zukünftige Baustellen BVB/BLT

  • Die behindertengerechte Haltestellen mit ihren hohen Stolperfallen scheinen auch geeignet zu sein neue Behinderte zu generieren.
    Eigene Sichtung:

    Letzte Woche ist am Badischen Bahnhof eine ältere Frau auf die Traminsel hoch gefallen.
    Heute lag eine ältere Frau bei der Haltestelle Rheingasse im „Graben“


    und das sind bei weitem nicht die einzigen Stürze die ich beobachten konnte.

    Bin mal gespannt wann die erste Klage kommt.

  • Für die nächsten BLT-Haltestellen, die gemäs BehiG umgebaut wurden, wurde das ordentliche Plangenehmigungsverfahren eröffnet. Es sind dies die Haltestellen: Zollweiden, Baselstrasse, Arlesheim Dorf und Dornasch Bahnhof.


    Quelle: Amtsblatt BL vom 30.01.2020

  • Dornach Bahnhof überrascht mich sehr, wurde der Bahnhof doch erst vor 10 Jahren komplett umgebaut, ich dachte dieser würde das BehiG bereits erfüllen.

    Wurden diese Umbauten nicht Behig-komform ausgeführt, bzw. was "fehlt" der Hst. noch für die Erfüllung der Vorgaben?

  • Ist ja (zumindest aus heutiger Sicht) auch doof, dass man diese 5 cm nicht bedacht hat.


    Interessant fände ich noch die Frage, ob man das Perron einfach auf der einen Seite 5 cm erhöhen könnte oder ob dann das leichte Gefälle Richtung Bahngleis (falls das jetzt die richtige Höhe hat) ein Sicherheitsproblem wäre. Dann müsste man wohl das 10er-Gleis 5 cm tiefer legen, was sicher einfacher gewesen wäre, wenn man es von Anfang an getan hätte.

  • Somit sind die städtischen Anwohner in der Breite vom direkten Innerstadt Anschluss beraubt.

    Und das erst noch weil BL diese Schnapsidee hat.

    Ich glaube kaum, dass das in Birsfelden durchgeführt wird.

  • Ein uraltes Projekt ... und kaum dringen erste Informationen durch, werden schon wieder vordergründig zuerst einmal Vor- und Nachteile gegeneinander ausgespielt. Man kann beim Thema Aeschenplatz nur scheitern, ..., egal ob man was tut oder nicht ... :/

    Platz für Velos und Fussgänger statt Chaos: Aeschenplatz soll umgestaltet werden

    Quelle: bz-Online vom 02.06.2020

  • Naja, wenn man so Sachen liest wie 2x Wechsel auf Linksverkehr oder Umleitung des 15ers durch die Gartenstrasse, dann ist die erste Reaktion natürlich *facepalm*. Wenn man einen kommunikativen Schlamassel verhindern will, müsste das Baudepartement offensiver kommunizieren und frühzeitig Pläne sowie Erläuterungen dazu liefern.

    So aber wird Wessels die Tradition der am Aeschenplatz gescheiterten Regierungsräte fortführen ...

  • Bei der "Kommunikationsfrage" bin ich grundsätzlich einverstanden. Nur ist es leider vermehrt so, dass Informationen vor der eigentlichen und geplanten Kommunikation immer öfters über irgendwelche "interne leckende Quellen" an die Öffentlichkeit gelangen und dort als Halbwahrheiten veröffentlicht werden. Dies haben wir in den vergangenen Wochen rund um die Thematik "Corona" immer wieder feststellen müssen (nucht nur Region/Schweiz, sondern weltweit). Damit wird jegliche Möglichkeit "offensiv" und planmässig zu kommunizieren zu Nichte gemacht, da man dann gleich wieder in die Abwehr- und Richtigstellungshaltung gedrängt wird.

  • Man könnte ja einfach von vorne weg auf ausgefeilte Offensivkommunikationskampagnenstrategieplanungen verzichten und Pläne von Beginn an einfach offenlegen und Details auch begründen.


    Zum Beispiel "Linksverkehr damit Innenperron möglich ist" (das dürfte ja wohl der Grund sein, aber eben, man kann es nur raten). Ob das sinnvoll ist, kann sicher hinterfragt werden, aber so erfahren die Öffentlichkeit und die Medien auch die Überlegungen hinter den Plänen. So würde es dann viel weniger den Eindruck von "die spinnen doch" erzeugen.


    Ich glaube die Leute würden sich viel ernster genommen fühlen, wenn man die Kommunikation *weniger* ausgefeilt "PR-mässig" daher kommen würde. Dann gäbe es auch das Problem von im voraus veröffentlichten Halbwahrheiten nicht.