Beiträge von Paul

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    Original von Pantograph
    Vermutlich handelt es sich in dem von Paul erwähnten Bpm 51 nicht um Regenwasser, welches von der Decke tropfte, sondern um Wasser aus dem Frischwassertank für WC-Spülung und Lavabo.


    In der kalten Jahreszeit kann es vorkommen, dass der sich im Dachraum befindende Tank oder Leitungen durch Frost beschädigt und undicht werden.


    Ich bezog mich auf die belgischen Wagen. Es muss tatsächlich der Wassertank gewesen sein, es regnete nicht und Schnee war auch keiner mehr auf dem Dach.

    Ich kann erstes nicht bestätigen: Letzte Woche hat es mehr als nur ein wenig aus der Decke neben dem Klo getropft. Die beiden Zugbegleiter waren von dieser neuen Dusche total begeistert. Leider ging meine Abteiltüre beim Bremsen immer auf und so musste ich mir die ganze Diskussion anhören.


    Fazit: Bequem ja, aber schmuddelig und in schlechtem Zustand.


    Noch zum Thema: Der Facelift kostet pro Wagen eine knappe halbe Million. Ich habe vergeblich versucht herauszufinden, was ein moderner Reisezugwagen kostet. Es würde mich interessieren zu wissen, was dieser im Vergleich dazu pro Jahr kostet. Ich will nicht am Entscheid 'rummosern, es ist eine reine Interessensfrage. Vielleicht weiss hier jemand etwas dazu?

    Der Zürcher Verkehrsverbund beispielsweise hat ein ähnliches Modell. Hier ist das gesamte Verbundgebiet in viele kleine Zonen aufgeteilt, wobei die Städte Zürich und Winterthur doppelt zählen. Dies hat den Vorteil, dass Pendler für kurze Strecken günstiger wegkommen und die Gesamteinnahmen dennoch (markant) gesteigert werden. Einen Nachteil ergibt sich lediglich für Benutzer, die regelmässig eine weite Strecke innerhalb des Gebiets befahren.


    Ich bin ebenfalls für eine Einführung von Zonenabos. Diese dürfen teurer sein, sofern die Zusatzeinnahmen in konkrete Angebotsverbesserungen oder zumindest in einen ÖV-Fonds investiert werden. So teuer wie in Zürich darf es aber im Verhältnis (kleineres Angebot, kleinere Fläche) nicht werden.


    Ich erinnere mich, ein Interview mit Andreas Büttiker gelesen zu haben, worin er sich – zumindest am Rand – positiv gegenüber Zonenabos ausgesprochen hat.

    Bei den Elsässern ist das Potenzial genauso gross. Warum auch nicht? Paris zeigt mit seiner Metro, dass ein gutes Angebot sehr wohl seine Nachfrager findet. (Das Pariser Metro-Netz ist kleiner als das von London und weist trotzdem mehr Passagiere auf.) Ich bin überzeugt, dass die Autoaffinität der Elsässer fast ausschliesslich auf das miese Angebot zurückzuführen ist.

    @BLT Bengel: Wenn die Steuern und die Krankenkassenprämien Basels Probleme sind sollte man doch gegen diese ankämpfen, bzw. die Attraktivität andersweitig sicherstellen. Mit der Ablehnung einer S-Bahn-Durchmesserlinie schadest du der gesamten Region, der Stadt hilft dies sicher nicht. Schlussendlich ist es die Attraktivität der Region, welche Menschen und Firmen anzieht. Das Problem der zwei Kantone muss man konstruktiv lösen und nicht mit Verhinderungspolitik!

    Zitat

    Original von kriminalTANGO
    Wo liegt das Problem mit der Kursdichte? Vielmehr würde dann das Problem beim MIV liegen, aber viel davon hat es dort (im St. Alban-Graben) ja nicht. Die Verkehrshauptachse führt von der Wettsteinbrücke nicht in den St. Alban-Graben, sondern biegt ja dann in die Dufourstrasse ab…


    Einspruch! Die breitere Strasse führt vom Kunstmuseum zum Aeschenplatz und nicht zum Bankverein. Trotzdem habe ich den Eindruck die Strecke zum Bankverein ist mindestens genauso belastet.


    Ich verstehe dich nicht ganz: Welche Haltestelle beim Bankverein meinst du jetzt?


    Die beiden Doppelspuren von der Elisabethenkirche und dem Aeschenplatz scheiden logischerweise aus und in die andere Richtung geht auch nicht. Die Durchfahrt in Richtung Aeschenplatz würde durch die vielen Trams und den zeitlichen Sicherheitsabstand einen grossen Teil der Zeit blockiert, wofür die Abbiegespur im St. Alban-Graben zu kurz ist. Vor dem CS-Gebäude macht es auch keinen Sinn. Die Autoschlange dort ist – soviel ich mich erinnern kann – immer relativ lang. Auch wenn zu Stosszeiten dort nur zwei Linien verkehren würden diese Staus noch länger und könnten zudem erst hinter dem Tram beginnen. Kommt dazu, dass bei der Abfahrt des Trams die Autos weiter hinten erst losfahren könnten, was die Kapazität der Kreuzung zusätzlich verringert.


