Zielanzeigen

  • nein nein, die Anzeige ist für die Fahrgäste nicht relevant.

    Vorallem nicht jetzt, wo wir nur noch wenige verschiedene Tramtypen haben und ein Flexity am Marktplatz in alle Richtungen fahren könnte.


    Auf der Linie 6 kann man momentan überhaupt nicht schliessen, wer oder was für Verspätungen verantwortlich ist.

    Der Fahrplan ist so schlecht gestaltet, dass Verspätungen durch irgendetwas, fast nicht mehr aufgeholt werden können.

  • Die ganze Anzeigenphilosophie in Basel wäre einmal zu überdenken. Vielleicht ist auch das BAV mit schuldig mit den Vorschriften. Wenn ich als fremder Gast in Basel in ein Tram steige und nach Pratteln will, interessiert mich doch nicht, dass die Station Schlossstrasse heisst. Da würde Pratteln reichen. Sogar die alte Anzeige Muttenz-Pratteln war informativer als die heutige Anzeige. Wenn ich an der Schifflände bin und nach Kleinhüningen will, steige ich als Fremdling vielleicht in einen Bus der Linie 36 und mache eine unfreiwillige Stadtrundfahrt. Diese Anzeige ist wirklich nur für die Ablösung des Chauffeurs, damit er weiss wohin er fahren muss. Vielleicht könnte man die Anschriften auch mit Lsufband ergänzen. Zum Beispiel "Kleinhüningen via Kannenfeldplatz, Neubad, St.Jakob". Bei den Bruderholzlinien wäre eine standartmässige Zusatzteile "via Aeschenplatz" oder "via Heuwaage" auch kein Luxus. Linie 14 nach "Dreirosenbrücke" könnte dan Zusatz "via Messeplatz" auch gut vertragen. (Die meiner Meinung nach überflüssige Schlossstrasse, hat ja auch Platz.

    Die Ergänzung Weil am Rhein Bahnhof Zentrum ist auch nicht kundenfreundlich. Es fahren ja (noch) nicht viele Tramlinien nach Weil am Rhein. In vielen Städten ist der Bahnhof nahe beim Zentrum. Für ortsunkundige fährt so ein Tram nach Weil ud dann weiter via Bahnhof ins Zentrum. Viellecit sollte man sich einmal in die Situation eines auswärtigen Fahrgasts versetzen, der nicht das Hobby "Tram" hat und spontan mit dem Tram an sein Ziel kommen möchte. Es muss ja nicht so sein, wie in Freiburg, wo als Endziel das Quartier angegeben wird und man dann auf dem Liniennetzplan oder Haltestellenverzeichnis vergeblich nach der angezeigten Haltestelle sucht. Gesunder Menschenvertand bei der Umsetzung der Vorgaben des BAV wäre nötig.

    Also das Beheben der Störungen bei den Endzielanzeigen könnte man als Chance für Verbesserungen nutzen.

  • Ich verstehe das Problem nicht. Wenn ich als "Touri" in einer Stadt bin, dann orientiere ich mich anhand der offiziellen Bezeichnungen der End-Haltestellen. Deshalb ist es meiner Meinung auch richtig, dass bei baubedingten Änderungen, wie aktuell Bruderholz, das linienmässige Endziel angezeigt wird und unterwegs dann verständlich auf das Umsteigen aufmerksam gemacht wird (akkustisch und auch über die Monitore im Innern). Aber so tickt halt jeder anders.

  • "Vielleicht ist auch das BAV mit schuldig mit den Vorschriften. Wenn ich als fremder Gast in Basel in ein Tram steige und nach Pratteln will, interessiert mich doch nicht, dass die Station Schlossstrasse heisst. Da würde Pratteln reichen."

    Denke nicht, dass das direkt an den BAV-Vorschriften liegt, sondern allenfalls an deren Interpretation (oder eher Nicht-Interpretation) durch die BVB oder dass solche Situationen (bei einem historisch überwiegend innerstädtischem Betrieb) in der Software nicht berücksichtigt werden. Oder dass heute rein optisches Design oft vor inhaltlichem Nutzen geht (etwa wenn auf den Stelen meistens grundsätzlich nur zwei Haltestellen aufgezählt werden, egal wie lange die Linie ist).


    Wenn ich mich nicht total täusche sind Postautos oder sonstige Überlandbusse mit einer kleineren Ortschaft als Ziel auch heute meist nur mit dem Ortsnamen beschriftet.


    Die Situation wie beim 36er, dass es in Einzelfällen wegen grossen Umwegen gar nicht sinnvoll sein kann den Endhalt mit dieser Linie zu erreichen oder dass es sinnvoll sein könnte den "Endhalt" laufend anzupassen, etwa auch bei Schlaufenfahrt ohne Endaufenthalt, ist wohl auch nicht in der Software vorgesehen.


