Salina Raurica: Tramverlängerung Linie 14

  • Betrieblich gesehen wäre es unvernünftig, auf die Schlaufe im Pratteln zu verzichten.


    Betrieblich betrachtet magst du recht haben ... aber aus raumplanerischen Sicht dürften hier wohl bereits weitergehende Ideen vorhanden sei, umsomehr nördlich von der Schlaufe gerade eine Grossüberbauung realisiert wird.

  • Auch wenn es noch ein paar Jahre dauern wird, bis das erste Tram nach Augst fährt (Baubeginn wahrscheinlich im Jahr 2020), gibt es doch wieder ein paar Neuigkeiten zur Tramverlängerung.
    Anbei ein paar Bilder und ein Factsheet (Stand März 2015).


    Weitere Infos unter: http://www.salina-raurica.ch/p…rlaengerung-tramlinie-14/


  • Betrieblich betrachtet magst du recht haben ... aber aus raumplanerischen Sicht dürften hier wohl bereits weitergehende Ideen vorhanden sei, umsomehr nördlich von der Schlaufe gerade eine Grossüberbauung realisiert wird.


    Da hast du Recht. Die bisherigen Pläne lassen darauf schliessen, dass die bisherige Wendeschlaufe zurückgebaut wird.

  • Ich habe glaublich gestern in der BaZ etwas gelesen, wonach die Planung des Verlaufs der neu zu gestaltenden Hauptstrasse 3 zwischen Schweizerhalle und Augst (Gemeindegebiet Pratteln) soweit abgeschlossen und die Finanzierung gesichert sei. Demnach werden die Bauarbeiten für die neue Hauptstrassenführung wohl bald in Angriff genommen.


    Aber wie geht es mit der Verlängerung des 14ers weiter? Weiss jemand etwas? Inbezug auf das Tram stand nichts in dem Zeitungsbericht.

  • Ich habe glaublich gestern in der BaZ etwas gelesen, wonach die Planung des Verlaufs der neu zu gestaltenden Hauptstrasse 3 zwischen Schweizerhalle und Augst (Gemeindegebiet Pratteln) soweit abgeschlossen und die Finanzierung gesichert sei.


    Soweit ist man noch nicht. Vom 16. November bis 15. Dezember 2015 findet die Planauflage zum Projekt statt. In dieser Zeit können die Projektunterlagen in den Gemeindeverwaltungen Augst und Pratteln (oder hier Online als Downloads) eingesehen werden.


    "Im nächsten Sommer soll der Landrat eine Kreditvorlage für die weitere Projektierung und den Bau erhalten. Das gesamte Projekt – Landerwerb, Projektierung, Neubau der Strasse und Rückbau – dürfte rund 70 Millionen Franken kosten. Stimmt das Parlament dem Kredit zu, könne aus heutiger Sicht 2016 oder 2017 mit den Vorarbeiten begonnen werden. Die Baudauer wird auf drei Jahre geschätzt. Demnach könne die neue Kantonsstrase 2019 oder 2020 in Betrieb genommen werden. Die heutige Rheinstrasse wird zu einer Langsamverkehrsachse umgebaut. Die Verlegung der Rheinstrasse ist Teil der Gesamtplanung Salina Raurica."


    Quelle: bazonline.ch

    Informationen zur Tramverlängerung der Linie 14 finden sich unter http://www.salina-raurica.ch/p…rlaengerung-tramlinie-14/
    Man ist jedoch hier, gegenüber der Grobplanung, bereits im Rückstand. Eine Realisierung bis 2020 dürfte, angesichts der klammen Finanzen im Kanton BL, eher unwahrscheinlich sein.

  • Statt an der Tramverlängerung (welche in meinen Augen allerdings unbedingt eine fahrplanmässige Abstimmung auf die S-Bahn-Anschlüsse in Pratteln haben muss) sollten viel mehr Zweifel an der Verlegung der Rheinstrasse wachsen. Diese verursacht neben hohen Kosten einen grossen Bau- und Kulturlandverlust (inkl. Naturschutzgebieten und Beeinträchtigung der alten Salzbohrtürme), ohne gleichzeitig die Erschliessung des Gebiets wirklich zu verbessern. Die Erschliessung könnte genau so gut ab der bestehenden Rheinstrasse erfolgen, indem die zwei geplanten Kreisel statt an der Neubaustrasse einfach an der bestehenden Strasse erstellt werden. Mit dem Anschluss der neuen Strasse so nahe beim Autobahnanschluss Liestal sehe ich zudem die Gefahr, dass letzterer durch Rückstau beeinträchtigt wird, wovon auch die Buslinie 81 (einmal mehr) betroffen wäre.


    Link zum Projekt

  • Da Ziel der Verlegung ist aber auch, das Wohngebiet Längi und Rheinlehne von den Emmisionen des Durchgangsverkehrs zu entlasten. Gleichzeitig will man den Verkehr (Hauptstrasse / Autobahn) bündeln. Ob der Anschluss Seite Liestal verbesserungswürdig ist, darüber lässt sich streiten.

  • Die Rheinstrasse muss in diesem Bereich neu verlegt werden, weil die immer wieder stinkende ARA Pratteln (Abwasserreinigungsanlage) saniert und erheblich vergrössert werden muss und daher Platzbedarf besteht, der die bisherige Rheinstrasse tangiert. Die Vergrösserung der ARA steht im Zusammenhang mit den gewerblichen Ueberbauungen Salina Raurica.

  • Die neue Strasse wird in unmittelbarer Nähe zur ARA verschoben ... die ARA ist somit nicht der Grund für die Verlegung. Im Gegenteil: Flächen, die von der ARA vorgehalten wurden, sollen teilweise für die Standortentwicklung genutzt werden. Ursprünglich wurde auch eine Verlegung der ARA geprüft, aber aufgrund der hohen Kosten und der nicht vorhandenen Vorteile mittlerweile verworfen.

  • Bin ja mal gespannt, ob Sabinchen P im Pleitekanton wirklich die Kraft und den Willen hat, ein solches Projekt zu verwirklichen. Da wären ja noch die Doppelspur Laufental, die Sanierung Allschwil (Baslerstrasse), die Notsanierung der Brücke A22 Liestal...