Beiträge von Wrzlbrnft

    das hat doch nichts mit Ungleichbehandlung zu tun.


    U-Abo: TNW Produkt, TNW hat eine Vereinbarung mit wemauchimmer in Frankreich
    GA: SBB Produkt, SBB hat keine Vereinbarung mit wemauchimmer in Frankreich.


    Ich verstehe zwar, dass es die GA Nutzer wurmt, dass sie nicht zusatzkostenfrei nach St-Louis fahren können, und auch nicht mehr nach Weil am Rhein, aber es ist nun mal so. Und es ist legitim.


    Das GA ist KEIN SBB-Produkt, sondern eines des VöV, in welchem die Unternehmen des TNW ebenfalls Mitglied sind. An einigen Orten (schj hat es angetönt) ist das GA teilweise weit über die Grenze hinaus gültig. Nebst der Centovallibahn, was historisch gewachsen ist, gilt es seit einiger Zeit auch bis Landeck-Zams sowie über den Reschenpass sowie immer schon bis Feldkirch (nur LIEmobil-Bus), Pontarlier (nur transN-Bus) oder Singen (via Stein am Rhein).


    Umgekehrt dürfen übrigens auch BahnCard-100-Nutzer bis Basel SBB (nur mit RE und S6) oder bis Claraplatz (Tram 8 und Bus 55) fahren.

    Und eine weitere Ungleichbehandlung zwischen den treuesten ÖV-Kunden (GA-Inhabern) und U-Abo-Nutzern, auch wenn es zu befürchten war.


    Wie wird das eigentlich dereinst im Distribus aussehen? Gilt der Haustarif dannzumal von Frankreich kommend nur noch bis zur Grenze? Kann ich meine "Carte à 12 voyages" weiterhin in Verbindung mit meinem GA nutzen? Fragen über Fragen...

    Seit der Sanierung der Combinos vor nunmehr bald 10 Jahren sind diese eigentlich relativ problemlos unterwegs. So schnell sind die sicher nicht weg. Auch die Flexitys werden ihre 30-40 Jahre in Basel verrichten. Die Flexitys mögen zwar von mangelndem Komfort sein, nicht aber von schlechter Konstruktionsqualität.

    Zu Beginn will man wohl mit inneritalienischen Strecken (besonders im bisher von Flixbus & Co. vernachlässigten Süditalien) sowie einer Linie zwischen Italien und Deutschland starten. Interessant, dass man auch schon Strecken in die Schweiz plant. Ein paar Relationen zwischen der Schweiz und Italien, die man besser abdecken könnte, als es die Bahn heute tut, kämen mir schon in den Sinn.

    Leben und leben lassen. Ich finde es ebenfalls äusserst schade und freue mich über diese Bildserien (und hoffe gleichzeitig, dass die Sänften trotz allem noch lange Zeit in Sofia unterwegs sein werden). Nicht zuletzt, da ich die aktuellen Niederflurtrams überwiegend als einen Rückschritt in Sachen Fahrkultur und Komfort empfinde, aber die Diskussion hatten wir oft genug.


    Und von welchen normalspurigen Mirages sprichst du?

    Man hat den letzten B4 auch noch die Fahrgastinformationsbildschirme mitgegeben? Wäre es nicht wesentlich sinnvoller gewesen, diese als Ersatz in Basel zu behalten? Ich glaube nicht, dass die GSP in nächster Zeit ein Fahrgastinformationssystem aufbaut, welches auf dem einstigen Basler System beruhen wird.

    Die "abenteuerlichen Ostblockkutschen" sind Tatra-Trams des Typs KT4YU aus dem Hause ČKD, wie sie im gesamten Osteuropa einschliesslich den ostdeutschen Bundesländer immer noch in grosser Zahl anzutreffen sind.


    Die serbische Schrift kann sowohl in kyrillischen als auch lateinischen Buchstaben geschrieben werden. Generell sind formelle amtliche Mitteilungen oder Beschilderungen eher in kyrillisch gehalten, ansonsten dominiert z.B. in Werbung oder Filmen das Lateinische. Strassenschilder sind oft in beiden Schriften gehalten. Die CAF-Niederflurtrams in Belgrad haben lateinische Anschriften, die älteren Fahrzeuge mit analogen Anschriften (inkl. der Basler Fahrzeuge) haben kyrillische Lettern.


    Im benachbarten Montenegro sieht es diesbezüglich gleich aus. In der bosnischen Teilrepublik Republika Srpska wird hingegen auffällig oft das Kyrillische bemüht, in Abgrenzung zu den lateinisch schreibenden Bosniaken und Kroaten im Land. So fahren in Banja Luka zahlreiche Schweizer Postautos an rein kyrillisch beschrifteten Strassenschildern oder Werbeplakaten vorbei. Untereinander verständlich sind diese drei Sprachen aber allesamt (etwa so, wie sich auch Österreicher und Deutsche gegenseitig verstehen).

    Was als S-Bahn und was als Regionalzug gilt ist ohnehin oft eher eine Frage des Marketings oder der Anpassung an die umliegenden Bezeichnungen. So gibt es in der Schweiz ja selbst "S-Bahnen", die im 2-Stundentakt und nur bis 20 Uhr verkehren (Cadenazzo-Luino).


    Die Deutschen (Wiesentalbahn ausgenommen) sind da meiner Meinung nach konsequenter. *S-Bahnen" sind grösstenteils komplett eigenständige Netze wie etwa in Berlin. Regionalzüge auf konventionellen Bahnstrecken, die etwas häufiger verkehren und systematische Linien haben, werden einfach als z.B. "RB<Nummer>" bzw. "RE<Nummer>" bezeichnet, während sie in der Schweiz schon als "S-Bahn" gelten.


    Auch die neueren deutschen S-Bahn-Systeme vermischen sich in manchen Regionen zunehmends mit dem übrigen Verkehr. So sind etwa die Netze in Hannover, Mannheim oder Mitteldeutschland (Leipzig / Halle) extrem weitläufig und durchaus mit Schweizer Systemen vergleichbar.

    Einer der vier Berner Be 8/8, welche zwischenzeitlich in Basel gastierten, wurden auf ihrem Weg ins rumänische Iași versprayt. Zumindest als ich 2009 vor Ort war, waren die Sprayereien immer noch auf dem Fahrzeug. Dürfte also am abnehmenden Verkehrsbetrieb liegen, ob diese entfernt werden.

    Und ich frage mich immer noch wie man die vielen alten Wagen, welcher derzeit noch auf der Linie 1/14 und 2 fahren ablösen will, das reicht doch nie und nimmer für alle Kurse aus.
    Für die verlängerte Linie 3 wird man auch noch zwei Kurse mehr brauchen, Weil am Rhein braucht schon mehr Kurse als geplant...
    Ich seh schon Sandwich Kurse im Dauer Einsatz.


    Von diesem Szenario gehe ich ohnehin - und ohne jeden Sarkasmus - aus. Speziell auf dem 2er, gelegentlich auch auf dem 1/14 rechne ich zur HVZ auch langfristig mit Cornichon-Einsätzen. Nicht etwa, weil die Flexitys derart unzuverlässig wären (darüber haben wir uns bereits genügend ausgelassen), sondern weil der Verkehr und somit der Bedarf an zusätzlichen Kursen auf lange Sicht weiterhin zunehmen wird.