Baustellen BVB & BLT 2019

  • 2019 stehen gewichtige Bauprojekte bevor


    Ab Ende März 2019 erneuern das Tiefbauamt und die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) die Tramgleise und die Haltestelle auf dem Centralbahnplatz. Während gut sechs Wochen und teilweise darüber hinaus werden diverse Bus- und Tramlinien umgeleitet. Gleichzeitig mit den Bauarbeiten auf dem Centralbahnplatz starten die Erneuerung des St. Alban-Grabens und die Gleissanierung auf dem Dorenbachviadukt. Rund um den Viertelkreis im Gundeli beginnt im Sommer 2019 eine umfangreiche Erneuerung, die eine grossräumige Verkehrsumleitung und einen ersten Tramersatz mit Bussen von August bis Dezember 2019 bedeutet. Die notwendigen Nachtarbeiten finden so verträglich wie möglich statt. Die Sanierung des Tramnetzes schreitet gut voran.


    Auch 2019 erneuern Tiefbauamt, BVB und IWB Strassen, Gleise sowie Strom-, Gas-, Wasser und Fernwärmeleitungen. Die Arbeiten erhalten die Infrastruktur, fördern den öffentlichen und individuellen Verkehr und erhöhen die Verkehrssicherheit sowie die Attraktivität der Stadt.


    Täglich rund 100’000 Fahrgäste sind werktags auf dem Centralbahnplatz unterwegs. 19 Jahre nach der grossen Umgestaltung des Platzes muss die BVB die stark beanspruchten Gleise auf dem Centralbahnplatz ersetzen. Das Tiefbauamt nutzt die Gelegenheit und erhöht die Tramperrons, damit künftig alle Fahrgäste beim Bahnhof SBB stufenlos und schnell ein- und aussteigen können. Menschen im Rollstuhl oder Gehbehinderte können so den öffentlichen Verkehr ohne Hilfe nutzen, der Komfort steigt aber auch für alle anderen Fahrgäste. Die Bauarbeiten beginnen Ende März und dauern bis Herbst 2019. Diverse Tram- und Buslinien

    werden von Ende März bis Mitte Mai 2019 und teilweise bis Ende Juli umgeleitet. Über das genaue Umleitungskonzept informiert die BVB zu gegebener Zeit.


    Ebenfalls Ende März starten die Erneuerung des St. Alban-Grabens im Zusammenhang mit dem Bau des Parking Kunstmuseum und die Gleissanierung auf dem Dorenbachviadukt. Rund um den Viertelkreis im Gundeli beginnt im Sommer 2019 eine umfangreiche Erneuerung, die eine grossräumige Umleitung sämtlichen Verkehrs von August bis Dezember 2019 mit sich bringt. Erneuert werden neben den Tramgleisen auch Strom-, Gas-, Wasser- und Fernwärmeleitungen.

    Eine kleinere Baustelle – allerdings an zentraler Lage – ist die Sanierung der Pflästerung auf dem Marktplatze, die ebenfalls 2019 stattfindet.


    Die Bauarbeiten an der Rosentalstrasse kommen nächstes Jahr zum Abschluss. Die Erneuerung der Achse Basel-Riehen Grenze wird voraussichtlich wie geplant 2021 abgeschlossen. Die baustellenbedingte Umleitung des Autoverkehrs von Riehen Dorf in Richtung Basel endet bereits 2019.


    Nachtarbeit nur wo nötig und so verträglich wie möglich

    Bei Bauarbeiten an zentralen Verkehrsknoten wie dem Centralbahnplatz sind Nachtarbeiten unvermeidbar. Nebst der Sperrung von einzelnen Tramgleisen beschleunigt auch Schichtarbeit von sechs Uhr morgens bis 22 Uhr abends und vereinzelt gar rund um die Uhr die Bauprojekte zusätzlich. Besonders laute Arbeiten wie das Abspitzen von Gleisen und Strassenbelag oder das Trennen mit Baukreis- oder Kettensägen werden nicht in der Nacht erledigt. Leisere Arbeiten,

    zum Beispiel an den Fahrleitungen oder beim unterirdischen Leitungsbau werden – wenn nötig – bevorzugt in die Nacht gelegt. Eingesetzt werden dabei leise Maschinen und Geräte gemäss neuestem Stand der Technik. Tiefbauamt, BVB und IWB informieren die Betroffenen rechtzeitig direkt.


