BVB und BLT vermarkten Werbeflächen künftig gemeinsam

  • Quelle: BZ Basel, 28.01.2016

  • Zitat

    Die gemeinsame Werbevertriebsgesellschaft wird als Aktiengesellschaft mit einem Beteiligungsverhältnis von 66,6% (BVB) zu 33,4% (BLT) ausgestaltet.
    Die Gesellschaft soll im Endausbau rund fünf Mitarbeitende zählen.


    In den nächsten Wochen erfolgt der Aufbau der neuen Gesellschaft. Der operative Start erfolgt im April 2016.


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    invidis.de 03.02.2016

  • Medienmitteilung


    Basel, 13. April 2016


    Tochterunternehmen der BVB und BLT


    Erfolgreicher Start der Moving Media Basel AG
    Die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) und die Baselland Transport AG (BLT) arbeiten noch enger zusammen:
    Mit der neu gegründeten Moving Media Basel erhalten Werbekunden künftig einen Ansprechpartner für über 510‘000 tägliche Kontakte im öffentlichen Verkehr.
    Der Start der neuen Werbevertriebsgesellschaft wurde heute im Rahmen eines Kundenevents im Café Singer feierlich begangen.
    Mit der Gründung der Moving Media Basel bauen die BVB und die BLT ihre Zusammenarbeit weiter aus.
    Die beiden Unternehmen versprechen sich von der gemeinsamen Tochtergesellschaft höhere Erträge aus der Vermarktung von ÖV-Werbung.
    Bereits bei der Planung und Umsetzung der neuen Haltestellen-Signalisation und der Zusammenführung der beiden Apps arbeiteten die beiden Transportunternehmen zuletzt eng zusammen,
    weitere Projekte befinden sich in der Planung.


    Der 37-jährige Betriebsökonom und Fachmann für Business Development Hans-Georg Bell hat die operative Leitung der Moving Media Basel per 1. April 2016 übernommen.
    „Wir sind überzeugt, mit Hans-Georg Bell die ideale Person für diese anspruchsvolle Aufgabe gefunden zu haben“, zeigt sich Erich Lagler, Verwaltungsratspräsident der Moving Media Basel, erfreut.
    Hans-Georg Bell leitet seit 2013 den Bereich Verkehrsmittelwerbung der BVB (BVBmedia).
    Andreas Büttiker, Vize-Präsident des VR, ergänzt: „Mit Moving Media Basel haben wir eine KMU geschaffen,
    die schnell und flexibel auf Kundenbedürfnisse eingehen und die spezifischen Bedürfnisse des Werbemarktes befriedigen kann.“


    Ziel der Moving Media Basel ist es, den Werbekunden einen Ansprechpartner für über 510‘000 tägliche Kontakte bieten zu können.
    Bisher lief die Vermarktung der Werbe-flächen in und an den Trams und Bussen der BVB und BLT über unterschiedliche Kanäle.
    Die gemeinsame Werbevertriebsgesellschaft wird als Aktiengesellschaft mit einem Beteiligungsverhältnis von 66.6 Prozent (BVB) zu 33.4 Prozent (BLT) ausgestaltet.
    Die Gesellschaft soll im Endausbau fünf Mitarbeitende zählen. Beim Kundenevent informierten sich über 100 Personen aus erster Hand über die Möglichkeiten des neuen Unternehmens.


    Weitere Infos hierzu finden Sie auch unter www.mm-basel.ch.


    Weitere Auskünfte:
    Hans-Georg Bell
    Geschäftsführer Moving Media Basel AG
    Tel.: +41 61 511 48 61
    Email: hans-georg.bell@mm-basel.ch


    www.bvb.ch 13.04.2016

  • Leere Werbeflächen

    Die Mehrheit der neuen BVB-Trams und Busse fahren werbefrei herum.
    Den Basler Verkehrsbetrieben entgehen dabei Millionenbeträge.
    Sprecher Benjamin Schmid spricht von einem «Selbstbeschränkungskonzept».


