Zukunft Waldenburgerbahn (WB) Projektierung u. Realisierung Infrastrukturmassnahmen

  • Ich nehme gerne noch Bezug auf diese Thematik.
    Ausschreibungen sind ein heikles Thema. Deshalb gilt es behutsam damit
    umzugehen. Deshalb möchte ich gerne ein paar Dinge klar stellen.


    Der „Spiegel“ ist ein internes Info-Blatt für
    Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BLT, dessen Inhalt eigentlich nicht für
    ein Forum bestimmt sind.


    Richtigstellung:


    In der aktuellen Ausgabe ist nicht die Rede von einem Tango,
    der beschaffen wird. Es steht dabei lediglich, dass 10 45m lange
    Zweirichtungsfahrzeuge beschaffen werden, die in Doppeltraktion verkehren
    können. Das Wort „Tango“ wird einmal verwendet, und dies wiederum lediglich im
    Zusammenhang mit dem Führerpult und dessen Bedienkonzept, welches jenem entsprechen
    soll. Ein solches kann aber auch in einem Bombardier-Fahrzeug eingebaut werden,
    da viele Tasten im Tango ja auch bereits bekannt waren von den modernisierten
    200ern her. Es dürfte eigentlich ja logisch sein, dass eine Firma vor einer
    Ausschreibung nicht erwähnen kann, dass dieses oder jenes Fahrzeug beschafft
    wird, sonst würde es ja keine Ausschreibung benötigen. Es gibt im Hause Stadler
    zudem auch noch andere interessante Fahrzeuge, wie übrigens auch bei anderen,
    in Frage kommenden Lieferanten, die sich für die WB-Strecke eignen würden. Das sich Stadler selber
    auch ins Spiel bringt und als Favorit verkauft, ist aus deren Sicht nach soeben erfolgter, erfolgreicher
    Tangoablieferung nachvollziehbar.
    Warten wir ab, ob die BLT alleine ausschreibt, oder in einem Konsortium, und
    welche Firmen mit welchem Typ oder Typen eingeben.

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  • Der Bahnhof Waldenburg soll nach Plänen von Bachelard Wagner Architekten gebaut werden. Dieses Basler Team hat eine zwölfköpfige Jury einstimmig aus 17 Offerten ausgewählt. Bis Ende Jahr soll das Vorprojekt auf dem Tisch liegen.


    Der Bahnhof-Neubau in Waldenburg ist Teil der Totalerneuerung der Waldenburgerbahn (WB). Bei dieser werden insbesondere die Schienen von der alten Sonder-Schmalspur von 75 Zentimetern auf die übliche Einmeter-Schmalspur umgebaut und das gesamte Rollmaterial ersetzt. Künftig wird die WB mit der doppelten Anzahl Züge unterwegs sein.


    Am bestehenden Bahnhof in Waldenburg fehlen dazu nicht nur Depot-Plätze, sondern die künftigen Züge werden auch länger sein als die alten. Als Endstation sind zudem Bushaltestellen und Passagier-Wartegelegenheiten mitzuplanen. Überdies sind dort Unterhalts-Werkstätten einzurichten und ein Stellwerk zu ersetzen.



    Das Siegerprojekt von Bachelard Wagner Architekten trenne Publikums- und Betriebsräume klar und wirke sich positiv auf den nördlichen Ortseingang aus, teilte die Baselland Transport (BLT) am Donnerstag mit. Zudem sei das Kosten-/Nutzen-Verhältnis "überzeugend", liess sich BLT-Direktor Andreas Büttiker zitieren.


    38 Millionen
    Die Kosten für den Bahnhof-Um- und -Neubau in Waldenburg schätzt die BLT derzeit auf rund 38 Millionen Franken. Davon entfällt etwa die Hälfte auf die Schieneninfrastruktur. Unter dem Strich wird die WB-Totalerneuerung auf 250 Millionen Franken geschätzt - das Bundesamt für Verkehr hat dafür 170 Millionen Franken eingestellt.


