Margarethenstich

  • Eine Führung des 10er von Rodersdorf nach Dornach via Margarthenstich (Zoo / IWB / Markthalle / Bahnhof SBB / Peter Merian) ist vom heutigen Gleiskonzept am Bahnhof SBB Centralbahnplatz auch nicht (ohne Ehrenrunde) möglich.

  • Zum Heuwaage Anschluss/Birseck- Leimental: Wenn man den 10er vom Birseck und Kleinbasel führt verliert man den Anschluss an der Heuwaage weil das Tram dann nicht mehr ins Leimental fährt! Oder meinst du der 10er soll in 2 Teile zerlegt werden die dann als 2 Linien ins KLein Basel weiterfahren?


    Ja. Ich habe nirgends was geschrieben von wegen Stillegung der Birsigtalbahnstrecke.



    Zum Bankverein: Nicht mit dem ganzen Gepäck das ich dabei habe! :P


    Okay. :P Überleben würdest du's trotzdem.




    Zum Aufgeben des 10er: Ich hab auch nicht gesagt das sie ihn an die BVB abgeben! Ich denke mal das die BLT ihre Parade Linie nicht ohne weiteres „verstümmeln“


    Von verstümmeln ist nicht die Rede. Im Gegenteil, wenn der 10er in 2 Linien aufgeteilt wäre, welche ins Kleinbasel verlängert werden würden, würde die BLT ihr Streckennetz erweitern und in der Stadt noch mehr Einnahmen kassieren (vorausgesetzt, sie betreibt beide Linien noch selber). Abgesehen davon kann das die BLT wie geschrieben nicht selbst entscheiden, obwohl sie natürlich auch ihr Wörtchen mitzureden hätte.




    Zum „Es ging Jahrzente lang auch ohne“: Die Regierung würde das Geld lieber zum verbessern der Infrastruktur (Halltestellen, überall DFI, usw.) einsetzen!


    Naja die Infrastruktur wird ja schon laufend verbessert. Es ist ja nicht so, dass wegen dem Margarethenstich das Geld dafür fehlen würde. Und bis 2023 müssen wegen dem Behindertengleichstellungsgesetz sowieso alle Haltestellen auf 27 cm Höhe umgebaut werden, da wird man wohl auch gleich überall DFI montieren, wenn sie denn mal funktionieren. Ich denke im Moment hat man wegen der Probleme den Aufbau neuer DFI sistiert, nicht weil das Geld fehlen würde (und wenn dann sicher nicht wegen dem Margarethenstich).




    Und wie du schon gesagt hast: Die Leute werden das umsteigen überleben! Das gilt aber nicht nur für die Leimentaler die ins Birseck wollen sondern auch für die Leute die vom Birseck ins Kleinbasel wollen!!!!!!!!!!!!


    Klar, das tun sie heute schon. Aber hier geht es nicht um Einzelfälle wie du und ein paar andere, die zum Aeschenplatz müssen, sondern um die grosse Mehrheit, und die will offenbar ins Kleinbasel. Und meiner Meinung nach haben sich Linienführungen möglichst an der grossen Mehrheit zu orientieren, damit möglichst viele Leute von einer Direktverbindung profitieren. Wie geschrieben, allen recht machen kann man es nicht, aber den meisten schon.

  • Ich denke die BVB streubt sich gegen den 10er im Kleinbasel wenn er von der BLT betrieben wird! Man sieht es beim Margrethenstich! Die BVB will auch nicht das die BLT die Linie betreibt! Da merkt man das kindische Verhalten! Die BLT tut auch nicht so!

  • Eine Aufspaltung des 10er fände ich überhaupt nicht tragisch. Wer fährt den schon etwa von Therwil nach Dornach oder von Bottmingen nach Neuewelt mit einem Riesen-Umweg über Basel? Zumindest seit die Quer-Busverbindungen zwischen Birs- und Birsigtal deutlich verbessert wurden, macht das ja kaum mehr Sinn. Früher, als es nur wenige Busse mit Umwegen und ohne Abendverkehr gab, kam es ja noch vor, dass man Umweg über Basel wählte, aber heute kaum mehr.

  • Ich habe nachgeschaut: Tatsächlich liegt die Tatsache, dass die heutige Linienführung des 10ers via Theaterbogen im TN_2020 (Das Tramnetz von Morgen) bzw. im aktuellen ÖV-Programm (Mehr öffentlicher Verkehr für Basel) beibehalten und auf einen Bogen via Kleinbasel wie beim alten ÖV-Programm (BS: ÖV-Programm 2010-13 geht in Vernehmlassung) verzichtet wurde, daran, dass sich die BLT dafür eingesetzt hat. Für die BLT sprechen natürlich betriebliche Gründe bzw. der Staatsvertrag dafür, dass der 10er so bleibt.