    «Besser-werben.ch» steht als Dachwerbung auf mehreren BVB-Tram-Anhängerwagen.
    Doch diese Homepage gibt es heute nicht mehr. Sie war bis vor kurzem den BVB angegliedert und sollte helfen,
    Werbung auf Trams und Bussen zu akquirieren.
    Allerdings und ganz augenscheinlich mit beschränktem Erfolg.
    Der Grossteil der neuen Flexity-Trams und Citaro-Busse fahren werbefrei durch die Stadt.
    Der bei den BVB für die Vermarktung von Werbeflächen zuständige Hans-Georg Bell begründet dieses Manko
    mit der neuen Fahrzeugflotte, dem neuen Werbekonzept und anderen Werbeformaten.
    Doch auch bei etlichen älteren Trams und Bussen fehlt die Dachreklame ganz oder teilweise.
    Die verfügbaren Aussenwerbeflächen sind gemäss BVB-Medienstelle nur zu 65 Prozent belegt.


    Fall von Selbstbeschränkung?
    Mit den nicht genutzten Werbeflächen ist den BVB eine rechte Stange Geld entgangen.
    Das zeigen die bis kurzem geltenden BVB-Werbetarife.
    Für eine Dachwerbung (Combino/Flexity) haben die BVB bisher 41'000 Franken pro Jahr verlangt.
    Wer ein ganzes Tram oder einen Bus im Firmenlook gestalten will, die sogenannte Vollwerbung, muss dafür 300'000 Franken hinlegen.
    Über den Daumen gepeilt ist in den letzten Jahren bei Tram und Bus ein Millionenbetrag zusammengekommen.
    «Das Geschäft mit Werbemitteln in und auf unseren Fahrzeugen generiert einen zusätzlichen Ertrag zu den uns zur Verfügung stehenden Mitteln.
    Entsprechend kann nicht von Mindereinnahmen gesprochen werden»,
    entgegnet BVB-Sprecher Benjamin Schmid und spricht von einem «Selbstbeschränkungskonzept».


    Kein Kerngeschäft
    Anders sieht die Situation bei der BLT aus.
    Kaum ausgeliefert, fahren die meisten der neuen Tango-Trams mit Werbung auf dem Dach durch die Gegend.
    25'000 Franken kostet bei der BLT die Dachwerbung. 85 Prozent der BLT-Werbefläche sind verkauft,
    und dies obwohl dort nur ein Mitarbeiter im Nebenjob mit der Akquisition und Betreuung von Werbekunden betraut ist.
    Trotzdem wurde dieser Bereich kürzlich ausgegliedert und der Moving Media AG übertragen.
    «Werbevermarktung gehört nicht zu unserem Kerngeschäft», begründet BLT-Direktor Andreas Büttiker diesen Schritt.
    «Das ungenutzte Potenzial soll nun durch die ganz auf den Werbemarkt fokussierte Firma erschlossen werden.»
    Moving Media ist eine gemeinsame Tochterfirma von BVB und BLT, an der die Basler mit zwei, die Baselbieter mit einem Drittel beteiligt sind.
    Als erster Schritt wurden die Preise harmonisiert. Neu kostet die Dachwerbung auf einem langen Tram 31'000 Franken pro Jahr.
    Bei den BLT betrug sie bisher 25'000 Franken. Zum Vergleich: Die Zürcher Verkehrsbetriebe verlangen dafür 26'000, Bernmobil 15'000 Franken.


    Verschiedene Tarife
    Geschäftsführer von Moving Media ist der frühere BVB-Verantwortliche Hans-Georg Bell.
    Bei den BVB-Fahrzeugen kann er mit etwas günstigeren Tarifen auf Kundenakquisition gegen, bei der BLT muss er dagegen mit höheren Tarifen operieren.
    BLT-Direktor und Moving Media-Verwaltungsratsvizepräsident Andreas Büttiker erwartet dank der Auslagerung in einen rein privatwirtschaftlichen Betrieb für die nächsten fünf Jahren
    Mehrerträge von rund 50 Prozent (800'000 Franken), welche die öffentliche Hand entlasten und den Druck auf Tarifanpassungen reduzieren sollen.
    Falls moving media Basel AG diese Ziele nicht erreicht, zitiert Büttiker Shakespeare und meint lakonisch: «To be or not to be.»