    Die WB-Umbauten werden zeitlich koordiniert mit dem umfassenden Umbau des SBB-Bahnhofs Liestal; 2022 fährt die WB deshalb ein Jahr lang mit Bussen statt als Bahn. Der Umbau des Bahnhofs Waldenburg soll - sofern der Bund grünes Licht gibt - Mitte 2020 beginnen. Seine Inbetriebnahme ist im Dezember 2022 geplant.


    Die WB war im vergangenen Jahr in die BLT integriert worden. In der BLT waren 1974 bereits die früheren Birsigtalbahn (BTB), Birseckbahn (BEB), Trambahn Basel-Aesch (TBA) und Basellandschaftliche Überlandbahn (BUeB) aufgegangen. Die WB behält dabei ihren Namen.


    Quelle:
    http://barfi.ch/News-Basel/Bah…helard-Wagner-Architekten

    Kein Mensch ist Perfekt. Also darf auch jeder Rechtschreibfehler machen.

  • Hier die offizielle Medienmitteilung:


    Der Bahnhof Waldenburg wird im Rahmen des Umbaus der Waldenburgerbahn bis 2022 vollständig neu gebaut. Gewonnen hat das Studienauftragsverfahren das Team Bachelard Wagner Architekten aus Basel. Mit dem Siegerprojekt entsteht ein attraktiver Ort für die Bevölkerung und ein neuer Stützpunkt für den Bahnbetrieb in Waldenburg.


    Waldenburg, 9. Februar 2017. „Den Projektverfassern gelingt es in ausgezeichneter Art und Weise, die hohen Ansprüche sowohl an eine identitätsstiftende Architektur wie auch an einen optimal organisierten Fahrgast- und Unterhaltsbetrieb miteinander zu verbinden“, erklärte BLT-Direktor Andreas Büttiker anlässlich einer Medienkonferenz in Waldenburg. Das vorliegende Projekt schaffe einen attraktiven Ort für die Bewohner und Besucher.


    Dem Bahnhof Waldenburg kommt bei der Erneuerung der Waldenburgerbahn eine Schlüsselrolle zu. Neben seiner Funktion als Endhaltestelle beherbergt der Bahnhof auch das Depot und die Werkstätten für den Unterhalt. Gleichzeitig bietet er der Bevölkerung von Waldenburg eine Einkaufsmöglichkeit. Ausserdem dient er als Umsteigeknoten für die Zubringer-Buslinien.


    Aufgrund dieser anspruchsvollen Rahmenbedingungen initiierte die BLT – seit 2016 federführend verantwortlich für das Erneuerungsprojekt der Waldenburgerbahn – ein Studienauftragsverfahren, vergleichbar mit einem Wettbewerb. In einer öffentlichen Ausschreibung wurden in einer ersten Phase aus 17 eingegangenen Offerten fünf Planer-Teams evaluiert, welche danach während sechs Monaten einen konzeptionellen Vorschlag erarbeiten konnten.


    Im Anforderungsprofil der BLT wurden nicht nur die technischen resp. bahnspezifischen Spezifikationen definiert, ein besonderer Wert betraf die städtebauliche Einordnung in den Siedlungskontext der Gemeinde Waldenburg.


    Folgende Punkte galt es ferner zu beachten:
    - Identitätsstiftender Ankunfts-/Abfahrtsort mit öffentlicher Wahrnehmung
    - Berücksichtigung der Kundenbedürfnisse mit kurzen Verbindungswegen
    - Schaffung eines attraktiven öffentlichen Orts mit Einkaufsmöglichkeit
    - Gestaltung einer attraktiven Verkehrsdrehscheibe
    - Trennung zwischen Unterhalt und öffentlichem Bereich
    - Effiziente Betriebsabläufe, kurze Kommunikationswege
    - Optimales Kosten-/Nutzen-Verhältnis
    - Genügend Abstellmöglichkeiten für die neuen Fahrzeuge
    - Landschaftsarchitektonischer Ausdruck