    Beispiel: 10er aus Dornach wendet wegen einer Störung oder Veranstaltung via Peter Merian-SBB-Aeschenplatz-Denkmal. Auf dem Hinweg steht sinnvollerweise "Aeschenplatz". Ein Wagenführer mit eigenem Menschenverstand würde bei Brosé-Kurbel-Anzeige wohl automatisch schon beim Peter Merian die Anzeige zu "Dornach" ändern. Nach Software-Logik steht aber auch beim Bahnhof SBB noch stur "Aeschenplatz" und die Fahrgäste sehen kein Tram nach "Dornach". Man könnte es natürlich auch so einrichten, dass auf dem Hinweg "Bahnhof SBB" steht und dort der offizielle Richtungswechsel stattfindet, dann gibt es aber dafür auf dem Hinweg den Nachteil, dass man so nicht mitbekommt, dass man mit diesem Tram auch sinnvoll bis zum Aeschenplatz kommt.

  • Diesbezüglich finde ich da etwa die BVG in Berlin (die früher im östlichen Stadtteil auch "BVB" hiessen) besser.


    Bei Baustellen-Änderungen, die länger als wenige Wochen dauern, wird auch der Liniennetzplan angepasst. Im Gegensatz zu Basel, wo nicht mal Umleitungen, die länger als ein Fahrplanjahr dauern, berücksichtigt werden (Kunstmuseum).


    Oder bei der S-Bahn-Ringlinie S41/42 steht als Endhalt "Ringlinie" (mit laufend angepassten Via-Stationen), statt dass einfach eine willkürlich gewählte Station auf dem Ring als Endhalt steht.

  • Die Ergänzung Weil am Rhein Bahnhof Zentrum ist auch nicht kundenfreundlich. Es fahren ja (noch) nicht viele Tramlinien nach Weil am Rhein. In vielen Städten ist der Bahnhof nahe beim Zentrum.

    "Weil am Rhein Zentrum" halte ich wirklich für einen schlechten Witz. Da werden dem Passagier falsche Tatsachen vorgespiegelt. Das "Neu"-Weiler Zentrum ist für mich etwa bei der Bushaltestelle "Turmstrasse".

    Earth-Turmstrasse.jpg

  • Diese Querstrichnamen ist wohl mal etwas, das in Deutschland schlechter ist als bei uns (gibt es auch in anderen Städten massenweise, oft mit ohnehin schon sehr langen Strassennamen als Bestandteil).


    Nebenan gibt es ja auch "Riedlistraße/Kesselhaus". Warum kann man sich nicht für etwas davon entscheiden?

  • Auch die Beschriftung von Überlandbussen ist uneinheitlich. So gibt es z.B. "Orbe, Poste" als Endziel. Das scheint damit zu tun haben, dass auch Busse nach Orbe, Bahnhof fahren. Eine andere Schwierigkeit bei elektronischen Anzeigen und Informationssystemen ist, dass die Namen (Texte) aus einer Datenbank stammen, aus der die Namen für verschiedenste Zwecke bezogen werden. Es ist nicht mehr so einfach möglich, die Namen im Sinne "des Gesunden Menschenverstandes" anzupassen.

  • Bei den FLIRTs habe ich beobachtet, dass sich die Aussenanzeigen bei einer gewissen Geschwindigkeit automatisch ausschalten

    Das wäre eine mögliche Lösung. Aber das ist dann nicht bei allen Flirts der Fall.

    An meinen Fotostandorten in Muttenz und Pratteln, haben die Flirts schon eine grössere Geschwindigkeit, da sind dann aber manche Anzeigen ein, manche aus.


    Bei den Flexitys habe ich einen anderen Verdacht: Die haben einen Andy Knopf mit Flexity verbaut, immer wenn mich ein Wagenführer ärgern will und mich bei Fotografieren sieht, drückt er den Knopf und die Anzeige ist für 30 Sekunden dunkel geschalten.

    :saint:

  • In der Schweiz auch, zumindest auf der S6. Kann man gut zwischen Riehen Niederholz und Riehen Dorf beobachten. Kurz nach der Haltestelle Riehen Niederholz auf Höhe Ende des Veloweges schaltet die Anzeige aus.

  • Bei den SBB Flirts gibt es mehrere Varianten der Anzeige, gut möglich das die auch verschieden geschalten sind.

    Ich hätte heute 523 050 auf der S3 nach Olten in voller Fahrt. Es ist zwar ein Rückschuss, aber auch vorne war die Anzeige eingeschalten.

    Prattele, 24.09.2021

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    • 523050.JPG

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