    Auf Kurs: Die BVB baut ihren Erhaltungsstau ab

    Die BVB kommt weiterhin gut voran bei der Sanierung des Schienennetzes. Der Erneuerungsbedarf bei den Gleisen bleibt aber erhöht. Die notwendigen Gleiserneuerungen der nächsten zehn Jahre sind beim Kanton angemeldet. Diese 10-Jahresplanung wird stetig überwacht und falls erforderlich aktualisiert. Gemeinsam bestimmen Kanton, BVB und IWB den besten Zeitpunkt für die Sanierungen.


    Quelle: MM BVD BS und BVB vom 23.11.2018

  • wenn die Angaben aus dem Flyer vom März 2018 zur Erneuerung und Umgestaltung der Baslerstrasse in Allschwil noch stimmen, so wird nächstes Jahr auch da weiter gebaut.


    Quelle des Printscreen: Flyer März 2018 - "Erneuerung und Umgestaltung der Baslerstrasse"

  • Zwar keine BVB-Baustelle, aber dennoch tangiert sie die Tramlinien am Steinenberg. Nun erschliesst sich mir auch die Bedeutung der neben der rechten Tramschiene (bergauf) angebrachten Ziffern im 2-Meterabstand. Und die Schlagzeile ist für die bz ungewohnt "reisserisch" ... im wahrsten Sinne des Wortes. Falsch ist sie zudem streng genommen auch noch, denn die UBS reisst den Steinenberg nicht selbst auf, sondern die IWB lassen diesen durch eine Baufirma aufreissen. Aber das ist jetzt schon zu stark ins Detail gegangen. ;)


    Quelle: bz (AZ) vom 19.12.2018

  • Ich glaube dass eine Entflechtung in Form einer Verschiebung der 8-er, bzw. 1-er Haltestelle genügen würde, damit die fahrplanmässige Querung vor dem Bahnhofseingang eliminiert wird.

    Die Wende- und Querungsmöglichkeiten sollten belassen werden.

    Wer barfuss durchs Leben geht, dem kann man auch nichts in die Schuhe schieben.

  • So wie die 20 Meter Gleis eingezeichnet sind, wird es nicht möglich sein die neue Gleisverbindung einzusetzen.

    Da ist in dem Fall eine Weiche im Weg.

    Die Weiche, welche nach der Ausfahrt aus Gleis J zwischen Schlaufenfahrt und Fahrt in Richtung Wettsteinbrücke aufteilt.

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    BLS Bruuneli bringt die Reste von 5034 nach Wien =O

  • Die Idee selber finde ich ganz gut.

    Die Linie 1 und 8 nicht mehr quer vor dem Bahnhofseingang fahren zu lassen, würde schon etwas helfen.

    Ganz ohne Beobachtung des Verkehrs wird es aber auch so nicht gehen, und da sollte mal etwas an die Vernunft der Leute appelliert werden.

    So lange Leute gibt, die ganz ohne Rücksicht, ohne zu schauen kreuz und quer über die Strasse laufen, wird es auch weiterhin Unfälle geben.


    Ich glaube allerdings nicht das die Linie 1 den ganzen Tag über zum Badischen Bahnhof verlängert wird.

    Dazu hat es zu wenig Rollmaterial und zu wenig Personal.


    Daher wird die Wendeschlaufe weiter benötigt.

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    BLS Bruuneli bringt die Reste von 5034 nach Wien =O

  • Die Kopflosen und die mit Kopfhörer bewehrten werden auf dem ganzen Netz irgenwann mit den ÖV-Farben in engeren Kontakt treten.

    Wer barfuss durchs Leben geht, dem kann man auch nichts in die Schuhe schieben.

  • Macht euch selber mal ein Bild von der Ausfahrt Bahnhof SBB und den 20 Meter Gleis die es bräuchte um die Linie 8 von Gleis C in Richtung Aeschenplatz ausfahren zu lassen.