    Und tatsächlich würden von einer Verlängerung ins Kleinbasel nicht viel mehr Leute profitieren, als benachteiligt wären, aber trotzdem mehr. ;) Daher wurde eine Beibehaltung des 10ers im heutigen Zustand als vertretbar eingestuft. Wenn aber der Staatsvertrag z.B. durch die Kantonsfusion einmal Geschichte ist, wird sich die Frage nach einer Teilreform des Liniennetzes wohl nochmals stellen.


    Aus meiner Sicht wäre die Auftrennung des 10ers eine Chance, die neue "Tramlinie 30" dann besser ins Netz einzubinden, indem man sie entweder mit dem Birseckbahn- oder mit dem Birsigtalbahn-Ast via Margarethenstich verbindet, anstatt dass sie einfach nur wie der heutige Bus am Bahnhof wendet (und damit auf dem Centralbahnplatz Kapazität frisst). Aber es ist nur eine Idee, die auf den Vorschlag im alten ÖV-P fusst.

  • Ich bin gegen eine Auftrennung des 10er's! Warum überhaupt sollte das die BLT machen? Nenne mir 2 unwiederlegbare Vorteile! ;)



    kriminalTANGO hat ja schon einige sehr gute Gründe genannt, ich möchte nur einen einfachen Grund hinzufügen: Weil das Umsteigen an Theater mühsam ist... Es ist doch so, jedes Mal, wenn der 10er vom Leimental beim Theater hält, ist es das gleiche "Theater" (dieses Wortspiel konnte ich mir jetzt nicht verkneifen...): Ein Grossteil der Passagiere steigt aus, um in eine Tramlinie umzusteigen, die weiter in die Innenstadt fährt. Da BLT/BVB es bis heute nicht geschafft haben, sinnvolle Umsteigebeziehungen zu schaffen (sprich, der 16er oder der 6er fahren einem meist vor der Nase ab), laufen die meisten weiter zum Barfi. Wenn gerade ein 8er o.ä. kommt, sprinten sie die Strecke. Und wenn mal ein Auto vorbeifährt, kommen sich Umsteiger und Auto mit ziemlicher Sicherheit in die Quere...


    Alles in allem eine Umsteigesituation, die im alltäglichen Verhalten der Umsteiger geradezu grotesk ist. Die Einführung des 10ers via Theaterbogen war eine Notlösung, die aus verkehrsplanerischer Sicht je länger je weniger Sinn macht. Dass man selbst heute noch daran festhält, ist Schuld der Unflexibilität des Staatsvertrages und vor allem dem Unwillen von BLT und der BL-Regierung. Letztere will auch schlicht möglichst keinen Rappen Mehrausgaben beim Betrieb - schade, denn die in der Netzoptimierung angedachte Führung des 10ers via Innenstadt - Claragraben - Wettsteinbrücke statt via Theaterbogen - Bankverein wäre durchaus attraktiv.


    Wobei ich auch eine Aufteilung befürworten würde. Mir gefiel die Tramnetz-Variante, wo der 10er aus dem Birseck nach Burgfelden Grenze geführt würde, und der 10er aus dem Leimental weiter in die Innenstadt. Der 3er aus Birsfelden wäre nach Binningen Kronenplatz gefahren - wenn idealerweise ein gegenseitiges Umsteigen zwischen 14er und 3er wie z.B. in Zürich am Stauffacher angeboten würde (z.B. am Aeschenplatz), wäre das meine Lieblingsvariante...

  • kriminalTANGO hat ja schon einige sehr gute Gründe genannt, ich möchte nur einen einfachen Grund hinzufügen: Weil das Umsteigen an Theater mühsam ist... Es ist doch so, jedes Mal, wenn der 10er vom Leimental beim Theater hält, ist es das gleiche "Theater" (dieses Wortspiel konnte ich mir jetzt nicht verkneifen...): Ein Grossteil der Passagiere steigt aus, um in eine Tramlinie umzusteigen, die weiter in die Innenstadt fährt. Da BLT/BVB es bis heute nicht geschafft haben, sinnvolle Umsteigebeziehungen zu schaffen (sprich, der 16er oder der 6er fahren einem meist vor der Nase ab), laufen die meisten weiter zum Barfi. Wenn gerade ein 8er o.ä. kommt, sprinten sie die Strecke. Und wenn mal ein Auto vorbeifährt, kommen sich Umsteiger und Auto mit ziemlicher Sicherheit in die Quere...


