Beiträge von Postauto


    Meinungsfreiheit – oder die Empörung der Intoleranten

    Das System ist bekannt. Eine Person des öffentlichen Lebens wagt es, eine eigene Position zu einem Thema öffentlich zu vertreten, die dem vorherrschenden Zeitgeist – dem Mainstream – entgegen gesetzt ist. Und dann kommen stets dieselben Mechanismen in Gang. Exemplarisch zeigt sich dies an den Ereignissen im Zusammenhang mit der Plakataktion der Jugendgruppe anyway, bei der sich die Geschäftsführung des öffentlichen Verkehrsunternehmens Baselland Transport (BLT) erdreistete, einige Plakate mit küssenden Lesben und Schwulen wegzulassen. Der Shitstorm, geschickt orchestriert über sämtliche Medien, liess nicht lange auf sich warten.


    Wir leben in einer freien Gesellschaft. Sagt man. Vielleicht müssen wir aber eher sagen, dass wir in einer freizügigen Gesellschaft leben, in der alles erlaubt ist bzw. gezeigt werden darf (ausser Mohammed-Karikaturen, natürlich …). Auf der einen Seite wird das Intime schamlos gegen aussen gekehrt, auf der anderen Seite eine Scham über jene gelegt, die eigentlich beschämt wegschauen wollen. Am Beispiel der trefflich organisierten Schwulen-Szene ist zu beobachten, wie zuerst ein Tabu geknackt (Homosexualität mit Druck gesellschaftskonform machen) und gleichzeitig ein neues Tabu kreiert wird (man darf nichts dagegen haben). Wehe dem, wer es wagt, sich gegen die neue Gesellschaftsnorm zur Wehr zu setzen! Er wird mit einem Shit-Storm bedacht, verbal mit Fäkalien eingedeckt, öffentlich bloss gestellt. Da steht er nun, der Verurteilte, dem die Kleider vom Leib gerissen wurden, umkreist vom empörten Mob, der sich über ihn mokiert und den ganzen Hass über ihn entleert: „Schaut euch diesen Ewiggestrigen an. Und wie der stinkt, puuh!" Wahrlich mittelalterliche Verhältnisse.


    Die öffentliche Meinungsäusserungsfreiheit ist ein Märchen, das uns täglich von Politikern und Medienschaffenden aufgetischt wird. Die Realität sieht anders aus. Es wird uns vorgegeben, was wir wiederzukäuen, sprich zu denken haben. Das betrifft insbesondere gesellschafts- und kulturpolitische Themen. Wem bei Multi-Kulti ein ungutes Gefühl beschleicht, ist ein Rassist. Wer im Islam eine potentielle Gefahr sieht, sofort ein Islamophober. Wer der Meinung ist, dass es die Homosexuellen bewusst darauf abgesehen haben, Bilder über gleichgeschlechtliche Liebende zu streuen, um sie salonfähig zu machen, ist natürlich homophob. Rassist, Islamophober, Homophober: das sind alles Schlag-Worte. Und wen treffen sie? Die Meinungsäusserungsfreiheit, die von denselben Protagonisten als hochheiliges, unantastbares Gut gepriesen wird.


    Dass die pluralistische Gesellschaft, in der wir leben, Toleranz und Offenheit voraussetzt, versteht sich von selbst. Nur wird heute die Interpretation des Toleranz-Begriffes einseitig ausgelegt. Grundsätzlich ist Toleranz die Haltung, die Meinung des anderen zu respektieren oder zumindest zu dulden. Das ist heute aber nicht mehr der Fall. Andersdenkende steckt man in ein Meinungskorsett und verpasst ihnen obendrein einen gesetzlich legitimierten Maulkorb. Die gebetsmühlenartig propagierte Toleranz geht also nur soweit, wie das eigene Weltbild nicht tangiert wird. Das zeigt sich am Beispiel der Homosexuellen ganz deutlich. Sie blenden die Tatsache aus, dass ihre persönliche Freiheit die Freiheit der anderen tangieren könnte. Bedauerlich ist, dass sie jene Menschen, die sich an der penetranten öffentlichen Zurschaustellung ihrer sexuellen Orientierung stören, nicht wirklich interessieren. Sie verlangen Toleranz von anderen, fordern sie gar ein – aber ganz und gar mit intoleranten Mitteln. Sie, die ehemals Unterdrückten sind selbst zu Unterdrückern geworden, indem Sie die Meinung anderer als unzulässig und als nicht mehr zeitkonform verurteilen.