    Das Beurteilungsgremium setzte sich wie folgt zusammen:
    - Fachpreisrichter:
    - Micheal Roth (Diener & Diener Architekten), Vorsitz
    - Heidi Rieder (Rosenmund + Rieder Architekten), Stv. Vorsitz
    - Marcello Mazzei (Lemmen Mazzei Architekten)
    - Beat Rösch (Stauffer Rösch Landschaftsarchitekten)


    - Sachpreisrichter:
    - Andrea Kaufmann (Gemeindepräsidentin Waldenburg)
    - Andreas Büttiker (Direktor BLT)
    - Reto Rotzler (Leiter Infrastruktur BLT)


    - Experten:
    - Kantonale Denkmalpflege
    - Kommunales Baurecht
    - Bauökonom
    - Betriebsabläufe (BLT)
    - Verkehrs-/Bahningenieur


    Nach einer Zwischenpräsentation erfolgte im Dezember 2016 die Präsentation der definitiven Projekte. Das Gremium beurteilte anhand von Plänen und Architekturmodellen die einzelnen Projekte; es entschied sich einstimmig für das Konzept des Planer-Teams Bachelard Wagner Architekten.


    Das Siegerteam setzt sich wie folgt zusammen:
    Architekt: Bachelard Wagner Architekten AG, Basel
    Bahningenieur: EBB AG, Liebefeld
    Verkehrsingenieur: Roduner BSB + Partner AG, Liebefeld
    Landschaftsarchitekt: w + s Landschaftsarchitekten AG; Solothurn


    Beurteilung des Siegerprojekts
    Der nördliche Ortseingang nach Waldenburg wird künftig klarer und attraktiver in Erscheinung treten. Bahnhof, Friedhof und Villa Gelpke in ihrer Nachbarschaft werden jeweils in ihrer eigenen Identität gestärkt. Die klare Trennung zwischen den Räumen für das Publikum und jenen des Betriebs erlaubt auf der einen Seite sichere wie bequeme Ankunfts-, Abfahrts- und Umsteigebedingungen sowie mit dem Bahnhofsplatz und dem gut sichtbaren Kiosk ein attraktives Angebot für das öffentliche Leben des Städtchens Waldenburg. Auf der anderen Seite kann der Bahnbetrieb mit optimalen Arbeitsbedingungen sicher und effizient betrieben werden.


    Geprüft wurde neben den bahntechnischen, funktionalen und städtebaulichen Anforderungen auch das Kosten-/Nutzen-Verhältnis. Büttiker: „Und das ist bei diesem Projekt überzeugend herausgekommen.“


    Mit der Publikation des Siegerprojekts wird gleichzeitig auch die Weiterentwicklung des Konzepts von Bachelard Wagner für die Neugestaltung des Bahnhofareals Waldenburg gestartet. Bis Ende 2017 soll das genehmigte Vorprojekt erarbeitet sein. Ende 2018 ist das Baubewilligungsverfahren beim BAV eingeleitet, um mit dem Bau voraussichtlich Mitte 2020 beginnen zu können. Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2022 wird der neue Bahnhof Waldenburg in Betrieb genommen.


    Medienmitteilung BLT vom 09.02.2017

  • Danke für den Link. Eine kleine Bemerkung zum Deutsch: Die hier gewählte Konstruktion ist a) hässlich und b) untauglich. Wurde jetzt eine riesige Chance verpasst oder ist die verpasste Chance riesig? Viel besser wäre: "Riesige Chance verpasst". Das dürfte wohl die Aussage sein, die die Autorin oder der Autor gemeint hat.

    Der Beitrag ist als Anregung zu verstehen, die Kollegen und Kolleginnen mögen beim Verfassen der Beiträge versuchen, solche modische Sprachtorheiten zu vermeiden. Die Presse ist in dieser Hinsicht nicht immer ein gutes Beispiel.

  • ob es das braucht umzubauen ich meinte nein neue züge ja es fahrt doch e keiner mit auser in den stosszeiten der kanton hat e kein geld wie das übrisige projekt in st.gallen troegnbahn mit apenzeller bahn verbinedn wo keiner nutzen will die kantone haben einfach zuviel geld für projekte die keiner braucht aber bei alten und behinderten sparen das kann mann typisch politiker