    Genau dieser Grund war mir auch eingefallen, wusste aber nicht, wie das genau ist mit den Anschlüssen.



    Letztere will auch schlicht möglichst keinen Rappen Mehrausgaben beim Betrieb - schade, denn die in der Netzoptimierung angedachte Führung des 10ers via Innenstadt - Claragraben - Wettsteinbrücke statt via Theaterbogen - Bankverein wäre durchaus attraktiv.


    Es wäre via Messeplatz gewesen, nicht via Claragraben.



    Wobei ich auch eine Aufteilung befürworten würde. Mir gefiel die Tramnetz-Variante, wo der 10er aus dem Birseck nach Burgfelden Grenze geführt würde, und der 10er aus dem Leimental weiter in die Innenstadt. Der 3er aus Birsfelden wäre nach Binningen Kronenplatz gefahren - wenn idealerweise ein gegenseitiges Umsteigen zwischen 14er und 3er wie z.B. in Zürich am Stauffacher angeboten würde (z.B. am Aeschenplatz), wäre das meine Lieblingsvariante...


    Naja, dann schneidest du aber die Birsfelder von der Direktverbindung in die Innerstadt.

  • Mann könnte den 17er auch Ettingen --> Margarethenstich --> Bahnhof SBB --> Wettsteinplatz --> Claragraben --> Kaserne --> Wiesenplatz fahren lassen sofern der Claragrabe fertig ist.


    Ja, aber wenn das Roche-Tram mal fertig ist und vom 2er befahren wird, würde dann nichts mehr zwischen Wettsteinplatz (bzw. Bahnhof SBB) und Messeplatz fahren…


    Darum also lieber zum Eglisee mit dem 17er.

  • Der Einwohnerrat Roger Moll befürchtet in Binningen ein Verkehrschaos
    wegen des geplanten Margarethenstichs. Ein solches könne nur mit einem
    Tram-Tunnel oder einer Rampe verhindert werden.


    Baslerzeitung Artikel (09.08.2013)

  • Die Basler lieben doch das Auto-Chaos! Immer weniger Parkplätze, Suchverkehr, keine grünen Wellen bei Ampeln, Tempo 30 in der ganzen Innerstadt. Wie gut passt doch dazu ein Stau am Margarethen-Hügel!!!

  • Anzumerken wäre noch, das nicht Kantonsgrenzen definieren, ob als Drämli oder Bahn gefahren wird :D


    Und zudem haben wir am Dreispitz ja gleich zwei Beispiele wie es funktionieren kann, Bahn und Autos ohne Schranken kreuzen zu lassen :thumbup:

  • @ kriminalTango


    Nach offiziellen Plänen würde das Rochetram von der Linie 1 bedient: St. Johannbahnhof - Dreirosenbrücke - Erlenmatt -Bad. Bahnhof - Schwarzwaldalle - Roche -Wettsteinplatz - Bahnhof SBB - Binningen. Motto: Wer hat die längsten Linien?

  • Politiker aus beiden Basel fordern die Kantonsregierungen dazu auf, dem
    «Affentheater» ein Ende zu setzen. Der öffentlich ausgetragene Konflikt
    zwischen Martin Gudenrath (BVB) und André Dosé (BLT) sei schädlich.


    Politiker beider Basel schütteln den Kopf über den eskalierten Streit
    zwischen BVB und BLT. Von einem «Affentheater» spricht der Grüne Michael
    Wüthrich, Präsident der grossrätlichen Umwelt-, Verkehrs- und
    Energiekommission, «lächerlich» nennt den Streit der Basler
    FDP-Nationalrat Daniel Stolz.


    Und für den Baselbieter Grünen-Landrat Klaus Kirchmayr liefern sich
    die Spitzen der beiden regionalen öV-Unternehmen «unproduktive
    Hahnenkämpfe.» Wegen des Betriebs der geplanten Tramlinie durch den
    Margarethenstich sind sich vor allem die beiden
    Verwaltungsratspräsidenten Martin Gudenrath (BVB) und André Dosé (BLT)
    in die Haare geraten.


    Führungsschwache Regierungen


    Dass der Konflikt öffentlich ausgetragen werde, sei in zweifacher
    Hinsicht schädlich, findet SP-Grossrat Jörg Vitelli: Der Streit schade
    dem Image des öffentlichen Verkehrs und belaste die Zusammenarbeit
    zwischen beiden Basel. Nun sei eine Dimension erreicht, wo die Kantone
    als Eigner und Auftraggeber die Spitzen der Transportbetriebe «zur Räson
    anhalten» müssten.


