Betriebsstörungen & Unfälle- BVB & BLT 2015

  • Wegen einer Demo war zwischen Dreirosenbrücke und Claraplatz heute Nachmittag zeitweise kein Trambetrieb möglich.
    Die Linie 8 wurde zwischen Dreirosenbrücke und Claraplatz via Riehenring umgeleitet, was zu noch mehr Verspätung führte weil in Weil schon Chaos war.
    Die Linie 17 wurde zwischen Dreirosenbrücke und Schifflände via Dreirosenbrücke - St. Johann umgeleitet.
    Leider sind wir zu spät auf der Dreirosenbrücke angekommen, hat nur noch für ein Rückschuss mit Tango 156 gereicht.
    19.12.2015

  • Ich hab dafür noch ein paar Bilder vom St. Johanns- Tor

    Dateien

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    17 Millionen verkaufte Tickets, davon kann Lady Gaga nur träumen.

  • Unfall zwischen Bankverein und Aeschenplatz. Wir standen am Tellplatz, die Anzeigen waren ausgestiegen. Eine eigentliche Info gab es nicht. Irgendwann kamen dann wieder Fahrzeuge, allerdings weiter ohne eigentliche Kommunikation. Einer war angeschrieben mit 15, Ziel Bruderholz. Fuhr aber aus Güterstrasse am Tellplatz geradeaus auf Linie 16 nur bis Jakobsberg.


    Nicht dass die BVB schuld sind am Unfall, aber die Fahrgastinfo war unterirdisch. Nämlich null.

  • Um 10:30 Uhr war die Störung am Bankverein behoben und die betroffenen Linien verkehrten wieder auf den Stammlinien.
    In den Fahrzeugen wurde mehrfach eine Info zum Unfall durchgegeben.

  • Das erklärt den 15er am Badischen Bahnhof.


    Ich denke, dass wenn so ein neuralgischer Punkt wie heute betroffen ist, die Verantwortlichen der BVB derart beschftigt sind mit Koordinieren, dass DFI Infos mal untergehen, rsp. Sekundär behandelt werden. Und wenn es ja Durchsgen gab, dann ist das ja auch eine Info. Bis vor ein paar Jahren sogar der maximale Standard.

    Gerne erinnern wir uns an die Zeit, als der grosse FC Grenzach die Bundesliga dominierte und in der Champions League die Massen überraschte...


    Abkürzungen

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Dome ()

  • Alles schön und gut. Das Problem ist dabei nur, dass die Verantwortlichen übersehen, dass es da noch Fahrgäste gibt, die an diversen Stationen in den Aussenquartieren auf ihr Tram bzw. ihren Bus warten und von jedem Informationsfluss abgeschnitten werden.


    Es gab draussen weder brauchbare Anzeigen noch Durchsagen - also nada. Es kam ganz einfach nichts rüber. Als Nachtrag sei noch angemerkt, dass stattdessen 3er und ein Tango die Güterstrasse daherkamen. Nur nützte das denjenigen, die auf 15 oder16 warteten, herzlich wenig. Könnte man da in solchen Situationen nicht vielleicht ein Shuttle aus dem nächsgelegenen Depot aufbieten, um die Leute abzuholen?


    Apropos DFI: an wenig frequentierten Stationen in den Aussenquartieren sind sie umso nötiger, da hier keine Kundenlenker etc. da sind und auch keine Leute, welche Infos weitertragen. Es würde doch jeweils einer reichen, der beide Richtungen anzeigt - so von wegen der Kosten und so.

    Ich bin auch ein Pendlerman.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von luesker ()

  • Ich denke, dass wenn so ein neuralgischer Punkt wie heute betroffen ist, die Verantwortlichen der BVB derart beschftigt sind mit Koordinieren, dass DFI Infos mal untergehen, rsp. Sekundär behandelt werden. Und wenn es ja Durchsgen gab, dann ist das ja auch eine Info. Bis vor ein paar Jahren sogar der maximale Standard.


