Text to Speech Systemlösung (Request for Information)
Bei der BVB werden derzeit die Fahrgastansagen in den Fahrzeugen mit einer menschlich eingesprochenen Stimme (Tonstudio), mit unterschiedlichen, menschlich eingesprochenen Stimmen (direkt ab Leitstelle) oder mit einer generisch erzeugten Stimme umgesetzt. Dies betrifft Haltestellenansagen, Ereignis- und Eventansagen sowie Störmeldungen. Dadurch besteht heute ein uneinheitliches Klangbild der Fahrgastinformationen.
Die Fahrgastansagen können zentral im Leitstellensystem bzw. auf dem Bordrechner gespeichert oder direkt via Mikrofon auf das Fahrzeug übertragen werden. Heute kommen unterschiedliche Arten von Ansagen und Stimmen zum Einsatz:
- Haltestellenansagen mit oder ohne Aufmerksamkeitston – menschlich eingesprochene Stimme aus dem Tonstudio (z. B. Tinguely Museum, Fondation Beyeler, Bethesda Spital)
- Ansagen ab Bordrechner, welche durch das Fahrpersonal ausgelöst werden können – menschlich eingesprochene Stimme aus dem Tonstudio (z. B. Ticketkontrolle, Tür freigeben)
- Ansagen ab Leitstelle zu spontanen Störungen – menschliche Stimme direkt aus der Leitstelle (z. B. Betriebsstörung, Demonstrationen)
- Ansagen ab Leitstelle oder Bordrechner zu geplanten Ereignissen – generierte Text-to-Speech-Stimme
Zur Vorbereitung einer fundierten Entscheidungsgrundlage für eine potenzielle Beschaffung soll der Markt sondiert und der aktuelle Stand der Technik evaluiert werden. Ziel ist es, einen Überblick über verfügbare Lösungen, technologische Entwicklungen, Integrationsmöglichkeiten und zukünftige Betriebsmodelle zu erhalten.
Im Fokus der BVB stehen insbesondere Text-to-Speech-Lösungen mit synthetisierter bzw. individualisierter BVB-Stimme mit Schweizer, im Optimalfall mit Baseldeutschem Akzent, um eine einheitliche, wiedererkennbare und kundenfreundliche Fahrgastinformation sicherzustellen.
Ausführliche Informationen sind im RFI- Dokument beschrieben.
Quelle: simap.ch vom 23.06.2026