    FDP-Präsident Stolz hat das Heu mit SP-Mann Vitelli selten auf der
    gleichen Bühne. Doch zu BVB und BLT sagt auch er: «Die zuständigen
    Regierungsräte Hans-Peter Wessels und Sabine Pegoraro müssen dem
    Konflikt ein Ende setzen.» Dies sei im Interesse der ganzen Region.


    Noch weiter geht Grünen-Grossrat Wüthrich: Er wirft Wessels und
    Pegoraro in dem «unnötigen Konflikt Führungsschwäche» vor. Denn: Ob die
    neue Tramlinie ab 2017 gemeinsam von BVB und BLT oder von der BLT
    alleine betrieben wird, entscheiden alleine die beiden
    Kantonsregierungen - nicht BVB und BLT als Auftragnehmer. Da zum Betrieb
    offensichtlich auch in den Regierungen unterschiedliche Meinungen
    bestehen, empfiehlt Wüthrich, ein Schiedsgericht einzusetzen.


    Aus seiner Meinung macht der grüne Verkehrspolitiker keinen Hehl: Es
    sei eine Tramlinie festzulegen, die den vom Staatsvertrag geforderten
    Ausgleich der Fahrleistungen von BVB und BLT auf jeweils fremdem Gebiet
    herstellen könne. Derzeit besteht zumindest im Tramverkehr ein
    Leistungsüberhang der BLT auf städtischem Boden - was gemäss Wüthrich
    für einen gemeinsamen Betrieb der Linie sprechen würde.


    Wie Wüthrich findet auch Grünen-Landrat Kirchmayr, dass die Eigner
    der öV-Betriebe in der Pflicht stehen, zum Margarethenstich
    baldmöglichst eine Klärung herbeizuführen. Inhaltlich ist er allerdings
    anderer Meinung als sein Basler Parteikollege: Als sich ein Konflikt
    abzeichnete, hätten die beiden Regierungen ein unabhängiges Gutachten
    bestellt. Dieses empfehle klar einen Betrieb durch die BLT. Das
    entspreche auch den Grundlagen für die bewilligten Kredite zum
    Margarethenstich. «Ich sehe deshalb keinen Grund, die getroffenen
    Abmachungen infrage zu stellen.»


    Neuer Staatsvertrag gefordert


    Nach Ansicht von GLP-Grossrat Aeneas Wanner ist der Staatsvertrag
    zwischen beiden Basel vom 1. Januar 1983 überholt: Dieser stelle nicht
    die Kundenbedürfnisse, sondern politische Erwägungen ins Zentrum. «Die
    Frage sollte eine andere sein: Welches Unternehmen kann die
    Transportleistungen, welche die Kantone bestellen, besser und günstiger
    anbieten?»


    Für Wanner ist der öffentlich ausgetragene Konflikt um den
    Margarethenstich inhaltlich nicht begründet: «Das Problem sind die
    atmosphärischen Dissonanzen zwischen den Spitzen von BVB und BLT. Ohne
    sie wäre der Margarethenstich schlicht kein Thema.»


    bz 17.09.2013

    Einmal editiert, zuletzt von 4106 () aus folgendem Grund: Hab mir erlaubt, diesen Beitrag hier zu verschieben, da ja der Margarethenstich Auslöser des "Affentheaters" ist!

  • Ich weiss nicht, aber irgendwie habe ich das Gefühl in dieser Region hat es System dass sie hauptsächlich mit sich selber beschäftigt ist. Kein Wunder findet sie in Bern kein Gehör. Kein Wunder werden Wisenberg, 14er Tram etc. in die Kategorie B oder C verbannt. Die Zürcher bauen derweil munter weiter.


    Also über den Schatten springen und die diversen Betriebe fusionieren. Gut ist. Dann stellt sich die Frage nicht mehr, wer wo mit was fährt. Dann kann man eine Reihe überflüssige Funktionäre auf einen Streich in die Wüste schicken.

  • Ich bin immer noch gegen eine Fusion! Die Verkehrsbetriebe haben eine ganz andere Betriebsführung! Und wenn fusioniert wird hat das zur Folge das weniger Leute beschäfftigt werden müssen sprich es hat mehr arbeitslose! Und die die eine arbeit haben müssen für die Arbeitslosen bezahlen...


    Aber wir lassen das jetzt... ;)