Beiträge von luesker

    Velorouten entlang von Quartierstrassen einverstanden. Das Vortrittsrecht gemäss Velorouteninitiative sehe ich jedoch nicht zwangsläufig, das ist reines Machtgehabe von Rotgründunkelrot.


    Aber dem Fass den Boden schlägt der geplante Versuch (?) mit der Spurumwidmung in der Bellerivestrasse. Zu hoffen ist dass Stadtrat Wolff hier beim Kanton aufläuft.

    Um zum eigentlichen Gegenstand zurückzukehren:


    Tatsache ist nun mal, dass der zur Verfügung stehende Platz beschränkt ist. Ebenso, dass mehr Velo gefahren wird. Hinzu kommt, dass sowohl die Autos (Stichwort SUV) als auch die Trams tendenziell breiter geworden sind. Daher hat sich der Konflikt in den letzten Jahren in den Städten akzentuiert.


    Aus meiner Sicht (ungeübter Velofahrer) wären sichere und damit auch zusammenhängende Routen wichtiger denn um jeden Preis schnelle und mit unbedingtem Vortrittsrecht wie z.Z. eine Initiative in der Stadt Zürich verlangt.


    Ob die betreffenden Stellen dort allesamt bedeutend sind für den Zweiradverkehr, kann ich nicht genügend beurteilen. Ausser einer, der Bruderholzstrasse. Diese ist halt die Fortsetzung der (inoffiziellen) Route von/nach Bruderholz. Die ausgeschilderten sind - soweit ich das sagen kann eher schwierig - entweder steil, enge Kurven oder ohne sinnvolle Fortsetzung.

    Schifflände Richtung Kleinbasel hat auch eine orange Taste. Und btw: etliche auf dem Land, offenbar ist die BLT schneller.


    Aber es wäre m.E. wichtiger, Haltestellen ohne DFI mal damit auszurüsten, vor allem in Aussenquartieren wo kein Personal vorbeikommt. Bei wenig frequentierten Halten um Kosten zu sparen vielleicht ein Ding, zuständig für beide Richtungen sowie Störungsmeldungen (fast wichtiger).

    Alles aufs mal geht natürlich nicht. Es gibt immer Begehrlichkeiten, die man als gute Projekte verkaufen kann. Sehe das auch wie die Zeitung: wenn die Deutschen das wollen, bitte schön, wir bieten Hand dazu. Aber es kann nicht sein, dass immer die Schweiz zu Kasse gebeten wird. Und im Fall Riehen würde ich jetzt eher die S-Bahn priorisieren. Schlicht weil schneller und bereits vorhanden.

    Sind demnächst Wahlen? Wenn ja, dann geht es möglicherweise einfach um Aufmerksamkeit. Inhaltlich ist der Vorstoss schlicht Müll. Der Denkmalschutz ist vermutlich das geringste der zu beantwortenden Fragen. Bevor man nur ein Depot oder eine Werkstatt stillegt (geschweige denn abreisst) müsste erst mal Realersatz her. Sprich, es bräuchte im Einzugsbereich des Tramnetzes genügend grosse Grundstücke, die auch strassenseitig genügend erschlossen sind (z.B. Anlieferungen/Abtransport von Fahrzeugen), die eine ausreichende Energieversorgung haben etc.


    Und eben: welche Gemeinde - denn die antragstellenden Politiker wollen ja die Anlagen anscheinend ausserhalb des kostbaren Stadtgebietes ansiedeln - würde sich dafür hergeben? Denn ich gehe mal schwer davon aus, dass man auch in der Agglo lukrativere Verwendungsmöglichkeiten für die wenigen noch verbleibenden Landreserven hat.


    Typisch Politiker, man beschäftigt die Verwaltung mit hirnlosen und sinnfreien Vorstössen, beklagt dann die hohen Kosten (FDP?) und die vielen Beamten in einer der sattsam bekannten Sonntagsreden. :thumbdown:


    Vorschlag: im Raum Lachmatt ca. bei der Wendschlaufe einen Abzweiger und dann einen Tunnel in den Wartenberg, so könnte man alles unterirdisch anlegen. Quasi de Foifer und s Weggli, abgesehen von den horrenden Kosten (wobei ich davon ausgehe, dass die Antragsteller sicher grosszügig spenden werden - oder man fragt Blocher, ob er sein Ruhegehalt dafür hergibt?). :D Da könnte man gleich noch eine Haltestelle mit Lift einbauen, sozusagen eine Miniversion der Porta Alpina (auch Unsinn).

    Warum sollen Trampiloten alleine im Führerstand eine Maske tragen? Macht ja keinen Sinn, ausserdem könnte das die Sicherheit durchaus beeinträchtigen. Es genügt doch, wenn sie eine aufhaben während sie durch den Fahrgastraum laufen. Bei den Tangos haben die ja ausserdem separate Türen. Beim Bus wenn die vorderste Reihe abgesperrt ist - Billetverkäufe gibt es in den Städten ja nicht - wäre das ja auch sinnfrei.


    Passagiere: ja, es gibt welche oben ohne. Oft mal Risikogruppen sowie Trainerhosenfraktion. Das allerdings ist eine andere Baustelle.