    Die Homo-Gemeinde ist nachwievor eine Minderheit unserer Gesellschaft, aber sie hat es geschafft, die Meinungs- und damit Deutungshoheit für sich zu gewinnen. An ihrer Seite steht eine gewaltige Propaganda-Maschinerie: die Massenmedien. Ferner hat sie erreicht, dass durch Beschimpfung und öffentliche Diskreditierung Andersdenkende und Andersfühlende systemfügig gemacht werden. Die Schwulen-Lobby arbeitet mit Angst und Einschüchterung, ein Prinzip, das übrigens auch von anderen Gruppierungen perfekt beherrscht wird. Aber anstelle Bürger und Verantwortungsträger gänzlich zum Schweigen zu bringen, reicht es absolut aus, sie mundtot zu machen.


    Wenn aber Menschen und Organisationen in die Enge getrieben werden, Druck auf sie ausgeübt wird, damit sie ihre Überzeugung über Bord kippen, sie genötigt werden, eine politisch korrekte Richtigstellung (am liebsten vor laufenden Kameras) kleinlaut zu verlesen, dann ist das Verrat an der persönlichen Meinungsfreiheit, Unterwerfung unter ein Meinungsdiktat, das Ende der Freiheit

    Die Nr. 119 ist keine AGSE-Nummer, sondern eine BLT-Nummer. Rein äusserlich waren ja nur wenige AGSE-Wagen mit den 100er-Nummern versehen. Diese Nummern waren auch eher als Funknummern anzusehen. Die BLT hatte ihren 3 Bereichen Nummern zugeteilt:


    Nr. 1 bis 100 (Stammbetrieb im Unterbaselbiet), jetzt Nr. 21 bis aktuell Nr. 97 (Bereich Unterbaselbiet)
    Nr. 101 bis 115 (AGSE), jetzt Nr. 1 bis Nr. 15 (Bereich Oberbaselbiet)
    Nr. 119 (Transportbeauftragter Sägesser-Reisen), weiterhin eigenständig


    Die Lücke mit den Nr. 116 bis 118 wurde möglicherweise inoffiziell den Mietfahrzeugen zugeteilt (Marugg-Gelenker, ex BLT 84, 87, etc.).


    Seit der Uebernahme der AGSE durch die BLT gibt es immer wieder kurzfristige Verschiebungen von Fahrzeugen. So war im März der Wagen 96 in Eptingen zu Gast.

    Der ex BLT 84 wurde 2011 an Marugg verkauft, welcher ihn bis 31.12.12 der AGSE vermietete. Seit dem 1.1.13 stand er ohne Kontrollschild in Gelterkinden neben der Garage. Vermutlich ist er jetzt weg.


    Uebrigens, der ex BLT 83 wurde an Sägesser-Reisen, Wintersingen, verkauft. Er verkehrt jetzt zusammen mit dem Setra auf der Linie 106. Der Setra ist auf der Liste als Nr. 5 geführt. Ist eigentlich kein BLT-Fahrzeug. Der Wagen hat zusätzlich eine BLT-Nr. 119, ist jedoch offiziell der Wagen Nr. 2 von Sägesser Reisen, Wintersingen (Transportbeauftragter der BLT). Die Wagen Nr. 5 ist bei der BLT z.Z. nicht besetzt.

    Noch eine Ergänzung zur Wagenparkliste zum Wagen Nr. 4. Der AGSE-Wagen Nr. 107 gelangte per 1.1.13 nicht zur BLT. Er wurde per 31.12.12 ausrangiert. Somit müsste er unter der BLT nicht mehr aufgeführt werden.

    Ja, sicher. Es sind total 4 Fahrzeuge. Darin eingeschlossen ist bereits der Citaro C2 Gelenkbus Nr. 15 + 3 Citaro C2 Normalbusse. Dies wäre die Busbeschaffung für das Oberbaselbiet von 4 Fahrzeugen. Ein 4. Citaro C2 wird es (vorerst) nicht geben.

    Es gab 2 Juniorbusse mit zufällig gleicher interner Nr. 21:


    der BLT eigene Juniorbus mit dem Kontrollschild BL 74044 (FHS-Juniorbus I OM352A (1982)
    der AGR Juniorbus mit dem Kontrollschild BL 7005 (FHS-Juniorbus III OM352A (1985)


    Daneben noch eine Info zu den neuen Fahrzeugen im Oberbaselbiet:
    Es wurden oder werden 4 Fahrzeuge ersetzt:
    Citaro G C2 Nr. 15 ersetzte den Mercedes O405GN der Garage Marugg, Gelterkinden, ex AAGL Nr. 90 / BL 7603.
    Dazu kommen noch 3 Citaro C2 (Nr. 1 und 2 bereits abgeliefert). Das dritte Fahrzeug wird den Neoplan ersetzen.


    Beim jetzigen Citaro Nr. 4 / BL 198419 handelt es sich um den AGSE Wagen Nr. 86 / BL 6236. Bis 2011 BLT Nr. 86 / BL 6689. Verkehrt jetzt als Schulbus.


    Die Unterbaselbieter Citaro C2 werden dann wohl die Nummer 64 - 69. Dann haben wir die 9 Citaro Normalbusse zusammen.