Betriebsstörungen SBB

  • Ausfall ICN 08.08.19

    Gestern kam es noch zu einem zweiten ICN-Ausfall: Der 500 033 war als IC 5 1337 unterwegs, als nach Solothurn der Hauptschalter nicht mehr eingeschaltet werden konnte. Ich sass im Vierabteil direkt unter dem Hauptschalter un kam die "Anläufe" hörbar mit. Der Zug rollte aus und kam bei Etziken zum stehen. Nach rund 60 Minuten trafen zwei Gelenkbusse "Bahnersatz Olten" an der Jurastrasse ein. Das Zugspersonal liess der Umstieg aus Sicherheitsgründen jedoch nicht zu. Nach 90 Minuten kam der LRZ aus Richtung Solothurn und schleppte die defekte Komposition zurück nach Solothurn. Mit 187 Minuten später ging es dann mit dem nächsten ICN weiter. Solange es Papier hatte, gab es für die rund 200 Reisende einen Gutschein im wert von 10 Franken.

  • Das, was mich persönlich nervt, sind in erster Linie nicht die Pannen an sich, sondern die Fahrgastbehandlung im Pannenfall.

    Beispiel: Panne bei der Abfahrt in Uzwil, die vorderen 2 Wagenteile stehen ausserhalb des Perrons.

    Die Klimaanlage wurde wurde schon nach Winterthur infolge Störung ausgeschaltet.

    Aussentemp. ca. 30 Grad, Innen mehr.

    Es darf auch nach rund 30 min. nicht ausgestiegen werden!

    Einige Fahrgäste öffnen aus Gründen von Übelkeit, Hitzestau und Platzangst die Türe.

    Daraufhin wurden sie vom Personal verbal attackiert.

    Die beste Begründung erhielt ich im Gespräch mit einem der Zugbegleiter:

    Wenn wir jetzt alle Türen öffnen, haben wir bestimmt auch noch eine Störung beim Schliessen!!!

    Nach weiteren 15 min. geht es dann, immer schön in Schleichfahrt bis nach St. Gallen.

    Totale Verspätung 58 min.

    Keine Gutscheine, nur eine Entschuldigung vom Lokführer.

    Rätsel Nr. 1001:

    Um was für eine Zugskomposition könnte es sich da gehandelt haben? 😆😆😆

    Wer barfuss durchs Leben geht, dem kann man auch nichts in die Schuhe schieben.

  • ... Das Zugspersonal liess der Umstieg aus Sicherheitsgründen jedoch nicht zu ...

    Da würde mich noch laienhaft Wunder nehmen, um was für Sicherheitsgründe es da genau ging? Anderer Zugverkehr kann auf einer eingleisigen Strecke ja nicht das Problem sein und grössere Kunstbauten mit Absturzgefahren gibt es dort auch nicht.


    Bleibt ja eigentlich nur der Strom übrig? Oder man fürchtet sich vor Haftungsfolgen, wenn jemand beim Aussteigen stolpert?

  • Die Gründe für das Sicherheitsdenken waren: das leichte Sommerschuhwerk der Passagiere und der Schotter sowie die leichte Böschung. Zum Zeitpunkt dieser Aussage war der LRZ aber schon längst gestartet. Da stellt sich die Frage, warum die BZ Ersatzbusse und den LRZ aufbot. Hier spielt die Erfahrung mit: es ist schon vorgekommen, dass ein ICN auf der Neubaustrecke liegen blieb und nicht vom LRZ abgeschleppt werden konnte, weil beim ICN die Kupplung nicht ausgefahren werden konnte. Die Temperaturen waren um diese Tageszeit im ICN akzeptabel. In regelmässigen Abständen lief die Lüftung auf Sparflamme. Soweit vorrätig, gab es im Speisewagen die alkoholfreien Getränke gratis. Das Zugpersonal machte aus meiner Sicht das Beste aus der Situation.

  • Ich bin mir nicht ganz sicher ob es 013 ist. Auf meiner Anzeige steht es ist ne Twindexx IR Version. Was dann eher auf 213 oder ein anderer 502 2xx schliessen lässt.


    Wobei man erkennen kann das die Twindexxe eher auf der IR Linie 13 Chur - Sargans - Rorschach - St. Gallen - Winterthur - Zürich zu Ausfällen neigen.

    Die IR Linie 37 nach Basel ist weniger betroffen.

  • Ihr dürft genau 502 mal raten welcher Triebwagen gerade ne Panne hat.

    Wenn du schon die Zahl "502" missbrauchst dann bitte richtig. Ich als Be 4/4 502 habe mit der Sache nichts zu tun. ;)