    Ein Mast ist im Weg und die Weiche welche nach der Ausfahrt in Gleis J in die Richtung Schlaufe und Wettsteinbrücke aufteilt ist auch im Weg.


    Ich war heute kurz vor Ort und hab mal Bilder gemacht.


    Bahnhof SBB, 02.01.2019

    Dateien

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    • SBB2.JPG

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  • Gab es nicht früher eine doppelspurige Querung?

    Es wäre bestimt keine Hexerei im Zuge des Umbaus diese Änderung vorzunehmen, was wohl jetzt zu spät ist.

    Wer barfuss durchs Leben geht, dem kann man auch nichts in die Schuhe schieben.

  • Die Situation am Centralbahnplatz ist gar nicht trivial. Ganz klar sind die Kreuzungen Nähe Bahnhofeingang eine totale Fehlplanung. Umgekehrt wäre es mehr als nur unschön, wenn die Tramlinien Richtung Innerstadt nicht mehr am gleichen Perron resp. immerhin der gleichen Seite des Platzes fahren würden: Wartende beim 11er würden über den Platz rennen, wenn sie einen 8er einfahren sehen würden und umgekehrt - was wiederum entsprechendes Unfallpotenzial ergibt. Da würde sicher früher oder später jemand z.B. ein vom Aeschengraben einfahrendes Tram übersehen.


    Den 8er wie von der Verwaltung sehnsüchtigst gewünscht nicht mehr in die Innerstadt fahren zu lassen (pro memoria: geplant wird eine Führung ab Bf. SBB via Wettsteinbrücke und Claragraben nach Kleinhüningen), ist aber auch keine akzeptable Lösung. Der Grosse Rat wünscht sich eine solche Führung explizit nicht, die Anwohner dürften auch nicht begeistert sein.


    Theoretisch könnte man den 8er via Elisabethenstrasse zum Bankverein führen und dort direkt hinunter zum Barfi leiten. Das würde aber bedeuten, dass man den gar nicht unbedeutenden Aeschenplatz umfahren würde. Eine sinnvollere Führung als heute der E11-Linie könnte dieses Manko allerdings beheben.


    Wenn der neue Zugang von der Margarethenbrücke zu den Perrons erstellt wird, müsste allerdings der 8er gar nicht mehr zwingend zum Centralbahnplatz fahren, er könnte - wie früher schon - direkt zur Heuwaage hinunterfahren. Würde auch den Zugang zur Innerstadt für das Neubad deutlich verbessern. Allerdings wäre die Markthallenkreuzung auch nicht gerade frei jeglichen Unfallpotenzials, die Wege tendenziell etwas unbequemer, zumindest für Passagiere des 8ers.


    Die Wendemöglichkeit am Bf. SBB wird man nicht so einfach eliminieren können. Allerdings könnte sich mit der Claragraben-Tramstrecke die Möglichkeit ergeben, alle den Centralbahnplatz querenden Linien durchzubinden (einfach bitte nicht den 8er, aber da gäbe es auch andere Möglichkeiten ...). Wäre nicht kostenneutral, dürfte das Tramnetz aber qualitativ spürbar verbessern ...

  • Hätte man damals, wie einst vorgesehen, anstelle des Parkings das Tram unter den Boden verlegt, wären alle diese Probleme nicht da.

    Wer barfuss durchs Leben geht, dem kann man auch nichts in die Schuhe schieben.

  • Wenn wir schon beim Thema Unterirdisch sind.

    Es gab früher mal ne Unterführung, welche vom Bahnhofsvorplatz direkt zu den Gleisen geführt hat.

    Man konnte direkt vom Drämmli runter und am Gleis wieder hoch.

    War schneller als heute mit den Rolltreppen und dem Stau auf der Pasarelle.

    Soviel zum Thema Verbesserung.


    Noch etwas Technisches dazu.

    Eine Unterführung für Personen muss nicht sehr hoch sein, also reicht eine kleinere Rolltreppe/Treppe oder kurze Rampe

    Einer Überführung über Gleise ist immer viel höher, also ne längere Rampe, Treppe oder Rolltreppe

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