vereinigt wurden und es ein geringes durchgehendes Angebot gibt, hat das sicher eine gewisse "psychologische" Wirkung, so dass dieses Angebot über die Jahre vielleicht unabhängig von heute glücklichen Fahrplanumläufen ausgebaut wird, wie etwa auf der Passwang-Linie.


    Der berühmte Schmetterlingsschlag :)

    Diesbezüglich finde ich da etwa die BVG in Berlin (die früher im östlichen Stadtteil auch "BVB" hiessen) besser.


    Bei Baustellen-Änderungen, die länger als wenige Wochen dauern, wird auch der Liniennetzplan angepasst. Im Gegensatz zu Basel, wo nicht mal Umleitungen, die länger als ein Fahrplanjahr dauern, berücksichtigt werden (Kunstmuseum).


    Oder bei der S-Bahn-Ringlinie S41/42 steht als Endhalt "Ringlinie" (mit laufend angepassten Via-Stationen), statt dass einfach eine willkürlich gewählte Station auf dem Ring als Endhalt steht.

    "Vielleicht ist auch das BAV mit schuldig mit den Vorschriften. Wenn ich als fremder Gast in Basel in ein Tram steige und nach Pratteln will, interessiert mich doch nicht, dass die Station Schlossstrasse heisst. Da würde Pratteln reichen."

    Denke nicht, dass das direkt an den BAV-Vorschriften liegt, sondern allenfalls an deren Interpretation (oder eher Nicht-Interpretation) durch die BVB oder dass solche Situationen (bei einem historisch überwiegend innerstädtischem Betrieb) in der Software nicht berücksichtigt werden. Oder dass heute rein optisches Design oft vor inhaltlichem Nutzen geht (etwa wenn auf den Stelen meistens grundsätzlich nur zwei Haltestellen aufgezählt werden, egal wie lange die Linie ist).


    Wenn ich mich nicht total täusche sind Postautos oder sonstige Überlandbusse mit einer kleineren Ortschaft als Ziel auch heute meist nur mit dem Ortsnamen beschriftet.


    Die Situation wie beim 36er, dass es in Einzelfällen wegen grossen Umwegen gar nicht sinnvoll sein kann den Endhalt mit dieser Linie zu erreichen oder dass es sinnvoll sein könnte den "Endhalt" laufend anzupassen, etwa auch bei Schlaufenfahrt ohne Endaufenthalt, ist wohl auch nicht in der Software vorgesehen.


    Beispiel: 10er aus Dornach wendet wegen einer Störung oder Veranstaltung via Peter Merian-SBB-Aeschenplatz-Denkmal. Auf dem Hinweg steht sinnvollerweise "Aeschenplatz". Ein Wagenführer mit eigenem Menschenverstand würde bei Brosé-Kurbel-Anzeige wohl automatisch schon beim Peter Merian die Anzeige zu "Dornach" ändern. Nach Software-Logik steht aber auch beim Bahnhof SBB noch stur "Aeschenplatz" und die Fahrgäste sehen kein Tram nach "Dornach". Man könnte es natürlich auch so einrichten, dass auf dem Hinweg "Bahnhof SBB" steht und dort der offizielle Richtungswechsel stattfindet, dann gibt es aber dafür auf dem Hinweg den Nachteil, dass man so nicht mitbekommt, dass man mit diesem Tram auch sinnvoll bis zum Aeschenplatz kommt.

    Wo ist denn in diesem Fall der konkrete Nachteil?


    Ich will als absolut ortsunkundiger Ostschweizer vom Bahnhofeingang Gundeldingen bis irgendeine Haltestelle bis Jakobsberg: Ich nehme das 16er-Tram, das mit "Bruderholz" beschriftet ist.

    Ich will in selbiger Situation bis aufs Bruderholz: Ich nehme das 16er-Tram, das mit "Bruderholz" beschriftet ist. Und erfahre spätestens kurz vor Jakobsberg mit einer hoffentlich möglichst sinnvollen Durchsage, dass ich leider umsteigen muss.


    Beim 15er finde ich es aber ein anderes Thema. Da kann die normale Beschriftung "Bruderholz" dazu führen, dass man nicht mitbekommt, dass die tatsächliche Endstation nicht nur verfrüht ist, sondern es eine Abweichung von der normalen Strecke gibt (etwa bei einem ortsunkundigem Ostschweizer, der vom Aeschenplatz zur Wolfschlucht will).

    Zumindest scheint es bei der Wiesentalbahn selten den Fall zu geben, dass gleich zwei fahrplanmässige Züge hintereinander ausfallen, was laut den Grenzacher-Meldungen auf der Hochrheinbahn öfter mal vorkommt.


    Wäre ja schon logisch, wenn sich dann die SBB Deutschland auch bewerben würden, so hätte man einen Lückenschluss zwischen den Teilnetzen um Basel und Schaffhausen/Bodensee.