    Dieses Argument kann ich nicht gelten lassen. Auch wenn die Störung an einem neuralgischen Ort war, so muss das Störungsmanagement so aufgebaut sein, dass die DFI nicht vergessen gehen. Ich gehe davon aus, dass die Verantwortlichen auf der Leitstelle über entsprechende Checklisten für solche Fälle verfügen. Darum hat luesker Recht; eine solche Fahrgastinformation ist "unterirdisch"

  • Bei der BVB fehlt offenbar eine ISO-Zertifizierung, welche solche Abläufe regelt, bestimmt und kontrolliert.

  • Wer einmal das "Glück" hatte, zum Zeitpunkt eines solchen Ereignisses auf der Leitstelle zu Gegend gewesen zu sein, kann nachvollziehen wie es trotz Checkliste dazu kommen kann, dass man vergisst die DFI zu füttern ^^
    Klar ist das für alle Fahrgäste doof, und ich möchte auch wissen wieso kein Tram kommt, aber machen das andere Verkehrsbetriebe besser? Ich kann selber von solchen Vorkommnisse berichten, wo ich aber eine Stunde ohne Infos auf das nächste Bähnli warten musste...kein DFI kein Personal, nada...
    Und zudem ist das der heutige Zeitgeist, das man immer über alles informiert ist (oder das Gefühl hat, es zu müssen), aber leider ist es nicht möglich oder nur sehr schwer eine so "schwammige" Masse von Fahrgästen (man möge mir die flapsige Formulierung verzeihen) zeitnah und flächendeckend zu informieren.
    Aber ja, eine DFI Info hätte schon sehr viel gebracht :thumbup:



    Apropos DFI: an wenig frequentierten Stationen in den Aussenquartieren sind sie umso nötiger, da hier keine Kundenlenker etc. da sind und auch keine Leute, welche Infos weitertragen. Es würde doch jeweils einer reichen, der beide Richtungen anzeigt - so von wegen der Kosten und so.


    Weisst du wie viel ein solches Ding kostet? Da bekommt man einen gut ausgestatteten Kleinwagen dafür. So von wegen Kosten und so :D

    Sogar ein Specht hat Erfolg, weil er seinen Kopf benutzt! 8|

  • Aha, aber das mit den Kosten kann ich nur bedingt gelten lassen. Wenn schon an gewissen Stationen offenbar eine neue Generation kommt und anderswo gar nix? Wie schon gesagt, ich wäre dafür, einer pro Haltestelle, vier Zeilen. Anstatt manchmal zwei oder mehr davon am gleichen Ort.


    Als Bsp.. Bahnhof Adliswil, also Agglo. Da steht einer, etwas grössere Ausgabe, und dient mehreren Buslinien (151, 152, 153, 156, 184, 185) und das geht bestens. Kann man das in Basel City nicht? Warum am Tellplatz vier Stück, auf dem Bruderholz null? Finde ich nicht wirklich logisch.


  • Genau das darf eben nicht passieren. Auch die SBB kennt dieses Problem. Klar gibt es gleich zu Beginn die "Chaosphase", das ist verständlich. Trotzallem ist der Kundeninformatione eine hohe Priorität einzuräumen. 1988 durfte ich als junger Betriebsdisponent in der Zugafertigung auf dem Basler Bahnhof tätig sein. In der Instruktion durch den damaligen Stellvertreter des Bahnhofinspektors wurde uns diese Kundeninformation eingetrichtert und zwar jeweils mit der Aussage: "wenn der Zug auch nur zwei Minuten verspätet abfährt, sind dies für den Reisenden zwei lange Minuten. Wenn er aber weiss, was der Grund dafür ist und wann es etwa weitergeht, akzeptiert er in der Regel diese Verspätung"

  • Da gebe ich dir grundsätzlich Recht.
    Bei der BVB sind diese 2Minuten in das sofortige Eingreifen in den Betrieb aber womöglich die entscheidenden um ein viel grösseres Chaos zu verhindern.
    Dazu kommt noch, dass sich die Leitstelle zuerst selber ein Bild von der Lage verschaffen muss. Sie kann nicht über etwas informieren, wo sie selber nicht mal weiss was Sache ist...


    Ich möchte vor allem um ein wenig mehr Verständniss bitten, auch in den Leitstellen arbeiten nur Menschen... Und hinterher ist man immer klüger und hätte es besser machen können...

    Sogar ein Specht hat Erfolg, weil er seinen Kopf benutzt! 8|