Fahrplanvernehmlassung "Fahrplanentwurf 2022"

  • Bei der erwähnten leichten Verbesserung bei den Linien 69/113 löste das offenbar eine einzelne Privatperson aus. (Siehe Eingabe Nr. 8866 beim Bericht).


    Mag zwar bezüglich der Bedeutung nur ein winziges Detail sein, aber ist doch erfreulich, dass man da in Einzelfällen etwas bewirken kann.

  • Jede Wette, jetzt wo diese beiden Linien dadurch offiziell vereinigt wurden und es ein geringes durchgehendes Angebot gibt, hat das sicher eine gewisse "psychologische" Wirkung, so dass dieses Angebot über die Jahre vielleicht unabhängig von heute glücklichen Fahrplanumläufen ausgebaut wird, wie etwa auf der Passwang-Linie.


    Der berühmte Schmetterlingsschlag :)

  • Bei der erwähnten leichten Verbesserung bei den Linien 69/113 löste das offenbar eine einzelne Privatperson aus.

    Nicht unbedingt. Möglich ist, dass es bei der Fahrplanvernehmlassung im Kanton Solothurn noch weitere Eingaben dazu gab (z. B. von den betroffenen Solothurner Gemeinden). Der Bericht dazu ist allerdings noch nicht verfügbar.

  • Ich bewundere die VU für ihre sachlichen Antworten zu Vorschlägen/Forderungen, wo ich mir denken würde: "Ja spinnt der komplett?"

    Das ist primär Aufgabe der Verkehrsplaner bei den Kantonen ... und im öffentlichen Dienst (leider) im Umgang mit manchen Zeitgenossen Tagesgeschäft .... :/

  • Erwartungsgemäss löst die Nicht-Verlängerung der Buslinie 64 von Allschwil zum Bahnhof St. Johann eine Landratsdebatte aus.


    Leider ist der BaZ-Artikel wieder nur für Abo+-Kunden lesbar.


    Endlich wird auch bekannt, wieviel Geld der Kanton BS durch diese Aktion einspart. Für den Probetrieb fallen Kosten von CHF 165'000 an. Zur Erinnerung: Der Kanton BS budgetiert für 2022 einen Überschuss von 78 Millionen Franken. Ich bin ja nicht dafür, dass man Steuergelder einfach aus dem Fenster schmeisst, wenn es gerade konjunkturtechnisch gut läuft. Aber die Begründung "man müsse die vorhandenen finanziellen Mittel zielgerecht einsetzen" kann schon etwas "schief" gedeutet werden! :/

  • Die Basellandschaftliche Zeitung berichtet ohne Abo+-Sperre aus dem Landrat.

    Allschwiler Ärger über Ausbaustopp: «ÖV im Bachgraben ist hinterwäldlerisch»

    Dass Basel-Stadt die Buslinie 64 vorerst nicht Richtung Bahnhof St.Johann verlängern will, sorgte bei den Allschwiler Vertretern im Landrat für harsche Kritik. In die Bresche springen könne Baselland nicht, sagte Baudirektor Isaac Reber.


    https://www.bzbasel.ch/basel/b…erwaeldlerisch-ld.2196118


    Quelle: bzbasel.ch

  • Naja, in meiner Wahrnehmung ist das heutige Busangebot dort weder unbrauchbar (so dass die Leute abgeschreckt werden) noch überfüllt (so dass ein Ausbau dringend ist). Subjektiv dürfte die Pünktlichkeit noch verbessert werden, aber das ist ein anderes Thema.

  • "Unbrauchbar" ist wohl schon ein zu starkes Wort für das Angebot tagsüber. Alle 15 Minuten eine Verbindung an den Bahnhof und alle 15 Minuten in die Innerstadt (wobei man da aber wissen muss, dass die Linien 38 und 48 am Bachgraben durchgebunden sind).


    Wenn man aber mal länger als bis 20 Uhr arbeiten muss, hat man ein Problem, nur noch alle 30 Minuten eine Umweg-Umsteige-Verbindung über Allschwil mit 64er. Und diesbezüglich hätte eine zusätzliche Stosszeitenverbindung zum Bahnhof St. Johann auch nur wenig geholfen.


