Praxistest Einfachhaltestellen

  • wenn wir jetzt mal die Pannen wegrechnen, dann finde ich jetzt nicht, dass es sooooo langsam vorwärts geht.


    evt. mal die Baustelle in Riehen weggerechnet :D

    Gerne erinnern wir uns an die Zeit, als der grosse FC Grenzach die Bundesliga dominierte und in der Champions League die Massen überraschte...


    Abkürzungen

  • Die Fahrzeuge werden zwar schneller - bessere Beschleunigen.

    Dafür werden die Strecken langsamer - immer mehr und engere Kurven - immer mehr Geschwindigkeitsbeschränkung.


    Gerade in der Innerstadt wurde viel auf 30 km/h beschränkt, oft werden bei Umbauten engere Kurven verbaut - bedeutet niedrigere Kurvengeschwindigkeit.


    Riehen (Domehausen) ist ein spezieller Fall, hier werden gerade die Kurvenüberhöhungen ausgebaut.

    Durch Überhöhung in den Kurven kann man schneller durch die Kurven fahren, aber Fahrzeuge ohne Drehgestell mögen überhöhte Kurven nicht besonders. Daher für Combino und Flexity durchaus sinnvoll, die Überhöhung raus zu nehmen - aber es wird auch hier langsamer.


    Aber eigentlich geht es in diesem Thema um die Doppelhaltestellen.

    Ich bin gespannt ob der Verkehr durch Aufhebung der Doppelhaltestellen in der Innerstadt nicht noch langsamer wird und Drämmlistau noch grösser.

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    BLS Bruuneli bringt die Reste von 5034 nach Wien =O

  • Naja, als die Tramzüge noch zwischen 20 und 30 Meter lange waren, hat das mit diesen Doppelhaltestellen wohl noch Sinn gemacht. Aber bei 43.5 Metern gibt das eine Stationslänge von fast 90 Meter und da ist manchmal die nächste Station bald näher, oder ich sehe nicht warum die Kurse Am Bankverein in Richtung Bahnhof erst kurz vor dem Aeschenplatz halten. Und bei 6 Linien im 8 Minuten Tackt bleibt jedem Kurs 1 Minute pro Station und dann bleiben noch 2 min Reserve. Ich hab mich jedenfalls schon öfters über diese "Dottelhaltestellen" geärgert als gefreut.

  • Jede zweite Haltestelle im Bereich Innenstadt könnten man doch einfach dichtmachen. Also z.B. Theater/Barfüsserplatz bzw. Marktplatz/Schifflände bzw. Rheingasse/Claraplatz. Etwas mehr laufen, dafür schneller vorwärts.

  • Jede zweite Haltestelle im Bereich Innenstadt könnten man doch einfach dichtmachen. Also z.B. Theater/Barfüsserplatz bzw. Marktplatz/Schifflände bzw. Rheingasse/Claraplatz. Etwas mehr laufen, dafür schneller vorwärts.

    denke weder auf Barfüsserplatz, wie auch Theater kann verzichtet werden.

    Barfüsserplatz sowieso nicht, und Theater ist halt für die Leimentaler noch der Eingang zur Innenstadt.


    Marktplatz könnte Netztechnisch evt. wegfallen, aber mit dem Markt und so da, ist man sicher froh ums Tram.


    Mehr Geduld und weniger schnell wüttend werden, wäre schon ein grosser Schritt.

    Gerne erinnern wir uns an die Zeit, als der grosse FC Grenzach die Bundesliga dominierte und in der Champions League die Massen überraschte...


    Abkürzungen

  • ja, wurde da aber nicht auch die Haltestelle Claraplatz auf Höhe Manor zurück verlegt?

    Nein, ..., die war immer schon an der heutigen Lage ... (naja, ..., zumindest ich zurückdenken kann ... also sicher .... ach ... lassen wir das rechnen ... seuffzz!).

  • Ein Halt auf der Höhe des Manors statt Claraplatz und Rheingasse wäre aber vielleicht schon eine Idee. Das wäre von beiden Haltestellen aus sehr nahe, so dass sowohl die Geschäfte im Bereich Rheingasse und am Claraplatz (auf/von am Claraplatz endene Busse) Umsteigende damit leben könnten.

  • Damals fuhren noch keine Linienbusse die Haltestelle Rheingasse an.

    Ich fand das damals gut, aber ich glaube kaum, dass dies jetzt noch sinnvoll wäre, herrscht doch vor dieser Haltestelle oft ein Staumix von Bus und Tram.

    Beim Zusammenschluss zu einer Haltestelle vor dem Claraplatz würde das Fahrgastaufkommen steigen, da die Fahrgäste der Haltestellen Rheingasse & Claraplatz zusammen an derselben Haltestelle ein-, aus-, bzw. umsteigen. ( Name: Claragasse oder Rheinplatz?:))

    Längere Haltezeit bedeutet bei dieser dichten Fahrzeugfolge grössere Stauanfälligkeit.

    Lieber die Haltestelle Rheingasse zu Gunsten eines zügigerem Verkehrsfluss ersatzlos streichen.

    Wer barfuss durchs Leben geht, dem kann man auch nichts in die Schuhe schieben.

  • Das wäre wohl am einfachsten. Aber denke kaum, dass das politisch eine Chance hätte. Die um wegbleibenden Kunden fürchtenden Geschäfte bei der Rheingasse würden wohl auf die Barrikade gehen oder Senioren, die nicht mehr so gut zu Fuss sind um zum Kaffeekränzchen ins Café Spitz wollen.


    Vielleicht wäre es noch eine Möglichkeit, dass nicht mehr alle Linien an der Rheingasse hielten. Damit es für die Fahrgäste halbwegs merkbar wäre zum Beispiel so, dass alle Trams dort hielten, die Busse aber nicht.

  • ... und die Chauffeure sind die "arme Sieche" (tschuldigung) die dann das Lamentieren anhören müssen, von Diskriminiereung der Buspassagiere, etc.

    Wer barfuss durchs Leben geht, dem kann man auch nichts in die Schuhe schieben.