• z.B. Realisierung Margarethenstich bis Ende 2027. Oder dass 2028-2030 die Schlaufe Bottmingen zur Verfügung steht, um die Baustreckensperrungen zu optimieren.

    Ersteres finde ich auch sehr optimistisch. Schlaufe Bottmingen fände ich zwar gut, aber da wäre es bei entsprechender Fahrplangestalltung auch nicht so ein Riesenproblem, wenn sie vielleicht erst zwei Jahre später kommt. (Und bei einem Teilrückwechsel zu Zweirichtungsbetrieb könnte man auch darauf verzichten ...)

    Das einzige kleine Detail, was ich beim Projekt nicht ganz verstehe:

    Warum braucht es unbedingt einen Doppelspurausbau unter dem Bachlettenviadukt? Schliesslich würden gemäss diesem Konzept doch dort während den Stosszeiten nur noch halb so viel Kurse verkehren wie heute, wo es auch schon ohne geht.

  • Sagen wir's mal so: Leider setzt sich (m.M. nach unter Einfluss der sozialen Medien) immer mehr das Prinzip "die Verpackung ist wichtiger als der Inhalt" durch. Worum es geht und was das eigentliche Ziel eines Projekts ist, spielt eine immer kleinere Rolle, Hauptsache: Man verkauft es gut. "Erfolgreich" ist, wer ein Stück Sch**sse so präsentiert und vermarktet, dass es alle für Gold halten.

    Aber wir schweifen ab...

  • Auch ein Anti-Hype kann zu einem Hype werden. Spätestens wenn es Mainstream ist, gegen den Mainstream zu sein, gibt es irgendwie einen logischen Knoten :)

    Bezüglich den konkreten technischen Detailfragen zu einem sehr kleinen Teilabschnitt dieses Projekt beantwortet dies aber wenig.

  • Warum braucht es unbedingt einen Doppelspurausbau unter dem Bachlettenviadukt? Schliesslich würden gemäss diesem Konzept doch dort während den Stosszeiten nur noch halb so viel Kurse verkehren wie heute, wo es auch schon ohne geht.

    Nach meinem Verständnis macht man den Doppelspurausbau an dieser Stelle nicht primär wegen des Trambetriebs, sondern um auf der Binningerstrasse durchgehende Velomassnahmen zu ermöglichen (und die Verkehrsführung am Knoten Heuwaage zu vereinfachen). Indem das Tram unter dem Viadukt von der heutigen Seitenlage in dem Strassenraum verlegt wird, schafft man den dazu notwendigen Platz.

    Siehe Ratschlag Ozeanium, Seite 11 unten (Variante MAXI mit Doppelspur).

  • Die BLT Baselland Transport AG informiert über das Teilprojekt Streckenerneuerung Ettingen‑Zoo des öV‑Angebots­ausbaus im Leimental. Im Anschluss wird ein Apéro offeriert. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.


    Dienstag, 9. Juni 2026

    Streckenabschnitt Oberwil

    Aula Marchbachschulhaus

    Sägestrasse 17

    4104 Oberwil

    Dauer: 19 bis 21.00 Uhr

    Türöffnung: 18.30 Uhr


    Donnerstag, 11. Juni 2026

    Streckenabschnitte Ettingen und Therwil

    Aula Wilmattschulhaus

    Weidenstrasse 3

    4106 Therwil

    Dauer: 19 bis 21.00 Uhr

    Türöffnung: 18.30 Uhr


    Montag, 15. Juni 2026

    Streckenabschnitt Binningen

    Kronenmattsaal

    Weihermattstrasse 10

    4102 Binningen

    Dauer: 19 bis 21.00 Uhr

    Türöffnung: 18.30 Uhr

  • Newsletter BLT vom 15.09.2026

    Margarethenverbindung – kleines Stück mit grosser Wirkung

    Nur 300 Meter neue Schienen führen zu einer spürbaren Verbesserung des Tram­netzes. Die Innenstadt wird um eine Linie entlastet. Der Betrieb auf dem ganzen Tram­netz wird dank der Margarethen­verbindung stabiler, die Reisenden kommen zuverlässiger und pünktlicher an ihr Ziel.