    Staatliche Werbekunden
    Eines haben BVB und BLT punkto Werbung gemeinsam:
    Bei beiden platzieren die lokalen Stromanbieter EBM und IWB Werbung,
    obwohl sie als Quasi-Monopolisten diese gar nicht nötig hätten.
    So fliesst Geld von einer halbstaatlichen Kasse zur anderen.
    Kein Geld erhalten die BVB für das wohl schönste Werbe-Tram: das rot-blaue FCB-Tram.
    «Die BVB hat dieses Tram von sich aus so gestaltet und freut sich, damit ihren Teil zum positiven Image der Fussballstadt Basel beitragen zu dürfen»,
    erklärt BVB-Mediensprecher Benjamin Schmid. Imagetransfer nennt sich das in der Werbebranche, wenn man sich im Glanze der Verdienste anderer sonnt.


    bz 25.05.2016

  • Politische Plakatwerbung neu auch auf Trams und Bussen zugelassen


    Moving Media Basel, die gemeinsame Vermarktungsgesellschaft der Verkehrsbetriebe BVB und BLT,
    lässt neu auch politische Werbung auf den Aussenflächen ihrer Fahrzeuge zu.


    Im August 2016 wurden bereits die Innenwerbeformate zugelassen wurden,
    sind ab sofort auch die Plakatformate F24, F12 und F200 sowie weitere Aussenwerbeformate auf den Fahrzeugen der Basler Verkehrs-Betriebe (BVB)
    und der Baselland Transport (BLT) buchbar.


    Mit der Lockerung der Werbebestimmungen entspreche man einem steigenden Bedürfnis der Werbekunden, heisst es in einer Mitteilung.
    Neu gebucht werden kann politische Werbung für die Formate der Aussenwerbung (F200, F12, F24, Busheck, Dachwerbung).
    Ausgeschlossen bleibt politische Werbung hingegen für Vollwerbetrams und Vollwerbebusse.


    Moving Media behält sich aber wie bisher auch in Zukunft vor, Werbung, die in irgendeiner Art und Weise diskriminierend,
    ehrverletzend oder rassistisch ist oder die Interessen der Verkehrsbetriebe bzw. der Aktionäre von Moving Media (BVB und BLT) verletzt, zurückzuweisen.
    Geregelt sind die Bestimmungen im Detail in den allgemeinen Geschäftsbedingungen.


    «Nachdem bei den Basler Regierungsratswahlen im Herbst 2016 beinahe alle Parteien Hängekartons und Digital Screens in den Trams und Bussen buchten,
    weiten wir nun das Angebot auf die Aussenwerbeformate aus», sagt Moving-Media-Geschäftsführer Hans-Georg Bell in einer Mitteilung.
    «Mit der Liberalisierung der Werbebestimmungen erwarten wir Mehreinnahmen für die Mutterunternehmungen von Moving Media,
    BVB und BLT, und leisten damit einen Beitrag zur finanziellen Entlastung der öffentlichen Hand».


    Moving Media Basel (MMB) ist eine Tochterunternehmung der Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) und Baselland Transport (BLT).
    Das im April 2016 gegründete Unternehmen vermarktet die Werbeflächen in und an Trams und Bussen von BVB und BLT. (pd/hae)


    www.werbewoche.ch 25.04.2017

  • Die Geldgier nimmt kein Ende mehr...


    Lieber Politiker auf einem Fahrzeug als gar keine Einnahmen für Werbung wird man sich hier sagen lassen müssen.

  • Die Geldgier nimmt kein Ende mehr...


    Geldgier, ...., nein, ..., das siehst du völlig falsch! Man ist lediglich kundenfreundlich und setzt deren Wünsche um! :whistling: (Ich denke, ihr versteht dieses Smiley richtig!!)


    Die BaZ schreibt es ja klar und deutlich: "... entspreche einem wachsenden Bedürfnis der Werbekunden."


    Quelle: BaZ vom 26.04.2017

  • (WB-Selbstfahrende Wagen)
    Da hat zum Glück das BAV auch noch was dazu zu sagen.
    Im Notfall muss auch ein automatisierter Zug noch manuell gefahren werden können.
    Also muss Sichtkontakt nach aussen auf den Fahrweg gewährleistet sein.

  • (WB-Selbstfahrende Wagen)
    Da hat zum Glück das BAV auch noch was dazu zu sagen.
    Im Notfall muss auch ein automatisierter Zug noch manuell gefahren werden können.
    Also muss Sichtkontakt nach aussen auf den Fahrweg gewährleistet sein.


    Oooch, .., da kann man kreativ sein, ..., z.B. indem man die Werbung auf ein Rollo aufzieht ... ok, ok, ..., ich hör auf! :D