Swiss Pass / E-Tickets / U-Abo

  • Wenn man unbedingt Geld in die Kasse bringen will, sollte man darüber nachdenken, dass U-Abo z.B. analog zu den Tageskarten in 2 Preisgebiete zu trennen. Was brauch als Pendler im Kanton Basel-Stadt eine Jahreskarte, die bis Frick und Tecknau gilt, wo ich keine fünf Mal im Jahr bin...

  • Bei einer Zonierung würde dafür ich kein U-Abo mehr lösen. Nur für in der Stadt brauche ich es nicht. Für Ausflüge würde es sich nicht mehr lohnen, weil sie nicht immer in den selben Zonen wären.


    Und in Bern oder Zürich zahlt man nur für die Stadtzone etwa gleich viel wie bei uns für das ganze Verbundsgebiet.


    Aber das wurde ja vor einigen Jahren auch politisch ausdiskutiert (zumindest für eine gewisse Zeit).

  • Genau der falsche Ansatz.

    Leute, denen keine flexible Arbeitszeit möglich ist, werden unschuldigerweise mit höheren Arbeitsweg-Kosten bestraft!

    Meine Rede. Das Problem ist, dass solche Ideen mittlerweile auch national diskutiert werden (von wegen Mobility Pricing).

    Und gerade die Abos haben den angenehmen Nebeneffekt, dass sie die Kunden auch ausserhalb des Pendelns in den öV locken. Eine Abschaffung wäre da kontraproduktiv. Worüber aber man diskutieren könnte, wäre ein moderater Preisaufschlag.


    Es geht bei solchen Ideen (die meisten aus den Kreisen von öV-kritischen Politikern kommen) stets darum, die Subventionen für den öV zu reduzieren, bzw. die Mehrkosten für die HVZ-Verkehre dem Kunden zu verrechnen. Dass nun sogar öV-freundliche Kräfte die Idee unterstützenswert finden, ist bedenklich.