    Und nicht nur das: Die geplante Linien­führung des S-Trams 17 über die Margarethen­verbindung verbindet das Leimental direkt mit dem Bahnhof Basel SBB und den Arbeitsplätzen im oberen Kleinbasel. Durch die umsteigefreien und schnelleren Verbindungen wird der öffentliche Verkehr attraktiver und konkurrenz­fähiger. Eine gute Erreich­barkeit und kurze Reisezeiten sind ein wichtiger Standortfaktor für unsere Wirtschaftsregion.


    Welchen Mehrwert die Margarethen­verbindung der Bevölkerung in Basel-Stadt und im Leimental bringt, erfahren Sie in diesem Video.


    Investitionen für den Angebotsausbau zwischen Basel und dem Leimental

    Die Realisierung der Margarethen­verbindung ist zwar ein zentrales Element für den geplanten Angebotsausbau. Damit das S-Tram 17 ab Dezember 2030 aber fahren kann, sind noch weitere Inves­titionen in die Infrastruktur notwendig, wie folgende Übersicht zeigt:

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    Von den Investitionskosten für den gesamten Angebotsausbau über ins­ge­samt rund 83 Millionen Franken trägt der Bund mit 52 Prozent den grössten Anteil. Der Kanton Basel-Landschaft beteiligt sich mit 35 Prozent, und auf den Kanton Basel-Stadt entfallen 13 Prozent. Nur zusammen können diese Investitionen ihren vollen Nutzen entfalten und das S-Tram 17 den Betrieb aufnehmen. Von den vier Teil­projekten ist der Doppelspurausbau Spiesshöfli bereits realisiert.

    Kostenteiler gemäss Territo­rial­prinzip

    Die Finanzierung variiert wegen der gesetzlichen Grundlagen von Teilprojekt zu Teil­projekt. Bei der Margarethen­verbindung kommt unter anderem die Vereinbarung über die Basler Verkehrs-Betriebe BVB und die BLT Baselland Transport AG zum Tragen: Sie sieht für Investitionen in die Infrastruktur explizit das sogenannte Territo­rial­prinzip vor.


    Das Territorial­prinzip besagt, dass jeder Projektpartner den Kostenanteil auf seinem Boden übernimmt. Dieses Prinzip ist für grenzüberschreitende Verkehrs­infrastrukturen und damit für Bahn- und Tramvorhaben der übliche Verteil­schlüssel.


    Da die Margarethenverbindung gröss­tenteils auf dem Boden des Kantons Basel-Stadt liegt, bleibt für den Kanton Basel-Landschaft nur ein kleiner Betrag übrig, der in der Entscheidungskompetenz des Regierungsrats liegt und bereits bewilligt wurde. Im Kanton Basel-Stadt wird der Grosse Rat voraussichtlich dieses Jahr über das Geschäft entscheiden. Hier geht’s zum Ratschlag.


    Kein teurer Tramersatz dank Margarethenverbindung

    Mit der Realisierung der Margarethen­verbindung können die Tramwende­schlaufe an der Heuwaage aufgehoben und die Heuwaage begrünt werden. Während des ohnehin geplanten Umbaus der Heuwaage und der Sanierung der Binningerstrasse durch den Kanton Basel-Stadt können die Tramlinien aus dem Leimental via Marga­rethen­verbindung umgeleitet werden. Dadurch entfällt ein teurer Tram­ersatz­betrieb mit Bussen zwischen dem Leimental und Basel. Der Kanton Basel-Stadt spart damit sowie durch den Verzicht auf einen Ersatz der Wendeschlaufe gemäss ersten Schätzungen über zehn Millionen Franken. Sein Anteil an der Margarethenverbindung wäre damit fast vollständig finanziert.