    Apropos Anzeigen: kürzlich gesehen in Basel, dass sowohl die Tramersatzbusse 15 (korrekt) mit "Bruderholz" angeschrieben sind, sondern auch Trams, welche glaube wegen Baustelle am Jakobsberg kehren. Und die DFI zeigen (wenigstens an der Güterstrasse beobachtet) ebenfalls allesamt "Bruderholz". Was tut da jemand Nichtortskundiger? :?:?(

    Wenn man als Ortsunkundiger z.B. von der Heuwaage auf das Bruderholz will: Dieses Tram nehmen und dann halt erfahren, dass man umsteigen muss. Einen besseren Weg gibt es ja nicht. Bei einem 16er mit der Beschriftung "Jakobsberg" denkt ein Halb-Ortskundiger, der aber nichts von der Baustelle weiss hingegen vielleicht "Offensichtlich wendet dieses Tram ausnahmsweise schon früher, also warte ich auf das nächste, das dann wohl mit 'Bruderholz' beschriftet ist".


    Hängt aber natürlich auch davon ab, ob es an allen Haltestellen Hinweise gibt. Wenn das der Fall ist, fände ich das "richtige" Ziel auch besser.

    Die Aussage, dass Brosébänder zuverlässiger seien als elektronische Anzeigen, ist eine Mär. Wer dieser Tage in Zürich rumläuft und die Augen öffnet, wird einige Tram 2000 beobachten, die vorne keine Liniennummer anzeigen, obwohl sie im Kurseinsatz sind. Und früher, als die Steuerung der Bänder noch durch Kurbeln erfolgte, fuhren viele Trams mit falschen Endzielanzeigen herum, weil der Wagenführer / die Wagenführerin vergessen hatte, das Band an der Endstation zu betätigen.

    Ich denke beides hat seine Vor- und Nachteile.


    Elektronische Anzeigen haben den Vorteil, dass im Normalfall alles automatisch läuft und somit kein Vergessen vorkommen kann. Dafür brauchen sie eine durchdachte zentrale Konfiguration, was insbesondere bei Baustellen oder unvorhergesehenen Ereignissen nicht immer optimal klappt. Während ein Wagenführer auch einen eigenen Menschenverstand hat, der auch spezielle Situationen berücksichtigen kann, an die bei der Software-Programmierung vielleicht nicht gedacht wurde.

    Wenn man nicht genug moderne Fahrzeuge hat, dann sollte man diese "Eingeklemmten" (so heisst der Sandwich auf Alemannisch) auch den Fahrgästen aller Inlandslinien zugute kommen lassen. Birsfelden - Bourgfelden frontiere oder Neuwillerstrasse - Petite Huningue, Pratteln - Pont des 3 rosiers?

    Wenn es noch so ist, wie vor einigen Jahren, dann gibt es auf dem 8er keine Kurse, die immer nur bis Kleinhüningen verkehren. Gut möglich, dass es auch auf dem 3er so ist. Und auf dem 1/14er gibt es ja die Problematik mit der Zeughausunterführung.

    Beim EuroAirport könnte es noch praktisch sein, dass die EBM Primeo Energie auch für das Stromnetz von Saint-Louis verantwortlich ist (falls das auch für den Flughafen gilt).


    Aber mit E-Mobility-Ladestationen sollten ja heutzutage ja eigentlich alle Stromversorger umgehen können.


    Es kommt aber natürlich auch darauf an, ob es eine gesetzliche Vorgabe gibt, ob alle in Basel-Stadt verkehrenden Busse elektrisch werden sein müssen oder nur jene der BVB. Im ersteren Falle müssten sich ja auch SWEG und Distribus daran halten oder die SBG-Linie Lörrach-Riehen-/Bad. Bahnhof (ca. 1-2x täglich)-Rheinfelden oder die Bahnersatzbusse der SNCF (im regulären Fahrplan auch ca 1-2x täglich).


    Von Vorteil wäre sicher, wenn sich alle auf ein technisch untereinander kompatibles System einigen würden.

    So schlecht muss das für die Fahrgastverteilung nicht sein: Jene, die nicht weiter als zum Bad. Bahnhof wollen, nehmen so den vorausfahrenden 1er, so dass es im 2er mehr Platz für die Reisenden bis Eglisee oder Riehen hat.


    Blöd wäre es nur, wenn es umgekehrt wäre. Dann wären fast alle Fahrgäste im 2er und der 1er fast leer.

    Zumindest die Punkte 1 und 2 und teilweise 4 (15er Richtung Stadt) haben sie von mir geklaut :)

    Finde es eine gute Idee. Auch das mit dem Dienstgleis durch die Gartenstrasse. Bei einem reinen Dienst- und Umleitungsgleis ist der Umweg verschmerzbar. Ein Vorteil (gemäss Gleisplan im BZ-Artikel) wäre auch noch, dass so neu Wenden aus allen Richtungen möglich wäre.