Zukunft Waldenburgerbahn (WB) Projektierung u. Realisierung Infrastrukturmassnahmen

  • "Tschuldigung".
    War schon lange nicht mehr im Verkehrshaus.(Schande über mich)
    Klar, eine Lok genügt.
    Evtl. gibt es (Kauf) - Interessenten, bei Museumsbahnen mit entsprechender Spurweite

  • was hat den der 105er mit der Waldenburgerbahn zu tun,
    diese Verbindung dieser zwei verschieden Fälle finde ich sehr mühsam.


    Können wir den 105 mal aus dieser Geschichte, mit der er nichts, aber wirklich nichts zu tun hat, mal aussenvor lassen?

  • Der VDWB hätte so oder so Mühe gehabt, die Modernisierung der WB zu überleben.
    Eine neue Bleibe zu erstellen (Depot, Wekstätte), die Revision der 3 B, später die Umspurung zu finanzieren, ein eigenes EVU zu Gründen, ...ein Ding der (finaziellen) unmöglichkeit !! Da hat der Landrat und schlussendlich auch die BLT den Todesstoss klar gegeben..


    Ja wirklich schade ;(

    Einmal editiert, zuletzt von Tinu ()

  • Es gibt definitiv keine Abschiedsfahrt! Das Personal hat seid 2014 keine Stunde Fahrpraxis geleistet, die Kesselinspektionen wurden bereits auf Eis gelegt und die Wagen dürfen auch nicht mehr verwendet werden, solange keine Revision vorgenommen wurde.


    Die letzte Fahrt fand am 8. November 2014 statt, liess hier.


    Die Hintergründe


    Ich habe mir auch keine öffentliche Abschiedsfahrt gewünscht. Dass das schon rein rechtlich nicht geht ist mir klar. Eine nicht öffentliche Fahrt Waldenburg - Liestal als Dienstfahrt wäre sicher hinzubekommen mit Goodwill. Aber auch der ist offensichtlich Mangelware.


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  • @Dome
    Depot hat den 105er als Vergleich erwähnt, inbezug darauf, dass die BLT offenbar kein Interesse an historischen Schienenfahrzeugen hat.
    Klar, 105 und WB haben nichts miteinander zu tun. Aber eben, es war offensichtlich als Vergleich gemeint.

  • Ein Vergleich der ein wenig hinkt, da eine WB-Lok schon museal erhalten ist, von der 100-er Serie aber mit grösster Wahrscheinlichkeit kein Fahrzeug erhalten bleiben wird.

  • Offenbar besteht immer noch das Bedürfnis darüber zu reden ...

  • von der 100-er Serie aber mit grösster Wahrscheinlichkeit kein Fahrzeug erhalten bleiben wird.


    Es ist noch viel zu früh, um solche Diagnosen aufzustellen. Man sehe und staune nur, wie 16 der 20 DüWag der 1. Generation immer noch fahren und regelmässig Totalrevisionen unterzogen werden....

  • Es liegt natürlich auf der Hand, dass die BLT nun versucht Synergien zu nutzen, indem man eine WB-Version des BLT-Tangos ins Auge fasst. Wenn aber der Besteller schon vor der Ausschreibung das favorisierte Fahrzeug herumzeigt, dann wird die Motivation von Mitbewerbern noch geringer, eine Offerte einzureichen womit die Gefahr besteht, dass die Ausschreibung zur Pro Forma-Angelegenheit mit nur Stadler als Bewerber wird.


    Man kann die AB-Version des Tango schon als Vergleichsbeispiel nehmen. Nur sollte man dabei auch die Unterschiede ggü. einer allfäligen WB-Variante aufzeigen. Sonst glaubt der Kunde noch, die neuen Fahrzeuge würde auch acht Mio kosten. Denn die Appenzeller Version des Tango ist eine Spezialausführung für die 80 Promille Steilrampen in St. Gallen. Heisst mehr Leistung (1600 statt 750 kW) und länger (51.8 Meter statt 44) als die BLT-Variante, heisst aber auch viel höhere Kosten; bzw mit über 8 Mio. kostet der AB-Tango rund drei (!) Mio. mehr als die BLT-Variante. Ich gehe davon aus, dass eine WB-Variante kürzer, weniger leistungsfähig und damit auch billiger würde. Nach meinem Stand des Irrtums war mal von max. 36 Meter langen Fahrzeugen die Rede.

    Einmal editiert, zuletzt von oberländer ()

  • Die BLT plant zehn Tangos mit einer länge von je 45 Metern zu beschaffen. Die Zweirichtungsfahrzeuge werden 2.40 Meter breit und besitzen 90 sitz- und 100 Stehplätze. Sie besitzen auf den beiden Seiten jeweils fünf einstiegstüren im Niederfluhrbereich. In den Stosszeiten ist zudem geplant dass man in Doppeltraktion fahren kann also einen 90 Meter zug bilden kann.



    quelle: Baselland Transport AG, Spiegel (Mitarbeiter Zeitung)

    3 Mal editiert, zuletzt von Riehener ()

  • Die BLT plant zehn Tangos mit einer länge von je 45 Metern zu beschaffen. Die Zweirichtungsfahrzeuge werden 2.40 Meter breit und besitzen 90 sitz- und 100 Stehplätze. Sie besitzen auf den beiden Seiten jeweils fünf einstiegstüren im Niederfluhrbereich. In den Stosszeiten ist zudem geplant dass man in Doppeltraktion fahren kann also einen 90 Meter zug bilden kann.


    @Riehener - Quellenangabe? ev. mit Link ...

  • Das aktuelle Rollmaterial der WB hier auf der BLT-Seite


    @Riehener - Dass die Quelle mit grösster Wahrscheinlichkeit die BLT ist, war klar.
    Aber geht's nicht etwas differenzierter?
    BLT Website?
    Twitter?
    Printmedien?
    andere?

  • Die BLT plant zehn Tangos mit einer länge von je 45 Metern zu beschaffen. Die Zweirichtungsfahrzeuge werden 2.40 Meter breit und besitzen 90 sitz- und 100 Stehplätze. Sie besitzen auf den beiden Seiten jeweils fünf einstiegstüren im Niederfluhrbereich. In den Stosszeiten ist zudem geplant dass man in Doppeltraktion fahren kann also einen 90 Meter zug bilden kann.
    quelle: Baselland Transport AG


    Oder mit anderen Worten: Man nehme die Version für Genf und denke sich zwei Türen weg.


    Mit solchen Planungen, bzw. die Kommunikation dieser würde sich die BLT aber in eine Grauzone begeben. Denn die BLT ist gezwungen, den Auftrag international auszuschreiben und dem besten Angebot den Zuschlag zu erteilen. Da ist es nicht sehr sauber, wenn schon vor der Ausschreibung der Sieger feststeht, bzw. kommuniziert wird, dass man Stadler Tangos kaufen will, obwohl noch nicht mal die Ausschreibung erfolgt ist.


    Mir ist aber auch klar ist, dass jede Ausschreibung so zurecht gebogen werden kann, dass der gewünschte Hersteller gewinnt.

    Einmal editiert, zuletzt von oberländer ()