    Ich wäre ja dafür, stattdessen während den Stosszeiten eine Direktverbindung zum Bahnhof Saint-Louis zu schaffen, indem die Stosszeiten-Distribus-Linie 10 Saint-Louis Bahnhof ohne Halt zum Gewerbegebiet Hésingue zu einer Rundlinie Saint-Louis Bahnhof - Gewerbegebiet Hésingue - Bachgraben - Saint-Louis Bahnhof (oder umgekehrt rum) ausgebaut würde.


    Für Pendler aus der Schweiz ist die Verbindung zum Bahnhof St. Johann nur wenig nützlich, solange es keine durchgehenden S-Bahnen gibt. Pendler aus Frankreich hätten hingegen in Saint-Louis mehr Bahnanschlüsse. Und die Kosten wären wahrscheinlich gering, da es dafür wohl keine zusätzliche Busse bräuchte.

  • Sorgen habt ihr. Musste heute wegen Streckensperrung Giesshübel ab Saalsporthalle mit dem Tram an den HB fahren (via Enge). Braucht halt mehr Zeit, ist aber alles eine Sache von Planung. :):P


    Spass beiseite: was bringt diese Verbindung überhaupt an Mehrwert? Wer muss von Bachgraben (m.W. ein Gewerbegebiet) an den Bf. St. Johann? Die Franzosen welche in die Schweiz pendeln fahren doch meist sowieso mit dem Auto. Wenn sie an den Flughafen wollen, nehmen sie ab St-Louis den Bus. Wird ja in jedem Fluo (finde die hässlich X() mehr als deutlich ausgerufen, ab Parkhaus Ouest oder so.


    Bräuchte es nicht vielleicht mehr Busse für die Spätpendler Richtung City bzw. Bahnhof SBB?

  • naja, da Allschwil für Blaue Zonen Parkplätze abgestummen hatte, könnte es schon als wie mehr nötig sein, dass mehr Franzosen auf den ÖV umsteigen müssen, wenn sie im Bachgrabenareal arbeiten und keine Parkplätze mehr haben.


    Ein Ganztagesfahrplan würde sich vielleicht nicht lohnen, aber eine HVZ Verlängerung - zumindest als Test - wäre echt nicht schlecht gewesen.

  • Eine kleine Eingabe für den nächstmöglichen späteren Fahrplanentwurf habe ich nun in/für BS auch eingereicht:


    Die Frage ob die "Kursbuch-"Linien-Fahrpläne der BVB zwecks besserer Lesbarkeit nicht auch wie z.B. in Bern getrennt nach Mo-Fr, Sa und So dargestellt werden könnten.


    Und als P.S.-Frage, ob es nicht möglich wäre, die Eingaben und Antworten auch wie etwa in BL, SO oder AG jeweils zu veröffentlichen.

  • Mittlerweile sind die definitven Fahrpläne für 2022 unter http://www.fahrplanfelder.ch aufgeschaltet. Und tatsächlich werden sie nun nach Wochentagen unterteilt. Somit gibt es nun wieder brauchbare BVB-Linienfahrpläne.

    Nun löst sich auch das Rätsel der Linienführung der Linie 37 bzw. deren HVZ Verlängerung. Der Bus fährt nonstop vom Leimgrubenweg bis zur Haltestelle Grabenacker in Münchenstein. Für die Strecke Leimgrubenweg-Dornach Bahnhof (könnte auch Tourismus Münchenstein Basistour genannt werden) sind 22 bzw. 23 Minuten eingeplant! Wenn das Angebot ein Erfolg wird könnt Ihr mich künftig Hans oder Rüdiger nennen! Es werden übrigens 6 Busse in der HVZ benötigt, an beiden Endstationen relativ kurze Wendezeiten.

  • Hans-Rüdiger, danke für die Erläuterung :D


    schauen wir mal.


    Ich finde einiges an dieser Linie "für d Füx".


    Auch, dass weiterhin Abends nur bis Ulmenweg gefahren wird, statt mind. bis Dreispitz oder Gartenstadt.

    Zumindest Dreispitz wäre sinnvoll gewesen, da hätten die Quartierbewohner Anschluss zum 14er und 10er & 11er, und der Busfahrer würde nicht nur diese enge Quartierstrasse hin und her fahren.


    Hoffe, dass zumindest, Abends wieder Kleinbusse eingesetzt werden, statt den Standardbussen.