    Beim Kunstmuseum müsste eine LSA eingerichtet werden damit die Autos vor der Haltestelle in Richtung Bankverein die Kreuzung nicht blockieren.

    Nein, sicher nicht. Die Ergebnisse darfst du frühestens nach einem Jahr veröffentlichen. 8) Wenn das zu schnell geht sind die Politiker wieder dran und das wollen die doch gar nicht. Wer will schon die eigene Karriere mit einem langfristig ausgelegen und kostspieligen Projekt riskieren.


    Edith erkennt ein wenig Sarkasmus im obigen Text. :)

    Ich glaub eine Umspurung macht nur mit Aussicht auf einen späteren Ausbau (Pratteln) Sinn. Konkret: Entweder man versucht mit möglichst kleinem finanziellem Aufwand die WB aufzuwerten oder man baut sie zu einer Tramlinie aus, die in Sachen Spurweite, Stromsystem, Raumprofil, Perronhöhe, etc. voll kompatibel ist. In diesem Fall müsste man sich dann überlegen, ob die WB nicht besser gleich in die BLT integriert würde und als Fahrzeuge BLT-Tangos in Zweirichtungsausführung zum Einsatz kommen sollten.
    Die erste Variante ist für mich nur eine halbe Lösung, deshalb bevorzuge ich klar einen Umbau zur Tramlinie. Ich hoffe ich bin niemandem hier zu fest auf die Füsse getreten. Habe ich etwas übersehen oder vergessen, Kritik ist immer willkommen. :)

    Ich habe mich erst umgedreht als ich das Klirren hörte. "Beobachtet" ist daher vielleicht ein wenig reisserisch ausgedrückt. Ich war zu weit weg um Details erkennen zu können, anderen Passanten behaupteten jemand habe mit der Faust oder einem kleinen Gegenstand von aussen auf die Türe geschlagen. Den Täter konnte ich nicht bestimmen. Der Wagenführer bemerkte offenbar nichts, obwohl das Klirren deutlich zu hören war. Ich hätte mich selbstverständlich mit der BVB in Verbindung gesetzt, wenn ich mehr aussagen könnte als die kaputte Türe selbst schon sagt.


    Edith hat die BVB über den Tatzeitpunkt (ca. 00:40) in Kenntnis gesetzt.

    @BLT Bengel: Nein, die AAGL ist sicherlich nicht wichtiger. Das wollte ich damit auch nicht ausdrücken.


    Dome : Du bist nicht der Böse, du bist nur der, der seine Meinung am offensten kund tut. Und dies wiederum ist nicht schlecht, auch wenn ich dir vielleicht öfter nicht zustimmen kann.
    Der Namensänderungsvorschlag ist Ausdruck meiner Ansicht, dass den heutigen kleineren Unterforen mehr Freiheit gelassen werden sollte. Der Name selbst ist mir ziemlich egal, ich befürchtete lediglich eine Beschränkung der nicht Tram-Themen.
    Etwas anderes als die Region (oder Agglomeration) Basel schwebte mir nie vor, das habe ich auch nicht behauptet.


    Von mir aus können wir die Diskussion aber gerne auf E-Mail oder PN verschieben und hier löschen. Oder einen eigenen Thread aufmachen. :D

    Ich würde den Schritt vom "Tramforum Basel" zum "ÖV-Forum Region Basel" vorschlagen. Ist es nicht erfreulich, dass sich immer mehr Menschen anmelden, denen der ÖV am Herzen liegt? Das steigende Interesse an Randthemen ist nur eine logische Konsequenz davon. Da wäre es doch viel sinnvoller, diesen Mitgliedern ebenfalls einen Bereich zu bieten um so noch mehr Interessierte anzuziehen. Ich werde das Gefühl nicht los, dass ein paar Alteingesessene hier lieber unter sich bleiben möchten, was der Idee dieses Mediums völlig entgegenlaufen würde. Schliesslich beeinträchtigt eine AAGL-Sektion den Trambereich nicht.

    Im Übrigen war der erste Beitrag BLT Bengels ja durchaus ein konstruktiver Hinweis auf eine – leider – alltägliche Problematik. Die daraus entstandene Diskussion finde ich zwar amüsant, muss aber – da fehl am Platz – nicht unbedingt erhalten bleiben. Wenn neben dem ganzen ÖV-Wissen auch noch der eine oder andere Tipp, z. B. zur Rechtschreibung, weitergegeben wird, ist doch dies ganz im Sinne einer solchen Gemeinschaft.

    Zitat

    Original von Dome
    Und es ist auch so, dass die Welschen wesentlich besser Deutsch können als wir Französisch.


    Es ist mir durchaus bewusst, dass wir schon lange vom Thema abgekommen sind. Diese Äusserung entspricht allerdings überhaupt nicht dem, was ich bisher erfahren habe.